Was ist Eierstockkrebs?
Eierstockkrebs ist eine bösartige Erkrankung, bei der sich Zellen der Eierstöcke unkontrolliert vermehren und so einen Tumor (Geschwulst) bilden. Dieser wächst aggressiv und zerstört das angrenzende Gewebe. Außerdem kann der bösartige Tumor Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bilden. Der medizinische Fachausdruck für Eierstockkrebs ist Ovarialkarzinom.
Warum sich einzelne "normale" Zellen zu bösartigen Zellen entwickeln, ist bis heute noch weitgehend ungeklärt. In sehr seltenen Fällen haben Frauen aufgrund einer erblichen Veranlagung ein erhöhtes Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken.
Etwa 15 von 100.000 Frauen erkranken pro Jahr an Eierstockkrebs. Das Haupterkrankungsalter liegt nach den Wechseljahren im sechsten Lebensjahrzehnt. Die Erkrankung kann aber grundsätzlich in allen Altersstufen vorkommen.
Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Eierstockkrebs. Am häufigsten finden sich Tumoren, die aus der obersten den Eierstock umgebenden Zellschicht entstanden sind (Epitheliale Ovarialtumoren). Viel seltener sind die Tumoren, die aus den Gewebezellen des Eierstocks entstanden sind (Stromatumoren). Noch seltener sind die Keimzelltumoren, die sich aus den Eizellen entwickeln.
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