Autor Thema: So kann ich zum Nichtraucher werden - durch Überzeugung!  (Gelesen 12012 mal)

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Tanja

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Geri

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Erste Hilfe für Raucher sofort vor Ort     

Raucher haben nachweislich ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko, denn ihre Konzentration lässt schneller nach und das Rauchen lenkt sie ab. Häufiger als Nichtraucher sind Raucher daher in Erste-Hilfe-Stationen und Rettungsstellen anzutreffen. Jetzt wollen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Charité erforschen, ob die Erste Hilfe-Station ein geeigneter Ort ist, um Nikotinabhängige zum Rauchstopp zu bewegen.
 
"Wir wollen die Patienten noch vor Ort ansprechen und ihre Motivationslage für eine Änderung ihres Rauchverhaltens diskutieren", sagt Professor Dr. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité, Campus Mitte. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das auf drei Jahre angelegte Projekt mit rund 320.000 Euro.

Die Folgen der Nikotinsucht sind weltweit der größte Risikofaktor für Krankheit und Tod. In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Mit gravierenden Folgen: 110.000 bis 140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – etwa 380 Personen pro Tag.

Die Forschergruppe an der Charité unter Leitung von Professor Spies konnte bereits in einer Studie über gefährlichen Alkoholkonsum zeigen, dass mehr als die Hälfe der verunglückten Männer und fast 40 Prozent der betroffenen Frauen Raucher waren. "Ziel unserer neuen Studie ist es zu zeigen, dass es auch in einer Rettungsstelle trotz beschränkter Ressourcen und begrenzter Zeit möglich ist, den Patienten zum Rauchstopp zu motivieren und somit einen deutlichen Rückgang des Rauchens zu bewirken", erläutert Spies.

Zunächst wird der Patient gebeten, computergestützt Fragebögen auszufüllen – sofern es sein körperlicher und mentaler Zustand ermöglicht und er mit der Befragung einverstanden ist. In einem anschließenden kurzen und intensiven Einzelgespräch wird die Motivationslage zur Änderung des Rauchverhaltens ermittelt. Der Patient erhält danach einen mündlichen Ratschlag und eine Broschüre zur Tabakprävention, die auf sein Motivationsstadium zugeschnitten ist.
Innerhalb der kommenden vier Wochen schließen sich vier Telefonkontakte an, um die Wirksamkeit des Rauchstopps zu überprüfen. "Nur die Kombination aus Intervention und einer mindestens vierwöchigen Nachbetreuungsphase führt zu höheren Abstinenzraten in der Gruppe der behandelten Raucher", so Claudia Spies. Das zeigten Raucheruntersuchungen in Krankenhäusern. Sollte sich diese erstmals in einer deutschen Rettungsstelle angewandte Methode als wirksam erweisen, ist eine umfassende Einführung des Programms in Rettungsstellen von Krankenhäusern vorgesehen.

"Den meisten Rauchern gelingt es nicht aus eigener Kraft, das Rauchen einzuschränken oder gar dauerhaft aufzugeben", sagt Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Denn Rauchen ist weder Laster noch Leidenschaft, sondern eine Sucht. Und Süchtige benötigen professionelle Hilfe, um ihr Verhalten nachhaltig zu ändern." Für die Deutsche Krebshilfe ist das Projekt an der Charité daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer ausreichenden, flächendeckenden und differenzierten Beratung, Betreuung und Behandlung von Nikotinsüchtigen.

Infokasten: Hilfreicher Ratgeber

Über die Förderung richtungweisender Projekte hinaus bietet die Deutsche Krebshilfe mit ihrem Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" ein Ausstiegsprogramm an, das jeder Raucher seinen persönlichen Verhältnissen anpassen kann. Dazu gehört die bewusste praktische und psychologische Vorbereitung auf den Rauchstopp ebenso wie das Trainieren des Durchhaltevermögens und die Annahme einer neuen Nichtraucher-Identität. Darüber hinaus finden sich in der Broschüre Informationen für den Partner, Buchempfehlungen, eine Übersicht über Nikotin-Ersatzpräparate sowie eine Aufstellung und Bewertung verschiedener Methoden zur Tabakentwöhnung. Den Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" und viele andere Informationen gibt es kostenfrei bei:

Deutsche Krebshilfe
Postfach 14 67
53004 Bonn
Fax: 0228/ 72 99 0-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
http://www.krebshilfe.de

Josef

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Wegweiser zum Nichtraucher
« Antwort #2 am: 13. August 2008, 14:16 »

Buch - Wegweiser zum Nichtraucher - Endlich Schluss mit dem Rauchen - ISBN-13: 9783837057287

 Neues Nichtraucher Buch erschienen: "Wegweiser zum Nichtraucher - Endlich Schluss mit dem Rauchen" von Jan Siefken. Beginnen Sie ein neues Leben ohne Zigarette: Der schnelle Weg vom Raucher zum Nichtraucher!

Viele Raucher versuchen seit Jahren mit dem Rauchen aufzuhören und schaffen es aber leider nicht. Zu stark ist die Nikotinsucht und die guten Vorsätze sind schnell wieder dahin - und die nächste Zigarette wird angezündet. Der Raucher befindet sich in einem ständigen Teufelskreis zwischen Vernunft und der Sucht nach dem Tabak. In Deutschland rauchen immer noch über 20 Millionen Menschen. Die erste Zigarette rauchen Kinder im Schnitt schon mit 13 Jahren. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Seit Beginn des Jahres 2000 sind damit mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland an ihrem Tabakkonsum verstorben. Das entspricht der Einwohnerzahl einer deutschen Großstadt!

"Nikotin ist eine gefährliche Droge, die schnell süchtig macht! Fangen Sie niemals mit dem Rauchen an! Sie werden es später bereuen, dass Sie jemals mit dem Rauchen angefangen haben!"

Schön, wenn ein Nichtraucher diese Zeile lesen würde, und dieser Erkenntnis folgend, niemals mit dem mit dem Rauchen anfangen würde. Leider ist das aber nicht die Realität. Alleine in Deutschland gibt es Millionen Raucher und auch heute noch fangen Tausende junge Leute täglich das Rauchen an. Mit diesem Buch will der Autor allen Rauchern eine Hilfestellung geben, die endlich wieder zum Nichtraucher werden wollen.

In dem Nichtraucher Buch von Jan Siefken wird gezeigt, wie es für jeden Raucher möglich ist, mit dem Rauchen aufzuhören - egal wie lange Sie schon rauchen und wie viele Zigaretten Sie täglich qualmen. Machen Sie endlich Schluss mit dem tödlichen Zigaretten-Qualm und fangen Sie ein rauchfreies, neues Leben an! Erfahren Sie in dem Nichtraucher-Buch hilfreiche Tipps, um sich von der Last des Rauchens innerhalb weniger Tage endgültig zu befreien. Erlangen Sie endlich wieder Freiheit für Ihre Gesundheit und Ihren Willen! Nichtraucher ohne Gewichtszunahme: In dem Buch wird auch ausführlich darauf eingegangen, wie es möglich ist, Nichtraucher zu werden und dabei weiter schlank zu bleiben.

In diesem Buch wird exemplarisch die Abhängigkeit von der Zigarette beschrieben. Die Hinweise richten sich aber auch an andere Formen der Nikotinsucht, wie etwa an Zigarren - und Pfeifenraucher.

Autor: Jan Siefken
Buchtitel: "Wegweiser zum Nichtraucher
- Endlich Schluss mit dem Rauchen"
Verlag: Books on Demand GmbH
Erschienen: August 2008
ISBN-10: 3-8370-5728-3
ISBN-13: 9783837057287
116 Seiten, € 12,90

Weitere Infos zum Buch und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter:

www.nichtraucher-buch.com

Dipl.-Kfm. Jan Siefken
- Internetmarketing -
Herzog-Adolf-Str. 5
21465 Reinbek
Mail:
Tel: +49-040-24835362

Jan Siefken, geboren 1971 in Hamburg, ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Im Anschluss an seine Berufsausbildung studierte er in Lüneburg Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing. Er ist seit 1998 im Internet als Webmaster, Onlineredakteur und Contentmanager tätig und beschäftigt sich zudem insbesondere mit den Themen Suchmaschinenoptimierung, Onlinewerbung und E-Commerce.

Der Autor des Buches rauchte selber über 20 Jahre lang täglich eine Schachtel Zigaretten und hat mehrfach vergeblich versucht sich das Rauchen abzugewöhnen, bevor er es schaffte sich von einem Tag auf den anderen, mit einer einfachen Methode, das Rauchen endgültig abzugewöhnen. Die Erfahrungen, mit denen es jeder Raucher schaffen kann endlich wieder Nichtraucher zu werden, gibt der Autor in diesem Buch wieder.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Evi

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Raucher? Sport hilft beim Aufhören!
« Antwort #3 am: 01. März 2009, 14:45 »

Sport hilft Rauchern beim Aufhören

Raucher, die ihr Laster gerne aufgeben möchten, sollten mehr Sport treiben, da Bewegung das Verlangen nach Nikotin reduziert. Diesen Zusammenhang entdeckten britische Forscher in einer aktuellen Untersuchung.

http://www.lifeline.de/cda/news/medizin-news/krebs/content-197003.html

Richi

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Aktion Rauchfrei 08 prämiert zwei Gewinner aus Niederösterreich
« Antwort #4 am: 07. März 2009, 10:19 »

 
Österreichische Ärztekammer / 05.03.2009
   

Utl.: Mit Engagement zum Nichtraucher:
ÖÄK-Präsident Dorner zeichnet zwei Ex-Raucher für ihr neues Leben ohne Zigaretten aus


Wien (OTS) - Österreichs vorbildlichste Neo-Nichtraucher kommen
aus Niederösterreich: Elisabeth  Gutschka aus Schwechat und Martin
Prem aus Maria Anzbach - beides ehemalige starke Raucher - haben es
geschafft, knapp ein Jahr ohne Zigarette auszukommen. Für ihre
Willensstärke wurden sie heute von ÖÄK-Präsident Walter Dorner als
Gewinner der Österreich-weiten Aktion Rauchfrei 2008 ausgezeichnet.
Beide erhielten einen Gutschein für einen drei-tägigen
Wellness-Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel in Bad Waltersdorf.

"Wir Ärzte freuen uns über jeden Menschen, der es schafft, vom
Glimmstengel wegzukommen. Die heurigen Gewinner zeigen uns, dass es
in jedem Lebensalter und in jeder Situation gelingen kann, sich von
der Zigarette loszusagen - man muss es nur versuchen", lobte
ÖÄK-Präsident Walter Dorner das Vorsorgebewusstsein der Gewinner. Er
hoffe, dass sich auch 2009 viele Raucherinnen und Raucher zur Aufgabe
ihres Zigarettenkonsums durchringen können. Dorner: "Zur
Unterstützung gibt es mittlerweile auch sehr gute Beratungsangebote
und Hilfsmittel. Man gewinnt Gesundheit und Lebensqualität und kann
das Geld für Zigaretten für andere Anschaffungen sparen."

Insgesamt 400 Menschen waren in die Endausscheidung der Aktion
Rauchfrei 08 gekommen, die Anfang Mai vergangenen Jahres gestartet
wurde. Geworben wurde dafür, für mindestens zwei Monate auf
Zigaretten zu verzichten oder den Zigarettenkonsum wenigstens um 50
Prozent zu reduzieren. Am Schluss der
Aktion hatten die Bewerberinnen und Bewerber einen Labor-Nachweis
über die erfolgreiche Zigaretten-Abstinenz zu erbringen.

Elisabeth Gutschka und Martin Prem schafften es, im Rahmen der Aktion
weit über die erforderlichen zwei Monate bis dato rauchfrei zu
bleiben. Dabei konnte die seit dem 19. Lebensjahr rauchende
Schwechaterin, die vor der Entwöhnung 15 Zigaretten täglich
konsumierte, mit ihrer Initiative auch ihren Lebensgefährten zum
Nichtrauchen motivieren. Der aus Maria Anzbach stammende
Niederösterreicher  Martin Prem schaffte es, von 25 Zigaretten auf 
Null zu reduzieren und hat ebenfalls seit knapp einem Jahr keine
Zigarette mehr angerührt. Prem hatte bereits mit 15 begonnen zu
rauchen.

Unter dem Rest der TeilnehmerInnen der Aktion wurden unter anderem
OMV-Gutscheine und I-Pods verlost. Initiiert wurde die Aktion
Rauchfrei 08 von Alfred Lichtenschopf, dem med. Leiter der
Sonderkrankenanstalten in Weyer, Oberösterreich. Unterstützung
erhielt die Aktion von der Österreichischen Ärztekammer, der
Österreichischen Apothekerkammer, der Wiener Krebshilfe, dem
Bundesministerium für Gesundheit, der Niederösterreichischen
Gebietskrankenkasse, den Österreichischen Bundesforsten, dem
Österreichischen Nikotin Institut und Nicorette(R) (bm).


Rückfragehinweis:
   Pressestelle der
   Österreichischen Ärztekammer
   Tel.: (++43-1) 513 18 33

Dietmar E.

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Tabakaufklärung in Tirol
« Antwort #5 am: 14. März 2009, 01:14 »

TV ORF 2, 19 Uhr:

http://tirol.orf.at/stories/348166/


Bei der Tabakaufklärung geht man in Tirol neue Wege:


KRANKENHAUS   12.03.2009

Unterricht soll Kinder vom Rauchen abhalten


In einem Schulprojekt in der Abteilung für Lungenerkrankungen im Krankenhaus Natters werden Schüler über die schädlichen Folgen des Rauchens informiert. Sie sollen auf drastische Weise vom Rauchen abgehalten werden.
Seit vier Jahren kommen Schüler aus ganz Tirol in das Krankenhaus.
Landeskrankenhaus Natters als Unterrichtsort
Es ist ein außergewöhnlicher Stundenplan an einem außergewöhnlichen Ort. Im Landeskrankenhaus Natters (Bezirk Innsbruck-Land), in dem hauptsächlich Lungenkranke behandelt werden, erfahren Telfer Handelsschüler alles über die schädlichen Auswirkungen des Rauchens. Statistiken über Lungenkrebs schockieren
In der ersten Stunde gibt es Informationen über den Lungenkrebs. Statistiken verdeutlichen, wie schädlich der Nikotinkonsum ist, vor allem wenn schon in jungen Jahren damit begonnen wird. Wer über Jahre raucht, stirbt um acht Jahre früher. Bei 90 Prozent der Lungenkrebskranken ist das Rauchen verantwortlich.

Wie so ein Lungentumor aussieht, wie er operativ entfernt wird, fährt den Schülern die Magengrube.
 
In externem Player öffnen
35 Jahre lang geraucht.
Lungenkrebskranker erzählt über Sucht
Ein Lungenkrebskranker, der nach Chemotherapie und Strahlentherapie als geheilt gilt, erzählt den Kindern über seine jahrelange Nikotinsucht.

Wenn nur ein oder zwei Schüler mit dem Rauchen aufhören oder damit erst gar nicht beginnen würden, wäre er voll zufrieden, erklärt Paul Zangerl, der mit zwölf Jahren zu rauchen begonnen hatte und insgesamt 35 Jahre lang rauchte.
 
In externem Player öffnen
Schüler durch Erzählungen aufgerüttelt
Die Erzählungen von Betroffenen rütteln die Schüler auf. Viele wissen bereits um die Gefährlichkeit des Nikotins und rauchen trotzdem. Jugendliche rutschen schneller als viele glauben, oft aus purer Neugier in die Nikotinsucht, erklärt eine Gesundheitspsychologin. Form des Unterrichts kommt bei Kindern an
Diese Art von Unterricht hat Erfolg bei den Schülern, freut sich Martin Hackl, Projektleiter am Landeskrankenhaus Natters.
 
In externem Player öffnen
Schüler sollen sich Zigarette überlegen
Man wisse sehr wohl, dass man nicht alle Jugendliche vom Rauchen abgehalten könne, doch wenn nur wenige damit erreicht würden, habe der Unterricht Erfolg, so Hackl.

Auch nach drei Stunden sind die Schüler noch mit großem Interesse dabei und so mancher wird sich den Griff zur Zigarette wohl gut überlegen.


            
            
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Edi

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Re: So kann ich zum Nichtraucher werden - durch Überzeugung!
« Antwort #6 am: 25. März 2009, 19:04 »
Rauchentwöhnung - Neues tiefenpsychologisches Konzept aus Graz
Drei Millionen Österreicherinnen und Österreicher rauchen. Etwa 1,1 Millionen wollen damit aufhören. Kein einfaches Unterfangen, denn Nikotin gilt als eines der stärksten Suchtmittel, vergleichbar mit Heroin. Wer glaubt, er greife "bewusst" zur Zigarette, der irrt. Bei abhängigen Raucherinnen und Rauchern hat längst das Unbewusste das Regiment übernommen.
In Graz erzielt die Tiefenpsychologin Dr. Ursula Grohs mit einem von ihr entwickelten Rauchentwöhnungsprogramm sehr gute Erfolge (Sabine Fisch)

http://oe1.orf.at/programm/2009030914501.html

Weiterführende Informationen zum Beitrag über Rauchentwöhnung:

Buch-Tipps

Allen Carr
Endlich Nichtraucher! Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluss zu machen
Goldmann Verlag 2008
ISBN 978-344161003

Stefan Frädrich
Günter wird Nichtraucher. Ein tierisches Gesundheitsbuch
GABAL-Verlag 2006
ISBN 978-3897496255

Franz Wilhelm Bauer
Die Rauchgiftfalle. Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen
Books on Demand 2005
ISBN 978-3833439452

Vera Kaltwasser
Der sanfte Weg zum Nicht-Rauchen: Erfolg ohne zu kämpfen
Droemer/Knaur Verlag 2005
ISBN 978-3426872451

Thorre Schlameus
ZEN oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen
Goldmann Verlag 2006
ISBN-13: 978-3035030198

Links
Programm zur Unterstützung beim Rauchstopp
Telefonisch und anonym - das Rauchertelefon
Die EU-Kampagne zur Tabakprävention
Raucherhilfe
Das Rauchstoppprogramm von Dr. Ursula Grohs
Österreichisches Nikotininstitut
Endlich Nichtraucher von Allan Carr

Weiterführende Informationen zum Beitrag über computergestützte Informationssysteme in der Medizin:

Evi

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http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&task=view&id=23624&Itemid=157

Ausgabe: Jahrgang 60, Nr. 29, 18. Juli 2009

Entzug (fast) ohne Schmerz

Neues Medikament gegen Nikotinsucht – Von Dieter Schwarz

Artikel aus Rubrik REPORT

München – Jeder Raucher weiß, wie gesundheitsschädlich sein Laster ist. Trotzdem ist es fast unmöglich, Raucher dazu zu bewegen, vom blauen Dunst zu lassen. Jetzt gibt es ein völlig neuartiges Medikament – und Hoffnung.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist reine Kopfsache, heißt es immer. Die neue Entwöhnungspille, die der Pharmariese Pfizer unter der Bezeichnung Champix auf den europäischen Markt gebracht hat, setzt denn auch im Belohnungszentrum des Gehirns an. Mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent war bisher die Methode Willensstärke – also das Aufhören von heute auf morgen – die vielversprechendste Methode, um vom Nikotin weg zu kommen. Mit dem neuen Medikament werden Erfolgsraten von bis zu 40 Prozent möglich.

Ein Einwirkstoff in der Pfizer-Pille besetzt den Rezeptor im Belohnungszentrum, an dem normalerweise das Nikotin andockt. Das Nikotin kann dann das Glückshormon Dopamin nicht mehr freisetzen. Das Raucher-Glücksgefühl durch Dopaminausschüttung bleibt aus. Dafür wirkt Champix im Gehirn selbst nikotinähnlich. Das verringert die Entzugssymptome stark und macht einen schnelleren und schmerzloseren Entzug möglich. Nach fünf bis sieben Tagen Tabletten-Einnahme gibt der Patient das Rauchen auf, erhöht die Dosis auf zwei Tabletten und sättigt damit die Rezeptoren im Nucleus Accumbens des Vorderhirns vollständig.

Klinische Studien haben gezeigt, dass Champix-Anwender tatsächlich eine dreimal höhere Chance haben, einen einjährigen Entzug durchzuhalten als Vergleichsgruppen, die lediglich Scheinpräparate erhielten. Eine Wunderpille ist das neue Medikament dennoch nicht. Andere Nikotinersatz- oder Verhaltenstherapien – etwa unter Einsatz von Nikotinpflastern – erzielen ähnliche Erfolgsquoten. Auch Hersteller Pfizer betont, dass das neue Medikament den körperlichen Entzug lediglich erleichtere. Aber eben das ist wichtig.

Eine zwölfwöchige Champix-Therapie kostet etwa 330 Euro, genauso viel wie der Konsum von einer Schachtel Zigaretten pro Tag. In einem begleitenden Entwöhnungsseminar sollten dem Patienten zudem unkomplizierte, aber wichtige Tipps für richtige Bewegung und Ernährung vermittelt werden. Durch Rauchstopp, kombiniert mit sinnvoller Bewegung und Ernährung, soll der Patient möglichst schnell einen deutlichen Gewinn an Gesundheit und Energie im täglichen Leben verspüren. Der Kick muss wieder von den natürlichen Erlebnissen ausgehen: gutes Essen, Trinken, zwischenmenschliche Beziehungen, die ganze Palette positiver Erfahrungen und Erlebnisse. Nur das garantiert den langfristigen Erfolg. Drohmedizin hat im Entwöhnungsseminar keinen Platz. Es gibt Grund zu der Annahme, dass Aufklärungssprüche auf Zigarettenschachteln und demnächst Bilder von Krankheiten regelrecht kontraproduktiv sind. Sie schrecken nicht ab, sondern belustigen und erzielen bestenfalls Frustration, die wiederum Anlass zu erhöhtem Nikotinkonsum ist. Viel wirkungsvoller ist es, dem Patienten vorzuführen, dass es ihm innerhalb kürzester Zeit wirklich besser geht. Etwa durch Blutwert-Messungen, die ihm zeigen, dass er schon nach drei Tagen bessere Sauerstoffwerte hat.

Voraussetzung bleibt aber, dass der Patient von seiner Sucht überhaupt loskommen will. Der Anfangserfolg der neuen Methode von 40 Prozent wird durch Kombination mit sinnvoller Bewegung langfristig um 25 Prozent verbessert. Besonders Frauen werden vor allem dann rückfällig, wenn sie zunehmen. Das kann durch Bewegung und richtige Ernährung verhindert werden. Auf mehrtägige Seminare, gar in wöchentlichem Abstand, sollte dennoch verzichtet werden, schon um den Patienten nicht ständig mit dem Frustrationsthema Raucherentwöhnung zu konfrontieren. Bei Rückfällen muss jederzeit telefonische Beratung zur Verfügung stehen. Mit dem neuen Medikament hat der Patient außerdem die Möglichkeit, die Therapie kurzfristig wieder aufzunehmen.

Der Autor ist HNO-Facharzt und Allergo¬loge in Mosbach.


Gitti

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Zehn Methoden zur Raucherentwöhnung
« Antwort #8 am: 05. Januar 2012, 14:12 »


Zehn Methoden zur Raucherentwöhnung

30. Dezember 2011 15:55

Neun von 18 Testpersonen schafften den Absprung - Getestet wurden Akupunktur, Suggestion Kaugummi & Co

Wien - Zu Neujahr nehmen sich viele Menschen wieder gute Vorsätze vor. Neben gesünderen Ernährung und mehr Sport steht bei vielen der Rauchstopp ganz oben auf der To-Do-Liste. Das Angebot an Hilfsmitteln, um vom blauen Dunst loszukommen, ist vielfältig. Es reicht von rezeptpflichtigen Medikamenten bis hin zu Akupunktur, Hypnose, Bioresonanz & Co. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zehn  nicht medikamentöse Methoden zur Nikotinentwöhnung unter die Lupe genommen.

weiter auf http://derstandard.at/1324501583471/Was-ist-wirksam-Zehn-Methoden-zur-Raucherentwoehnung

admin

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Rauchen: Nein-Sagen ist auch eine Frage des Selbstbewusstseins
« Antwort #9 am: 17. Mai 2012, 15:06 »




Dem Rauchen widerstehen: Nicht einfach, aber machbar

Nein-Sagen ist auch eine Frage des Selbstbewusstseins


Nikotin wirkt beruhigend wie auch anregend und hat ein starkes Abhängigkeitspotenzial. Tabak enthält mehr als 4 000 Inhaltsstoffe. Dazu gehören: Benzol, Formaldehyd, Hydrazin, Cadmium, Blei, Nickel und Kohlenmonoxid. Jeder zweite in Deutschland erkrankt an den körperlichen Folgen des Zigarettenkonsums. Ein Drittel ist Weltweit rund aller Krebsfälle mit Todesfolge auf das Rauchen zurückzuführen.

Text: Nejla

Nein sagen zu einer Zigarette ist gar nicht so leicht – selbst, wenn man gar nicht rauchen will. Nein sagen ist auf jeden Fall immer eine Frage Deines Selbstbewusstseins.

Trau Dich und sag:
• Ich habe keine Lust dazu.
• Ich mache eben nicht einfach das, was andere machen.
• Ich überlege, was ich will und was nicht – und das sage ich auch.
• Ist doch viel cooler, nicht zu rauchen.
• Ich stehe nicht auf Pickel, Mundgeruch und Raucherhusten.
• Ohne Zigarettenqualm riecht alles viel besser.
• Ich habe in der Pause was Anderes vor, als heimlich auf dem Klo oder an der nächsten Ecke eine zu qualmen.
• Zigaretten sind teuer – ich spare mein Geld für andere Sachen.
• Ich brauche keine Glimmstängel, um gute Freunde zu finden.
• Bei einem Problem braucht man jemanden, mit dem man reden kann – keine Zigarette.

Text: Merve und Alissia
15. Mai 2012

http://www.lkz.de/home_artikel,-Dem-Rauchen-widerstehen-Nicht-einfach-aber-machbar-_arid,58944.html

admin

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Sucht und Suchtmittelmissbrauch - Rauchen
« Antwort #10 am: 17. Mai 2012, 15:09 »


In der Aktion „Deutschland in Bestform“ unterstützt der auf Sucht und Suchtmittelmissbrauch spezialisierte Diplom Psychologe Lutz Mehlhorn die 23 jährige Sabine Lehmann, sich von der Zigarette loszusagen. Mehlhorn weiß wovon er spricht, wenn er Rauchern Tipps zum Aufhören gibt: er war selbst einer. Im Alter von 15 Jahren fing er mit dem Rauchen an, hörte mit 21 Jahren auf, griff dann mit 23 Jahren wieder zur Zigarette. Die Mengen steigerten sich im Laufe der Jahre auf zuletzt 35 Zigaretten – pro Tag.

Im September 1996 rauchte er seine letzte Kippe. Das Hauptmotiv aufzuhören war für ihn die schmerzende Erkenntnis, dass er die Kontrolle über das Rauchen absolut verloren hatte. Die erste Zigarette steckte er sich auf dem Höhepunkt seiner Raucherkarriere bereits schon vor dem Frühstück in den Mund. Die letzte Zigarette des Tages rauchte er unmittelbar vor dem Schlafen gehen. "Ich war eine Marionette des Nikotin- und Tabakkonsums geworden. Das war eine derartige Kränkung meines freiheitlichen Selbstbildes, dass ich wild, wirklich wild entschlossen war, das "Nikotinmonster" aus meinem Leben zu werfen", schildert der Psychologe.

Links zu Lutz Mehlhorn Glücklicher Nichtraucher - Das Seminar

Im Urlaub las er die „Bibel“ vieler Ex-Raucher „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr. Mehlhorn hörte mit dem Rauchen auf, und war verwundert, wie leicht es ging. "Mein Energielevel stieg sofort an, ich bekam sofort große Lust mich zu bewegen, und ich genoss die plötzliche Ruhe und Harmonie in mir. Ich war in einer absoluten Hochstimmung und fühlte mich so befreit diesen Schritt endlich gemacht zu haben", sagte er rückblickend. Er könne wirklich sagen, dass diese Entscheidung seine wichtigste und im positiven Sinne weitreichendste in den vergangenen dreizehn Jahren gewesen war.

Durch seine Erfahrungen als neuer Nichtraucher entwickelte er ein eigenes Nichtraucher-Programm "Glücklicher Nichtraucher", das die in der Raucherentwöhnung am besten erprobten und effektivsten Techniken sowie Methoden in einem Konzept vereinigt. Es berührt mich immer wieder, Menschen darin unterstützen zu können, die inneren Verbindungen zu ihrer Sucht zu lösen und damit wieder die Freiheit zu gewinnen, ihre Liebe und Energie neu zu verteilen. Für viele beginnt ein neues Leben.

In D. wird die Raucherentwöhnung von der Kasse gezahlt:
http://www.gluecklicher-nichtraucher.de/


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So kann ich zum Nichtraucher werden
« Antwort #11 am: 13. Dezember 2014, 11:39 »

admin

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Ich rauche nicht mehr!
« Antwort #12 am: 25. Januar 2015, 20:50 »



Wie unsere Leser mit dem Rauchen aufgehört haben

Die letzte Zigarette: Sehr viele Leser haben uns geschrieben, wie und wann sie aufgehört haben zu rauchen. Für viele war es ein harter Kampf, doch alle sind froh, dass sie den letzten Zug getan haben. http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/landespolitik/4646101/Letzte-Zigarette_Wie-unsere-Leser-mit-dem-Rauchen-aufgehort-haben

Richi

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Raucherentwöhnung: Vareniclin, FDA warnt vor ..........
« Antwort #13 am: 10. März 2015, 22:20 »






Vareniclin: FDA warnt vor Krampfanfällen und Wechselwirkungen mit Alkohol

Dienstag, 10. März 2015

dpa

Silver Spring – Das Raucherentwöhnungsmittel Vareniclin, das in Deutschland als Champix vertrieben wird, kann die Reaktion der Anwender auf Alkohol verändern. In seltenen Fällen kann es auch zu Krampfanfällen kommen, heißt es in einer Drug Safety Communication der US-Arzneimittelbehörde FDA.

Anlass der Warnung zur Alkoholverträglichkeit sind 48 Zwischenfälle, die dem http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62098

Dietmar E.

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Wie zum Nichtraucher werden - warum bin ich zu schwach, meist?
« Antwort #14 am: 12. Januar 2016, 00:32 »
x8692y




http://www.krone.at/Oesterreich/Fester_Wille_ermuedet._wie_ein_Muskel-Neujahrsvorsaetze-Story-490339


Seit zehn Tagen versucht ein Gutteil der Österreicher, regelmäßig Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen. Doch nach noch nicht einmal zwei Wochen schleichen sich bei vielen die alten Gewohnheiten wieder ein. Der Wiener Neurobiologe Marcus Täuber weiß, warum die guten alten Neujahrsvorsätze so häufig zum Scheitern verurteilt sind.

"Krone": An diesem Wochenende werden Diätwillige in den ersten Schokoriegel beißen und einige, die Stress reduzieren wollten, gleich mehrere Verwandte zum Essen einladen. Warum vergessen wir nach so kurzer Zeit auf das Streben, uns zu ändern?

Marcus Täuber: Unser fester Wille ist daran schuld. Der hilft nur für kurzfristige Vorhaben, langfristig brauchen wir eine andere Taktik.
Neurobiologe Marcus Täuber


"Krone": Die ersten Tage kann uns also der Wille von unseren Lastern abhalten - und dann?
Täuber: Macht er schlapp. Wie ein Muskel, der ermüdet ist. Folge: Uns geht die Kraft aus, unsere Entscheidungen in die Realität umzusetzen.

"Krone": Wie kann man diesen Teufelskreis umgehen?
Täuber: Mit der reinen Vorstellungskraft. Statt sich verbissen an ein Ziel zu klammern, ist es besser, sich das Erreichte vorzustellen.

"Krone": Wer sparen will, soll nur von einem dicken Plus vor einem stattlichen Betrag auf seinem Kontoauszug fantasieren?
Täuber: Genau. Wichtig ist auch, mit allen Sinnen wahrzunehmen, wie man sich dabei fühlt. Auch die Gefühle spüren. Ist man stolz, erleichtert, entspannt?

"Krone": Und ab wann stellt sich mit dieser Visualisierung der Erfolg ein?
Täuber: Um neue Gewohnheiten im Gehirn zu verankern, werden drei bis sechs Monate benötigt.


Brigitte Quint, Kronen Zeitung



« Letzte Änderung: 12. Januar 2016, 18:25 von admin »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)