Autor Thema: Mammographie Screening  (Gelesen 2142 mal)

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Dietmar E.

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Mammographie Screening
« am: 19. Dezember 2008, 16:07 »

19.12.2008   
   
   Aktuelle Studie zeigt: Frauen bewerten Screening-Programm positiv

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die gestern veröffentlichten Ergebnisse der Studie zum Screening-Programm, die von der Women's Health Coalition und der Frauenselbsthilfe nach Krebs initiiert und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde. Die Befragung von über 9000 Frauen zeigt, dass über 90% der Screening-Teilnehmerinnen wieder an dem qualitätsgesicherten Programm teilnehmen würden.

.............. http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24079
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Geri

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #1 am: 23. Dezember 2008, 18:21 »
Studienergebnisse zeigen Zufriedenheit und Akezptanz

Mammografie-Screening gut genutzt

22.12.08 - Das flächendeckende Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs kommt offenbar gut an: Die Mehrheit der Frauen zwischen 50 bis 69 Jahren ist einer Studie zufolge zufrieden mit der Untersuchung. Auch die Teilnehmerzahlen liegen hoch.

"Zwei Drittel der eingeladenen Frauen haben bereits am Mammografie-Screening teilgenommen, und 90 Prozent von ihnen würden auch wieder daran teilnehmen", berichtet http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_brustkrebs_mammografie_122995048274.htm&n=1

Sissi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #2 am: 11. Januar 2009, 19:15 »

Mammographie: Frauen bewerten Screening positiv

Eine Befragung von mehr als 9000 Teilnehmerinnen an Mammographie- Screenings zeigt, dass 90 Prozent von ihnen wieder daran teilnehmen würden.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begrüßt die Ergebnisse der Studie zum Screening- Programm, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wurde. "Die Ergebnisse sind ein großer Erfolg für das Screening- Programm und bestätigen die hohe Qualität der Arbeit, die dort von allen Beteiligten geleistet wird", sagt Doktor Bernhard Egger, von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

"Krankenkassen und Ärzte haben gemeinsam mit der Politik ein Mammographie-Screening auf den Weg gebracht, das bei den Frauen sehr gut ankommt. Das ist besonders wichtig für die Akzeptanz eines qualitätsgesicherten Früherkennungsprogrammes, das es in dieser Form in Deutschland bisher noch nicht gab.", so Egger. Man werde sich die Studie sehr genau anschauen, um so das Programm weiter zu verbessern.

Die letzte der insgesamt 94 Screening-Einheiten ist in Erfurt diese Woche zertifiziert worden und kann mit den Röntgenuntersuchungen beginnen. "Die Erfahrungen aus den Regionen mit einem früheren Beginn des Screenings zeigen, dass nach dem Start Schritt für Schritt auch die flächendeckende Versorgung der Frauen im Screening-Programm folgt“, berichtet Jan Sebastian Graebe-Adelssen, Geschäftsführer der Kooperationsgemeinschaft.

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben im Jahr 2002 einstimmig beschlossen, ein Mammographie-Screening-Programm auf Basis der Europäischen Leitlinien einzuführen. Das europaweit größte Programm mit mehr als zehn Millionen anspruchsberechtigten Frauen wird von den Krankenkassen und den Ärzten getragen.

Quelle: Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Gitti

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Österr. Krebshilfe erreicht Mammographie Screening
« Antwort #3 am: 29. Juni 2009, 13:33 »
 
Österreichische Krebshilfe / 23.06.2009 / 08:30 / OTS0014 5 CI 0136 OKD0002   
Mammografie-Screening: Österreich erreicht endlich EU-Standard =

   Wien (OTS) - Seit gestern ist es fix: Frauen ab 50 werden in einem
standardisierten Verfahren zur Mammografie eingeladen. Für die
Österreichische Krebshilfe geht damit eine langjährige Forderung in
Erfüllung: "Wir begrüßen den Entschluss und gratulieren den
Verantwortlichen im Gesundheitsministerium zu diesem wichtigen
Schritt," erklärt Krebshilfe Präsident Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda.
Bei der Umsetzung des Screenings ist vor allem die Einhaltung der
vorgegebenen EU-Standards und die Durchführung der Mammografie nach
Qualitätsrichtlinien wichtig. "Die Österreichische Krebshilfe hat
dazu schon seit vielen Jahren gemeinsam mit der Österreichischen
Röntgengesellschaft Qualitätsrichtlinien für die Mammografie
erarbeitet," so Sevelda. "Diese Erfahrungen bringen wir sehr gerne
bei der Organisation des Screenings ein."

Weitere Informationen:
Österreichische Krebshilfe, Präsident Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda
Tel: 01/7966450, www.krebshilfe.net

Rückfragehinweis:
   Mag. Martina Löwe, kommunikationsfachfrau
   Tel: 0699/14500603, loewe@kommunkationsfachfrau.at

Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #4 am: 27. Juli 2009, 00:38 »
"Kurier" vom 24.07.2009
Ressort: gesund
Seite: 15
Ausgabe: Wi,Abend
Mammografie: Mehr Qualität
Screeningprogramm - Ab 2010 wird österreichweit ein flächendeckendes Mammografie-Programm umgesetzt.
Das heißt, alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden zu jährlichen, kostenlosen Brustuntersuchungen eingeladen.
Pilotprojekte in fünf Bundesländern (Wien, Burgenland, Salzburg, Tirol und Vorarlberg) hatten gezeigt, dass diese nach einheitlichen Qualitätskriterien durchgeführten Untersuchungen dazu beitragen, Brustkrebs so früh wie möglich zu diagnostizieren. Das erhöht die Überlebenschancen der Betroffenen enorm.
Ein wesentliches Kriterium des Screening-Programms ist der "doppelte Blick". Die Mammografiebilder werden von zwei verschiedenen Ärzten begutachtet. Das soll die Qualität erhöhen und falsche Befunde reduzieren.

Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #5 am: 27. Juli 2009, 00:40 »
S.N.: Brustkrebsvorsorge geht weiter...

Von Marianna P. am 16. Jul 2009 um 18:04 in Aktuelles | Kommentare (0)

Bericht in der SN ziemlich verwirrend. Brustkrebsvorsorge und Mammographie für jede Frau (auf Krankenschein) gibt es schon lange. Projekt ist nur eine Werbe- oder Aufklärungsaktion, wogegen es ja nichts einzuwenden gäbe. Wie man aber die sogenannte "Beteiligung" feststellen will, ist mir schleierhaft. Ich und einige meiner Bekannten haben Einladung bekommen, aber weggeworfen, weil wir ohnehin 1 x jährlich routinemässig zur Untersuchung gehen. Schreiben habe ich leider nicht mehr, da ich Müll gelandet. Laut meiner Erinnerung wurde Untersuchung aber als eine Art Sonderaktion verkauft. Also nicht sehr aufklärend, eher verdummend. Möglich, dass die Beteiligung an der Vorsorge zu gering ist, die Brustkrebsvorsorge als solches ist aber mit und ohne "Projekt" gegeben und gesichert.

 

http://mein.salzburg.com/forum/leserbriefe/2009/07/brustkrebsvorsorge-geht-weiter.html



Evi

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Re: Mammographie Screening in Tirol
« Antwort #6 am: 27. Juli 2009, 00:45 »
http://www.tirol.gv.at/themen/gesundheit/brustkrebsvorsorge/

Brustkrebsvorsorge Tirol


TGKK-Obmann Michael Huber, LR Bernhard Tilg, Prim. Univ.-Doz. Dr. Rudolf Knapp (von li. nach re.). Foto: Land Tirol

Früherkennungsuntersuchungen für Frauen zwischen 40 und 69 Jahren


Die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) ist das beste Verfahren, um Brustkrebs bereits in einem sehr frühen Stadium zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt ist Brustkrebs weder tastbar noch ruft er irgendwelche Symptome hervor. Daher wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, dem Land Tirol und der Sozialversicherung das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "Mammographie-Screening Tirol" ins Leben gerufen.

Mittels Einladungsschreiben per Post werden Sie zur kostenlosen Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung eingeladen
Alle sozialversicherten Frauen zwischen dem 40. und 59. Lebensjahr werden einmal jährlich, Frauen zwischen dem 60. und 69. Lebensjahr im regelmäßigen Zeitabstand von zwei Jahren zur kostenlosen Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung eingeladen.
Wir empfehlen Ihnen daher, sich anschließend an Ihre/Ihren gynäkologische/n Vertrauensärztin/Vertrauens¬arzt zu wenden, die/der Ihnen für die Untersuchung eine Zuweisung an eine/einen niedergelas¬sene/n Radiologin/Radiologen oder an eine radiologische Ambulanz Ihrer Wahl ausstellen wird.
   
Bitte beachten Sie, dass diese Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung nicht die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung bei Ihrer Gynäkologin/Ihrem Gynäkologen oder die allgemeine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt ersetzen kann. Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Die Kosten der Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung werden von Ihrer sozialen Krankenversicherung übernommen.

Helfen Sie mit, das Programm zu verbessern!

Weiters ersuchen wir Sie, auch die dem Einladungsschreiben beiliegende Einwilligungserklärung zum Brustkrebs-Früher¬kennungsprogramm zu Ihrem Untersuchungstermin mitzubringen. Mit Ihrer Einwilligungser¬klärung zur Speicherung und Weiterverwendung Ihrer Untersuchungsdaten und -ergebnisse helfen Sie mit, das bestehende Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu bewerten und allen¬falls zu verbessern. Die Weitergabe Ihrer Daten durch Ihren Radiologen erfolgt ausschließlich verschlüsselt und datenschutzkonform. Ohne Ihre Einwilligungserklärung ist eine Speicherung und Weiterverwendung Ihrer Untersuchungsdaten und -ergebnisse aus datenschutzrechtlichen Gründen untersagt.

Ihre Einwilligungserklärung können Sie jederzeit widerrufen. Auch wenn Sie keine Einwilli¬gungserklärung abgeben oder diese später widerrufen, können Sie Ihre Brustkrebs-Früherken¬nungsuntersuchung problem- und kostenlos in Anspruch nehmen.

Nähere Einzelheiten zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm erhalten Sie bei der Servicestelle unter 059160 1600 oder bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt Ihres Vertrauens. Diese werden Ihnen gerne Auskunft geben.

Was versteht man unter Mammographie-Screening?

Unter einem Screening (englisch für: Durchsiebung, Ras¬terung, Selektion, Durchleuchten) versteht man ein syste¬matisches Testverfahren. In der Medizin steht Screening für eine Untersuchung, die bei möglichst vielen Menschen durchgeführt wird und so eine möglichst frühe Angabe zur Wahrscheinlichkeit des Vorliegens von bestimmten Krank¬heiten oder Risikofaktoren ermöglichen soll. Man spricht da¬her auch von „Reihenuntersuchungen“. Im Rahmen eines Mammographie-Screenings werden alle Frauen einer bestimmten Altersgruppe zur Teilnahme an einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm eingeladen. Ziel des Mammographie-Screenings ist es, eine möglicher¬weise vorliegende Brustkrebserkrankung in einem frühen Stadium zu erkennen, weil in diesem Fall die Möglichkeit zu schonenden Eingriffen (brusterhaltende Operation) und sehr gute Heilungschancen gegeben sind.

Nach wissenschaftlichen Studien könnte die Krebssterblich¬keitsrate aufgrund eines systematischen und qualitätsgesi¬cherten Mammographie-Screenings bei Frauen im Alter zwi¬schen 40 und 69 Jahren signifikant gesenkt werden. Daher empfiehlt die Europäische Kommission die Durchführung derartiger Programme in ihren Mitgliedsstaaten.

Beim Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "Mam¬mographie-Screening Tirol" werden alle Frauen in der Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren jährlich, jene in der Altersgruppe zwischen 60 und 69 Jahren alle zwei Jahre an die Untersuchung erinnert, damit ein möglichst großer Personenkreis von diesem Früherkennungsprogramm profitieren kann. Das Programm beinhaltet eine Mammo-graphie und bei entsprechender Indikation auch eine Ultraschalluntersuchung der Brüste und der Achsel¬höhlen.

Zur Sicherung der Qualität sind alle am Programm beteiligten Personen speziell ausgebildet, sowohl die radiologisch-tech¬nischen Assistentinnen/Assistenten (RTA), die die Mammo¬graphie durchführen, als auch die Radiologinnen/Radiologen, die die Befundung und gegebenenfalls weiterführende Unter¬suchungen vornehmen.

Im Sinne der minimalen Belastung der Frauen und der Erstel¬lung eines optimalen Röntgenbildes wird großer Wert auf die technische Qualität der verwendeten Geräte gelegt. Es gibt klare Vorgaben für die laufende Qualitätskontrolle in diesem Bereich. Diese wird durch die enge Zusammenarbeit mit dem Brustgesundheitszentrum am Landeskrankenhaus Universi¬tätskliniken Innsbruck gewährleistet.

Bei Vorlage von Krankheitsverdachtsmomenten wird Sie Ihre radiologische Untersuchungsstelle (niedergelassene/r Radio-login/Radiologe oder radiologische Ambulanz) nach Ihrem Wunsch entweder direkt oder über Ihre/n zuweisende/n gynäkologische/n Vertrauensärztin/Vertrauensarzt zur weite¬ren Abklärung an das Brustgesundheitszentrum in Innsbruck überweisen.

Zielgruppe und Intervall des Mammographie-Screenings

Das Mammographie-Screening ist für Frauen gedacht, die keine Anzeichen für eine Erkrankung der Brust haben. Sollten Sie daher durch Veränderungen an Ihrer Brust einen Krankheitsverdacht haben, wenden sie sich bitte an Ihren gy¬näkologische/n Vertrauensärztin/Vertrauensarzt. Sofern Sie bereits wegen einer Brusterkrankung in Behandlung sind, ist eine Teilnahme am Mammographie-Screening nicht sinnvoll, da Sie sich ohnedies in medizinischer Betreuung befinden.

Beim Brustkrebs-Früherkennungsprogramm "Mam¬mographie-Screening Tirol" sollen Frauen ab dem 40. Lebensjahr jedes Jahr bzw. Frauen zwischen dem 60. und 69. Lebensjahr alle zwei Jahre an dieser Untersu¬chung teilnehmen.

Untersuchungsablauf und Ergebnisse

Verzichten Sie bei der Untersuchung bitte auf eine Halskette und verwenden Sie möglichst kein Deodorant, keinen Puder und keine Creme im Brustbereich, da die Röntgenbilder da¬durch beeinträchtigt werden können.

Die Untersuchung selbst dauert höchstens eine Viertelstunde. Je nach Andrang können außerdem Wartezeiten entste¬hen. Das Ergebnis der Untersuchung wird Ihnen bzw. Ihrer/m gynäkologischen Vertrauensärztin/Vertrauensarzt ehestmög¬lich, spätestens jedoch nach zehn Tagen in schriftlicher Form mitgeteilt.

Sollte sich herausstellen, dass eine weitere Abklä¬rung erforderlich ist, lassen Sie sich davon bitte nicht beunruhigen. Nicht jede Veränderung, die bei einer Mam¬mographie entdeckt wird, ist bösartig. Bei etwa 95 % aller Frauen sind die Mammographien unauffällig. Weniger als 5 % der Frauen haben auffällige Befunde. Bei neun von zehn dieser Frauen stellt sich erfahrungsgemäß heraus, dass kein Brustkrebs vorliegt. Dies wird im Rahmen detaillierter Unter¬suchungen durch ebenfalls speziell geschulte Ärztinnen und Ärzte festgestellt.

Ist die Mammographie gefährlich?

Gefährdung durch den Druck der Geräte

Bei der Mammographie werden mittels eines speziellen Röntgenapparates zwei bis drei Aufnahmen von jeder Brust angefertigt. Die Brust muss dabei im Aufnahmegerät vorsich¬tig zusammengedrückt werden. Etwa 10 bis 15 % der Frauen empfinden dabei Schmerzen, die durch den Druck der Ma¬schine hervorgerufen werden und unvermeidbar sind. Dem Nachteil dieser kurzfristigen unangenehmen Empfindung steht der Vorteil, Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen, gegen¬über. Zwar ist die Kompression der Brust für den Erhalt gut beurteilbarer Röntgenbilder unumgänglich, die Befürchtung, dass dadurch ein Tumor ausgelöst werden kann, ist aber völ¬lig unzutreffend.

Gefährdung durch die Strahlendosis

Die technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat zu einer beträchtlichen Reduzierung der für die Aufnahme not¬wendigen Strahlendosis geführt, wodurch das Risiko, Brust¬krebs zu verursachen, unmessbar klein geworden ist. Die Röntgenstrahlen, die in der Mammographie zur Anwendung kommen, sind von besonders "weicher" Qualität, sodass sie ausschließlich in der Brust zur Wirkung kommen und das üb¬rige Gewebe nicht belasten. Die modernen Geräte und Filme halten die Strahlenbelastung der Mammographie so gering, dass sie in etwa der Strahlenbelastung während eines Trans¬atlantikfluges entspricht.

Ist das Ergebnis einer Mammographie verlässlich?

Die Mammographie mit einer allenfalls erforderlichen Ultraschalluntersuchung ist die derzeit verlässlichste Methode zur Brustkrebs-Früherkennung. Aber auch da¬bei kann es vorkommen, dass Veränderungen gesehen wer¬den, die sich als völlig harmlos herausstellen. Langjährige Erfahrungswerte zeigen, dass bei einem sehr geringen Anteil der Frauen weitere Abklärungen erforderlich sind.

Dokumentation und Qualitätssicherung

Eine kontinuierliche Kontrolle der Qualitätsvorgaben ist nur möglich, wenn der Untersuchungsverlauf und die Ergebnisse der Untersuchungen in verschlüssel¬ter Form gespeichert und ausgewertet werden. Die verschlüsselte Speicherung und Auswertung sämtlicher Un¬tersuchungen und Ergebnisse werden vom Institut für klini¬sche Epidemiologie (IET) der Tiroler Landeskrankenanstalten (TILAK) datenschutzkonform vorgenommen. Dazu bedarf es Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Hotline: 059160 1600



Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #7 am: 27. Juli 2009, 00:46 »

http://www.netdoktor.at/thema/brustkrebs/brustkrebs1.shtml

THEMA: BRUSTKREBS

Vorsorge und Früherkennung

Internationale Richtlinien zur Früherkennung des Brustkarzinoms verbessern die Chancen, dass ein Brustkarzinom in einem frühen Stadium bzw. zu einem frühen Zeitpunkt entdeckt und damit erfolgreich behandelt werden kann. Diese Vorsorgerichtlinien sind heute weltweit nahezu ident und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse standardisiert (evidence based medicine).

Bei allen Veränderungen an der Brust sollte demnach sobald wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch ohne Veränderungen wird nach den Vorsorgerichtlinien der Arzt Untersuchungen durchführen, um tastbare oder nicht tastbare Veränderungen abklären zu können.
Die Empfehlungen zur Vorsorgeuntersuchung resultieren aus der Altersverteilung des Auftretens des Brustkarzinoms, um bereits kleinste Veränderungen zu einem ausreichend frühen Zeitpunkt, nämlich im Anfangsstadium, entdecken zu können.
Vorsorgeuntersuchungen geben die wie in kaum einem anderen Land - kostenlose - Möglichkeit, entsprechende Untersuchungen durchführen zu können. Diese werden trotz massiver und wiederholter Aufklärung durch medizinische Fachorganisationen bedauerlicherweise zu wenig genutzt, verstärkt durch ein Stadt-Land-Gefälle. Die guten Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten bei frühzeitig erkanntem Brustkrebs zeigen, wie sinnvoll und notwendig die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind.

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?

(Österreichweite Empfehlungsrichtlinien der ACO-Arbeitsgemeinschaft für Chirurgische Onkologie der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie)
Diese regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beinhaltet:
1. Brustselbstuntersuchung der Frau: ab dem 25. Lebensjahr monatlich
2. Ärztliche Tastuntersuchung: ab dem 25. Lebensjahr einmal jährlich
3. Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie):
30. - 35. Lebensjahr: Ausgangsmammographie
40. - 70. Lebensjahr: jährliche Mammographie
ab dem 70. Lebensjahr: Mammographie alle zwei Jahre


Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #8 am: 27. Juli 2009, 00:48 »
http://www.krebshilfe.net/information/vorsorge/frauen/brustkrebs.shtm


Brustkrebs   

        
    Diagnose Brustkrebs. In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe
ihres Lebens an Brustkrebs. Jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle
diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Es gilt als
wissenschaftlich erwiesen, dass viele dieser Frauen gerettet werden
könnten, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt und therapiert worden
wäre. Im internationalen Brustkrebsmonat Oktober informiert die
Österreichische Krebshilfe im Rahmen der Pink Ribbon Kampagne und in den neuen Broschüren "Frau und Krebs" sowie "Brustkrebs" besonders ausführlich.   
    
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Frauen und Krebs
 
PDF-Download
Brustkrebs
 
 
        
    Brustkrebsrisiko
Diagnose
Brustkrebsformen
Klassifikation des Tumors
Operation
Lymphknoten
Strahlentherapie
Medikamentöse Therapie
Zielgerichtete Therapie
Immuntherapie
Wiederherstellung
Nachsorge
 
        
    Brustkrebsrisiko
Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, hängt von Ernährungsfaktoren, hormonellen Faktoren und Erbfaktoren ab. So findet sich bei Frauen mit hohem Fettkonsum und solchen mit Übergewicht häufiger Brustkrebs. Ähnliches gilt für Frauen mit frühem Beginn der Regelblutung, sowie für solche mit spätem Eintritt der Wechseljahre. Außerdem haben Frauen, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter ihr erstes Kind gebären, ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Das höchste Erkrankungsrisiko weisen aber Frauen auf, in deren Familie (Mutter, Schwester etc) Brustkrebs aufgetreten ist.

Die Häufigkeit der Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter an und erreicht ein Maximum zwischen dem 55. Und 65. Lebensjahr. In den letzten Jahren ist es bei jüngeren Frauen zu einem Anstieg der Erkrankungsrate gekommen.
Faktoren für ein erhöhtes Risiko:
• Genetische Ursache
• Familiär gehäufte Brustkrebsfälle
• Entfernung einer Brustkrebsvorstufe
• Brustkrebs in einer Brust
Faktoren für ein gering erhöhtes Risiko:
• Beginn der Regelblutung vor dem 11. Lebensjahr und später Beginn des Wechsels
• Kinderlosigkeit
• Erste ausgetragene Schwangerschaft nach dem 30. Lebensjahr
• Fehlende Stilltätigkeit
• Fettsucht
• Erhöhter Alkoholkonsum
• Geringe körperliche Aktivität
• Hormonersatztherapie länger als 10 Jahre
• Krebserkrankung der Gebärmutter, des Eierstockes oder des Dickdarmes
Brustkrebs-Warnsignale
• Knoten in der Brust
• Neu aufgetretene Einziehungen der Brustwarze
• Größenveränderung einer Brust
• Einseitige blutige oder wässrige Sekretion aus der Brustwarze
• Rötung der Brust
• Ekzem der Brustwarze
• Knoten in der Achselhöhlen
Diese Veränderungen können Symptome einer Krebserkrankung sein, können aber auch völlig harmlose Ursache haben. Die weitere Abklärung ist wichtig, um so auch eine Früherkennung möglich zu machen.


Diagnose
Histologische Diagnose
Auch wenn bildgebende Verfahren wie die Mammographie, der Ultraschall und die MRT Untersuchung heute bereits eine sehr hohe diagnostische Aussagekraft haben, gilt noch immer als goldener Standard der gesicherten Diagnose der histologische Befund. Es gibt mehrere Möglichkeiten zur histologischen Diagnose.

Am häufigsten wird das Gewebe im Rahmen einer Operation vollständig entfernt und histologisch untersucht. Meist erfolgt sofort intraoperativ eine Schnellschnittuntersuchung, die einen bösartigen oder gutartigen Befund ergeben kann. In seltenen Fällen muss manchmal erst die endgültige Histologie abgewartet werden.

In jüngster Zeit werden vermehrt auch Punktionshistologien zur Sicherung der Diagnose eingesetzt. Dabei wird zumeist in lokaler Betäubung unter Röntgensicht oder Ultraschallsicht ein kleines Gewebestück aus dem verdächtigen Areal abgesaugt oder herausgestanzt. Diese Untersuchung ist für die Patientin meist nicht oder nur gering schmerzhaft und man kann auch innerhalb von einer Stunde eine histologische Diagnose erhalten. Bei bösartigem Befund oder bei Krebsvorstufen ist immer eine Operation anzuschließen, gutartige Befunde können mitunter belassen werden und nur einer Kontrolle nach 3 Monaten unterzogen werden. Diese Punktionshistologie kann mit dem Mammotom, dem ABBI Gerät oder auch mit der Hochgeschwindigkeitsstanze durchgeführt werden.

Der Vorteil liegt in einer besseren Operationsplanung und verkürzten Operationszeit bei verdächtigen Befunden, bei einer verbesserten präoperativen Aufklärung der Patientin und auch einer rascheren Diagnose. Der größte Vorteil ist jedoch für jene Frauen zu sehen, die sich durch eine gutartige Histologie die Operation mitunter ersparen können, wenn die Veränderung klein ist und keine klinischen Beschwerden verursacht. Die oft geäußerte Angst, dass durch eine Punktion des Tumors Zellen in den Körper ausgeschwemmt werden und dadurch eine Krebserkrankung Metastasen in anderen Organen setzen könnte, ist völlig unbegründet.

Bei Brustkrebs kann heute in etwa 70 - 80 % aller Frauen die Brust bei einer Operation erhalten werden, in nur 20 % muss die Brust entfernt werden. Die Größe des Tumors spielt dabei eine wichtige Rolle. Zusätzlich zur Entfernung des bösartigen Tumors muss auch ein möglicher Befall der Lymphknoten in der Achselhöhle untersucht werden. Auch hier gibt es durch die Wächter Lymphknotenbiopsie (Sentinel Lymphnode) eine Neuentwicklung, die für die Frau eine geringere Belastung darstellt. Informieren Sie sich bei dem Operateur über diese Methode.

In den seltenen Fällen einer vollständigen Entfernung der Brust kann entweder gleichzeitig mit der Operation oder nach einem Zeitintervall von 1-2 Jahren die Brust durch eine plastische Operation wieder aufgebaut werden.


Brustkrebsformen

Die Erkrankung »Brustkrebs« ist  ein sehr weitläufiger Begriff und schließt Tumoren unterschiedlichster Schweregrade, Herkunft und Verhaltensweisen und daraus ableitend   


Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #9 am: 27. Juli 2009, 00:51 »
http://www.dr-hintermueller.at/brust.htm

Brustkrebs: Vorsorge und Früherkennung

    Epidemiologie/Inzidenzen

Brustkrebsfrüherkennung

Mögliche Anzeichen für Brustkrebs

Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs

Selbstuntersuchung - Technik

Brustkrebs ist weltweit die häufigste bösartige Tumorerkrankung in den industrialisierten Ländern und die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. In Europa führte er 2004 bei 129.900 Frauen zum Tod, in Österreich waren es im Jahr 2002 1593 Todesfälle, im Jahr 2004 1530 (18.8 auf 100.00 Frauen), und im Jahr 2005 1583 Frauen.
 
Im Jahr 2000 erkrankten nach Zahlen der WHO in den EU-Mitgliedsstaaten 216.000 Frauen an Brustkrebs, 79.000 verstarben daran.
Brustkrebs kann jede Frau treffen und die Erkrankungshäufigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Ungefähr 50% aller Patientinnen weist zum Diagnosezeitpunkt ein Alter von 65 Jahren oder höher auf. Die Inzidenz von Brustkrebs liegt bei Frauen unter 40 Jahren bei 1:225, bei 40- bis 59-Jährigen bei 1:24 und bei den 60- bis 79-Jährigen bei 1:14. 
   
In einem Alter von über 80 Jahren muss in Österreich etwa jede 10. Frau damit rechnen, einmal in ihrem Leben an Brustkrebs zu erkranken. 
Laut Angaben des Gesundheitsberichtes 2006 wurden im Jahr 2004 4832 Brustkrebsfälle, dasbedeutet nach Altersstandardisierung 72.9 Fälle auf 100.000 Frauen, diagnostiziert. Damitzeigte sich wieder ein leichter Anstieg zum Jahr 2003, in welchem 4808 Brustkrebsfälle festgestellt wurden (72.4 Fälle auf 100.000 Frauen). 1989 waren es vergleichsweise 4035Brustkrebsfälle und 1987 "nur" 3564 Brustkrebsdiagnosen. Die Erhöhung deraltersstandardisierten Rate der Neuerkrankungen ist u.a. auch auf vermehrte Vorsorgeuntersuchungen zurückzuführen ("Screening - Effekt"). 46.6% der Brustkrebsfälle werden erkannt, wenn sie noch lokalisiert, d.h. auf das Ursprungsorgan beschränkt, sind.

Zudem gibt es starke regionale Unterschiede.
Im Vergleich zum übrigen Österreich ist die Situation am ungünstigsten in Kärnten, Wien und Tirol, mit Neuerkrankungen von 80.9, 78.3 und 75.6 auf 100.000 Frauen.   
   
Nebenstehende Grafik zeigt die Entwicklung der Anzahl der diagnostizierten Neuerkrankungen von 1983 bis 2004.
Je früher die Diagnose gestellt wird, desto eher kann mit einer entsprechenden Behandlung begonnen werden und desto besser sind die Chancen auf die Erhaltung der Brust und auf eine vollständige Heilung. Zwischen 1992 und 2002 ist die Sterblichkeit an bösartigen Neubildungen der Brustdrüse um 20.8% zurückgegangen. 

Was können Sie selbst zur Früherkennung einer möglichen Erkrankung beitragen?
    Jährliche Brusttastuntersuchungen durch Ihren Frauenarzt ab dem 20. Lebensjahr
    Mammografie: eine Basismammografie ab dem 35. Lebensjahr,

   zwischen dem 40. und 50. und ab dem 70. Lebensjahr regelmäßige Kontrollen alle 2 Jahre;
   zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr jährliche Kontrollen.
    eventuell Brustultraschall zur Gewinnung von zusätzlichen Informationen:
   um z.B. Zysten von Tumoren zu unterscheiden 

    Monatliche Selbstuntersuchung Ihrer Brust ab dem 20. Lebensjahr
 

Wann sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen?
   Wenn Sie folgende Brustveränderungen bemerken:
       Veränderungen in Form, Größe und Beweglichkeit einer Brust
       Neu aufgetretenes derbes Gewebe oder Knotenbildungen
       Veränderung der Haut (Einziehungen, "Orangenhaut")
       Einziehungen im Bereich der Brustwarze
       Rötungen der Brust oder entzündliche Veränderungen der Brustwarze
       Rauhe, ekzemartige Oberfläche der Brustwarze
       Einseitige blutige oder wässrige Absonderungen aus der Brustwarze
       Vergrößerte Lymphknoten am Rand der Brust oder in den Achselhöhlen
        
    Nicht jeder Knoten, der entdeckt wird, muss bösartig sein.
   Festgestellte Veränderungen können auch völlig harmlose Ursachen haben.

Risikofaktoren
Als Risikofaktoren gelten vor allem die familiäre Belastung, d.h. das Auftreten von Brustkrebs in Ihrer näheren Verwandtschaft (Mutter, Schwestern), ein bereits früher aufgetretener Brustkrebs, Übergewicht (berechnen Sie Ihren Body Mass Index), erhöhter Alkoholkonsum (siehe "Über die mögliche Beeinflussung des Brustkrebsrisikos"), länger andauernde Hormonersatztherapie (siehe "Hormone und Brustkrebsrisiko"), erste Regelblutung vor dem 11. Lebensjahr (frühe Menarche), letzte Regelblutung nach dem 52. Lebensjahr (späte Menopause), späte oder keine Schwangerschaften, fehlende Stilltätigkeit, ein Alter über 50 Jahre und die sogenannte proliferative Mastopathie.
Nachfolgende Tabelle zeigt das Ausmaß der Risikoerhöhung durch verschiedene Risikofaktoren:
Risikofaktor   Risikoerhöhung
Menarche < 11 Jahren   mal 1,5
Menopause > 55 Jahren   mal 2,0
Adipositas nach der Menopause   mal 1,6
1. Geburt nach dem 30. Lebensjahr   mal 1,9
Alkohol mehr als 3 U/d    mal 1,5
Hormonersatztherapie > 5 Jahre   mal 1,35
    
    Das Vorhandensein von einem oder auch mehreren Risikofaktoren erhöht zwar die Möglichkeit an 
   Brustkrebs zu erkranken, dies muss jedoch keineswegs der Fall sein.   
 
Technik der Selbstuntersuchung
Führen Sie die Untersuchung regelmäßig, einmal monatlich, am besten kurz nach Ihrer Regelblutung durch, da dann das Brustgewebe relativ weich und wenig empfindlich ist. Nach dem Eintritt der Wechseljahre wählen Sie einen beliebigen, festen Tag im Monat. Eine nasse oder eingecremte Haut beim bzw. nach dem Baden oder Duschen erleichtert Ihnen das Abtasten Ihrer Brust.
   Beachten Sie, dass mehr als die Hälfte (55%) aller festgestellten Tumore im äußeren oberen Quadranten der Brust zu finden sind.
Suchen Sie nicht nach auffälligen Veränderungen, lernen Sie nur Ihren Körper kennen. Sollte Ihnen jedoch irgendetwas ungewöhnlich vorkommen, vereinbaren Sie bitte sofort einen Arzttermin.
    
    zur Selbstuntersuchung 

   Links zum Thema Brustkrebs und Vorsorge

    Literatur:
Statistik Austria, Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2002, 2003, 2006; Statistisches Jahrbuch 2006, 2007; Österreichisches Krebsregister (Stand 30.11.2006).
P. Boyle and J. Ferlay. Cancer incidence and mortality in Europe, 2004. Annals of Oncology. doi:10.1093/ annonc/ mdi098.
Hjörleifsdottir E, Whyte F. Women´s breast cancer and epidemiology: Scotland and Iceland, contrasts and comparisons. European Journal of Cancer Care, 1999; 8: 162-169.
Hellriegel KP. Editorial: Das Mammakarzinom bei der älteren Frau. Journal für Menopause, 2004; 11(2), 5-6.
Leitlinien zur Prävention, Früherkennung und Behandlung des Mammakarzinoms der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO), April 2002.
Bühling KJ, Friedmann W. Intensivkurs: Gynäkologie und Geburtshilfe; Urban & Fischer, 1. Auflage 2004.
Luzuy F. Hormonersatztherapie und Brustkrebsrisiko: aktuelle Situation. J Menopause, 2005; 12(1):22-4.
    Letzte Aktualisierung/Revision: 12.10.2008

Evi

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Re: Mammographie Screening
« Antwort #10 am: 27. Juli 2009, 01:13 »
http://www.aks.or.at/angebote-fuer-erwachsene/frauen/mammographie/mammographie-screening/

Informationen zum Mammographie-Screening

Unter Screening versteht man die Untersuchung einer Zielgruppe in der Bevölkerung (z.B. Frauen zwischen 50-69 Jahren) ohne, dass bei der einzelnen Person ein Krankheitsverdacht besteht.

Wem wird ein Mammographie-Screening empfohlen?

Das Mammographie-Screening wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder sehr kontrovertiell diskutiert. Aufgrund dieser unterschiedlichen Meinungen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang 2002 die international führenden Experten auf dem Gebiet des Mammographie-Screenings zusammengerufen und alle großen Studien noch einmal überprüft. Die WHO kommt danach zum Schluss, dass ein Mammographie-Screening ab dem 50. Lebensjahr alle 2-3 Jahre zu empfehlen ist.

Gibt es auch europäische Empfehlungen?

Die Europäische Kommission hat ebenfalls seit 1992 regelmäßig die führenden Experten zusammen gerufen. Diese europäischen Experten haben im Frühjahr 2006 ihre Leitlinien zum 4. Mal überarbeitet und mit folgender Empfehlung herausgegeben: Ein Mammographie-Screening wird Frauen ohne Brustsymptome vom 50. bis zum 69. Lebensjahr alle 2 Jahre empfohlen.
Diesen Empfehlungen schließen sich auch zahlreiche große amerikanische und internationale Gesundheitsorganisationen an, einige wissenschaftlichen Gesellschaften und Experten sind der Ansicht, dass das Mammographiescreening schon ab 40 beginnen sollte.

Macht ein Mammographie-Screening unter 40 Jahren Sinn?

Alle Fachgesellschaften und Experten sind sich einig, dass ein Mammographie-Screening vor dem 40. Lebensjahr mehr Nachteile als Vorteile hat. Je früher man mit dem Mammographie-Screening beginnt, um so mehr Röntgenstrahlen summieren sich einerseits und andererseits ist die Brust vor dem 50. Lebensjahr deutlich strahlenempfindlicher und schlechter strahlendurchgängig als nach dem Wechsel.

Was ist der Sinn einer Screening-Mammographie bei einer Frau ohne Beschwerden und ohne einen tastbaren Knoten oder sonstige Veränderung?

In erster Linie soll die Mammographie zusätzlich zum Tastbefund die Brustgesundheit bestätigen.
Sie ist aber auch im Stande einen Brustkrebsverdacht zu stellen, lange bevor ein Knoten tast-bar wird. Die durchschnittliche Größe von bösartigen Brustknoten die lediglich durch eine Tastuntersuchung erkannt werden, liegt bei ca. 2cm. Eine Mammographie kann den Ver-dacht auf eine bösartige Veränderung in ca. 80% schon bei wesentlich kleineren Knoten stellen.

Macht die Mammographie Diagnosen?

Nein! Die Mammographie kann keine Diagnosen machen, sie kann nur feststellen, dass die Röntgenbilder der Brust unauffällig, auffällig oder verdächtig sind. Die Bewertung erfolgte in Anlehnung an die Schulnoten mit 1 bis 5 (BIRADS). Dieses Bewertungssystem ist international einheitlich und erleichtert die Interpretation der Befunde.

Was geschieht bei einem auffälligen oder verdächtigen Befund?

Bei einem auffälligen oder verdächtigen Befund geht das Screening über in eine Diagnostik, d.h. dieser Befund wird nach allen Regeln der medizinischen Kunst abgeklärt bis zu einer definitiven, exakten Diagnose. Dazu stehen heute zahlreiche moderne Verfahren zur Verfügung. Die Diagnose kann jedoch letztlich nur der Facharzt für Pathologie anhand einer Gewebeprobeuntersuchung stellen.

Gibt es auch falsche Mammographiebefunde?

Es ist sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass 10-20% der bösartigen Brustveränderungen bei der ersten Mammographie nicht erkannt werden können. Sehr entscheidend ist hier die Gerätequalität, die Qualität der Aufnahmetechnik und Befundung. Jedoch auch bei höchster Qualität in allen Gliedern der Qualitätskette, können nicht alle Frühstadien einer Brustkrebserkrankung in der Screening-Mammographie erkannt werden.

Gibt es auch verdächtige Mammographiebefunde bei gutartigen Veränderungen?

Nachdem die Mammographie keine Diagnosen stellen kann, sondern nur angeben kann mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Veränderung gut- oder bösartig ist, kommt es natürlich auch immer wieder bei gutartigen Prozessen zu einer Beunruhigung der betroffenen Frau. Wie schon erwähnt, müssen unklare Befunde komplett abgeklärt werden. Daraus ergeben sich oft psychische, körperliche und andere Belastungen bis schließlich das endgültige, in den meisten Fällen gute Ergebnis, vorliegt.

Kann die Screening-Mammographie schaden?

Die Experten sind sich heute einig, dass die Mammographie selbst ab dem 50. Lebensjahr praktisch unschädlich ist, dass es jedoch durch zunächst auffällige Befunde die sich dann in der weiteren Abklärung als doch gutartig herausstellen, es zu großen psychischen Belastungen kommt und dass auch das Gesundheitswesen durch die resultierenden Abklärungskosten belastet wird.
Oberstes Gebot aller Vorsorgemaßnahmen in der Medizin ist, dass durch das Screening gesunden Frauen und Männern nicht geschadet wird. Dies wird durch eine maximale Qualität in allen Bereichen versucht zu erreichen.
Es gilt die Vorteile des Mammographie-Screenings zu optimieren und die Nachteile maximal zu reduzieren.

Macht es Sinn die Mammographie auch in kürzeren Abständen zu machen?

Der Vergleich amerikanischer Modellregionen in denen jährlich das Mammographie-Screening durchgeführt wird mit dem britischen System, das nur alle 3 Jahre eine Mammographie ermöglicht zeigt, dass der Nutzen in beiden Systemen gleich hoch ist, jedoch im amerikanischen System doppelt so viele unnötige Operationen bei letztlich gutartigen Befunden anfallen.

Ist die Mammographie durch andere Untersuchungen ersetzbar?

Zum heutigen Zeitpunkt ist die Mammographie (leider) durch keine andere Untersuchung ersetzbar. Sehr wertvolle weitere bildgebende Untersuchungsmethoden kommen zum Einsatz, wenn die Mammographie keine Klarheit schaffen kann.


admin

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Brustkrebs - Zentrum
« Antwort #11 am: 08. Februar 2010, 22:26 »

Brustkrebsvorsorge: Top-Kompetenz in der Medizin für die Frau
Utl.: Krankenhaus Schwarzach: Ärztliches Know-how und modernste Technologie / 1.200 Mammographie-Screenings 2009 =

   Schwarzach/Salzburg (OTS/wnd) - Jede achte Frau in Österreich
erkrankt in ihrem Leben einmal an Brustkrebs. Die Heilungschancen bei
Früherkennung sind jedoch außerordentlich groß, die Teilnahme an
einem so genannten Mammographie-Screening kann für viele Frauen
lebensrettend sein. Das Krankenhaus Schwarzach hat sich in
verschiedenen Disziplinen der Medizin der Frau verschrieben. So hat
sich das Spital im Bereich der Brustkrebsvorsorge als ein
Referenzzentrum mit höchstem Know-how und modernster Technologie
etabliert ... >>

>> Pressefach & FOTOS: http://www.pressefach.info/khschwarzach

Rückfragehinweis:
   Mag. (FH) Eva-Maria Gumpenberger, Telefon: +43(0)6415/7101-2218, E-Mail: evamaria.gumpenberger@kh-schwarzach.at

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OTS0027    2010-02-08/09:12

Evi

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Brustkrebs Screening, Mammographie ....
« Antwort #12 am: 29. Juli 2011, 22:14 »

Ich glaube mich richtig an eine Diskussion in der SPÖ-Zentrale Praterstr. zu erinnern,
mit der Wiener Gesundheitsstadträtin Wehsely und damaligem/r Gesundheitsminister/in Kdolsky oder Stöger,
wo Erstere das Screening forderte
und Zweitere quasi sagte: Nie!

JETZT aber kündigen sie gemeinsam die Privateinladungen zur Brustkrebsvorsorge an.


Oft werden SHG-LeiterInnen gefragt, gut, schlecht, eine Antwort dazu überfordert, auch fast alle Wissenschaftler!
Ähnlich ist es ja auch bei der Prostatakrebsvorsorge, obwohl da die SHG-Leiter deutlich dafür sind!


So, das zur Einführung, und jetzt .......


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Geringer Einfluss der Mammo­graphie auf die Brust­krebs­sterblichkeit

Lyon – In den meisten Ländern ist die Sterblichkeit am Mamma­karzinom gesunken. Dies ist einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d4411) zufolge allerdings, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Anteil der Einführung der Mammo­graphie zu verdanken.

Die adjuvante Chemo­therapie und die Strahlentherapie haben bewirkt, dass die Behand­lungschancen im Frühstadium des Mamma­karzinom heute sehr gut sind. Auch Frauen, die nicht am Screening teil­nehmen, haben gute Über­lebens­chancen, wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird.

Um den Anteil der Mammographie am Rückgang der Sterblichkeit zu untersuchen, stellten Philippe Autier vom International Prevention Research Institute in Lyon und Mitarbeiter die Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in drei Paaren von Ländern mit vergleichbaren Gesundheitssystemen gegenüber.

Jeweils eines der Länder hatte die Mammographie um zehn bis 15 Jahre früher eingeführt als das andere. Nach den Erfahrungen der Früherkennung auf das Zervixkarzinom hätte sich in diesem Intervall ein Vorteil für das Land zeigen müssen, dass die Mammographie früher eingeführt hat. Dies war allerdings nicht der Fall, wie Autier anhand der Mortalitätsdaten der WHO aufzeigt.

Eines der untersuchten Länderpaare waren Nordirland und die Republik Irland. Nordirland hatte das Mammographie-Screening 1990 eingeführt, Irland erst 2000. Die Brustkrebssterblichkeit fiel zwischen 1989 und 2006 in Nordirland um 29 Prozent, in Irland um 26 Prozent.

Das zweite Länderpaar sind die Niederlande und Belgien. In den Niederlanden wird die Mammographie seit 1989 angeboten, in Belgien erst seit 2001. Der Rückgang der Brustkrebssterblichkeit betrug 25 Prozent in den Niederlanden und 20 Prozent in Belgien. Im Landesteil Flandern, wo die Mammographie gut aufgenommen wurde, ging die Brustkrebssterblichkeit um 25 Prozent zurück.

zum Thema

    zur Studie
    Pressemitteilung des International Prevention Research Institute
    Pressemitteilung des BMJ

Das dritte Länderpaar sind Schweden und Norwegen. Schweden begann 1986 mit dem Mammographie-Screening, das bis 1990 auf alle Landesteile ausgedehnt wurde. Dennoch war der Rückgang der Brustkrebssterblichkeit mit 16,0 Prozent geringer als in Norwegen, das 1996 mit dem Screening begann und erst 2005 eine landesweite Ausdehnung erreichte. Die Brustkrebssterblichkeit sank um 24,1 Prozent.

Gegen einen bedeutenden Einfluss des Mammographie-Screenings spricht aus Sicht von Autier auch, dass der Rückgang der Brustkrebssterblichkeit in den meisten Länder vor Einführung des Mammographie-Screenings einsetzte und am größten in der Gruppe der 40 bis 49-Jährigen war, die nicht in allen Ländern in das Screening einbezogen wurden. © rme/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46806/Geringer_Einfluss_der_Mammographie_auf_die_Brustkrebssterblichkeit.htm

Gitti

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Brustkrebs - Mammographie Screening
« Antwort #13 am: 06. Januar 2012, 14:00 »

Update zum Brustkrebs

Nicht jeder tastbare Knoten in der Brust ist Brustkrebs, aber auch nicht jeder Brustkrebs ist tastbar. Die Mammographie bleibt das wichtigste Hilfsmittel bei der Früherkennung von Mammakarzinomen. In den vergangenen Jahren wurde viel zur Qualitätssicherung der Mammographie getan. Das Breast Imaging Reporting Data System (BIRADS) gibt nicht nur die radiologische Beurteilung wieder, sondern inkludiert auch eine Empfehlung für das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen. Medical Tribune setzt mit dieser Ausgabe den Schwerpunkt „Onkologie für die Praxis“ fort. Ziel ist es, für die ambulante Betreuung onkologischer Patienten relevantes Wissen zu vermitteln. Die aktuelle Folge widmet sich dem Brustkrebs.

Mammographie

Wichtigstes Hilfsmittel

WIEN – Die Qualitätssicherung hat in den letzten Jahrzehnten gerade im Bereich der bildgebenden Verfahren stetig zugenommen. In der Mammographie wurde mit dem Breast Imaging Reporting Data System (BIRADS) eine neue Beurteilungskategorie für das Mammakarzinom geschaffen, das nicht nur die radiologische Beurteilung widergibt, sondern auch eine Empfehlung für das weitere diagnostischen oder therapeutische Vorgehen enthält. Ergänzt wird die Sensitivität der Mammographie durch das Dichtegrading nach dem ACR.
Die Mammographie ist die bedeutendste bildgebende Methode in der Mammadiagnostik und bislang auch die einzige Methode, die sich als Screeningmethode eignet, stellte Dr. Martina Böck, Abteilung für Röntgendiagnostik, KH Hietzing, anlässlich des 2. Wiener Mammaseminars fest.

Sie zeichnet sich durch eine hohe Sensitivität aus, die mit bis zu 90 Prozent angegeben wird, dies jedoch auf Kosten ihrer Spezifität, sodass in einer Reihe von Fällen Zusatzuntersuchungen notwendig sein können. Dr. Böck betonte, dass die Strahlenbelastung, die durch eine regelmäßige Mammographie entsteht, zumeist überschätzt wird. „Das Risiko einer 45-jährigen Frau, die bis zu ihrem 70. Lebensjahr jährlich zur Mammographie geht, steigt lediglich von 12 Prozent auf 12,047 Prozent.“

Laut Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, dem Präsidenten der Österreichischen Krebshilfe, sollte eine Mammographie ab dem 40. Lebensjahr zumindest alle zwei Jahre durchgeführt werden. Ausgenommen hiervon sind Frauen mit einer genetischen Disposition und Patientinnen mit einem positiven Tastbefund. Eine Basismammographie hingegen ist in der neuesten Empfehlung nicht mehr vorgesehen, so der Experte.

Qualitätssicherung ständig verbessert
„Es sind insgesamt vier Standardaufnahmen durchzuführen, die je nach Fragestellung durch Zusatzaufnahmen ergänzt werden können“, erläuterte Dr. Böck. Seit 2003 werden diese Aufnahmen nach den BIRADS-Kriterien beurteilt, mit denen morphologische Veränderungen wie Herdbefunde oder Verkalkungen beschrieben werden und die erstmals eine Standardisierung von mammographischen Befunden erlaubt. Die Mammographie-Ergebnisse werden durch den Radiologen sieben genormten Kategorien zugeordnet.

Dies dient in erster Linie einer Abschätzung des Karzinomrisikos und wird vom Radiologen mit einer abschließenden Empfehlung für weitere diagnostische Maßnahmen ergänzt. „Ein weiteres Instrument der Qualitätssicherung bietet die Beschreibung nach dem ACR-Dichtegrading und somit die Beurteilung des Parenchymmusters der Brust.“

Da in Brustgewebe mit geringer Dichte morphologische Veränderungen genauer zu diagnostizieren sind als bei einer Brust mit dichtem Gewebe, spiegelt dieser Score die Verlässlichkeit der mammographischen Daten und die Sensitivität der Untersuchung wider, so die Radiologin.

Sind palpable Veränderungen der Brust mammographisch auf Grund eines dichten Parenchyms nicht zu beurteilen, kommt in der Regel die Sonographie als wichtigste ergänzende Untersuchung zum Einsatz. Mittels dieses diagnostischen Verfahrens können eindeutig zystische von soliden Herden unterschieden werden.

Sie ist auch für Schwangere und junge Frauen jederzeit anwendbar, da es sich hierbei um eine Technik ohne Röntgenstrahlbelastung handelt. Zudem unterstützt diese Methode die Einschätzung mammographisch diagnostizierter Herdbefunde und ermöglicht die Steuerung notwendiger Interventionen, wie beispielsweise eine Feinnadelbiopsie verdächtiger Areale. Da jedoch Mikrokalk mit der Sonographie nicht dargestellt werden kann, eignet sich die Sonographie nicht als Screeningverfahren.

Die Screeningmethode der Wahl für Mammakarzinom bleibt auch in nächster Zukunft die Mammographie http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=77069&dspaid=610822