Autor Thema: Radtour, 18. Juli 2008 / Sarkom-Awareness-Event  (Gelesen 13165 mal)

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SandraBrezina

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Radtour, 18. Juli 2008 / Sarkom-Awareness-Event
« am: 18. Juni 2008, 17:34 »
Countdown zur Sarkom-Awareness-Radtour
Ein Signal für die Erforschung von Krebs bei Kindern

GEMEINSAM ANS ZIEL: Am 18. Juli wird von Greifenstein zur Donauinsel geradelt, um krebskranke Kinder zu unterstützen.

Freitag, 18. Juli 2008
Route: Greifenstein (Bahnhof) zur Donauinsel (Nähe Reichsbrücke) mit Abschluss-Picknick

Start: gegen 10:15 Uhr* (Hinweis beachten!)
Vital-Tour: 84 km
Relax-Tour: 38 km

Hinweis: Sobald das internationale Kernteam (11 Nationen sind dabei: Österreich, Belgien, Kanada, China, Dänemark, Deutschland, Japan, Polen, Holland, Großbritannien, USA) aus Krems mit dem Zug in Greifenstein eingetroffen ist, startet die Radtour. Die Hobby-Radler werden um 10:15 Uhr erwartet. Bei allfälligen Verzögerungen startet die Radtour um 11:15 Uhr.

Radfahren und sich für Kinder und Jugendliche mit Krebs, insbesondere mit einer bösartigen Sarkom-Erkrankung, engagieren, so lautet das offizielle Motto am Freitag, 18. Juli, bei der Sarkom-Awareness-Radtour entlang der Donau.

Mitmachen können Radbegeisterte jeden Alters, sportlich Aktive, Relax-Radler und Familien mit Kindern, denn bei dem Event stehen Wellness, Spaß, Teamgeist und das gemeinsame Engagement für krebskranke Kinder und Jugendliche ganz oben.

Nach Eintreffen des internationalen Kernteams am Bahnhof von Greifenstein, das ab 12. Juli 2008 radelnd im Zeichen des Engagements für Sarkom-Patienten unterwegs ist, fällt der Startschuss: unter sportlicher Betreuung der Donauradfreunde wird in zwei Leistungsgruppen (Vital-Tour: 84 km / Relax-Tour: 38 km) zur Donauinsel nach Wien geradelt. Nach der Tour sind alle herzlich zu einem ausgedehnten Picknick eingeladen.


Hintergrund zur Sarkom-Awareness-Radtour

Das Event ist eingebettet in die „Internationale Sarkom Bewusstseins-Woche“. Diese wurde von der Liddy Shriver Sarcoma Initiative mit Sitz in New York, USA, ins Leben gerufen. Weltweit werden vom 12.-19. Juli 2008 Menschen aktiv, um auf Sarkome aufmerksam zu machen und Forschungs-Gelder zu lukrieren. Im Vorjahr beteiligten sich elf Nationen und insgesamt 3.400 Menschen.

Auf geht`s am 18. Juli entlang der Donau.

Die Bedeutung der Kinder-Krebs-Forschung

Sarkome sowie alle anderen Kinder-Krebsformen sind sehr selten. In Österreich erkranken jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.

Sarkome sind eine Krebsart im Bindegewebe und kommen in den Nerven, Muskeln, Bändern, Knochen oder Blutgefäßen vor. Sie machen 15-20 Prozent aller Krebserkrankungen bei Kindern aus. Das Heimtückische an Sarkomen ist, dass sie häufig falsch oder sehr spät diagnostiziert werden.

Kontinuierliche Anstrengungen der Forschung sind unerlässlich, um die Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Krebs weiterhin zu verbessern. Die Kinder-Krebsforschung wird in Europa primär aus privaten Spenden finanziert. Hier Aufklärung zu betreiben und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, ist das Ziel von „Forschen heilt Krebs“, ein EU-Kommunikations-Projekt der St. Anna Kinderkrebsforschung, des St. Anna Kinderspitals und der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

Die Teilnahme an der Radtour ist kostenlos.
Teilnahme am Picknick: 7 Euro pro Person


Voranmeldung per E-Mail erforderlich an:
sandra.brezina@ccri.at
Rückfragen unter: Tel.: 404-70-4450
St. Anna Kinderkrebsforschung, Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien
Anmeldeschluss: 11. Juli 2008
Weitere Infos unter: http://www.forschenheiltkrebs.eu 




« Letzte Änderung: 18. Juni 2008, 17:39 von SandraBrezina »

Sissi

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Hallo,

ich finde diese Veranstaltung super. Vielleicht kann ich dabei sein,
aber wahrscheinlich muss ich am Freitag arbeiten.

Gibt es dort hin einen Bus, wo man das Rad mitnehmen kann?
Oder ist dort eine Haltestelle der ÖBB oder der S-Bahn?

Sissi

« Letzte Änderung: 29. Juni 2008, 09:35 von Sissi »

Dietmar E.

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Liebe Krebspatienten, Angehörige und Interessierte!

Großartiges hat das St. Anna Kinderspital, ein spezielles Krankenhaus für Kinder mit Krebs,
bisher geleistet. Schon vor 25 Jahren lernte ich den heutigen "big boss" als Angehöriger kennen,
telefonisch, aus 500 km Entfernung, und er war damals schon so nett,
wie ihn die kleinen Patienten jedes Mal beschreiben.

Wir, "Selbsthilfegruppe Krebspatienten für Krebspatienten, Wien", wollen mithelfen
und dabei uns selbst helfen, durch Bewegung. Regelmäßig Bewegung bringt 40 % weniger Krebsrisiko
und bis zu 60 % weniger Rezidivgefahr!


Wir alle sollen teilnehmen an der Sarkom-Awareness-Radtour.

Ich wurde in den letzten Tagen von einigen zu Sarkome gefragt. Daher:

---------------------------------------------------
Sarkom?

Die Bedeutung der Erforschung von Sarkomen

Etwa 1 Prozent aller Krebserkrankungen bei Erwachsenen sind Sarkome. Bei
Kindern sind Sarkome leider nicht so selten. Bei ihnen machen sie 15-20 Prozent
aller Krebserkrankungen aus. Aber diese simplen Prozentzahlen spiegeln nicht
die ganze Geschichte wider. Hunderttausende Patienten und ihre Familien
kämpfen tagtäglich weltweit gegen Sarkome!

Was genau sind Sarkome?

Eine Krebsart im Bindegewebe, wie z.B. der Nerven, Muskeln, Bänder, Knochen
oder der Blutgefäße.
Es gibt über 50 verschiedene Arten von Sarkomen, wie z.B. Angiosarkome,
alveoläre Weichteilsarkome, Chondrosarkome, Chordome, Klarzellsarkome,
Ewing Sarkome, Fibrosarkome, Liposarkome, Leiomyosarkome, maligne fibröse
Histiozytome, Rhabdomyosarkome, Osteosarkome und GIST (gastrointestinale
Stromatumoren). Einige Sarkome sind sehr bösartig.

Wie behandelt man Sarkome?

Wenn möglich, entfernt man sie operativ. In vielen Fällen reicht aber eine
Gewebeentnahme (Biopsie) aus, um dann mit einer Chemotherapie den
Tumor zu verkleinern (präoperative Chemotherapie). Die weitere Behandlung
besteht aus einer Operation und/oder einer Strahlentherapie.

Doch das Heimtückische an Sarkomen ist,
dass sie häufig falsch oder sehr spät diagnosiziert werden. Manche Sarkome
werden mitunter als Sportverletzungen eingeordnet. Erkennt man sie zu spät, ist
es häufig nicht möglich, sie komplett zu entfernen, oder es ist bereits in anderen
Körperregionen eine Streuung (Metastasierung) durch Tochtergeschwülste
aufgetreten. Manche Sarkome sprechen auch nicht auf gängige Behandlungsmöglichkeiten
an.
 
-----------------------------------------------------------------------------

Und jetzt zum "gemütlichen" Teil:

Wir werden mit dem Auto oder mit dem Zug am Freitag nach Greifenstein (zwischen Stockerau und Tulln) anreisen.
Nähere Informationen über die Zugabfahrten, Preise etc. werde ich hier ins Forum schreiben!
Um ca. 10.15 Uhr kommen die Teilnehmer beim Bahnhof Greifenstein zusammen und bald danach geht es los,
ca. 38 km bis zur Reichsbrücke/Donauinsel.

Ist nicht so schlimm: Egon meinte, "das schaffe ich in einer halben Stunde!"
Darauf ich: "Super, dann mit 72 km/h Schnitt!"

Also wir gehen es gemütlich an.
In zwei bis drei Stunden werden die meisten Teilnehmer am Ziel bei der Donauinsel sein.
Und dort gibt es ein nettes, gemeinsames Picknick, das jeder um 7.- Euro bis Mi. 16.7. mit der Anmeldung vorbestellen muss.

Anmeldungen für das Radln
(kostenlos), sollen ebenfalls gleich erfolgen: dietmar.erlacher@krebsforum.at (Ausnahme: 01-5772395 oder 0650-5772395).

Wichtig:
Verpflegung (Äpfel, Bananen, Müsliriegel) vor und während der Fahrt mitnehmen, vor allem aber Wasser.
Den Sturzhelm (möglichst) nicht vergessen, ebenso Radlhandschuhe, Brille, Radlkappe, Luftpumpe, Ersatzreifen,
Flickzeug, Fotoapparat.
Die Donauradler sind zwar auch dabei, aber die können nicht für jeden da sein (nur für 90+).
Jeder fährt auf eigene Gefahr!

MUNDPROPAGANDA!!!!
Erzähle es bitte weiter, von unserer Radtour! Der Einfachheit halber sagen: Hinweise auf www.sis.info !!!

Operationsfreigabe,
ist nicht erforderlich! Aber warst du heuer schon bei der Gesundenvorsorge,
unter anderem mit der Kontrolle auf Zucker, zu hohen Blutdruck, Belastungs EKG, Blut im Stuhl ......?
Ist deine "Nachsorge" bereits (über)fällig?
Dann gleich hin zum Hausarzt!
Achtung: Bei der Kontrolle "Blut im Stuhl ..." den Beipackzettel beachten, z. B. einige Tage vorhert kein Vitamin C!

ANMELDUNGEN,
werden bereits entgegengenommen.
Bitte Name, Adresse, Alter und ob mit/ohne 7.- Euro Picknick.
Die ersten 40 Angemeldeten bekommen ein spezielles Armband.
Jeder 5. Angemeldete bekommt ein T-Shirt.

Noch Fragen? Dann jetzt gleich:

dietmar.erlacher@krebsforum.at oder 01-5772395 oder 0650-5772395.


WERBUNG:
Hier unten kannst du dir, wenn angemeldet, als Anlage den A4 Flugzettel herunterladen; optisch 2 Seiten, beim Ausdruck 1 Seite! Bitte mehrfach kopieren und weitergeben,
sowie mit deinem Outlook-Adressbuch als Anlage an ALLE weiter senden!

Nun wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag,
viel Erfolg bei deiner Wette zum Ausgang des Fußballspieles,

liebe Grüße

Dietmar
« Letzte Änderung: 29. Juni 2008, 16:22 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

SandraBrezina

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Hallo,

ich finde diese Veranstaltung super. Vielleicht kann ich dabei sein,
aber wahrscheinlich muss ich am Freitag arbeiten.

Gibt es dort hin einen Bus, wo man das Rad mitnehmen kann?
Oder ist dort eine Haltestelle der ÖBB oder der S-Bahn?

Sissi



Liebe Sissi,

man kann vom Kaiser Franz Josefs Bahnhof mit der S40 direkt in ca. 30 Minuten nach Greifenstein fahren, oder auch mit Umsteigen vom Praterstern aus. Fahrpläne sind unter http://www.oebb.at einsehbar. Das Rad kann man in der S-Bahn mitnehmen.

LG, Sandra

Werner

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Re: Radtour, 18. Juli 2008 / Sarkom-Awareness-Event
« Antwort #4 am: 30. Juni 2008, 22:42 »

Habt ihr ein Flugblatt zur Werbung,

dass ich vielleicht noch wen mobilisieren kann?

Werner

Dietmar E.

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Hallo Werner,

unser Flugblatt zum Ausdrucken auf weißem und Farbpapier haben wir geringfügig geändert.

Wir freuen uns wenn du es dir hier in der Anlage ausdruckst und weiter gibst, oder als

Emailanlage möglichst vielen Bekannten schickst!

Danke!

Dietmar
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Josef

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Nur Haarlos? Radtour, 18. Juli 2008 / Sarkom-Awareness-Event
« Antwort #6 am: 04. Juli 2008, 19:53 »

Die Haare der Rad(renn)fahrer auf den Beinen müssen weg sein, bei den Profios,
nicht aber bei uns!

Warum enthaarte Männerbeine beim Radsport besser ankommen

Radlerbeine zu enthaaren macht aus medizinischen Gründen Sinn. Manche finden es auch ästhetischer.

Es spricht eine ganze Menge für haarlose Männerbeine .

Die Radprofis tun es. Dank Zeitlupe gibt es daran überhaupt keinen Zweifel: Ihre beeindruckenden Muskelpakete verunziert kein einziges Körperhaar. Die Spitzenfahrer enthaaren sich die Beine.

Ein Hauptgrund, warum sich Profi-, aber auch Hobbyradfahrer die Beine rasieren: Sie wollen damit erreichen, dass Wunden bei Stürzen besser gepflegt werden können. Glatte Haut lässt sich gut verarzten, vor allem, wenn es um die typische Radfahrerverletzung geht: die Schürfwunde. Sie muss gewaschen, desinfiziert und je nach Schwere der Verletzung verbunden werden. Keine Frage, dass Haare dabei ziemlich störend sind. Und noch einen Vorteil hat das Leben "ohne": Rasierte Beine lassen sich viel besser massieren.

Rasieren ist mühsam

Es spricht also eine ganze Menge für haarlose Männerbeine, wenn diese oft in die Pedale treten. Leider ist es gar nicht so einfach, die lästigen Härchen loszuwerden. Gerade Anfänger haben mit dem sonst so vertrauten Rasier-Ritual ihre Probleme, wenn es um die unteren Extremitäten geht. Je nach Stärke des Haarwuchses kann es extrem lange dauern und viele Rasierklingen kosten, bis alle Haare entfernt sind.

Eine sanfte Alternative

Alternative Methoden sind gefragt. Als eine Art Geheimtipp unter Radsportfans gelten zum Beispiel Enthaarungsgels wie hairlessperfect, die den Haarwachstumszyklus auf natürliche Weise dauerhaft beeinflussen können. Das patentierte Gel wird täglich abends in den zuvor enthaarten Hautbereich einmassiert und morgens wieder abgewaschen. Bereits nach fünf bis acht Wochen hat sich das Haarwachstum deutlich verzögert. Die Haare sind weicher, feiner und weniger stoppelig. Nach knapp einem halben Jahr zeigen Apfelsäure und Totes-Meer-Salz ihre Wirkung: Das Haar hat sich stellenweise zu Babyflaum zurückentwickelt. Nach weiteren vier bis sechs Monaten kann die Behandlung eingestellt werden, und in der nächsten Fahrradsaison kann das "haarige Problem" auf Dauer gelöst sein. Unter www.elements-medical.de gibt es detaillierte Informationen.

Körperhaare sind anders als die Haare auf dem Kopf

Der Wachstumszyklus der Härchen auf den Beinen ist auf wenige Monate begrenzt und damit deutlich kürzer als der des Kopfhaares. Beinhaare fallen durchschnittlich schon nach zwei Monaten aus. Ob man sich rasiert oder auf andere Weise dem haarigen Problem zu Leibe rückt, hat übrigens keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Haarwachstums. Der falsche Eindruck, rasierte Haare wären schneller wieder da, wird durch das relativ rasche Durchbrechen der Haarstoppeln nach der Rasur erweckt.
 
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

hilde

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06/07/2008, Weltrekordlerin: Beschädigte Körper!

Citius, altius, fortius! Nein, weit entfernt vom Klischee, zitieren wir die IOC-Maxime von 1894 wegen eines Romans von Alfred Jarry von 1902: "Der Supermann". Dort gewinnt der Antiheld als Radrennfahrer samt Team ein 10.000-Meilenrennen gegen einen Schnellzug von 300 km/h. Hellsichtig surreal konterkariert das Tableau das beginnende Trauma des anthropotechnischen Profisports. So gesehen, Frau Professor Geipel, implizierte Coubertins Losung nicht a priori einen "mörderischen" Denkfehler: Nur der fiktive Raum ist ohne Doping grenzenlos?

Professor Geipel:
Coubertin ging es um das Prinzip der Überhöhung im Sinne des griechischen Helden, weil er das Elend der "faulen" Körper um sich herum nicht mehr ertrug. Seine Reform hieß: Schaut den griechischen Sieger, schämt euch Eures Fettes und ertüchtigt euch! Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Pädagoge Coubertin dachte: Na gut, von mir aus, Ihr könnt auch Wachstumshormone schlucken, da seid ihr Euer Fett in null Komma nix los. Er hatte die Arbeit am eigenen Körper im Blick. 

Die Arbeit an sich selbst, an der eigenen Grenze, ist ja ganz okay, aber Coubertins „Superman“-Version, die wir über 100 Jahre nicht ad acta gelegt haben, ist im Grunde - ungleich der Fiktion des "Supermanns" bei dem von Ihnen zitierten Alfred Jarry - ein vollkommen widersinniges Modell. Vielleicht haben wir nicht wirklich darüber nachgedacht: Aber wir müssten doch eigentlich wissen, dass es nicht funktioniert mit dem unentwegten Höher, Schneller, Stärker.

                        
"Nosce te ipsum": Grenzen ausloten, akzeptieren, das ist beglückend.

Wir haben Grenzen, und das ist zuallererst beglückend. In der Wirklichkeit aber übernimmt mittlerweile die Sogkraft des Regressiven die Herrschaft. Die Grenzen von Natur und Künstlichkeit oder auch Trieb und Gesellschaft verschwimmen zusehends. Was hier, anders als in der Literatur, noch Realität oder Fiktion ist, wäre in diesem Kontext sicherlich neu zu klären.

univadis®:
Sie sind - Weltrekord in 42,20 Sek. über 4 x 100 m! - ehemalige "DDR-Leistungsmaschine",  Dopingopfer und Literatin in Personalunion. Genau hier liegt die Essenz von "No Limit", wo Sie quer durch alle Sozialphänotypen die "Hochleistungswelt" bis ins Land der Mitte beleuchten. Können Sie uns, ad libitum: von der Studentin über den Broker, vom Bodybuilder bis zur 16fachen Goldmedaillen-Gewinnerin, paradigmatisch schildern, was alle miteinander verbindet, wollten wir das Olympia-Motto pandemisch invertieren: "One world - one doping"?

Professor Geipel:
Sich mit den eigenen Grenzen zu versöhnen, den eigenen Macken und Unzulänglichkeiten, hieße auch, das Individuelle, Besondere, Singuläre an sich anzuerkennen, es vielleicht gern zu haben, ja am Ende gar es zu verteidigen. Die gegenwärtige Tendenz geht aber in eine völlig andere Richtung: Krankheiten werden chemisch weggeschluckt, Körperteile ersetzt, alte Häute kurzerhand weggeschnitten oder gelasert.

In China lassen sich junge Mädchen ihre Oberschenkel zersägen und legen sich ein Jahr ins Krankenhaus, damit sie danach sechs Zentimeter länger sind. Kleine Chinesinnen haben keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt. In Europa bekommen Abiturientinnen von ihren Eltern Schönheitsoperationen geschenkt, wenn sie einen guten Schulabschluss gemacht haben. Die kaum Dreijährigen müssen gerade in ganz Europa jede Menge Sprachen lernen, um später nur ja früh genug "Global-Player" zu sein.

Was, einfach nur spielen? Was, etwa müde? Was, nicht leistungsfähig? Oder am Ende gar krank? Die Reaktion auf diese kategorische Durchökonomisierung des Lebens ist Konformität, um den Druck auszugleichen. Bloß nicht auffallen, bloß nicht aus dem Spiel fallen. Man könnte auch vom dominierenden Sozialcharakter der Globalität sprechen: dem kapitalkonformen Menschen, der zur Chemie greift, um die eigene, permanente narzisstische Demütigung nicht ausufern zu lassen.

Heute sitzt die funktionale Version davon häufig an der Börse oder in den Manageretagen. Das Über-Ich ist geschreddert, das Ich flieht und entzieht sich, die Triebe bleiben dauer- und formlos, am ehesten bringt man sich noch in asiatischen Bordellen unter, das Selbstgefühl kann sich nicht erwärmen und treibt dem malignen Narzissmus zu. Wenn diese Kälte-Melange genügend Fahrt angenommen hat, finden wir diesen Typus nicht selten in deutschen Gefängnissen wieder: freundlich, höchst intellektuell, eloquent, unglaublich informiert, angepasst und zugleich auf unvordenkliche Weise leer.

Widersinnig: "Durchoptimiert" bis in alle Lebens- und Leistungsbereiche

Seite 1 von 4


http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_SpecReports_Detail?cat=20&sbid=05536b4b25c528737b2e2eb14377065b&p=1


Dietmar E.

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Es ist noch nicht zu spät, aber höchste Zeit für die Anmeldung zum Radln
bzw. für den Picknickkorb (um 7.- Euro).

Jeder Teilnehmer bekommt - so lange der Vorrat reicht - unter anderem:

GRATIS (und ohne Startgeld!):


Sarkom-Armbänder und Radlerkapperln
Starter-Sackerln von McDonald`s
Traubenzucker (McD.`s)
McD.`s Fahnen
Team-T-Shirts
Super T-Shirt "no.smoking"
Mineralwasser
Obst
Yakult
Tageskarte für Fitnesscenter


Anfahrt
nach Greifenstein mit dem Rad, Auto, Zug (Praterstern, Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau, zum Bahnhof Greifenstein/Altenberg/NÖ).
Zugauskunft unter http://www.oebb.at

ZUGABFAHRT Spittelau - Greifenstein/Altenberg, mit Radkarte (mit Jahreskarte gratis)
um 8.34 Uhr, oder 9.04, 9.34, 10.04 Uhr

Start gegen 10.45 Uhr.
Zielpunkt: Donauinsel beim Wasserskilift / RED BULL Sprungschanze - gemeinsames Picknick und Fotoshooting - dort ist auch ein Parkplatz, falls jemand von Freunden abgeholt wird (von Greifensteion kommend die Autobahnausfahrt Kaisermühlen, und dann noch etwas weiter der Donau flussabwärts).

Hinweis: Es gibt ein Begleitfahrzeug mit Werkzeug und Erste Hilfe Koffer!

Bitte sofort anmelden:

Dietmar Erlacher, Exradrennsportler,
Mitveranstalter und Bundesobmann von
                     K f K
Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                 Österreich
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Tel. 01-577-2395, Mobil 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at

 
Sandra Brezina-Krivda
CHILDREN'S CANCER RESEARCH INSTITUTE
St. Anna Kinderkrebsforschung
Kinderspitalgasse 6, 1090 Vienna, Austria
T +43(1)40470-4450 F +43(1)40470-64450
sandra.brezina@ccri.at www.ccri.at
0664-1562-914

Und um 19.30 Uhr zum Super-Kabarett mit freiem Eintritt,
Donauparkbühne: Hopf, Kosch & Stipsits Very Best   
http://www.kv22.at/progrbuehne2008.pdf


ACHUNG,

wenn du angemeldet bist, kannst du hier nachstehend
das Flugblatt zur Veranstaltung anklicken, ausdrucken.
« Letzte Änderung: 15. Juli 2008, 17:02 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Geschafft!
« Antwort #9 am: 20. Juli 2008, 16:52 »
Radeln für sich selbst und gegen Sarkome bei Kindern und Jugendlichen  -  Eine Aktion des EU-Projektes „Forschen heilt Krebs“

(Wien, 2008-18-07). Im Rahmen der EU-geförderten Kampagne „Forschen heilt Krebs“ setzt Univ.-Prof. Helmut Gadner, Projekt-Koordinator, Leiter des St. Anna Kinder-Krebs-Forschungs-Instituts und des Wiener St. Anna Kinderspitals, Aktionen, um die Erfolge der Kinder-Krebs-Forschung verständlich zu kommunizieren.

„Drei Viertel der Krebserkrankungen im Kindesalter sind aufgrund der Möglichkeiten, die die moderne Medizin bietet, heute heilbar. Natürlich gibt es im Spektrum der möglichen Erkrankungen solche, die eine bessere Heilungschance haben, als andere, und vor allem kommt es darauf an, in welchem Stadium der Erkrankung die Diagnose gestellt wird“, so Gadner.

Bei der Charity-Radtour am 18. Juli von Greifenstein zur Donauinsel wurde auf eine seltene und heimtückische Kinder-Krebsform, die Sarkome, aufmerksam gemacht.

Sarkome – eine heimtückische Krebsart
Sarkome sind eine Krebsart im Bindegewebe und kommen in den Nerven, Muskeln, Bändern, Knochen oder Blutgefäßen vor. Sie machen fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter aus. Es gibt über fünfzig verschiedene Arten. Am häufigsten ist das Osteosarkom, gefolgt vom Ewing Sarkom (beides bösartige Knochenerkrankungen) und Weichteilsarkom.

Das Um und Auf ist die frühe Diagnose
„Besonders wichtig für die erfolgreiche Therapie ist die Früherkennung“, erklärte Univ.-Doz. Andreas Zoubek, Oberarzt am St. Anna Kinderspital. Mitunter werden Sarkome auch mit Sportverletzungen verwechselt. Erkenne man Sarkome zu spät, so der sportbegeisterte Mediziner, sei es häufig nicht möglich, sie komplett zu entfernen, oder es ist bereits in anderen Körperregionen eine Streuung durch Tochtergeschwülste aufgetreten.

„Irondoc“ Zoubek, mehrfacher M50 Gewinner des Kärnten-Ironman, und Mitarbeiter des St. Anna Kinder-Krebs-Forschungsinstitutes radelten gemeinsam mit vielen Radbegeisterten über dreißig Kilometer entlang der Donau, um gemeinsam auf die Bedeutung der Kinder-Krebs-Forschung hinzuweisen.

Im Team fuhren auch ehemalige Kinder-Krebs-Patienten mit, die unter anderem ein Sarkom, eine Leukämie oder einen Hirntumor überlebt hatten. Heute stehen sie mitten im Leben. Dank verbesserter Therapieoptionen, der internationalen Vernetzung der Kinder-Krebs-Zentren in Europa und rasanter Fortschritte in der Labor- und klinischen Forschung konnten die Überlebensraten bei allen Kinder-Krebserkrankungen um mehr als 75 Prozent gesteigert werden.

In Österreich erkranken jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.

Soziale Reintegration
„Das Überleben einer Krebserkrankung ist ein Sieg. Dennoch stößt man auf viele Schwierigkeiten wie bei der Job-Suche, wird ausgegrenzt. Viele verheimlichen daher ihre Krebserkrankung“, berichtete Martin Lüftl, der im Alter von zwanzig Jahren, kurz vor seinem Präsenzdienst an einem Osteosarkom im linken Bein erkrankt war. Seine Therapie dauerte ein Jahr. Die primären Gründe für die soziale Diskriminierung seien Zweifel an der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit.


Öffentlichkeitswirksame Aktionen
Mit Aktionen, wie der Sarkom-Awareness-Radtour, soll der Zusammenhang zwischen den Erfolgen der Kinder-Krebs-Forschung und den gestiegenen Heilungschancen bei allen Kinder-Krebsarten verständlich gemacht werden. Weiters soll in der Bevölkerung ein Verständnis für den wachsenden Bedarf an Geldmitteln geschaffen werden. Nur durch kontinuierliche Förderung der Forschung können die Diagnostik und Therapien stetig verbessert werden. Die Kinder-Krebs-Forschung wird primär durch private Spenden und öffentliche Fördermittel finanziert.

Dank der Forschung habe sich die Qualität der Sarkom-Therapie deutlich verbessert, berichtete Martin Lüftl, der in seiner Funktion als „Survivor“ (Überlebender) auch krebskranke Kinder am St. Anna Kinderspital besucht, um ihnen beizustehen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich auszutauschen.

Die globale Sarkom-Initiative
Anlass der Radtour ist auch die weltweit vernetzte Sarkom-Initiative der Liddy Shriver Sarkom Organisation mit Sitz in New York, USA. Vom 12. bis 19. Juli 2008 werden global Sport-Events mit dem Ziel koordiniert, um auf Sarkome aufmerksam zu machen und Forschungs-Gelder zu sammeln. Im Vorjahr beteiligten sich elf Nationen und insgesamt 3.400 Menschen. Heuer konnte ein Top-Ergebnis von 5.000 Unterstützern erreicht werden.

Ein internationales Kernteam der Initiative, bestehend aus elf Nationen, wie Belgien, Kanada, Dänemark, Japan, Polen, USA, radelte ab dem 12. Juli im Zeichen des Engagements für Sarkom-Patienten mit dem Fahrrad von Passau, Deutschland, nach Greifenstein, um gemeinsam mit dem österreichischen Team die Zielgerade zur Wiener Donauinsel zu nehmen. Dort wurde der Erfolg der diesjährigen Sarkom-Initiative gefeiert. Der 10 jährige Alex Franke aus West Bend, USA, bei dem 2006 ein Ewing-Sarkom diagnostiziert worden war, erklärte voller Stolz: „Ich habe es geschafft und dies krebskranken Kindern mit unserer Sarkom-Radtour zu zeigen, ist mir wichtig. Ich will ihnen Mut machen.“.

Foto-Copyright: www.forschenheiltkrebs.eu
Dietmar Erlacher (von links), Leiter des Krebsforums

Doz. Dr. Andreas Zoubek (Mitte), Oberarzt am St. Anna Kinderspital, Sandra Brezina-Krivda (rechts), Organisatorin des EU-Projekts „Forschen heilt Krebs“ der St. Anna Kinderkrebsforschung

Unterstützer der Sarkom-Tour aus New York

Medien-Rückfragehinweis:
Sandra Brezina-Krivda, St. Anna Kinderkrebsforschung, Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien,
sandra.brezina@ccri.at, Mobil: 0664/156-29-14

Anmerkung:
Danke an meinen Sponsoren, wie Pfizer, no.smoking, Yakult, Billa, Fitnesscenter, Copyshop FBDS in 1210, 1220, 1230.
Sandra Brezina hat für die Organisation seit Wochen/Monaten Großartiges geleistet und ist schließlich auch selbst
mitgefahren! Großes Dankeschön Sandra, für deine Meisterleistung!
« Letzte Änderung: 20. Juli 2008, 16:59 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Elf Nationen mit Rad und Teamgeist als Bewusstseins-Bildner der Kinder-Krebs-Forschung
Eine Aktion des EU-Projektes „Forschen heilt Krebs“

Wien/ Im Rahmen der EU-geförderten Kampagne „Forschen heilt Krebs“ radelten bei der Sarkom-Tour am 18. Juli Krebs-Kranke und ehemalige Patienten, darunter Erwachsene, Kinder und Jugendliche, von Greifenstein zur Donauinsel, um auf eine seltene und heimtückische Krebsform, die Sarkome, aufmerksam zu machen. Mit dabei von der Partie des fast hundert köpfigen Teams aus elf Nationen: St. Anna Irondoc Andreas Zoubek mit Mitarbeitern des St. Anna Kinder-Krebs-Forschungs-Institutes, der Mödlinger Marathonmann des Österreichischen Jugendrotkreuzes Michael Dorfstätter und
Ex-Radrennsportler und Krebsforums-Leiter Dietmar Erlacher.

Die Aktion bezweckte, auf Sarkome, eine Krebsart in den Knochen und Weichteilen, hinzuweisen. Sie machen fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter aus. Im Erwachsenenalter tritt die Erkrankung bei cirka einem Prozent auf.

„Besonders wichtig für die erfolgreiche Therapie ist die Früherkennung“, erklärte Irondoc Zoubek, Oberarzt am St. Anna Kinderspital und M50 Gewinner des Kärnten-Ironman. Mitunter werden Sarkome auch mit Sportverletzungen verwechselt. Erkenne man sie zu spät, so der sportbegeisterte Mediziner, sei es häufig nicht möglich, die Geschwüre  komplett zu entfernen, oder es ist bereits in anderen Körperregionen eine Sreuung durch Tochtergeschwülste aufgetreten.

Mit Aktionen, wie der Sarkom-Awareness-Radtour, soll der Zusammenhang zwischen den Erfolgen der Kinder-Krebs-Forschung und den erfolgreich gestiegenen Heilungschancen bei allen Kinder-Krebsarten verständlich gemacht werden.

Weiters soll ein Verständnis für den wachsenden Bedarf an Geldmitteln geschaffen werden. Nur durch kontinuierliche Förderung der Forschung können die Diagnostik und Therapien stetig verbessert und die Überlebensraten der an Krebs leidenden jungen Patienten weiter angehoben werden. Die Kinder-Krebs-Forschung wird primär durch private Spenden und öffentliche Fördermittel finanziert.

Bericht+Fotos:
http://www.mdexpress.at/Sport.html
und
http://www.flickr.com/photos/28810628@N04/#
und dzt. noch der ORF-TV-Wien Heute Bericht Radln für die Forschung:
http://your.orf.at/bheute/player.php?id=wie&day=2008-07-18&offset=00:18:09
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)