Autor Thema: STÖGER, ein "Mann" der sich nicht traut, Ja zum generellen NR.-Schutz zu sagen!  (Gelesen 14748 mal)

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admin

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Seine Pressekonferenz, guter Bericht:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2329807/viel-kritik-nach-evaluierung-des-nichtraucherschutzes.story


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Interessant, zu sehen auf www.sis.info , ganz unten:

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Gitti

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http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100409003


Ärzte übersehen jede fünfte Raucherlunge COPD bleibt bei den meisten Patienten lange unbemerkt

 <http://img.pte.at//lowrespics/1270735681i853.jpg>    

Lunge eines Rauchers, die bereits Vorzeichen eines Emphysems hat (Bild: University of Iowa)   
Toronto/Iowa City/Regensburg (pte/09.04.2010/06:05) - Obwohl die Raucherkrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) die vierthäufigste Todesursache ist, wissen viele Patienten nichts davon. Jeder Fünfte Erkrankte erhält trotz Beschwerden keine entsprechende Diagnose vom Hausarzt, berichten Forscher im "Canadian Medical Association Journal". "Die Dunkelziffer derer, die mit einer nicht erkannten COPD leben, ist besonders in ihrer Frühphase sehr hoch. Dabei entscheidet der Zeitpunkt der Erkennung über das weitere Leben", bestätigt Michael Pfeifer von der Gesellschaft der deutschen Lungenfachärzte http://www.pneumologie.de gegenüber pressetext.

Zwei von drei Patienten ahnungslos

Die kanadischen Forscher untersuchten die wichtigste Risikogruppe für COPD, nämlich Menschen ab 40 Jahren mit mindestens 20 Jahren Raucherkarriere. Ein Fünftel der 1.000 Untersuchten litt an COPD und mehr als drei Viertel an zumindest einer Form von Atembeschwerden wie etwa Raucherhusten. Es zeigte sich, dass zwei von drei Patienten keine Ahnung von ihrer Erkrankung hatten und jeder Fünfte bei Hausarzt-Besuchen keine entsprechende Diagnose bekommen hatte. "Menschen aus der Risikogruppe sollten vom Arzt genau untersucht und möglichst früh behandelt werden", fordert Studienautor Roger Goldstein.

Der Grund liegt für Pfeifer im schleichenden Verlauf von COPD. "Sie beginnt langsam mit eingeschränkter Leistung, auf die sich Betroffene einstellen. Statt einkaufen zu gehen, fahren sie eben mit dem Auto. Und der Husten und Auswurf als weiteres Frühzeichen ist bei Rauchern sehr weit verbreitet und wird übersehen", so der Experte. Früherkennung sei wichtig, da sie die Erfolgschancen der Intervention erhöht. Intervention heißt heute nur Nikotinverzicht, da es keine wirksamen Medikamente gibt. Vorteile bringt der Rauchstopp jedoch allemal. "Er verhindert das Ausbrechen der Krankheit oder die schnelle Verschlechterung. Das steigert die Lebensqualität und Lebenserwartung deutlich."

Raucher meiden den Arztbesuch

Schuld für das zu späte Erkennen der Krankheit gibt Pfeifer vor allem den Betroffenen selbst. "Viele Raucher meiden wegen ihres schlechten Gewissens den Arzt. Gratis- Lungenfunktionstests nutzen eher Nichtraucher, um ihre intakte Lunge zu bestätigen." Wegen fehlenden Wissens über COPD würden zudem Symptome oft falsch interpretiert. Doch auch die Hausärzte stünden in Verantwortung. "Oft machen sie keinen qualitativ guten Lungenfunktionstest oder interpretieren Veränderungen der Frühphase als normal." Laut Pfeifer sollte der Hausarzt die Diagnose stellen und dann zum Lungenfacharzt überweisen, der sie bestätigen oder verfeinern kann.

Zur Krankheit COPD, die genau genommen eine ganze Gruppe ähnlich schlimmer Atemleiden beschreibt, gehört auch das Lungenemphysem. Radiologen der University of Iowa berichten in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass Computertomografie das Emphysem bereits vor den ersten organischen Schädigungen durch veränderten Blutfluss in der Lunge feststellen kann. "Die Entdeckung könnte helfen, die Ursachen der Krankheit und ihre Unterschiede zu anderen Lungenleiden besser zu verstehen und die Wirksamkeit neuer Therapien zu bestätigen", so Studienautor Eric Hoffman.

Lungenfunktion regelmäßig testen

Pfeifer sieht den CT-Nachweis nur für wissenschaftliche Zwecke brauchbar. "Die Strahlenbelastung und die hohen Kosten schließen den klinischen Einsatz aus." Sinnvoll für die Früherkennung sei hingegen die wiederholte Lungenfunktionsmessung bei Risikogruppen, und zwar regelmäßig im Abstand von ein bis zwei Jahren. "Ein beschleunigter Abfall der Funktionswerte bietet die besten Voraussetzungen einer frühen Diagnose. Genutzt wird diese Möglichkeit jedoch bisher kaum", so der Lungenspezialist.

Originalartikel unter http://www.cmaj.ca/embargo/cmaj091784.pdf (Ende)

 <http://pressetext.de/>
Aussender: pressetext.deutschland <http://pressetext.de/>
Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com <mailto:pernsteiner%40pressetext.com>
Tel. +43-1-81140-316


Gitti

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Es ist eine Schande, diese Regierung, dieser (Gesundheits?)Minister!

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« Letzte Änderung: 15. Januar 2011, 18:44 von admin »

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Bundesministerium für Gesundheit: BM. Stöger`s Kantine .....
« Antwort #5 am: 18. Mai 2010, 15:34 »
Es ging zuletzt mehrfach durch alle österreichischen Printmedien und Radiosendern,

TV-Teams reichten sich die Kameras weiter,

Videoaufzeichnungen auf youtube:

"Der Magistrat hat alles abgenommen, genehmigt", sagt erst jetzt wieder der Wirt des Cafe/Restaurants Arkade im Haupteingangsbereich des Gesundheitsministeriums in 1030 Wien, Radetzkystr. 2.

Siehe auch: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=247.msg779#msg779

Gibt es einen Videobericht? Siehe: http://www.youtube.com/dietmarerlacher#p/a/u/1/vyEFRBDIZvU

Gibt es andere Videos? Siehe: http://www.youtube.com/results?search_query=Rauchersheriff&aq=f

Was ist mit dem Volksbegehren? Bitte unterschreiben: www.nichtraucheninlokalen.at und http://www.youtube.com/watch?v=1rWhzNHMYTc

Gibt es Nachweise über die zig Anzeigen Stögers Kantine?

Ja, siehe z. B. - als Angemeldeter - die Anlagen mit den Bestätigungen der Polizeidienststelle im Gesundheitsministerium .....

Anlagen!
« Letzte Änderung: 18. Mai 2010, 15:53 von admin »

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Rauchsheriff fordert Gesundheitsminister Stöger zum Rücktritt auf!
« Antwort #6 am: 13. November 2010, 17:40 »
DA8

Stöger hat x-mal angekündigt, das Kdolsky Gesetz zu evaluieren!
Nichts ist geschehen!

Die Behörden haben bereits angekündigt, nur auf Anzeigen zu reagieren.
Und die sollen, so hofft Stöger, von Lokalgästen und selbst ernannten Rauchersheriffs kommen.
"Ich werde nicht Wirte anzeige", deshalb brauchte es 15 Anzeigen, bis der Wirt IM Gesundheitsministerium den Nichtraucherschutz einhielt! Stöger ging täglich mehrfach dort hin!
http://kurier.at/nachrichten/wien/2012886.php

Stöger: Wir bräuchten ein generelles Rauchverbot!
Ja, und warum machen Sie es nicht?
Aha, wegen den Tabaklobbyisten und dem Tabak-/WKO-Sponsoring! Deshalb leiden jedes Jahr Zehntausende ÖsterreicherInnen, bis zum Tod!
Rücktrittsreif, schon lange!
http://kurier.at/nachrichten/wien/2013421.php





"KURIER AM SONNTAG"

bitte morgen nicht lesen. Es könnte Ihre Motivation steigern für http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


Der Nichtraucherschutz bzw. das Tabakgesetz wird weder von einer Behörde noch von der Polizei exekutiert!

Die Folge sind täglich 3 Passivrauchtote und unzählige Schwerstkranke durch Tabakrauch!

10.000 Anzeigen berühren die Gesundheitssprecher aller Parlamentsparteien wenig (Grünr) bis gar nicht (Rest)!

100 Anzeigen in 8 Tagen gegen die Centerleitung Donauzentrum sind egal?

100 Anzeigen in 8 Tagen gegen Lokale im Donauzentrum sind egal?

80 Anzeigen gegen die Centerleitung Lugner city sind egal?

80 Anzeigen gegen Lokale in der Lugner city sind egal?

200 Anzeigen gegen Lokale im 1. Bezirk Wien vor 4 Wochen sind egal?

200 Anzeigen gegen Lokale nur im 1. Bezirk Wien jetzt schon wieder sind egal?


Keine Hilfe durch die Polizei, durch die Staatsanwaltschaft, durch die magistratischen Bezirksämter, die nur schludern ("Stögers Ausdruck!).


Bürgerwehr ist aufgerufen dem Wunsch Stögers nachzukommen und täglich Wirte zu melden: ww.sis.info

Welche Unternehmen meistens angezeigt werden steht hier: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=159.msg1742#msg1742

Anzeigen nur auf: www.sis.info
Bei Sammelanzeigen unter ein und derselben Postleitzahl können auch folgende Abkürzungen verwendet werden: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=159.msg270#msg270

Weiterhin AKTION SCHARF bei allen EKZ, zudem sich der Dachverband der EKZ für generelle Rauchfreiheit bekannt hat, aber dies selbst die eigenen Mitglieder nirgendwo einhalten!

« Letzte Änderung: 14. November 2010, 23:00 von admin »

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Stöger traut sich nicht - so wird Erlacher aktiv!
« Antwort #7 am: 14. November 2010, 23:08 »
Vorheriger Bericht mit tausenden Anzeigen von Erlacher mit Sympathisanten

und Stöger fällt, fällt, bei den Sympathiewerten ins Uferlose!



Und jetzt kommt der Richi, die Lachnummer der Nation!

Rauchsheriff - Info-Center
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Siehe www.rauchsheriff.at , ganz unten:

Lugner city`s Richi kündigt Klage an! Erlacher: Ich komme in Uniform :) von admin (A N Z E I G E N --- N E U )   Heute um 20:55:54
Raucherzelt statt Raucherpilze? von Gesunde Luft (Ö s t e r r e i c h)   Heute um 19:53:36
Richi`s Aschenbecher sind Geschichte - Linz sei Dank! von Gesunde Luft (Ö s t e r r e i c h)   Heute um 19:49:44
You Tube - einfach zum Ansehen ... politisch bzw. von admin (You Tube, Videos, TV-/Radio Mitschnitte, Abstimmungen)   Heute um 19:31:45
KURIER: Rauchverbot: Wenn der Sheriff zum Feindbild wird von admin (Ö s t e r r e i c h)   November 13, 2010, 19:45:17



« Letzte Änderung: 16. November 2010, 01:00 von admin »

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Tödlich! HILFE, wer hilft?
« Antwort #8 am: 15. November 2010, 13:18 »

Raucherschutz oder Nichtraucherschutz?


Tabakrauch ist Körperverletzung mit möglicher Todesfolge, oder Belästigung?
Kein Nichtraucherschutz - Recht auf Anzeige! Wie ist vorzugehen?
Wie ist das eigentlich bei ..... (siehe Link!).
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=159.msg270#msg270
und www.sis.info


BMfG, Ombudsstelle für den Nichtraucherschutz:
ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
BMfG, Ombudsstelle für den Nichtraucherschutz:
Ab 22.11.10 (dzt. unterbesetzt): Telefon: +43 (1) 71100-4432
Fax: 4385
« Letzte Änderung: 16. November 2010, 00:59 von admin »

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TRICKS FÜR RAUCHER
« Antwort #9 am: 01. Dezember 2010, 00:32 »
ORF Report - heute, 21.05 Uhr auf ORF 2: TRICKS FÜR RAUCHER

Seit mehr als vier Monaten ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft,
und viele Gastronomen nutzen unklare Formulierungen und Gesetzeslücken,
um ihre Gäste weiter rauchen zu lassen. Da werden Lokale um ein Stück
verkleinert, Restaurants mit einer Trafik verschmolzen oder Umbauten im
Namen des Denkmalschutzes abgesagt.

Seit mehr als vier Monaten ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft,
und viele Gastronomen nutzen unklare Formulierungen und Gesetzeslücken,
um ihre Gäste weiter rauchen zu lassen. Da werden Lokale um ein Stück
verkleinert, Restaurants mit einer Trafik verschmolzen oder Umbauten im
Namen des Denkmalschutzes abgesagt.

http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1751869-Report/1754463-Tricks-fuer-Raucher

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Auf zur Jahresendrally ..... http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Die Statistik bis 31.12.2010 sollten wir noch deutlich anheben!

Danke!



Rauchsheriff - Info-Center: www.rauchsheriff.at

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« Letzte Änderung: 15. Januar 2011, 18:45 von admin »

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WER schützt Nichtraucher vor Raucher - Ombudsstelle Wien/Österreich
« Antwort #12 am: 15. Januar 2011, 18:47 »

   
Tödlich! HILFE, wer hilft?

Raucherschutz oder Nichtraucherschutz?

Tabakrauch ist Körperverletzung mit möglicher Todesfolge, oder Belästigung?
Kein Nichtraucherschutz - Recht auf Anzeige! Wie ist vorzugehen?
Wie ist das eigentlich bei ..... (siehe Link!).
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=159.msg270#msg270
und www.sis.info


BMfG, Ombudsstelle für den Nichtraucherschutz:
ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
BMfG, Ombudsstelle für den Nichtraucherschutz:
Ab 22.11.10 (dzt. unterbesetzt): Telefon: +43 (1) 71100-4432
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KEIN Nichtraucherschutz! ANZEIGEN, aber wie?
« Antwort #13 am: 23. Januar 2011, 13:54 »

Wegen Überlastung bitte ab sofort andere Emailadresse verwenden, nämlich:


An: dietmar.erlacher@gmail.com

Betreff: Postleitzahl .........! Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher:
Kurze Sachverhaltsdarstellung: z.B. Größe des Lokals (über 50 qm), Eingangskennzeichnung, Einhaltung der Raumtrennung...
« Letzte Änderung: 24. Januar 2011, 01:49 von admin »

Richi

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59 % wünschen generell rauchfreie Lokale !!!
« Antwort #14 am: 24. Januar 2011, 02:20 »

   
59 % wünschen generell rauchfreie Lokale !!!



„Der Standard“ Befragung mit 478 Personen:

Anlage und http://derstandard.at/1293370327936/Umfrage-Welche-Bilanz-ziehen-Sie-nach-einem-halben-Jahr?vote=3

In allen Lokalen sollte generell ein Rauchverbot gelten:

59 % wünschen dies!

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.... und dabei befindet er sich in bester Gesellschaft ....

Denn die Nichtraucher gehen, auch bei Überzahl, mit dem Raucher in den Raucherraum!

Gruppen können nicht getrennt werden,

generelles Rauchverbot muss endlich her in der Gastro!



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Raucherchip - So ein Blödsinn!
« Antwort #16 am: 15. November 2012, 21:27 »
yag7eö



Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Donnerstag, 15. November 2012 12:35
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'comm-rep-vie@ec.europa.eu'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'buero.lh.platter@tirol.gv.at'; 'georg.keuschnigg@parlament.gv.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'jennifer.sommer@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'info@krebspatienten.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'aon.914464109@aon.at'
Betreff: Meldung - Raucherchip


Raucherchip - Lizenz zum Selbstmord

Die Meldung vom "Professor" aus Australien zwecks Einführung einer Raucherchipkarte war wohl als Faschingsbeginn gedacht. Ausnahmsweise pflichte ich BM. Stöger hierbei zu: Ein Blödsinn.
Aber als Gesundheitsminister ist Stöger längst nicht mehr tragbar. Rund 40 % der Raucher erkranken an Krebs, bzw. bis zu 90% bei Lungenkrebs. Schädigungen des Ungeborenen, früher Kindstod, Allergien, Asthma, COPD, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall sind weitere Ursachen durch passives und aktives Rauchen.
Als Krebspatientenvertreter fordere ich sofortige Gesundheitsmaßnahmen, wie: Zigarettenkauf und das Rauchen erst ab 18 Jahren (z. B. wie in Deutschland und Nachbarstaaten), ein generelles Rauchverbot in der gesamten Gastronomie, die Einnahmen durch die Tabaksteuer sind zweckgebunden für den Nichtraucherschutz und vor allem für Raucherentwöhnungsmaßnahmen zu verwenden. Aufhörwillige sollen von den Krankenkassen betreut werden, und ihr Wille mit der Einhaltung dazu mit Gutscheinen für Fitnesscenter, Kino, Sportveranstaltungen, Essen für Zwei, Öffentliche Verkehrsbetriebe, etc., belohnt werden. Dann werden sich die Zahlen der Rauchertoten (12.000), Passivrauchtoten (1.100), Krebspatienten (38.000), Krebstoten (18.000), nur in Österreich, jedes Jahr, deutlich reduzieren.

Dietmar Erlacher, Krebspatientenvertreter


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Stöger will keine Beamten zum Kontrollieren, weil .....
« Antwort #18 am: 25. November 2012, 16:18 »





ORF Heute:

Stöger will keine Beamten zum Kontrollieren, lieber keinen Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz, ohne jeglicher Kontrolle durch Beamte,

denn Gesundheit der Bevölkerung ist ihm wurscht, Hauptsache ist ihm der Raucherschutz, pfui!, schickt Stöger heim nach Gallneukirchen (Ist dort nicht ein Behindertenzentrum?




Koch bedrohte Lebensmittelkontrolleur

Mit der Festnahme eines Kochs hat am Freitag in einem Gasthaus in Wien-Penzing eine Kontrolle des Marktamts geendet. Der Mann soll einen der Kontrolleure mit einem Küchenmesser bedroht haben.

Die zwei Beamten wollten Freitagvormittag eine routinemäßige Kontrolle in einem Gasthaus in der Tiefendorfergasse durchführen. In der Küche des Lokals entwickelte sich dann aber eine Auseinandersetzung zwischen einem der Beamten und dem Koch.
Mit Küchenmesser bedroht

Der 42-jährige Beamte wollte ein Stück Fleisch als Probe mitnehmen. Das wollte aber der Koch verhindern, nahm laut Polizei ein Messer in die Hand und bewegte es in Richtung des Beamten. Dieser verteidigte sich zunächst, indem er einen Stuhl zur Hand nahm. Dann flüchtete er aus der Küche und alarmierte die Polizei.

Gegenüber der Polizei verantwortete sich der 47-jährige Koch damit, er habe den Beamten daran hindern wollen, das große und teure Stück Fleisch als Probe mitzunehmen. Der Koch wurde festgenommen. Verletzt wurde niemand.

Publiziert am 24.11.2012

http://wien.orf.at/news/stories/2560375/

« Letzte Änderung: 25. November 2012, 16:56 von admin »

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Sage auch du deine Meinung .....
« Antwort #19 am: 25. November 2012, 16:56 »
xa8ddy




Sage auch du Stöger DEINE Meinung!

http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_52687/index.shtml

alois.stoeger@bmg.gv.at

bzw.

alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu, fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; buero.lh.platter@tirol.gv.at; georg.keuschnigg@parlament.gv.at, kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at , heinz.fischer@hofburg.at, aon.914464109@aon.at
verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at, hans-joerg.schelling@wko.at, christoph.leitl@wko.at


Und nicht vergessen:  www.unterzeichne.at

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Die Preise für Zigaretten sollten erhöht werden!

Doch einen Tag vor dem Parlamentsbeschluss warfen sich ÖVP und SPÖ "auf ein Packerl" und sagten:

Nein, keine Verteuerung der Tschik!



Rauchen: Doch kein neuer Mindestpreis

http://kurier.at/chronik/oesterreich/rauchen-doch-kein-neuer-mindestpreis/1.297.644

+

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=645.msg4581#msg4581

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STÖGER, ein "Mann" der sich nicht traut, Ja zum generellen NR.-Schutz zu sagen! Seit Jahren!


Kärnten Wahl - LH-Stv. Dr. Peter Kaiser für striktes Rauchverbot, daher .......


Dieser Kärntner Politiker macht "Nägel mit Köpfe", denn .....

in Gesprächen und Presseaussagen äußerte sich LH-Stv. Dr. Peter Kaiser,

als einziger Spitzenpolitiker in Kärnten,

mehrfach für ein striktes Rauchverbot, nachdem das Tabakgesetz nicht in Lokalen eingehalten

und der Nichtraucherschutz von niemanden exekutiert wird.


W A H L :

Denk daran, wenn jetzt in Kärnten gewählt wird!
« Letzte Änderung: 02. März 2013, 18:15 von admin »

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Niederösterreich-Wahl, nein, Danke!
« Antwort #22 am: 02. März 2013, 18:14 »




Niemand von der NÖ. Landesregierung,

kein Abgeordneter,

kein Bezirkshauptmann,


ist uns für den Einsatz um den Nichtraucherschutz bekannrt!


Wen sollen da die rund 2/3 NÖ. (Nichtraucher) wählen?


Diese "Personen" erhielten mehrfach die Anzeigen abschriftlich, zuzüglich die Bezirksverantwortlichen, aber null Reaktion!
buergerbuero.landhaus@noel.gv.at, post.lad1@noel.gv.at, lh.proell@noel.gv.at, post.lrscheele@noel.gv.at; lhstv.sobotka@noel.gv.at, post.lhstvleitner@noel.gv.at, post.gs1@noel.gv.at, madeleine.petrovic@gruene.at, ............


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg639#msg639

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Neun von zehn Lungenkrebs-Todesfällen durch Rauchen

28. Mai 2013, 10:44

In Österreich starben im Jahr 2010 mehr als 3.600 Personen an Lungenkrebs

Das Lungenkarzinom ist von allen Krebsarten die tödlichste. Europaweit sterben jedes Jahr mehr Menschen daran als an Darm-, Brust- und Prostatakrebs zusammen.

In Österreich verstarben im Jahr 2010 laut Statistik Austria 3.607 Personen - 2.386 Männer und 1.221 Frauen - an Lungenkrebs. 90 Prozent der Lungenkrebs-Todesfälle werden durch Rauchen verursacht. In der Statistik nicht berücksichtigt sind Todesfälle durch Passivrauchen.
Früherkennung

Weltweit arbeiten Pneumologen und Röntgenologen an der Einwicklung einer gezielten Früherkennung, die die Diagnose von Lungenkrebs bereits in einem so frühen Stadium ermöglicht, dass die Erkrankung noch heilbar ist.

"Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken und daran zu sterben, mit dem Rauchen zusammenhängt. Neun von zehn Lungenkrebstoten werden durch Tabakrauchen verursacht", sagte Georg Christian Funk, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), anlässlich des Weltnichtrauchertages der WHO am Freitag. "Rauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko um das 10- bis 30-Fache. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten", so Funk.
Passivrauchen: Jährlich 1.000 Tote in Österreich

Dass auch Passivrauchen die Entstehung von Lungekrebs erhöht, wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen. Das Erkrankungsrisiko steht dabei in Relation zur Anzahl der Zigaretten sowie der Expositionsdauer. Experten schätzen, dass in Österreich jährlich 1.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens sterben.

"Lungenkrebs entwickelt sich meist sehr langsam und ohne merkbare Symptome, so dass er oft jahrelang unentdeckt bleibt", begründet Funk den von der ÖGP mit der Österreichischen Radiologischen Gesellschaft (ÖRG) erarbeiteten Konsensusbericht über Lungenkrebs-Screenig, der am 15. Mai online in der "Wiener Klinischen Wochenschrift" veröffentlicht wurde.

"Die Diagnose der Erkrankung erfolgt häufig erst in einem Stadium, in dem sie nicht mehr heilbar ist. Daher setzen wir große Hoffnung in eine gezielte Früherkennungsmethode, die das rechtzeitige Auffinden von Lungenkrebs in einem früheren, noch gut behandelbaren Stadium ermöglicht", so Funk. Das Ziel ist die Verringerung der Lungenkrebs-Mortalität.
Erstmals Nachweis für Senkung der Mortalität

Die 2010 veröffentlichten Ergebnisse des National Lung Screening Trial (NLST) - eine vom National Cancer Institute mit 75.136 Niedrigdosis-CTs durchgeführte prospektiven klinische Langzeitstudie an 33 Studienzentren der USA - zeigte erstmals auf, dass durch ein Screening mit einer Niedrigdosis-CT die Mortalität des Lungenkarzinoms gesenkt werden kann.

"Diese CT-Technik weist mit rund 1,5 mSv Effektivdosis nur rund 25 Prozent der Strahlendosis einer Standard-Lungen-CT auf", erläutert Helmut Prosch, Facharzt für Radiologie an der Universitätsklinik für Radiodiagnostik am Wiener AKH.
Hochrisikogruppe: Starke Raucher zwischen 55 und 74 Jahren

Die in die randomisierte klinische NLST-Studie einbezogenen Probanden kamen aus der Hochrisikogruppe. Prosch: "55 bis 74 Jahre alt, aktuelle oder frühere starke Raucher mit einem Tabakrauchkonsum von täglich zumindest einer Zigarettenpackung über 30 Jahre hindurch oder täglich zwei Zigarettenpackungen während 15 Jahren."

In der Probandengruppe, die mit Niedrigdosis-CT untersucht wurde, lag die Lungenkrebs-Sterblichkeit um 20 Prozent niedriger als in der Kontrollgruppe mit konventionellem Lungenröntgen. "Damit wurde erstmals in einer Langzeitstudie die Bedeutung der Früherkennung bei Lungenkrebs für die Sterblichkeit klar nachgewiesen", so Prosch.

Trotz der viel versprechenden Daten der NLST-Studie weisen Österreichs Pneumologen und Radiologen in dem gemeinsamen Konsensusbericht darauf hin, "dass vor der Umsetzung in den klinischen Alltag noch eine Reihe wichtiger Fragen zu klären sind". (red, derStandard.at, 28.5.2013)
Empfehlungen für Österreich

Ein Lungenkarzinom-Screening mit Niedrigdosis-CT sollte, resümieren ÖGP und ÖRG, nur gemäß ihren Empfehlungen durchgeführt werde:

    Es sollen nur Personen mit einem deutlich erhöhten Lungenkarzinomrisiko untersucht werden (aktuelle oder frühere starke Raucher mit einem Tabakrauchkonsum von täglich zumindest einer Zigarettenpackung über 30 Jahre hindurch oder täglich 2 Zigarettenpackungen während 15 Jahre, die älter als 55 Jahre sind)
    Die zu screenenden Personen sollten von einem klinisch tätigen Arzt betreut und beraten werden, der über ausreichende Erfahrung in der Abklärung von pulmonalen Rundherden verfügt.
    Die zu screenenden Personen müssen über die hohe Wahrscheinlichkeit von falsch-positiven Screening-Ergebnissen und die zur weiteren Abklärung notwendigen Folgeuntersuchungen und möglichen invasiven Eingriffe informiert werden.
     Die Patienten müssen darüber informiert werden, dass ein Niedrigdosis-CT Screening sie nicht sicher vor dem Auftreten eines inoperablen Lungenkarzinoms schützt.
     Die CT-Untersuchungen sollen über mindestens drei Jahre in jährlichen Intervallen durchgeführt werden.
    Die CT-Untersuchungen sollen als Low-Dose-CT durchgeführt werden
    Die CT-Einheit, die die Screening-Niedrigdosis-CT-Untersuchungen durchführt, verfügt über die Möglichkeit der automatischen Vermessung des Volumens der gefundenen Rundherde. Dazu kommen noch detailliert Angaben zur CT-Technik.

Literatur:

Helmut Prosch, Michael Studnicka et al: Lungenkarzinom Screening mit Niedrigdosis-CT: Stellungnahme der Österreichischen Röntgengesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, WkW online 15.5.2013

Zum Thema:

http://derstandard.at/1369361856344/Neun-von-zehn-Lungenkrebstoten-durch-Rauchen

Lungenkrebs entwickelt sich zur häufigsten Krebs-Todesursache

Kampf gegen Lungenkrebs

Rauchen im Lokal: Dicke Luft durch Ultrafeinstaub

Tanja

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STÖGER-Nachhilfe! Kein ausreichender Schutz von Nichtrauchern!
« Antwort #24 am: 11. Juni 2013, 01:16 »


Rauchen im Lokal: Dicke Luft durch Ultrafeinstaub


15. Mai 2013, 11:02

    Der Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, meint Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien.


Experte ist überzeugt, dass die österreichische Lösung mit getrennten Raucher- und Nichtraucher-Räumen nicht ausreichend wirkt

Wien - Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien und sein Forscherteam fühlen sich jetzt durch Tests in Wiener Gastronomiebetrieben bestätigt, dass in den "Nichtraucher-Räumen" weiterhin eine hohe Belastung mit Ultrafeinstaub vorhanden ist. Konkret ist sie nur etwas weniger als halb so hoch wie in den Raucher-Räumen. "Die österreichische Regelung für die Gastronomie ist eine Augenauswischerei. Da wird eine Sicherheit vorgespiegelt, die nicht vorhanden ist", kommentierte Neuberger die Ergebnisse seiner Studie.

Die Experten hatten zwischen 6. November 2010 und 6. Juni 2011 unangemeldet Luftproben in 134 per Zufall ausgesuchten Gasträumen von 16 Wiener Kaffeehäusern, 51 Bars und Pubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken genommen. In 20 der Lokale war Rauchen erlaubt, in 46 gab es Nichtraucher-Räumlichkeiten. Gemessen wurde die Zahl der Ultrafeinstaub-Partikel pro Kubikzentimeter Luft.

"Die Untersuchung startete vier Monate nach dem Ende der 'Übergangsregelungen' bezüglich der Tabakgesetzgebung. Alle Lokale hätten also die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen müssen. Ultrafeinstaub geht ganz tief in die Lunge hinein und auch direkt in das Blut. Durch Passivrauchen werden direkt Organschäden und Teile des Herz-Kreislauf-Risikos in Zusammenhang gebracht", so der Experte.

Kein ausreichender Schutz von Nichtrauchern

Die Wissenschaftler sprechen eindeutig gegen die gegenwärtige Lösung aus: Die höchste Konzentration an Partikeln wurde in Raucherlokalen und Raucher-Räumen registriert. Der Median lag hier bei 66.011 Partikel pro Kubikzentimeter. Selbst Nichtraucher-Räume in unmittelbarer Nähe zu Raucher-Räumen hatten noch relativ hohe Werte aufzuweisen (Median: 25.973 Partikel pro Kubikzentimeter). In Nichtraucherlokalen lag die mediane Partikelkonzentration hingegen bei 7.408 Partikel pro Kubikzentimeter.

"Wir schließen daraus, dass die in Österreich geltende Tabak-Gesetzgebung beim Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen nicht wirksam ist. Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt", so die Kritik von Neuberger. (APA/red, derStandard.at, 15.5.2013)

Der Median - auch 50. Perzentil genannt - teilt einer der Größe nach geordnete Datenmenge in zwei gleich große Teile. D.h., 50 Prozent der Lokale liegen unter und 50 Prozent über den jeweils angegebenen Medianwerten. 

http://derstandard.at/1363711057700/Rauchen-in-Lokalen-Hohe-Belastung-mit-Ultrafeinstaub