Autor Thema: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät  (Gelesen 49843 mal)

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Dietmar E.

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PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« am: 15. Oktober 2008, 17:47 »

PET-CT

Das PET/CT ist die modernste Technik zum Aufspüren selbst kleinster Tumore, die zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren miteinander kombiniert: Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Computertomographie (CT). Die beiden medizinischen Großgeräte ergänzen sich perfekt: Sie ermöglichen mit nur einer Untersuchung äußerst detailgenaue Einblicke in den Körper.

Mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET/CT) werden Stoffwechsel- prozesse von Körperzellen sichtbar: Die hochaktiven Krebszellen senden vermehrt Strahlung aus und erscheinen auf dem PET-Bildschirm als leuchtende Punkte. Auf diese Weise sind selbst millimeterkleine Tumorzellen deutlich zu erkennen. Allerdings ist die genaue Lokalisierung der Tumorzellen mit dem PET oft schwierig.

Hier springt die Computertomographie ein: Ihre Spezialität ist die Darstellung der Gewebestrukturen.

 
Die Kombination der beiden Geräte im PET/CT ermöglicht

    * eine exakte Diagnose selbst kleinster Krebsherde und Tumore

    * die genaue Beobachtung des Krankheitsverlaufes

    * rechtzeitiges Erkennen und unverzügliche Behandlung eines Wiederauftretens der Krankheit

    * eine optimale Therapieplanung: Bereits zwei Wochen nach der PET/CT Untersuchung lässt sich zuverlässig erkennen, ob beispielsweise eine Chemotherapie effektiv ist. Dies hilft Kosten zu sparen und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten, da aufwändige aber unwirksame Therapien frühzeitiger abgebrochen werden können.

 PET/CT Film: So funktioniert eine PET/CT Untersuchung
http://www.sanafontis.com/de/bildgebende-diagnostik/pet-ct.html
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Peter

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Re: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #1 am: 15. Oktober 2008, 18:18 »
zu diesem thema war ich vor einiger zeit bei einer tagung der NÖ krebshilfe.
war ein interessanter vortrag. auch was die halbwertzeit des radioaktiven kontrasmittels betirfft, ist diese sehr niedrig und wird recht schnell abgebaut.
es gibt ja einige kontrastmittel dafür.

die vorbereitung vor einem petscann ist etwas fad. eine halbe stunde nicht bewegen solange sich das kontrasmittel festsetzt.
bewegt man sich sieht man dies im scann, auch wenns nur eine kaubewegung ist. (also kaugummi vorher auspucken )  ;)

im mikroskopischen bereich jedoch leider auch nicht sehr aussagekräftig (so etwas ab 5mm) wäre dann so als ob man aus 100km entfernung auf ne fliege schaut  ;D

pet scann gibt es jedoch schon einige zeit, wenn ich mich nicht täusche gibts im AKH eines, Wilhelminen spital und hanusch Kh bin ich mir jett nicht sicher.
MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
pT2 N3M0S2 (Stadium 2c nach Royal-Marsden) [C62.1]
Retroperitoneale Lymphknotenmetastase [C77.2]
inguinaler Ablatio testis sin. 01/08
Port-A-Cath Implantation 02/08
4 Zyklen nach PEB Protokoll
Laparoskopische RLA 06/08
2 Zyklen nach PEI Protoko

Dietmar E.

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Re: PET-CT: Krebssuche; PET-MR; Kontrastmittel
« Antwort #2 am: 17. Oktober 2008, 16:01 »
Servus Peter,

ja leider, so ist das noch immer, trotz Milliardenforschung gegen den Krebs!

Auch am großen Radiologenkongress im Austria Center vor einigen Monaten, mit Ausstellung aller High-Tech-Geräte,
erkannten Ärzte und Physiker sehr rasch das Ende ihrer Aussagemöglichkeiten.

Es gibt auch PET-MR.
Fragen an kontakt@krebsforum.at

Aber auch beim eben zu Ende gegangen Weltkrebskongress im Austria Center konnte ich sehr rasch die Grenzen
der Möglichkeiten sehen, obwohl die tausenden Forschungen, da und dort, weiter Hoffnungen gegen die Geißel Krebs
erwarten.
Überrascht haben mich aber Aussagen von Prof. Zielinski:
Für 90 % der Krebserkrankungen ist das Rauchen die Schuld.
Auch die von seinem Kollegen geäußerte "Beschwerde", dass zig Krebspatienten (sau)teure Medikamente zwar
bekommen, aber nicht einnehmen. Der Patient erzählt wenig oder nichts von Nebenwirkungen
die ihn scheinbar stark stören. So schmeißt er die Krebsmedikamente, 1000.- Euro und viel mehr monatlich, in den
Mull. "Dies ist für uns ein großes Problem", hieß es bei der Pressekonferenz, "wir wären froh um Empfehlungen, was
wir dagegen tun sollen."
Ein Rat: Wieder Öffnung der Komplementärmedizinischen Abteilung am AKH für Männer. Dann
kann auch ein männlicher Krebspatient, wie schon 10 Jahre lang, wieder dort hin gehen, Nebenwirkungen bei Prof. Leo Auerbach
oder Dr. Jutta Hellan, usw., besprechen und Mittel dagegen bekommen!
Siehe: http://www.pte.at/pte.mc?id=94448

Wer öfters Röntgen bzw. CT machen lassen muss nochmals mein Hinweis:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,948.msg3238.html#msg3238
Es heißt: Aqua R 500, z.B. D30,
2x tägl., taggleich und 2 Tage vorher/nachher,
nur mehr als Globuli.
Wartezeit für Anfertigung 1-2 Stunden bzw. tel. bestellen.

« Letzte Änderung: 17. Oktober 2008, 16:11 von Dietmar E. »
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Peter

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Re: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #3 am: 23. Oktober 2008, 16:29 »
hallo dietmar,

tja so ist das leider  :(

was das rauchen betrifft: ich selber habe seit diagnosestellung aufgehört von heute auf morgen. ob es jetzt bei hodenkrebs dazu beiträgt sei dahingestellt. fakt ist, das es auch genug patienten mit lungenkrebs gibt, die zwar rauchen, der krebs jedoch nicht daher rührt! bzw. es auch leider wieder patientengibt die nie geraucht haben und denoch an lungenkrebs erkrankt sind.

was die medikamente betrifft:
also ich persönlich kann mir eigentlich nicht vorstellen soetwas zu tun, also medis wegzuschmeissen!
hier würden wirklich mehr präventive massnahmen helfen, den patienten zu erklären das nur weil man krebs hat nebenwirkungen und/oder schmerzen deshalb noch lange nicht selbstverständlich sind!

grosses problem immer noch das betroffene zu wenig damit nach aussen treten und sich damit verstecken.
MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
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Port-A-Cath Implantation 02/08
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Sissi

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Re: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #4 am: 02. November 2008, 15:37 »

MIT HIGHTECH GEGEN DEN KREBS

Heutzutage ist fast jede Familie von irgendeiner bösartigen Tumorkrankheit betroffen.
Viele meinen, dass Krebs unheilbar ist. Es stimmt aber nicht.

Voraussetzung für die erfolgreiche Heilung ist, dass die Krankheit im frühen Stadium exakt diagnostiziert und lokalisiert wird. Dazu ist heute die PET/CT-Untersuchung die erfolgreichste Methode. Die traditionellen Bildgebenden Diagnostikmethoden (Röntgen, Ultraschall, CT und MRI) sind beschränkt geeignet, die Tumore zu erkennen und sie geben keine Information darüber, ob die Gewebe gut- oder bösartig sind.

In den letzten Jahrzehnten hat sich dieses neue, medizinisch Bildgebende Verfahren weltweit verbreitet, was die Diagnostik von Tumorerkrankungen revolutioniert hat. Die Positronemissionstomographie (PET) erfasst ú durch Verwendung eines Indikatorstoffes á die veränderten biochemischen Prozesse oder Tumorzellen bereits im Anfangsstadium der Krankheit.

Das neueste Kombinationsgerät, die PET/CT ţ Kamera, kann eine veränderte Zellenfunktion gleichzeitig erfassen und lokalisieren. Dies tut sie mit einer Sicherheit, die bei anderen Bildgebenden Methoden nicht möglich ist. Sie kann über die Funktionen des menschlichen Organismus auf Molekularebene ein Bild geben, sie �fotografiert� die physiologischen und pathologischen Prozesse im Körper. Die PET/CT-Untersuchung kann zur besseren Erfassung von Krankheiten und zum erfolgreicheren Heilungsprozess der Patienten beitragen.
 
SCHICKSALSWENDENDE KREBSDIAGNOSTIK

Wofür ist PET/CT geeignet?

Die Möglichkeit, die häufigsten, bösartigen Tumorkrankheiten auszuschlieşen;
Die bösartigen Tumore früh zu erkennen, was die Chance auf vollständige Heilung erhöht;
 Vor dem Eingriff den Tumor genau zu lokalisieren; seinen Charakter und seinen Umfang genau zu bestimmen;
Die Wirksamkeit der Behandlung zu bestimmen
Die geeigneteste Behandlung auszuwÖhlen;
Die Metastasen oder die Rezidive (Wiederauftreten der Krankheit) am frühesten zu erkennen;
Die Entfernung von Tumoren nach der Behandlung zu bestätigen;

Wofür ist PET/CT geeignet bei Herz- und Kreislaufstörungen?

Die Koronarkrankheiten früh zu erkennen ohne Herz-Katheterisierung;
Vor Eingriffen, die Lebensfähigkeit des Herzmuskels nachzuweisen;

Wofür ist PET/CT geeignet bei Veränderungen des Gehirns?

Die Alzheimerkrankheit früh zu erkennen;
Vor dem Eingriff den epileptischen Herd zu lokalisieren;
Bei Gehirntumoren � nach primärer Behandlung � die Rezidive am sichersten nachzuweisen

Weitere Möglichkeiten in der Diagnostik durch PET/CT

Virtuelle Endoskopie (Dickdarm-, Magen- und Speiseröhrenspiegelung);
Virtuelle Bronchoskopie (Alternative zur Bronchienspiegelung);
CT-Untersuchungen, die die Angiographie ersetzen;

Wie funktioniert PET/CT?

Die Positronenemissionstomographie erfasst - durch intravenöse Verabreichung eines mit Isotop markierten Stoffes (z. B. Traubenzucker) - die veränderten Stoffwechsel-prozesse der Krebszellen schon im Anfangsstadium der Krankheit.

Die rasch wachsenden Krebszellen verbrauchen Traubenzucker als primäre Energiequelle.
 
Je schneller die Zellen wachsen und sich vermehren, desto mehr Zucker verbrauchen sie. So entsteht an diesen Stellen eine höhere Isotopen-Konzentration.
Die PET/CT-Kamera nimmt diese Anhäufungen wahr und bildet sie ab, gleichzeitig bestimmt die CT-Aufnahme auch ihre anatomische Stelle.

Wie geschieht die PET/CT-Untersuchung?

Nach einer ärztlichen Konsultation und der Festsetzung des Termins folgt die Untersuchung.
Die Untersuchung dauert 15-20 Minuten; während dieser Zeit macht das Gerät mehrere Hundert Aufnahmen.
Nach der intravenösen Verabreichung des markierten Stoffes bis zum Beginn der Untersuchung verbringt der Patient 30-60 Minuten in entspannter Umgebung, bis sich der Indikator im Körper verteilt hat.

Die PET/CT-Untersuchung ist nicht gefährlich, sie ist mit einer herkömmlichen CT-Untersuchung vergleichbar.
Das Gerät arbeitet geräuschlos, der Tunnel ist kurz, sodass Platzangst nicht aufkommen kann.

Wegen des schnellen physischen Zerfalls des verwendeten Isotops ist die Strahlenbelastung minimal.

Nach der Untersuchung wird von unseren Ärzten ein ausführlicher schriftlicher Befund aufgenommen, dem auch die PET- und CT-Bilder auf einer CD-Platte beigefügt werden.

Sollte das Untersuchungsergebnis es erforderlich machen, so bekommt der Patient weitere Hilfe von uns, damit er so schnell wie möglich die Spezialisten erreicht.
 
Die PET/CT

PET/CT ist sicher.
Die PET/CT-Untersuchung kann zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden.
Durch die PET/CT-Untersuchung wird bestimmt, wie aggressiv die bösartige Veränderung ist.
PET/CT kann mit einer einzigen Untersuchung alle Organe und das Organsystem des Körpers darstellen; so kann sie nachweisen, ob sich der Tumor schon durch Metastasen im Körper ausgebreitet hat und in welchem Masse.
Durch PET/CT sind Tumore und Metastasen ţ auch diejenigen, die durch andere Untersuchungsmethoden nicht zu sehen sind � sehr früh erkennbar. So gibt sie uns die Möglichkeit, mit der entsprechenden Behandlung zu beginnen, in zahlreichen Fällen schon im frühen Stadium, in dem die Krankheit noch mit Sicherheit heilbar ist.

Das Positrondiagnostik-PET/CT-Zentrum

Es betreibt die wirksamste und modernste PET/CT-Einrichtung.
Das zur Verfügung stehende Zyklotron gibt einen sicheren Hintergrund zur Herstellung von mehreren Isotopen, um die Routine- und speziellen Untersuchungen durchzuführen.
Die ärztliche und wissenschaftliche Arbeit wird von qualifizierten heimischen und internationalen Spezialisten geleistet.
Die PET/CT-Untersuchung wird nach vorheriger Anmeldung und gegenseitiger Abstimmung eines Termins durchgeführt.

Das Positrondiagnostik-Zentrum betrachtet es als seine Mission, dass die PET/CT-Untersuchung mit Hightech für alle Patienten zugänglich gemacht wird, dass sie zum Heilungsprozess und zur Erhöhung der Lebenschance aller beiträgt.

http://www.positron.at/index.php?akt_menu=128&set_lang=45

Dietmar E.

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NEU: PET-CT im AKH Wien
« Antwort #5 am: 08. November 2008, 23:51 »

Im AKH Wien ist seit 4 Monaten das leistungsfähigste PET-CT in Betrieb gegangen.

Ein PET CT gibt es auch in Linz und in Klagenfurt, Salzburg und in .............. (weißt du noch einen Ort in Österreich?)?




PET - CT ZENTRUM LINZ, seit 2003


http://www.kup.at/kup/pdf/4617.pdf

und

http://www.pet.at/24a6bc958b11e5a14/24a6bc958b129ee07/index.html

PET-CT Untersuchung

Diese Untersuchung ist die dzt. modernste in der Medizin zur Verfügung stehende Bildgebung und wird in Österreich nur am KH der Barmherzigen Schwestern in Linz und wenigen weiteren Zentren angeboten.

Krankheiten können im Frühstadium erkannt und effizient abgeklärt, Therapien gezielt begonnen und deren Verlauf bildgebend dokumentiert werden. Dadurch verbessert sich Ihre Heilungschance und Lebensqualität. Dieser Informationstext soll Sie über eine etwaig geplante Untersuchung und deren Ablauf informieren.

Für Detail Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder an unsere Abteilung.

DER GROSSE VORTEIL - 2 UNTERSUCHUNGEN IN EINEM ARBEITSGANG
- Ganzkörperuntersuchung - Reduzierte Untersuchungszeit:
Im Anschluss an die PET Untersuchung kann sofort eine CT Untersuchung erfolgen
- Verbesserte Diagnostik
Der Tumorstoffwechsel wird mit dem PET Scanner dargestellt und Computer gestützt mit der anatomischen Information des CT fusioniert.
- Verminderter Gesamtaufwand für den Patienten

PET (Positronen Emissions Tomographie)
Dieses Gerät ermöglicht Schnittbilder über Stoffwechselvorgänge in Ihrem Körper. Eine radioaktive Zuckerlösung (18 FDG) bestehend aus einem radioaktiven Isotop (18 Fluor) gekoppelt an eine zuckerhältigeTrägersubstanz (Deoxy Glucose) wird intravenös injiziert. 18 FDG reichert sich in Körperzellen mit erhöhtem Zuckerstoffwechsel an (zB in Tumoren).
Physiologisch erfolgt die Anreicherung auch im Hirn und Herz.
Diese Methode hat KEINE Nebenwirkungen.

CT (Computer Tomographie)
Dieses Gerät ermöglicht anatomische Schnittbilder des Körpers. Eine Röntgenröhre dreht sich um den Patienten und sendet Röntgenstrahlen von aussen durch den Körper; gegenüber der Röhre befindet sich ein Detektor (Messinstrument) der diese Strahlung misst. Ein Computersystem erfasst die jeweiligen Strukturen im Körperinneren und errechnet aufgrund der Lokalisation, der Intensität und des zeitlichen Verlaufes die entsprechenden Querschnittsbilder. Geräte modernster Bauart (Spiral-CT) bewegen den Patient kontinuierlich; Bewegungsunschärfen werden weitgehend unterdrückt, die Untersuchungsdauer verkürzt und die Strahlendosis minimiert.

PET SUBSTANZEN
Die Radionuklide (radioaktiven Substanzen) die für eine PET - CT Untersuchung notwendig sind, werden ebenfalls im PET - CT Zentrum Linz produziert.
Da der Herstelltungsprozess sehr aufwendig ist, kann es gelegentlich zu Verzögerungen kommen.
Bei externer Anlieferung bitten wir Sie bei Wartezeit um Ihr Verständnis.

UNTERSUCHUNGSABLAUF

Anmeldung
Nach der Anmeldung im Nuklearmedizinischen Sekretariat gehen Sie in das PET - CT Zentrum (Lift Ebene UG 1). Danach werden Sie dann von ihrem zuständigen Arzt oder Radiologisch-Technischen Assistenten (RTA) willkommen geheissen und über die weitere Vorgehensweise aufgeklärt.

Vorbereitung
Nach Erhebung einiger persönlicher Daten wird - sofern dies nicht bereits im Vorfeld vom Zuweiser erfolgte - eine aktuelle Blutzuckermessung (kleiner Einstich an einer Fingerspitze) durchgeführt. Für die Untersuchung ist es erforderlich, dass Ihr Blutzuckerspiegel einen gewissen Wert nicht überschreitet. Sollten Sie Diabetiker sein, teilen Sie diesen Umstand auf jeden Fall demzuständigen Personal mit.
Danach nehmen Sie überlicherweise eine niedrig dosierte Valiumtablette (Gewacalm) oder in Wasser gelöste Valiumtropfen (Psychopax) ein. Dies wirkt beruhigend und minimiert zugleich die Muskelverspannungen, welche eine wesentliche Verschlechterung der Bildqualität mit sich bringen können.

Applikation & Ruhephase
Während dieser Zeit dürfen Sie im Ruheraum bequem auf einem Bett liegen. Nach Anlegen einer Kochsalzinfusion wird Ihnen die radioaktive Substanz - meist 18 FDG - appliziert (verabreicht). Bei gedämpftem Licht sollen Sie sich rund 45 Minuten möglichst ruhig verhalten und nicht mehr sprechen. Im Anschluss an diese sogenannte "Uptake-Phase" suchen Sie bitte die Toilette auf und entleeren Ihre Harnblase.

Untersuchung PET - CT
Die Aufnahmen erfolgen meist in Rückenlage und dauern je nach Fragestellung und Körpergrösse zwischen 20 und 35 Minuten. Auch hier ist es erforderlich ruhig zu liegen, da ansonsten Aufnahmen wiederholt werden müssen.
Folgen Sie bitte den Anweisungen des Technischen Personals, welches sich hinter einer Glasscheibe befindet



http://www.pet.at/24a6bc958b11e5a14/000000958f0d0ac07/

Das PET - CT Zentrum Linz am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern ist die erste Abteilung Österreichs, die seit Jänner 2003 routinemässig ein PET - CT Gerät in Betrieb hat und somit die derzeit modernste Diagnostik für Tumorpatienten anbietet.
Die Genauigkeit der Diagnosestellung mittels PET - CT besitzt gegenüber der Einzelbefundung einer PET und einer CT Untersuchung wesentliche Vorteile. Sowohl der Tumorstatus als auch die Lymphknotendiagnostik kann durch PET - CT signifikant verbessert werden.
Am PET Zentrum Zürich, an dem bereits seit April 2001 dieses Gerät im Routinebetrieb im Einsatz steht, konnte gezeigt werden, dass in 88% der Fälle eine korrekte Befundung mittels PET - CT erfolgt. Durch die getrennte Einzelbefundung von PET und CT war dies nur in 65% der Fälle möglich. Die Rate an falschen Befunden konnte somit durch die PET - CT um etwa das zehnfache gesenkt werden.

Das 1. PET - CT Gerät Österreichs in der onkologischen Diagnostik

Das PET - CT ist ein Kombinationsgerät, welches aus einer PET Kamera (Positronenemissionstomographie - Darstellung von Stoffwechselvorgängen) und einem CT (Computertomographie - Morphologische Diagnostik) besteht und diese beiden bildgebenden Verfahren vereinigt, dh mit einem Untersuchungsvorgang werden zwei Befunde mit höchster Präzision erstellt. Darüberhinaus sind weitere wesentliche Vorteile ein optimiertes Patientenhandling, idente Untersuchungspositionierungen, verkürzte Aufnahmszeiten, reduzierter Personaleinsatz und in weiterer Folge damit auch mittelfristig eine Kostenreduktion.

FDG PET - CT

Die klassischen 1A Indikationen in der ONKO PET - CT Diagnostik sind Diagnose und/oder Verlaufskontrolle des kolorektalen Karzinoms, von Lungenrundherden, Pankreastumoren, Lymphomen, Melanome, Schilddrüsen- und Mamma Karzinom Diagnostik mittels FDG (radioaktiv markierte Zuckerlösung).

FCH PET - CT

Durch die bekannte geringe FDG Speicherung von urogenital Tumoren waren wir gezwungen, gerade für die Diagnostik des Prostata Karzinoms eine entsprechend sensitive und adäquate Nachweismethode zu finden. Diese Suche konnte erfolgreich mit dem neuen Tracer FCH (Fluorcholin) abgeschlossen werden. Dieses Radionuklid, welches in Kooperation mit unserer Partnerfirma IASON Graz entwickelt und gemeinsam evaluiert wurde, steht unseren Patienten nun seit Oktober 2003 routinemässig zur Verfügung. Zwischenzeitlich ist es uns gelungen, mit diesem Tracer nahezu 100 Patienten zu untersuchen, womit wir sowohl Österreich- aber auch Europaweit die mit Abstand umfangreichste Erfahrung haben.

DOPA PET - CT

Eine ähnliche Problematik wie bei den urogenital Tumoren ist auch bei seltenen neuroendokrinen Tumoren und bei der Diagnostik des medullären Schilddrüsen Karzinoms gegeben. Auch hier war es notwendig einen neuen und effizienten Tracer zu entwickeln. Dies konnte mit der Synthese der Substanz 18 - F DOPA verwirklicht werden, mittels der wir ebenfalls routinemässig nun auf eine breite Erfahrung verweisen können und gesicherte Diagnostik anbieten.

FLUORID PET - CT

Für die Diagnostik von Skeletterkrankungen und der Nachweis von Knochenmetastasen ist der Tracer 18 - F FLUORID ebenfalls seit 2 Jahren in routinemässiger Anwendung. Durch die hohe Sensitivität, die deutlich verbesserte Auflösung und die exakte anatomische Zuordnungsmöglichkeit wurde auch hier für diese Fragestellungen eine neue diagnostische Ära eingeleitet.
Fallbeispiel

Zukünftige Aspekte

Der Bereich der Strahlentherapie, bei dem durch den Einsatz des PET - CT ein direkter Datentransfer und somit eine exaktere Bestrahlungsplanung erfolgen kann, wird eines der zukünftigen Schwerpunkte sein.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt unserer Entwicklungsarbeit wird zukünftig aber auch die Darstellung von kleinen Lungen- und Leberherden werden. Diese werden häufig durch die natürlichen Atemexkursionen des Patienten unscharf abgebildet. Mittels des Atemgatings, bei dem atemabhängig nur zu einem bestimmten Zeitpunkt eine genau definierte exakte Bildaufnahme erfolgt, kann die Abbildungsqualität bei diesen kleinen Läsionen schärfer und damit noch weiter verbessert werden. Auch hier ist es uns gelungen weltweit einer der ersten Zentren zu sein, bei denen gemeinsam mit den Firmen General Electric und Varian dieses für Patienten äusserst wichtige Problem gelöst werden soll.

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http://www.positron.at/index.php?akt_menu=128&set_lang=45

MIT HIGHTECH GEGEN DEN KREBS

Ansicht der Broschüre: brossure.pdf

Heutzutage ist fast jede Familie von irgendeiner bösartigen Tumorkrankheit betroffen.
Viele meinen, dass Krebs unheilbar ist. Es stimmt aber nicht.

Voraussetzung für die erfolgreiche Heilung ist, dass die Krankheit im frühen Stadium exakt diagnostiziert und lokalisiert wird. Dazu ist heute die PET/CT-Untersuchung die erfolgreichste Methode. Die traditionellen Bildgebenden Diagnostikmethoden (Röntgen, Ultraschall, CT und MRI) sind beschränkt geeignet, die Tumore zu erkennen und sie geben keine Information darüber, ob die Gewebe gut- oder bösartig sind.

In den letzten Jahrzehnten hat sich dieses neue, medizinisch Bildgebende Verfahren weltweit verbreitet, was die Diagnostik von Tumorerkrankungen revolutioniert hat. Die Positronemissionstomographie (PET) erfasst ú durch Verwendung eines Indikatorstoffes á die veränderten biochemischen Prozesse oder Tumorzellen bereits im Anfangsstadium der Krankheit.

Das neueste Kombinationsgerät, die PET/CT ţ Kamera, kann eine veränderte Zellenfunktion gleichzeitig erfassen und lokalisieren. Dies tut sie mit einer Sicherheit, die bei anderen Bildgebenden Methoden nicht möglich ist. Sie kann über die Funktionen des menschlichen Organismus auf Molekularebene ein Bild geben, sie �fotografiert� die physiologischen und pathologischen Prozesse im Körper. Die PET/CT-Untersuchung kann zur besseren Erfassung von Krankheiten und zum erfolgreicheren Heilungsprozess der Patienten beitragen.
 
SCHICKSALSWENDENDE KREBSDIAGNOSTIK

Wofür ist PET/CT geeignet?

Die Möglichkeit, die häufigsten, bösartigen Tumorkrankheiten auszuschlieşen;
Die bösartigen Tumore früh zu erkennen, was die Chance auf vollständige Heilung erhöht;
 Vor dem Eingriff den Tumor genau zu lokalisieren; seinen Charakter und seinen Umfang genau zu bestimmen;
Die Wirksamkeit der Behandlung zu bestimmen
Die geeigneteste Behandlung auszuwÖhlen;
Die Metastasen oder die Rezidive (Wiederauftreten der Krankheit) am frühesten zu erkennen;
Die Entfernung von Tumoren nach der Behandlung zu bestätigen;

Wofür ist PET/CT geeignet bei Herz- und Kreislaufstörungen?

Die Koronarkrankheiten früh zu erkennen ohne Herz-Katheterisierung;
Vor Eingriffen, die Lebensfähigkeit des Herzmuskels nachzuweisen;

Wofür ist PET/CT geeignet bei Veränderungen des Gehirns?

Die Alzheimerkrankheit früh zu erkennen;
Vor dem Eingriff den epileptischen Herd zu lokalisieren;
Bei Gehirntumoren � nach primärer Behandlung � die Rezidive am sichersten nachzuweisen
Weitere Möglichkeiten in der Diagnostik durch PET/CT

Virtuelle Endoskopie (Dickdarm-, Magen- und Speiseröhrenspiegelung);
Virtuelle Bronchoskopie (Alternative zur Bronchienspiegelung);
CT-Untersuchungen, die die Angiographie ersetzen;

Wie funktioniert PET/CT?

Die Positronenemissionstomographie erfasst - durch intravenöse Verabreichung eines mit Isotop markierten Stoffes (z. B. Traubenzucker) - die veränderten Stoffwechsel-prozesse der Krebszellen schon im Anfangsstadium der Krankheit.

Die rasch wachsenden Krebszellen verbrauchen Traubenzucker als primäre Energiequelle.
 
Je schneller die Zellen wachsen und sich vermehren, desto mehr Zucker verbrauchen sie. So entsteht an diesen Stellen eine höhere Isotopen-Konzentration.
Die PET/CT-Kamera nimmt diese Anhäufungen wahr und bildet sie ab, gleichzeitig bestimmt die CT-Aufnahme auch ihre anatomische Stelle.

Wie geschieht die PET/CT-Untersuchung?

Nach einer ärztlichen Konsultation und der Festsetzung des Termins folgt die Untersuchung.
Die Untersuchung dauert 15-20 Minuten; während dieser Zeit macht das Gerät mehrere Hundert Aufnahmen.
Nach der intravenösen Verabreichung des markierten Stoffes bis zum Beginn der Untersuchung verbringt der Patient 30-60 Minuten in entspannter Umgebung, bis sich der Indikator im Körper verteilt hat.

Die PET/CT-Untersuchung ist nicht gefährlich, sie ist mit einer herkömmlichen CT-Untersuchung vergleichbar.
Das GerÖt arbeitet geräuschlos, der Tunnel ist kurz, sodass Platzangst nicht aufkommen kann.

Wegen des schnellen physischen Zerfalls des verwendeten Isotops ist die Strahlenbelastung minimal.

Nach der Untersuchung wird von unseren Ärzten ein ausführlicher schriftlicher Befund aufgenommen, dem auch die PET- und CT-Bilder auf einer CD-Platte beigefügt werden.

Sollte das Untersuchungsergebnis es erforderlich machen, so bekommt der Patient weitere Hilfe von uns, damit er so schnell wie möglich die Spezialisten erreicht.
 
Die PET/CT

PET/CT ist sicher.
Die PET/CT-Untersuchung kann zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden.
Durch die PET/CT-Untersuchung wird bestimmt, wie aggressiv die bösartige Veränderung ist.
PET/CT kann mit einer einzigen Untersuchung alle Organe und das Organsystem des Körpers darstellen; so kann sie nachweisen, ob sich der Tumor schon durch Metastasen im Körper ausgebreitet hat und in welchem Masse.
Durch PET/CT sind Tumore und Metastasen ţ auch diejenigen, die durch andere Untersuchungsmethoden nicht zu sehen sind � sehr früh erkennbar. So gibt sie uns die Möglichkeit, mit der entsprechenden Behandlung zu beginnen, in zahlreichen Fällen schon im frühen Stadium, in dem die Krankheit noch mit Sicherheit heilbar ist.

Das Positrondiagnostik-PET/CT-Zentrum

Es betreibt die wirksamste und modernste PET/CT-Einrichtung.
Das zur Verfügung stehende Zyklotron gibt einen sicheren Hintergrund zur Herstellung von mehreren Isotopen, um die Routine- und speziellen Untersuchungen durchzuführen.
Die ärztliche und wissenschaftliche Arbeit wird von qualifizierten heimischen und internationalen Spezialisten geleistet.
Die PET/CT-Untersuchung wird nach vorheriger Anmeldung und gegenseitiger Abstimmung eines Termins durchgeführt.

Das Positrondiagnostik-Zentrum betrachtet es als seine Mission, dass die PET/CT-Untersuchung mit Hightech für alle Patienten zugänglich gemacht wird, dass sie zum Heilungsprozess und zur Erhöhung der Lebenschance aller beiträgt.

Zu weiteren Informationen stehen unsere Mitarbeiter unter der Telefonnummer (00 36) 1 505 8881 zur Verfügung.

Fragen/Antworten:

http://www.positron.at/index.php?akt_menu=171

Was ist PET?
Was ist PET/CT?
Wofür ist eine PET/CT-Untersuchung nötig?
Wie ist der Ablauf einer PET/CT-Untersuchung?
Ist eine PET/CT-Untersuchung schmerzhaft?
Was ist vor einer PET/CT-Untersuchung zu beachten?
Sind irgendwelche Vorsichtsmaínahmen nach der Untersuchung nötig?
Kann eine PET/CT-Untersuchung während der Schwangerschaft stattfinden?
Kann die PET/CT-Untersuchung bei stillenden Müttern durchgeführt werden?
Welche Nebenwirkungen hat eine PET/CT-Untersuchung?

http://www.positron.at/index.php?akt_menu=274

Kosten
   
Die Untersuchung kostet:                      EUR 1.000

mit einer Übernachtung in Budapest:      EUR 1.300

In diesen Kosten sind folgende Leistungen enthalten:

    * Feststellung des Gesundheitszustandes vor der Untersuchung, sowie eine individuelle personenbezogene Fachberatung;
    * Untersuchung nach Terminvereinbarung ohne Wartezeiten;
    * Komplette Dokumentation der Untersuchungsergebnisse und PET/CT-Aufnahmen auf einem namentlich gekennzeichneten Datenträger (CD) festgehalten;
    * Beratung für weitere Untersuchungen und Behandlungen als Folge der Untersuchungsergebnisse;
    * In unseren Ruheräumen sorgen wir für Ruhe und Erholung und durch eine an Kohlehydraten reiche Mahlzeit sorgen wir für die Belebung Ihrer Körperfunktionen.

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PET CT in Salzburg: Mai 2006

http://www.salk.at/Presse/Dateien/pulso_1.pdf

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« Antwort #6 am: 12. November 2008, 21:10 »

in Budapest 1.000.- Euro, siehe letzten Beitrag mit u. a.:


Das Positrondiagnostik-PET/CT-Zentrum

Es betreibt die wirksamste und modernste PET/CT-Einrichtung.
Das zur Verfügung stehende Zyklotron gibt einen sicheren Hintergrund zur Herstellung von mehreren Isotopen, um die Routine- und speziellen Untersuchungen durchzuführen.
Die ärztliche und wissenschaftliche Arbeit wird von qualifizierten heimischen und internationalen Spezialisten geleistet.
Die PET/CT-Untersuchung wird nach vorheriger Anmeldung und gegenseitiger Abstimmung eines Termins durchgeführt.
Das Positrondiagnostik-Zentrum betrachtet es als seine Mission, dass die PET/CT-Untersuchung mit Hightech für alle Patienten zugänglich gemacht wird, dass sie zum Heilungsprozess und zur Erhöhung der Lebenschance aller beiträgt.
Zu weiteren Informationen stehen unsere Mitarbeiter unter der Telefonnummer (00 36) 1 505 8881 zur Verfügung.

http://www.positron.at/index.php?akt_menu=274

Kosten
   
Die Untersuchung kostet:                      EUR 1.000

In diesen Kosten sind folgende Leistungen enthalten:

    * Feststellung des Gesundheitszustandes vor der Untersuchung, sowie eine individuelle personenbezogene Fachberatung;
    * Untersuchung nach Terminvereinbarung ohne Wartezeiten;
    * Komplette Dokumentation der Untersuchungsergebnisse und PET/CT-Aufnahmen auf einem namentlich gekennzeichneten Datenträger (CD) festgehalten;
    * Beratung für weitere Untersuchungen und Behandlungen als Folge der Untersuchungsergebnisse;
    * In unseren Ruheräumen sorgen wir für Ruhe und Erholung und durch eine an Kohlehydraten reiche Mahlzeit sorgen wir für die Belebung Ihrer Körperfunktionen.



und in Deutschland:

12.11.2008
   
Gesundheitspolitik   
   
   Kassenpatienten auch zukünftig ohne PET-Untersuchung?

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und das kombinierte Untersuchungsverfahren PET/CT sind seit Jahren klinischer Standard und integraler Bestandteil in der Patientenversorgung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun ein erstes Gutachten erstellt, in dem der Nutzen der PET bei Lymphdrüsenkrebs angezweifelt wird. Eine negative Bewertung könnte dazu führen, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die PET nicht als eine Leistung der gesetzlichen Krankenversorgung einstuft. Vielen Patienten stünde die PET-Untersuchung als eine schnelle, effektive und schonende Diagnostik dann nicht mehr zur Verfügung.


Nach langjähriger Evaluation wurde die PET beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom Anfang 2007 als Leistung der gesetzlichen Krankenversorgung anerkannt. Das IQWiG untersucht nun erstmals im Auftrag des G-BA den aktuellen medizinischen Wissensstand zu PET und PET/CT bei 14 verschiedenen Krankheitsbildern. Welche Auswirkungen dies auf das Wohl der Patienten haben wird und wie lange sich dieser Evaluationsprozess noch hinziehen soll, bleibt ungewiss.

Die DGN Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. und die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. haben mit ihren Mitgliedern in zahlreichen Stellungnahmen an das IQWiG deutlich gemacht, dass die Bewertung der PET bei malignen Lymphomen dem Stellenwert des Verfahrens in der Diagnostik in keiner Weise gerecht wird.

Professor Ehninger, Vorsitzender der DGHO betont, dass "die PET heute ein international akzeptiertes Standardverfahren bei bestimmten malignen Lymphomen darstellt und für Patienten überlebenswichtige Konsequenzen hat. In der DGHO-Stellungnahme zum IQWiG-Vorbericht zeigen die Autoren, dass sich aus dem Ergebnis der PET direkte Therapiekonsequenzen für die Patienten ergeben. Diese Tatsache kann durch das Argument fehlender randomisierter Studien nicht wegdiskutiert werden", so Ehninger weiter.

"Wir fordern die Anerkennung der FDG-PET und -PET/CT bei malignen Lymphomen als klinisches Routineverfahren und damit als Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Erst dann können wir dieses etablierte Verfahren endlich auch in Deutschland umfassend einsetzen", so Professor Kotzerke, Vorsitzender des Ausschusses PET der DGN. Die FDG-PET zur Diagnostik von malignen Lymphomen wird im europäischen Ausland und in den USA bereits von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Nur Deutschland hinkt immer noch deutlich hinterher. Eine negative Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aufgrund des IQWiG-Berichts würde die Aufnahme der PET-Untersuchung als Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung endgültig blockieren.

Laut IQWiG sei der Nutzen bei der Bestimmung des Tumorstadiums und dem Nachweis von Rezidiven ungeklärt. "Die Schlussfolgerung des IQWiG, dass FDG-PET keinen direkten Nutzen für den Patienten hat, deckt sich nicht mit der Einschätzung erfahrener Kliniker", so Kotzerke. Der Vorbericht wurde anhand von Meta-Analysen erstellt. Die umfangreichen klinischen, teils sogar multizentrischen Erfahrungen mit PET und PET/CT in Europa und Deutschland wurden hingegen nicht zur Bewertung herangezogen. Zudem wurde darauf verzichtet, erfahrene Ärzte in die Diskussion und Interpretation der Daten einzubeziehen.

Dass die FDG-PET eine vorteilhafte Untersuchungsmethode ist, wurde bereits von relevanten Institutionen bestätigt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erkennt beispielsweise die Untersuchung mit FDG-PET als Krankenversorgung an. Denn die geringe Strahlenexposition für den Patienten entspricht der Zielsetzung der Strahlenschutzverordnung. Zudem sieht die Rechtsprechung die FDG-PET bei malignen Lymphomen als klinisch etabliert an (SG Leipzig, AZ: W 539/02 K). Einzelne Krankenkassen haben im Rahmen der integrierten Versorgung die PET bei malignen Lymphomen bereits in ihren Leistungskatalog aufgenommen.

Konventionelle nuklearmedizinische Methoden wie die Skelettszintigraphie sind seit langem in der klinischen Anwendung. Die FDG-PET weist gegenüber diesen Verfahren eine bessere Auflösung und zum Teil eine deutlich geringere Strahlenbelastung auf. Die Untersuchung ist außerdem schneller durchführbar. Eine geringe Strahlenexposition ist besonders bei Tumoren im Kindesalter und bei jungen Erwachsenen zu berücksichtigen. Insgesamt ist der Einsatz der PET verglichen mit konventionellen Verfahren auch unter dem Aspekt des Strahlenschutzes als deutlicher Fortschritt einzustufen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
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Jutta

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Re: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #7 am: 13. November 2008, 00:31 »

Geri

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PET-mCT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #8 am: 10. Dezember 2008, 21:22 »


Siemens setzt den nächsten Standard für integrierte diagnostische Bildgebung

08.12.2008Siemens AG, Healthcare Sector

Siemens Healthcare bringt einen Scanner auf den Markt, der einen neuen Standard in der integrierten diagnostischen Bildgebung setzen wird. Der neue Biograph Molecular CT (mCT) verbindet erstmalig die Fähigkeiten eines leistungsstarken Computertomographen (CT) mit einem hochauflösenden PET-System (Positronen-Emissions-Tomographie). Bei herkömmlichen PET-CT-Geräten lässt sich die CT-Komponente nur bedingt für CT-Untersuchungen einsetzen. Mit dem Biograph mCT führt Siemens die „molekulare Computertomographie“ ein.

Dabei handelt es sich  http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,27173/ticket,g_u_e_s_t/~/Siemens_setzt_den_n%C3%A4chsten_Standard_f%C3%BCr_integrierte_diagnostische_Bildgebung.html

Sissi

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Re: PET-CT: Krebssuche mit High-Tech Gerät
« Antwort #9 am: 12. Februar 2009, 00:22 »
"Kurier" vom 09.02.2009
Ressort: gesund
Seite: 16
Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen

PET-CT: Moderne Diagnose im Doppelpack

Ein Bild kann noch so gestochen scharf sein und dennoch nur die halbe Wahrheit verraten. Das demonstrieren Nuklearmediziner ihren Studenten gerne an einem einfachen Beispiel: Sie zeigen ihnen zwei Bilder aus dem Schädelinneren eines Patienten, die zeitgleich mit verschiedenen Methoden aufgenommen wurden. Das eine, eine Computertomografie (CT), zeigt die Konturen des scheinbar völlig unversehrten Gehirns. Das andere, eine Positronenemissionstomografie (PET) lässt anstelle des Hirns einen schwarzen Fleck erkennen. Das bedeutet: Der Patient ist zweifelsohne tot. Mit einer CT kann man Organe exakt abbilden. Welche Stoffwechselvorgänge sich in ihnen abspielen, blendet sie hingegen aus. Bei der PET verhält es sich genau umgekehrt: Mit ihr kann man sehr gut eine vermehrte Stoffwechsel-Aktivität im Gewebe abbilden, was auf eine Krebserkrankung hinweisen kann. Die genaue Lage des Tumors erkennt sie allerdings nicht.

Für Krebskranke

Daher werden beide Verfahren zunehmend im Doppelpack angeboten. Immer mehr Spitäler verfügen über PET-CT-Geräte. Sie werden vor allem für die Abklärung von Krebserkrankungen eingesetzt. "Man kann Tumorkranke viel früher und mit höherer Treffsicherheit herausfiltern", sagt Prim. Christian Pirich von der Paracelsus-Privatuni in Salzburg. Ein ideales Einsatzgebiet ist Lungenkrebs. Dabei klären die Ärzte mit PET-CT ab, ob auch Lymphknoten im Brustraum befallen sind. "Mit einer herkömmlichen Röntgen-Aufnahme lässt sich das schwer erkennen", sagt Univ-Prof. Markus Raderer von der Wiener Uniklinik für Innere Medizin I. "Die PET-CT hilft somit, unnötige Operationen zu vermeiden und damit auch Kosten zu sparen." Die Methode eigne sich auch gut für die Nachkontrolle von Darmkrebs-Operationen. "Doch nicht jeder Patient benötigt eine PET-CT", betont der Arzt. Es gebe viele Fälle, in denen die herkömmlichen Einzel-Untersuchungen gleich gut oder sogar besser seien. Gänzlich ungeeignet sei sie als allgemeine Vorsorgeuntersuchung für Gesunde. "Hier würde sie sogar mehr schaden als nützen."

Sissi

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Was ist PET, und was ist CT?
« Antwort #10 am: 12. Februar 2009, 00:25 »

"Kurier" vom 09.02.2009
Ressort: gesund
Seite: 16
Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen

Wissen: Bilder aus dem Körperinneren

PET
Bei der Positronenemissionstomografie werden Stoffwechselvorgänge im Gewebe abgebildet, indem schwach radioaktive Substanzen in den Körper gespritzt werden. Der Markierungsstoff reichert sich besonders in Zellen mit einem überaktiven Stoffwechsel an - was u. a. für Krebszellen typisch ist. Die unterschiedliche Verteilung des Radiopharmakons wird gemessen und bildlich dargestellt.

CT Die Computertomografie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Röntgen-Untersuchung. Im Gegensatz zu ihr werden innerhalb kürzester Zeit unzählige Bilder aus unterschiedlichen Richtungen gemacht. Ein Computer erstellt daraus ein dreidimensionales Bild des untersuchten Organs. Moderne Geräte sind so leistungsfähig, dass damit sogar das schlagende Herz abgebildet werden kann.