Autor Thema: Brustkrebs - es kann jede treffen!  (Gelesen 844 mal)

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Gitti

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Brustkrebs - es kann jede treffen!
« am: 05. Oktober 2008, 17:37 »

"Kurier" vom 02.10.2008

Brustkrebs: Bewusstsein erweitern

Vorsorge - "Das war das heftigste Erlebnis meines Lebens - außer der Geburt meiner Kinder", beschreibt Friederike Koch, Mutter des Leiner-Geschäftsführers Paul Koch, ihre Brustkrebs-Erfahrungen . "Mir hat geholfen, viel darüber zu reden. Damit konnten viele nicht umgehen. Da hat sich manches verändert."

Frau Kochs Tumor wurde 1989 früh entdeckt, da sie zur Mammografie ging. Knapp 20 Jahre später gehen noch immer nicht alle Frauen zu dieser wichtige Vorsorgeuntersuchung, die ab dem 40. Lebensjahr empfohlen wird. Allein in Wien erkranken jährlich 1000 Frauen an Brustkrebs. Der Oktober ist deshalb das "Monat der Brustgesundheit". Zahlreiche Veranstaltungen sollen das Bewusstsein für Brustkrebsvorsorge stärken.

Neben regelmäßigen Untersuchungen ist auch gesunder Lebensstil wesentlich. "Keine Lebensweise kann Krebs verhindern", sagt die Wiener Brustspezialistin Teresa Wagner. "Aber wir wissen, dass etwa das Körpergewicht mit einem Brustkrebsrisiko zu tun hat."

Mit der Wiener Gesundheitsbeauftragten Univ.-Prof. Beate Wimmer-Puchinger fordert sie aber auch flächendeckende Qualitätsstandards bei der Mammografie. Die Befunde sollen bei der kleinsten Unsicherheit unabhängig von zwei Radiologen begutachtet werden.

http://www.brustgesundheit.at

Gitti

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Re: Brustkrebs - es kann jede treffen!
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2008, 17:38 »
"Kurier" vom 01.10.2008

Kampagne gegen Brustkrebs
Ein rosarotes Licht der Hoffnung

Es kann jeden treffen. Das Alter spielt dabei keine Rolle: Jährlich verlieren etwa 50 Frauen im kleinen Burgenland ihren Kampf gegen Brustkrebs.

"Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, statistisch gesehen erkrankt jede achte Frau im Lauf ihres Lebens daran", erklärt Gesundheits-Landesrat Peter Rezar (SPÖ).

Obwohl die Chancen auf Heilung bei einer frühzeitigen Untersuchung sehr gut stehen, mache nur ein Fünftel der burgenländischen Frauen von dem Angebot einer kostenlosen Vorsorge-Untersuchung Gebrauch.

Im Rahmen eines Pilotprojektes in den Bezirken Güssing und Jennersdorf werden seit Mai 2006 Frauen ab dem 40. Lebensjahr zum Bruströntgen (Mammografie) schriftlich eingeladen. Nach einer Evaluierung könnte die Modellregion in zwei Jahren auf das gesamte Burgenland ausgeweitet werden, so Rezar.

Sensibilisieren

Um für das Thema zu sensibilisieren, engagiert sich das Burgenland heuer wieder im Rahmen des Internationalen Brustkrebsvorsorge-Tages rund um den 1. Oktober. Diese Initiative wurde vom Internationalen Kosmetikkonzern Estée Lauder Companies 1992 ins Leben gerufen. Bewusstseinsbildung, Früherkennung, psychologische Betreuung von betroffenen Frauen und Förderung von neuen Behandlungsmethoden stehen im Mittelpunkt der Kampagne. "Das Schloss Esterházy wird deshalb am 3. Oktober nach dem Motto 'World Pink. Welt ohne Brustkrebs' in rosarotem Licht erstrahlen", so Linda Zajer, von Estée Lauder.

Viel Engagement für das Thema Brustkrebs zeigt auch Emmi Agha. Sie hat vor zwölf Jahren die Selbsthilfegruppe "Leben mit Krebs" gegründet. Mittlerweile besuchen 120 Personen die Gruppe. "Wichtig ist auch, darüber zu reden. Das ist die halbe Heilung", weiß Agha aus eigener Erfahrung.

http://www.pinkribbon.at;

Fr., 3. Oktober, Brustkrebsvorsorge-Tag, Schloss Esterházy, 19 Uhr,

im Anschluss Konzert, Eintritt frei