Autor Thema: Chemo  (Gelesen 847 mal)

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christina62

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Chemo
« am: 16. Mai 2007, 19:00 »


Chemotherapie


 
Nach der Operation schließt sich häufig eine Chemotherapie an. Hierzu werden wiederholt Medikamente über die Vene an bestimmten vorher festgelegten Tagen verabreicht, die sich im Körper verteilen und möglicherweise verbliebene Tumorzellen abtöten sollen. Beim Eierstockkrebs werden normalerweise vier bis sechs Zyklen im Abstand (in Intervallen) von je drei Wochen gegeben. Dies kann ambulant oder stationär geschehen.


 
Die Medikamente, die bei einer Chemotherapie zur Behandlung der Krebserkrankung eingesetzt werden, nennt man Zytostatika. Dabei handelt es sich um Zellgifte, die Krebszellen eher angreifen als gesunde Zellen. Sie wirken vor allem auf sich teilende Zellen. Da sich Krebszellen sehr rasch und häufig teilen, werden sie bevorzugt zerstört. Beim Eierstockkrebs haben sich vor allem platinhaltige Zytostatika bewährt, die in Kombination mit anderen Zellgiften verabreicht werden.


 
Leider wird nicht nur bösartig entartetes, sondern auch gesundes Gewebe durch die Zellgifte beschädigt. Übelkeit, Erbrechen, allgemeine Abgeschlagenheit und Blutbildveränderungen sind häufige Begleiterscheinungen einer Chemotherapie. Auch werden allergische Reaktionen und Haarausfall beobachtet. Organe wie das Herz, die Nieren und die Blase, die Leber und die Lungen können beschädigt und in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Diese Funktionsstörungen sind jedoch oft nur vorübergehend. Die Infektions- und Blutungsgefahr ist während einer Chemotherapie erhöht.

 
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