Autor Thema: Nachsorge bei Darmkrebs  (Gelesen 1606 mal)

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christina62

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Nachsorge bei Darmkrebs
« am: 12. Mai 2007, 21:01 »
 Einmal jährlich eine Darmspiegelung
Zweimal jährlich radiologische Untersuchung der Leber
 und Blutuntersuchungen, anfangs vierteljährlich, durchzuführen.
Gesunde Ernährung nicht vergessen!!!
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Richi

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Nachsorge bei Darmkrebs
« Antwort #1 am: 06. April 2008, 21:11 »
23.03.2008

Darmkrebs: Nachsorge genauso wichtig wie Vorsorge

Derzeit wird viel über die Darmkrebsvorsorge gesprochen und geschrieben – Göttinger Wissenschaftler erinnerten jetzt an die ebenfalls große Bedeutung der Nachsorge bei Patienten mit bösartigen Darmtumoren. Sie sollten nach einer Operation zunächst alle sechs Monate gründlich untersucht werden, raten die Experten.

Die Wahrscheinlichkeit eines lokalen Wiederauftretens des Tumors (Rezidiv) oder von Fernmetastasen ist bei Darmkrebs besonders hoch, da die meisten Karzinome erst in einem späten Stadium erkannt werden. Genau an diesem Punkt setzen die Bemühungen um eine Verbesserung der Früherkennung an. Dabei dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass die regelmäßige Nachkontrolle bei Betroffenen mindestens genauso wichtig sei, schreibt die Ärzte Zeitung. Denn die konsequente Nachsorge könne "ein Mehr an Lebenszeit bringen". Wenn Metastasen (Tochtergeschwulste) entdeckt werden, etwa in der Lunge oder der Leber, sei in spezialisierten Zentren sogar eine Operation mit Aussicht auf Heilung möglich, berichten die Universitätsmediziner Torsten Liersch, Professor Heinz Becker und Professor Giuliano Ramadori.

Weil Studien fehlen, können derzeit allerdings keine sicheren Aussagen darüber gemacht werden, in welchem Umfang und in welcher Frequenz Nachsorgemaßnahmen notwendig sind. Die Forscher von der Universität Göttingen empfehlen in den ersten beiden Jahren nach der Operation alle sechs Monate einen ärztlichen Check-up mit körperlicher Untersuchung, Kontrolle der Blutwerte und Ultraschall des Abdomens. Nach sechs Monaten und drei Jahren sollte außerdem eine Koloskopie (Darmspiegelung) durchgeführt werden. Nur die kleine Gruppe der Patienten mit sehr früh erkannten Dickdarm-Karzinomen benötige in der Regel keine engmaschige Nachsorge, denn bei ihnen sei das Rezidivrisiko relativ niedrig. JG

Eine Meldung der Nachrichten Agentur Medizin

hilde

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Darmkrebs, Chemo, Grippeimpfung
« Antwort #2 am: 19. März 2009, 21:38 »
02/02/09,04:57

Elsevier

Von Susan London
Chemotherapie kein Grund, bei Patienten mit Kolorektalkarzinom Grippeimpfung auszulassen
Ajithkumar Puthillath

SAN FRANCISCO (EGMN) – Die meisten Patienten mit kolorektalem Karzinom zeigen eine Immunresponse auf eine Grippeimpfung - unabhängig davon, ob sie eine Chemotherapie bekommen und welches Medikamentenregime verwendet wird. Dies zeigt die erste Studie, die sich spezifisch in dieser Patientengruppe mit dem Thema auseinandersetzt.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=6&profileAOIName=Gastroenterologie&articleItemId=8a5bf3d3468a620bad39efdb0c602155