Autor Thema: Bauchspeicheldrüse  (Gelesen 8508 mal)

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Edi

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Bauchspeicheldrüse
« am: 28. April 2008, 21:45 »
Minimalinvasiv an der Bauchspeicheldrüse

New York (USA) - Müssen Teile der Bauchspeicheldrüse entfernt werden, ist eine so genannte Schlüssellochoperation eine einfache und sichere Alternative zur herkömmlichen Operation. Bei Patienten, bei denen ein minimalinvasiver Eingriff vorgenommen wird, kommt es seltener zu Komplikationen. Außerdem können sie das Krankenhaus deutlich früher wieder verlassen, berichtete ein US-Mediziner auf einem Treffen der American Surgical Association in New York.

Bei der schonenderen Operation arbeiten die Chirurgen mithilfe winziger Videokameras und führen diese gemeinsam mit speziellen Instrumenten durch einen kleinen Schnitt ein. Für einige Eingriffe wie etwa die Entfernung von Gallensteinen oder Magenoperationen ist die Methode bereits weit verbreitet. "Daten über die Ergebnisse der Patienten waren bisher aber spärlich, wenn es darum ging, das Verfahren auf Eingriffe an anderen Organen auszuweiten", erklärte David Kooby von der Emory University in Atlanta. "Unsere Studie zeigt, dass die Methode nicht nur geeignet für die Bauchspeicheldrüse ist, sondern sogar zu bevorzugen."

Gemeinsam mit Kollegen an acht Universitäten sammelte Kooby Daten von mehr als 660 Patienten, denen aufgrund einer Zyste oder eines Tumors Teile der Bauchspeicheldrüse entfernt werden mussten. Etwa ein Viertel der Eingriffe war minimalinvasiv durchgeführt worden. Nur bei 40 Prozent der auf diese Weise Operierten kam es zu Komplikationen. Nach einem gewöhnlichen Eingriff waren es 57 Prozent. Nach der Schlüsselloch-OP verloren die Patienten außerdem weniger Blut und konnten das Krankenhaus im Schnitt bereits nach sechs Tagen verlassen, verglichen mit neun Tagen Aufenthalt nach einer Standardoperation.

Links: Emory University: www.emory.edu

admin

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Mittwoch, 30. April 2008

München – Die Überlebenschancen von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, die bereits vor der Operation viel Gewicht verloren haben, sind signifikant schlechter als die der übrigen Patienten mit der Erkrankung. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar in München online im Journal of Gastrointestinal Surgery (doi 10.1007/s11605-008-0505-z).

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört in den westlichen Ländern zu den Krebserkrankungen, die die meisten Todesopfer fordern. Typisch für die Erkrankung sind die frühe Entstehung von Metastasen und die schlechte Behandelbarkeit mit adjuvanten Therapien. Die chirurgische Entfernung der Bachspeicheldrüse stellt für die meisten Patienten die einzige Hoffnung auf Heilung dar.

Viele Patienten mit Pankreaskarzinom leiden bereits vor einer solchen Operation unter starkem Gewichtsverlust. Diese krankhafte Abmagerung geht mit einer deutlich verschlechterten Prognose verknüpft. „Wir konnten zwischen Patienten mit starkem Gewichtsverlust und anderen Patienten keine Unterschiede bei Größe oder Bösartigkeit des Tumors feststellen.

Allerdings sind bei kachektischen Patienten häufiger Metastasen zu beobachten. Der beginnende Gewichtsverlust könnte daher ein Hinweis darauf sein, dass sich der zunächst auf die Bauchspeicheldrüse begrenzte Krebs nun zu einer umfassenderen Erkrankung entwickelt“, sagte der Chirurg Marc Martignoni aus der Arbeitsgruppe.

Bei der Behandlung der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sei daher besonders darauf zu achten, dass diese kein Gewicht verlieren. „Aus unserer Sicht sollte hier neben der Ernährung insbesondere Bewegung eine wichtige Rolle spielen, die dem gefährlichen Abbau der Muskulatur entgegenwirkt“, sagte Martignoni.

» Abstract im Journal of Gastrointestinal Surgery

» Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Edi

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Bauchspeicheldrüse
« Antwort #2 am: 23. Mai 2008, 09:20 »
Neue Studie:

20.05.2008
Thymoquinon-Extrakt aus Schwarzkümmelöl tötet
80 Prozent der Bauchspeicheldrüsenkrebszellen (eine der aggressivsten und tödlichsten Krebsarten)
im Labor ab.


Unter
http://www.medicalnewstoday.com/articles/108021.php
wird diese Studie veröffentlicht, leider nur in englisch.

Den Text eingeben bei z.B.
http://de.babelfish.yahoo.com/?fr=avbbf-de
und übersetzen lassen, mit eigener Nachbesserung.

Richi

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Bauchspeicheldrüsenkrebs und Tumormarker
« Antwort #3 am: 10. Juni 2008, 08:59 »

10.06.2008 - Medizin
Ein Quintett für die Krebsdiagnose

Fünf Biomarker scheinen typisch für frühe Stadien von Tumoren in der Bauchspeicheldrüse zu sein

Wissenschaftler haben Eiweißverbindungen identifiziert, mit denen sich Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits in einem frühen Stadium erkennen lässt. Mit Hilfe dieser sogenannten Biomarker könnten einmal Bluttests zur Früherkennung entwickelt werden, wodurch sich die Überlebenschance der Patienten drastisch erhöhen könnte.
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Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der am häufigsten tödlich verlaufenden Krebserkrankungen. Bei der Krankheit treten im Frühstadium keine typischen Symptome auf. Der Krebs wird meistens erst festgestellt, wenn er sich bereits über die gesamte Bauchspeicheldrüse verteilt und Metastasten gebildet hat. Die Chance, zu diesem Zeitpunkt noch fünf Jahre zu leben, beträgt nur etwa drei Prozent. Daher arbeiten Wissenschaftler an Tests, die bereits frühe Phasen der Erkrankung anzeigen.

Auf ihrer Suche nach typischen Stoffen, die von Tumoren in frühen Stadien erzeugt werden, analysierten die Forscher Blut von Mäusen, die Bauchspeicheldrüsenkrebs entweder im frühen oder im späten Stadium hatten. Von knapp 1.500 untersuchten Proteinen in den Mäusen waren fünf durchweg mit dem Vorstadium von Krebs verknüpft, das unbehandelt zu Bauchspeicheldrüsenkrebs führen kann.

Da die Veränderungen der Eiweißproduktion bei Krebs in Mensch und Maus sehr ähnlich sind, suchten die Forscher auch bei menschlichen Krebspatienten nach diesen Biomarkern: Sie analysierten dazu Blutproben von Teilnehmern einer Studie, die zu diesem Zeitpunkt keine Symptome zeigten, jedoch sieben bis 13 Monate später Pankreaskrebs entwickelnte. Der Werte dieser typischen Eiweißverbindungen waren schon im Frühstadium der Krankheit erhöht.
Nun wollen die Forscher ............ http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/292052.html

Geri

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Bauchspeicheldrüsenkrebs und Gewichtsverlust
« Antwort #4 am: 11. Juni 2008, 13:14 »
Krankhafter Gewichtsverlust (Kachexie) verschlechtert Überlebenschancen bei Krebs der Bauchspeicheldrüse

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört in den westlichen Ländern zu den Krebserkrankungen, die die meisten Todesopfer fordern. Typisch für die Erkrankung sind die frühe Entstehung von Metastasen und die schlechte Behandelbarkeit mit adjuvanten Therapien. Die chirurgische Entfernung der Bachspeicheldrüse stellt für die meisten Patienten die einzige Hoffnung auf Heilung dar. Viele Patienten mit Pankreaskarzinom leiden bereits vor einer solchen Operation unter starkem Gewichtsverlust.

Wie Wissenschaftler der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar nun in einer aktuellen Veröffentlichung darstellen, ist diese krankhafte Abmagerung eng mit einer deutlich verschlechterten Prognose verknüpft. Die Wissenschaftler stellten fest, dass Patienten mit krankhaftem Gewichtsverlust (Kachexie) bereits vor der Operation signifikant schlechtere Überlebenschancen haben.

>> Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im eJournal MEDIZIN ASPEKTE unter der URL

www.medizin-aspekte.de/08/06/medizin_forschung/gefaehrlic...

http://www.openpr.de/news/218230.html

Gitti

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Bauchspeicheldrüse: von dort entstehen Insulinome
« Antwort #5 am: 11. Juni 2008, 16:31 »

Insulinome sollten nach Möglichkeit operativ entfernt werden. Schwierig gestaltet sich die Behandlung, wenn der Tumor bösartig ist. Dann sind die Besonderheiten des jeweiligen Erkrankungsfalls zu berücksichtigen.
 
Behandlungsmöglichkeiten bei verschiedenen Insulinom-Formen

Insulinome gehen von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) aus. Sie verursachen eine Überproduktion von Insulin, dies senkt den Zuckerspiegel im Blut und verursacht eine anhaltende Unterzuckerung. Die Beschwerden einer Unterzuckerung (Mattigkeit, Schwächegefühl, Zittern, Herzklopfen, Schwitzen, Hungergefühl, Gewichtszunahme und Nervosität) sind bei Insulinom-Patienten oft weniger ausgeprägt als bei Insulin-spritzenden Diabetikern mit Zeichen der Unterzuckerung. Im Vordergrund stehen hier Störungen des zentralen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Verwirrung, Sehstörungen, Störungen der Bewegungskoordination und Lähmungen sowie manchmal ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen.

Bei der Behandlung der Insulinome spielt eine wichtige Rolle, ob der Tumor ....... http://www.leben-mit-net.de/neuroendokrin/verschiedene_erkrankungsbilder/insulinom/content-184273.html

Sissi

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Re: Bauchspeicheldrüse: Krebs?
« Antwort #6 am: 18. Juli 2009, 22:09 »

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Killer im Scheinwerferlicht

EVANSTON – Bislang galt er als stiller Killer: ein Tumor der Bauchspeicheldrüse. Er lässt sich erst aufspüren, wenn es schon zu spät ist. Das könnte sich nun ändern - denn mit hellem Licht entdeckten US-Forscher den Krebs selbst in frühen Stadien.

Mit dem Krebs der Bauchspeicheldrüse ist nicht zu spaßen: Er gehört zu den tödlichsten Tumoren und ist kaum zu entdecken. Forscher der Northwestern University in Illinois, USA, entwickelten nun eine Methode zur sanften Früherkennung mit durchschlagendem Erfolg: Sie erkannten 95 Prozent der Tumorkranken, indem sie deren Gewebeproben belichteten (Clinical Cancer Research 2007, 13: 4392-4399).

Allerdings schlug die Methode auch bei einigen vermeintlich gesunden Testkandidaten an - sie könnten vielleicht an einer frühen Form der Krebserkrankung leiden, vermutet das Team um Vadim Backman. Insgesamt überprüften die Wissenschaftler 51 Personen, von denen 19 nachweislich an Tumoren der Bauchspeicheldrüse erkrankt waren.

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/20865/