Autor Thema: Warum aufhören mit dem Rauchen?  (Gelesen 573 mal)

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Evi

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Warum aufhören mit dem Rauchen?
« am: 22. August 2009, 17:37 »

Hallo,

Raucher und Nichtraucher,

warum mit dem Rauchen gar nicht erst beginnen,

oder sofort aufhören?

Evi


PS: http://sis.info/rauchfrei/index.php?action=collapse;c=11;sa=expand#11

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Weltnichtrauchertag: Ärztekammer fordert striktes Rauchverbot in Gastronomie
Utl.: Dorner: Zigarettenpreise erhöhen - Jugend schützen - Therapieangebot erweitern =

   Wien (OTS) - Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK),
Walter Dorner, fordert anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages
unter anderem ein strengeres Tabakgesetz mit einem strikten
Rauchverbot im öffentlichen Raum, insbesondere in der Gastronomie,
konsequente Raucherprävention vor allem bei Kindern und Jugendlichen
sowie eine "spürbare" Erhöhung der Zigarettenpreise. In einer
Aussendung betonte Dorner am Montag, dass speziell für Kinder und
Jugendliche Motivationsarbeit geleistet werden müsse, um den
Raucheinstieg - das Einstiegsalter liegt derzeit bei elf Jahren - zu
verhindern.

Das derzeitige Tabakgesetz ist  für den Ärztechef eine "halbherzige,
typisch österreichische Lösung und in der Sache kontraproduktiv".
Dorner: "Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass in Ländern, die
ein absolutes Rauchverbot praktizieren, die tabakinduzierten
Erkrankungen rückläufig sind. Auch von einem Wirtesterben kann keine
Rede sein."

Eine deutlich spürbare Erhöhung der Zigarettenpreise sei laut Dorner
unverzichtbar, um den Tabakkonsum in Österreich nachhaltig zu senken.
Dorner: "Hier sollten uns gerade die nördlichen Länder zum Vorbild
gereichen. In Norwegen etwa kostet eine Packung einer bestimmten
Marke satte 11,50 Euro, in Irland müssen 8,55 Euro berappt werden -
und in Österreich 4,40 Euro."

Gleichzeitig trat der Ärztechef für die Ausweitung des Angebots an
Rauchertherapie und deren Bewerbung ein. Therapiewillige Männer und
Frauen sollten dadurch belohnt werden, dass ein Großteil der Kosten
von der öffentlichen Hand übernommen werde. So sei es vorstellbar,
dass "ein nicht unerheblicher Teil des Aufwandes für Rauchertherapien
aus den Erträgen der Tabaksteuer finanziert wird". Die Krankenkassen
könnten nicht allein für die Kosten aufkommen, vielmehr sei eine
Drittelung  - aufgeteilt auf Einnahmen aus der Tabaksteuer, Zuschüsse
der Krankenkasse und Eigenmittel der Patientinnen und Patienten -
wünschenswert.

In Sachen Prävention bleibe noch viel zu tun, führte Dorner weiter
aus: "Wir müssen vor allem dafür Sorge tragen, dass unsere Jugend
nicht zu rauchen beginnt. Dazu gehört auch, dass jene mit höheren
Strafen belegt werden, die Tabakwaren an unter 16-Jährige verkaufen",
so der ÖÄK-Präsident. Es sei auch eine Überlegung wert, die
Zigarettenautomaten abzumontieren - trotz Alterskontrolle via
Bankomatkarte stellten sie nämlich kein Hindernis dar. Auch ein
Werbeverbot für Zigaretten kann sich der Ärztechef vorstellen.

"Wir haben noch einen langen Weg vor uns", hielt Dorner fest.
Österreich nehme im Ranking der "Tobacco Control Scale" seit Jahren
den unrühmlichen letzten Platz ein. "Es ist Zeit, das endlich zu
ändern und durch wirkungsvolle Maßnahmen die Zahl der Rauchenden
sowie die Zahl der Kranken nachhaltig zu senken. Die ÖÄK ist bereit,
ihren Beitrag dazu zu leisten. Die Politik ist gefordert, mit uns an
einem Strang zu ziehen", appellierte Dorner abschließend an den
Gesundheitsminister. (sl)

Rückfragehinweis:
   Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
   Tel.: (++43-1) 513 18 33

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
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OTS0059    2011-05-30/10:02

301002 Mai 11

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