12/02/09,07:35
Elsevier
Von Jane Salodof MacNeil
Wiederhergestellte BRCA-1/2-Funktion möglicherweise Grund für Platinresistenz rezidivierender Ovarialkarzinome
Elizabeth M. Swisher
SAN ANTONIO (EGMN) – Bei einigen aufgrund von primären Ovarial- und Mammakarzinomen mittels Chemotherapie behandelten Frauen hat sich gezeigt, dass sekundäre Mutationen eine normale Funktion von BRCA 1/2 wiederhergestellt haben – ein augenscheinlich günstiger Befund, der aber offenbar rezidivierende Ovarialkarzinome gegenüber platinbasierten Chemotherapien resistent macht.
Diese überraschende und provozierende Entdeckung basiert auf einer DNA-Analyse von Ovarialkarzinom-Zelllinien sowie Gewebeproben von Frauen, deren initiale Erkrankung im Zusammenhang mit BRCA-1/2-Mutationen stand. Die Studie zeigte, dass einige Proben nach der Krebsbehandlung nur Wildtyp-BRCA-1/2 aufwiesen. Zudem war bei Frauen mit Rezidiven die Umwandlung in Wilftyp-Allele bei jenen, die gegenüber einer platinbasierten Therapie resistent waren, häufiger.
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