Autor Thema: Achtung: Blasenkrebs! Daher ..............  (Gelesen 892 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Sissi

  • intensiv Benutzer
  • ****
  • Beiträge: 359
  • Geschlecht: Weiblich
Achtung: Blasenkrebs! Daher ..............
« am: 24. Dezember 2008, 11:54 »
.......... aufzuhören mit Rauchen ist wohl das 1. Gebot!

Haare färben "hinterfragen", wäre auch wichtig!


Neu ist wohl:

Tattoo

Was Ihr Auto und Ihr Tattoo gemeinsam haben? Unter Umständen die verwendeten Farbpigmente. Wegen ihrer leuchtenden Farben bei Tätowierern beliebt, sind sie in Textilien und Kosmetika hingegen verboten, weil sie als potenziell krebserregend gelten.
Mehr dazu:
Montag, 29. Dezember 2008, 18.20 - 18.50 Uhr WDR Fernsehen


Du willst wissen, ob du bereits Blasenkrebs hast: NMP22 Tumormarker-Test (siehe hier im Forum)





« Letzte Änderung: 24. Dezember 2008, 11:57 von Sissi »

Richi

  • intensiv Benutzer
  • ****
  • Beiträge: 387
  • Geschlecht: Männlich
Blasenkrebs durch rotes Fleisch + Wurstwaren ( + Prostatakrebs )
« Antwort #1 am: 02. August 2010, 20:38 »
Montag, 2. August 2010

Blasenkrebs: N-Nitroso-Verbindungen in rotem Fleisch als Auslöser

Rockville – Das mit dem hohen Konsum von rotem Fleisch erhöhte Blasenkrebsrisiko ist einer prospektiven Beobachtungsstudie in Cancer (2010; doi: 10.1002/cncr.25463) zufolge auf den Zusatz von Nitraten und Nitriten zurückzuführen.

Der Verzehr von rotem und vor allem dem industriell verarbeitetem Fleischwaren (zum Beispiel Würste oder Hamburger) ist in den vergangene Jahren immer wieder mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht worden.

Tierexperimentelle Studien verweisen auf heterozyklische Amine (HCA) oder N-Nitroso-Verbindungen als mögliche Auslöser. HCA sind Karzinogene. Sie entstehen beim Erhitzen aus Aminosäuren und Kreatinin, das übrigens auch in anderen Fleischsorten und Fisch enthalten ist.

N-Nitroso-Verbindungen können ebenfalls Krebs auslösen. Sie bilden sich unter der Einwirkung von Nitraten und Nitriten, die vor allem Würsten als Lebensmittelzusatzstoffe zugesetzt werden.

Es erscheint plausibel, dass HCA und N-Nitroso-Verbindungen auch beim Menschen Krebs auslösen können. Ob dies der Fall ist, kann in prospektiven Beobachtungsstudien untersucht werden.

Zu den größten derartigen Analysen zählt – neben der europäischen EPIC-Studie – die US-amerikanische „NIH-AARP Diet and Health Study“. Etwa 300.000 Amerikaner im Alter von 51 bis 70 Jahren hatten in den Jahren 1995/96 detaillierte Fragebögen zu Lebensstil und Ernährung ausgefüllt. 854 Teilnehmer sind in den folgenden sieben Jahren an Blasenkrebs erkrankt.

Die Analyse von Amanda Cross vom National Cancer Institute zeigt nun, dass Personen mit der höchsten Zufuhr (oberstes vs. unterstes Quintil) von Nitriten – in allen Nahrungsmitteln, nicht nur rotem Fleisch – ein um 28 Prozent erhöhtes Blasenkrebsrisiko haben (Hazard Ratio HR 1,28; 95-Prozent-Konfidenzintervall).

Ein ähnliches Risiko wurde für die hohe Zufuhr von Nitraten plus Nitriten in verarbeiteten Fleischwaren gefunden (HR 1,29; 1,00-1,67). Für die Zufuhr von HCA war das Risiko nicht signifikant erhöht (HR 1,19; 0,95-1,48). Die Ergebnisse könnten das in früheren Studien gefundene erhöhte Blasenkrebsrisiko beim Menschen mit einem erhöhtem Fleischkonsum erklären, schreibt die Autorin.

Da die Schätzungen über die Exposition aber auf den (nicht exakten) Angaben der Teilnehmer beruhen, dürften nicht alle Zweifel beseitigt sein. Interessant wäre eine entsprechende Auswertung der EPIC-Studie. © rme/aerzteblatt.de

................. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42193/Blasenkrebs_N-Nitroso-Verbindungen_in_rotem_Fleisch_als_Ausloeser.htm

PS: Blasenkrebs fördert Prostatakrebs und umgekehrt und überhaupt ..... http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,72.0.html
« Letzte Änderung: 02. August 2010, 20:40 von Richi »

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.827
  • Geschlecht: Männlich
Blasenkrebs! Rauchstopp und Kontrollen
« Antwort #2 am: 29. August 2010, 16:57 »
Blasenkrebs

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/symptome/blasenkrebs/vorbeugung_aid_18732.html

Vorbeugung: Rauchstopp und Kontrollen

Um Blasenkrebs vorzubeugen oder wenigstens die Heilungschancen durch Früherkennung zu erhöhen, gibt Urologe Hartwig Huland vom Uni-Krankenhaus Eppendorf in Hamburg die folgenden Tipps:

Der Verzicht auf Zigaretten steht an erster Stelle. Denn Nikotin enthält so genannte „Biogene Amine“. Sie fördern die Entstehung von Blasenkrebs. Wer von den Glimmstängeln nicht loskommt, sollte regelmäßig zum Arzt gehen und sich gezielt nicht nur auf Lungenkrebs, sondern auch auf Blasenkarzinome untersuchen lassen.

Menschen über 50 Jahre haben ein erhöhtes Erkrankungsrisikos. Deshalb sollten sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung ihren Urologen aufzusuchen.

Blut im Urin ist ein eindeutiges Alarmsignal, auch wenn Sie es nur ein einziges Mal bemerken. Sollte Ihr Harn rosa, rot oder braun verfärbt sein, ist eine ärztliche Untersuchung dringend notwendig. Auch wenn Sie immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Probleme beim Wasserlassen und Schmerzen in der Blase haben, sollten Sie zum Urologen gehen.

Wichtig für Blasenkrebspatienten: Halten Sie unbedingt alle Nachsorgetermine ein. Nur so kann man einen erneut auftretenden Tumor rechtzeitig erkennen. Patienten mit einer Ersatzblase müssen nach der Operation neu lernen, den Harn zu entleeren. Wer eine Konduit-Ableitung hat, sollte auch diesen künstlichen Ausgang immer wieder vom Arzt kontrollieren lassen.
Fachliche Beratung: Prof. Dr. med. Hartwig Huland, Direktor der Urologie am Universitäts-Krankenhaus Eppendorf in Hamburg
« Letzte Änderung: 29. August 2010, 16:57 von admin »

Geri

  • intensiv Benutzer
  • ****
  • Beiträge: 437
  • Geschlecht: Männlich
Achtung: Blasenkrebs bei Pioglitazon
« Antwort #3 am: 29. Juni 2011, 18:08 »
29.06.2011
   
   Rote-Hand-Brief: Erhöhte Inzidenz von Blasenkarzinomen unter der Einnahme von Pioglitazon-haltigen Arzneimitteln

In Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert Takeda Pharma GmbH über wichtige neue Sicherheitsdaten zu pioglitazonhaltigen Arzneimitteln, die im Rahmen der Therapie des Diabetes mellitus Typ II eingesetzt werden. Aus Tierversuchen sowie klinischen und epidemiologischen Studien gab es Hinweise für ein erhöhtes Risiko von Blasentumoren bei der Anwendung Pioglitazon-haltiger Arzneimittel. Aufgrund inkonsistenter Ergebnisse konnte eine Risikoerhöhung aber nicht eindeutig gezeigt werden.

Eine durch die französische Gesundheitsbehörde initiierte epidemiologische Studie, deren Ergebnisse am 9.6.2011 veröffentlicht wurden, zeigte ein signifikant leicht erhöhtes Risiko für Blasentumore. Auf Grund dieser Ergebnisse hat die französische Behörde als Sofortmaßnahme die weitere Verschreibung von Pioglitazon untersagt.

Die beschriebene Problematik ist ............. http://www.journalmed.de/newsview.php?id=34500

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.827
  • Geschlecht: Männlich