Wir sehen es in den USA, life oder in Berichten, Aspirin gehört dort schon zum täglichen Hamburger dazu. Aber, die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne!
Ein Aspirin täglich kann Darmkrebs verhindern Aufgrund der Nebenwirkungen nur bei hohem Krebsrisiko
Oxford (pte/11.05.2007/10:00) - Die tägliche Einnahme von 300 Milligramm
Aspirin kann die Entstehung von Darmkrebs verhindern. Wissenschafter der
University of Oxford
http://www.ox.ac.uk gehen davon aus, dass so
innerhalb von fünf Jahren ein entsprechender Schutz gegen eine Erkrankung
erreicht werden kann. Die langfristige Einnahme von Aspirin wird generell
nicht empfohlen, da ein Risiko für den Magen besteht. Die Forscher
argumentieren, dass die Vorteile für Menschen mit einem hohen Krebsrisiko
überwiegen. Für die in The Lancet
http://www.thelancet.com veröffentlichte Studie wurden die Daten früherer Untersuchungen mit
insgesamt mehr als 7.500 Teilnehmern ausgewertet. In Großbritannien
erkranken laut BBC jährlich rund 35.000 Menschen an Darmkrebs. Mehr als
16.000 sterben in der Folge.
Die Forscher analysierten die Ergebnisse von zwei groß angelegten Studien
aus den späten 1970er und frühen 1980er Jahren. Die verschiedenen Gruppen
der Teilnehmer erhielten fünf bis sieben Jahre lang täglich 300, 500 oder
1.200 Milligramm Aspirin oder ein Blindpräparat. In der Folge wurden
diese Personen bis zu 20 Jahre lang begleitet und Todesfälle aufgrund von
Darmkrebs aufgezeichnet. Laut dem Team um Peter Rothwell dauert es
mindestens zehn Jahre bis Auswirkungen zu beobachten sind. So lange
dauert es, bis sich eine Krebserkrankung entwickelt. Bei dieser Studie
nahmen erstmals Teilnehmer verschiedene Mengen des Medikaments oder ein
Blindpräparat ein. Bei anderen Untersuchungen wurde die Aspirineinnahme
von Krebspatienten rückblickend mit jener von gesunden Menschen
verglichen.
Es zeigte sich, dass 300 Milligramm Aspirin, also ein Tablette, das
Auftreten von Darmkrebs in den folgenden zehn bis 15 Jahren um 74 Prozent
verringerte. Eine begleitende Übersicht über 30 beobachtende Studien
weist darauf hin, dass die Einnahme von mittleren bis höheren
Aspirinmengen für zehn Jahre oder mehr das Risiko einer Erkrankung um 50
bis 70 Prozent verringerte. Die schützende Wirkung besteht für alle
Menschen, egal welchen Geschlechts, Alters, welcher Rasse oder aus
welchem Herkunftsland. Sie galt auch für Menschen mit einem nahen
Familienmitglied, das an Darmkrebs erkrankt war. Normalerweise wird
dadurch das Risiko um das Zwei- bis Vierfache erhöht. (Ende)