Wer ist gefährdet?
Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Daneben sind Kinderlosigkeit sowie ein familiär gehäuftes Vorkommen von Ovarialkarzinomen ein weiterer Risikofaktor.
Eine genetische, erbliche Belastung, an Eierstock- wie auch an Brustkrebs zu erkranken, haben Frauen mit bestimmten Veränderungen im Erbgut (Gen-Mutation des sog. BRCA-1 bzw. BRCA-2). Frauen aus Familien, in denen Brust- oder Eierstockkrebs gehäuft auftritt, können sich unter bestimmten Voraussetzungen auf diese Gen-Mutationen testen lassen. Dies ist in einigen Zentren in Deutschland möglich, die darüber hinaus auch eine medizinische und psychologische Beratung durchführen.
Die langjährige Einnahme der Anti-Baby-Pille hingegen scheint sich eher "vorbeugend" auszuwirken, da man weitaus weniger Erkrankungen an Eierstockkrebs bei Frauen beobachtet, die durch die Pille ihre Eierstockfunktion über eine längere Zeit unterdrückt haben.
gefunden in meduniqa