Autor Thema: Wir wollen keine Raucherlokale (Vereinigung der Hoteliers ff.)  (Gelesen 127 mal)

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admin

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OÖ.N.: 17.01.2008 - Seite 027
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Hoteliers lehnen Raucherlokale ab

INNSBRUCK. Die österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) hat sich gestern für ein Rauchverbot in Hotels ausgesprochen. "Wir wollen nicht, dass im Restaurant geraucht wird", sagten die ÖHV-Präsidenten Peter Peer und Sepp Schellhorn.

Das Rauchverbot werde in Österreich kommen, so oder so. Es habe sich auch in anderen EU-Ländern wie etwa Italien oder Frankreich durchsetzen lassen. "Die derzeitige Praxis wälzt die Verantwortung auf die Gastronomen ab", sagte Schellhorn. Man fordere "ein klares Machtwort der Politik". Österreich "wollte immer eine Sonderstellung, bei den Bauern, der EU", und sei immer gescheitert.

Peter Peer räumte aber ein, dass es die Wirtschaftskammer in dieser Causa viel schwerer als die Hoteliervereinigung habe, weil sie auch Gaststätten mit einem Raum vertreten müsse. "Wir werden schon noch unsere Ohrfeigen für diese Aussagen kriegen", so Peer weiter. Aber es gebe heute schon fast kein Hotel mehr, wo man noch zum Frühstück rauchen dürfe, betonte auch Schellhorn. Auch bei den Raucherzimmern gehe der Trend in der Hotellerie in eine ähnliche Richtung, sagte Peer, mittlerweile gebe es nur noch 30 Prozent Raucher-Räume. Wenn es ein traditionelles Raucherzimmer für nach dem Essen in den Beherbergungsbetrieben gebe, sollte dieses ansehnlich ausgestattet werden.
"Ein Rauchverbot mag in Bezug auf Gästezimmer richtig sein. Wie weit dies aber für alle Restaurants, Hotelbars und Hallen Gültigkeit haben sollte, müsste mit den betroffenen Betrieben abgestimmt werden", sagte der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner. "Ich bin selbst ÖHV-Mitglied, mich hat dazu von Seiten der ÖHV niemand befragt. Sollte ich nun durch meine Aufmüpfigkeit ausgeschlossen werden, so werde ich dies so zur Kenntnis nehmen", sagt Schenner, Hotelier und WK-Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
ÖHV-Chefs fordern rauchfreie Restaurants in Österreich.
« Letzte Änderung: 02. Juni 2011, 18:33 von admin »

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Wir wollen keine Raucherlokale (Verband der Einkaufszentren)
« Antwort #1 am: 02. Juni 2011, 18:33 »
ACSC - Österreichische Fachvereinigung für Einkaufszentren / 09.02.2009 / 09:09 / OTS0030 5 CI 0247 MSS0001 WI   

Einkaufszentren für Rauchfreiheit
Utl.: Gesetz schafft Ungleichbehandlung der Gastronomie / Raucher meiden EKZ-Lokale

Baden (OTS) - Die im ACSC (Österreichische Fachvereinigung für
Einkaufszentren) vertretenen Einkaufszentren fordern ein komplettes
Rauchverbot in der Gastronomie - aus Gründen des Nichtraucher- und Mitarbeiterschutzes sowie Gleichbehandlung der
Einkaufszentren-Gastronomen mit Gastronomiebetrieben außerhalb von
Einkaufszentren. "Wirte in Einkaufszentren sind krass benachteiligt",
sagt ACSC-Obmann Dr. Stephan Mayer-Heinisch.

   "Gastronomiebetriebe in Einkaufszentren sind, sofern sie nicht
über abgeschlossene Räumlichkeiten verfügen, gegenüber allen anderen
Wirten durch das Tabakgesetz krass benachteiligt", stellt
Mayer-Heinisch fest. "Da Einkaufszentren per Gesetz zu öffentlichen
Orten erklärt wurden, was ja grundsätzlich die Funktion eines
funktionierenden Einkaufszentrums als Marktplatz unterstreicht, haben
solche Wirte aber keine Wahlmöglichkeit, sofern ihr Lokal kleiner als
50 m2 ist, und keine Abtrennmöglichkeit, wenn es größer ist".

   Die Erfahrungen der ersten knapp sechs Wochen zeigten teils
katastrophale Umsatz-Rückgänge in der EKZ-Gastronomie, weil die
Kunden die EKZ-Lokale meiden, wenn sie nicht rauchen dürfen - sehr
wohl aber im nächstgelegen Lokal außerhalb des Einkaufszentrums,
stellte ACSC-Generalsekretärin Dr. Sabine Schober fest.

   "Da alle bisherigen Aussagen von Gesundheitsminister Alois Stöger
und seinem Ministerium darauf schließen lassen, dass weder mit der
Gleichbehandlung der EKZ-Gastronomen zu rechnen ist, noch mit der
Genehmigung baulicher Maßnahmen, bleibt nur eine Möglichkeit: Ein
totales Rauchverbot in der Gastronomie, wie das die Gastro-Betriebe
der Spar-Gruppe bereits praktizieren, indem deren Lokale ebenfalls zu
öffentlichen Räumen erklärt werden, im Sinn des Nichtraucher- und
Mitarbeiterschutzes sowie der Gleichbehandlung aller
Gastronomiebetriebe", schloss Dr. Stephan Mayer-Heinisch, Obmann des
ACSC.

Rückfragehinweis:
   ACSC-Generalsekretärin Dr. Sabine Schober
   Tel.: 0676/6289401   

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"Übergangsregelung war ein Fehler"

11. März 2011, 16:22

Zeitungsbericht: Wirtschaftsminister erwartet EU-weites totales Rauchverbot in Lokalen

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat gegenüber der "Kleinen Zeitung" eingeräumt,
dass das Tabakgesetz in seiner derzeitigen Form daneben gegangen sei.

"Diese Übergangsregelung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen sollen.
Eine ganze Lösung ist immer besser als eine halbe", sagte Mitterlehner am Rande der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

Durch die liberale Lösung in Österreich sei kein wirklicher Vorteil für die Gastronomie ersichtlich, so Mitterlehner. "Wir warten, was die EU verordnen wird. Ich bin sicher, dass sehr bald ein generelles Rauchverbot über den Arbeitnehmerschutz kommen wird."


Gastronomie: "Nicht nachvollziehbarer Schwenk"

Die Äußerungen des Wirtschaftsministers sorgte am Freitag innerhalb der Gastronomie für Unmut. "Der Kommentar des Ministers ist ein nicht nachvollziehbarer Schwenk und in jeder Hinsicht entbehrlich", sagte Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ). Zahlreiche Gastronomiebetriebe hätten sehr viel Geld in die Hand genommen, um ihre Räumlichkeiten zu adaptieren - und würden durch diese Wortmeldung in Bezug auf ihre Rechts- und Investitionssicherheit verunsichert. "Gerade jetzt erwarten sich die Betriebe vom Wirtschaftsminister aber Unterstützung", so Hinterleitner. (APA)