Autor Thema: Blase-Probleme-Hausmittel, z.B. Preiselbeeren  (Gelesen 5518 mal)

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Josef

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Blase-Probleme-Hausmittel, z.B. Preiselbeeren
« am: 29. Mai 2007, 21:08 »
Es ist kein Geheimnis:

Die Preiselbeer hat Wirkstoffe, die sich bei Blasenproblemen vorteilhaft auswirken können.



   
Preiselbeeren schützen die Blase

   

Von 15 rezeptfreien Mitteln gegen Blasenentzündung bestanden nur zwei den "Öko-Test". Finnische Forscher empfehlen Preiselbeersaft, der wiederkehrende Entzündungen um das Doppelte reduziert.    
   
Wirkstoff Tannin wehrt Bakterien ab    

Sechzig Prozent aller Frauen erwischt‘s irgendwann einmal im Leben: unangenehmer Harndrang, Brennen und Ziehen, Schmerzen beim Wasserlassen - eine Blasenentzündung. Bei einem Drittel der Patientinnen kehrt die Infektion wieder, bei vielen auch mehrmals. Wie lässt sich dem lästigen Übel vorbeugen, was hilft, die Infektion auszukurieren? Das Frankfurter Verbrauchermagazin Öko-Test nahm jetzt 15 frei verkäufliche Mittel unter die Lupe und fand nur wenig Hilfreiches. Eine Studie aus Finnland, veröffentlicht in der morgen erscheinenden Ausgabe des angesehenen British Medical Journal ergab dagegen ein einfaches, wirksames und wohlschmeckendes Rezept zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen: Täglich ein Gläschen Preiselbeersaft.

Beerensaftkonzentrat hält Bakterien in Schach
Die Wissenschaftler um Tero Kontiokari und Kaj Sundqvist vom Universitätsklinikum Oulu untersuchten den Effekt von Preiselbeersaft und eines mit Milchsäurebakterien angereicherten Getränks bei 150 Frauen mit bakteriell (E. coli) verursachter Blasenentzündung. Die Studienteilnehmerinnen erhielten ein halbes Jahr lang entweder 50 ml Preiselbeersaftkonzentrat täglich, 100 ml Lactobacillus-Getränk fünfmal pro Woche oder gar keine Behandlung. Während der sechs Monate bekamen acht von 50 Frauen der "Preiselbeergruppe" eine erneute Blasenentzündung, gegenüber 19 in der "Milchsäuregruppe" und 18 in der Kontrollgruppe. Dies bedeutet eine Reduzierung des relativen Rückfallrisikos durch Beerensaft um das mehr als Doppelte gegenüber dem Milchsäure-Mix, der sich als genauso wirkungslos erwies wie gar keine Behandlung. Preiselbeeren enthalten den Wirkstoff Tannin (Proanthocyanid), der die Anlagerung von Bakterien an die Zellwände erschwert.

Trinken schwemmt Bakterien fort
In 80 Prozent der Fälle von Harnwegsinfektionen ist Escherichia coli, ein im Darm lebendes Bakterium, für die Entzündung verantwortlich. Andere Bakterien oder Pilze sind wesentlich seltener die Ursache. Die weibliche Anatomie macht es Bakterien leicht, vom Darmausgang in die Nähe der Harnröhre und von dort in die Blase zu gelangen. Eine Infektion entsteht aber in der Regel nur, wenn die körpereigene Abwehr durch Unterkühlung (z.B. längeres Sitzen auf kaltem Fußboden oder in nassen Badeanzügen) geschwächt ist. Beziehungsfrust bzw. sexuelle Unlust kann allerdings ebenfalls Infektionssymptome auslösen. Die Standardtherapie gegen Harnwegsinfektionen ist die Gabe von Antibiotika. Sie ist bei heftigen Infektionen unverzichtbar, da sonst die Gefahr besteht, dass die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Zusätzlich zur Antibiotikatherapie, oder bis zu ihrem Beginn, ist das "Durchspülen" der Blase sinnvoll: Viel trinken schwemmt die Bakterien aus.

"Spülmittel" nur unterstützend
Rezeptlos in der Apotheke erhältliche Mittel gegen Blasenentzündungen sind Tees oder Tabletten, die harntreibend wirken und so das Durchspülen der Blase unterstützen sollen. Das Trinken bleibt das Wesentliche an dieser Therapie; die harntreibenden Zusätze in den Mitteln sind dagegen oft von zweifelhafter Wirkung. Dazu gehören Stoffe wie Methionin oder Ammoniumchlorid, oder nicht sinnvolle Kombinationen pflanzlicher Wirkstoffe, deren Nutzen gegen bakterielle Infektionen nicht nachgewiesen ist. Ein traditionell bei Harnwegserkrankungen angewendeter pflanzlicher Wirkstoff ist Bärentraubenextrakt. Er wirkt zwar antibakteriell, gehört aber zu einer Gruppe von Stoffen, die als krebserzeugend gelten. Produkte mit Bärentraubenblättern (z.B. Arctuvan N, Cystinol akut, Uvalysat S) bewertete Öko-Test daher als "nicht empfehlenswert". Für "empfehlenswert" befanden die Öko-Tester zwei Produkte von Hoyer-Madaus: Carito mono und Urol mono, die Orthosiphonblätter bzw. Goldrutenkraut enthalten. Punktabzug gab’s für den Heumann Blasen- und Nierentee, einem Mix aus diversen als harntreibend geltenden Pflanzen und Kräutern, nur weil er mit Saccharin gesüßt ist.


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2007, 10:02 von admin »
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

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Blase-Probleme-Hausmittel, z.B. Preiselbeeren
« Antwort #1 am: 29. Mai 2007, 21:09 »
Studie zur Wirkung bei Harnwegsinfektionen

Preiselbeeren schützen vor Harnwegsinfektionen
und hindern Bakterien, sich an Zellen des Blasentrakts anzuheften.

Der regelmäßige Konsum von Preiselbeersaft beugt Harnwegsinfektionen vor. Der Saft eignet sich zudem als Mittel gegen Bakterien, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind. Das berichten Forscher der Rutgers University, der University of Michigan sowie der State University of New Jersey in der aktuellen Online-Ausgabe des medizinischen Fachmagazins JAMA. In einer Mitteilung der Rutgers University betonen die Forscher allerdings, dass Preiselbeersaft nicht zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden soll, sondern eher als vorbeugende Maßnahme zu sehen ist. Man kann vorbeugend Preiselbeeren als Saft, Marmelade  oder Kompott einen Teelöffel alle 3 Stunden - oder auch als Preiselbeer-Kapseln nehmen.

Für die Studie sammelten die Forscher Urinproben von Probanden mit Harnwegsentzündungen. Ein Teil der Versuchspersonen hatte zuvor 240 Milliliter eines Beerencocktails getrunken. Dabei stellte sich heraus, dass der Saft die Antibiotika-resistenten Escherichia-coli-Bakterien davon abhält, sich an den Zellen des Blasentraktes festzusetzen. 79 Prozent der Bakterien wurden daran gehindert, sich an den Zellen anzuheften. "Die Beeren fördern die Spülung der problematischen Bakterien von der Blase in den Harn", so die Studienleiterin Amy B. Jowell von der Rutgers University. Diese Wirkung, so die Forscherin, setzt etwa zwei Stunden nach dem Trinken ein und hält bis zu zehn Stunden an. Ein Glas Saft am Morgen und eines am Abend sei daher wirkungsvoller als eine größere Menge auf einmal zu trinken.

Bisher gingen die Forscher davon aus, dass Preiselbeeren den Gesundheitszustand der Harnwege durch die Ansäuerung des Urins fördern. Die aktuellen Ergebnisse unterstützen nun aber die Anti-Adhäsions-Eigenschaft der Preiselbeere. Vermutlich sind es die Proanthocyanidine in den Beeren, der die E.-coli-Bakterien davon abhalten, sich an die Zellen zu kleben und so eine Infektion auszulösen.

Erst kürzlich genehmigte das National Institute of Health die finanzielle Unterstützung weiterer Forschungen über die Rolle von Preiselbeeren bei der Prävention von Harnwegsinfektionen sowie als Beigabe zu herkömmlichen Antibiotika bei der Behandlung von Infektionen. Zwischen 1992 und 1998 sind in den USA die Fördergelder für die Erforschung von antimikrobiellen Resistenzen um 75 % gestiegen. Dies spiegelt die weltweite Besorgnis über die dramatische Zunahme an resistenten Bakterien wider.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

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Lidl hilft bei Blasenbeschwerden
« Antwort #2 am: 29. Mai 2007, 21:14 »
Es ist keine Schleichwerbung, sondern offensichtlich:

Ab Di. 29.5.07 gibt es, nur kurze Zeit, Cranberries.

Diese USA-Preiselbeeren kann man bekommen als

200 g Packung, à 1,79

oder

1 Liter Tetrapack, allerding (nur) 25 % Konzentrat, um 1,19

Wer aber schon einmal im Reformhaus einen "Muttersaft" gekauft hat, rund 10 Euro für 0,75 l,

der weiß Vergleiche anzustellen.
« Letzte Änderung: 29. Mai 2007, 23:31 von Josef »
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Dietmar E.

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Blase-Probleme-Hausmittel, z.B. Cranberrysaft
« Antwort #3 am: 05. September 2007, 14:41 »

Cranberrysaft:

Mein Mann hat jetzt die dritte Nierenbeckenentzündung seit seiner OP hinter sich,
OBWOHL er seit der AHB täglich Cranberrysaft zu sich nimmt.
Dabei ist die Wirksamkeit der Kanadischen Preißelbeere EINDEUTIG und ÜBERZEUGEND BELEGT.

So schreibt z.B. Barbara Rüel in einem Artikel über die "Fruchtbarkeitsprobleme in Sauenherden":
"Die aktiven Substanzen der Cranberries sind kondensierte Tannine, auch Proanthocyane genannt, welche die Adhäsion von P-Fimbrien der E. Colis an Epithelzellen des Harntraktes verhindern. (Coli-Bakterien sind zu 80% für die Entstehung von Harnwegsinfektionen verantwortlich.) Dieser Anti-Adhäsions-Effekt verhindert das Anheften der pathogenen Keime an die Harntraktzellwände und stellt eine Vorbeugemaßnahme gegen Infektionen dar."

Wenn Euch das aber zu "schweinisch" dünkt (obgleich sich Mensch und Schwein bekanntlich enorm nahestehen!), dann habe ich auch noch einen Nachschlag aus der Humanmedizin (medical tribune):
"Es ist weniger die Ansäuerung des Harns, die vor neuen Infektionen schützt, sondern die Verringerung der Adhärenz der Bakterien an der Schleimhaut der Harnwege. Klinisch besonders interessant ist, daß auch Antibiotika-resistente Keime in ihrer Adhärenz beeinträchtigt und verstärkt ausgespült werden.
Die Wirkung der Proanthocyane ist durch eine Reihe von Studien belegt, z.B. von Howell/Foxman in JAMA: ....Die Wirkung war ab 2 Stunden nach dem Trinken des Saftes über 10 Stunden lang vorhanden."

Veröffentlichung mit freundlicher Zustimmung der Verfasserin
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Die Blasenentzündungen sind "weiblich"
« Antwort #4 am: 11. September 2007, 22:39 »

Die Blasenentzündungen sind "weiblich",

wenn dies chronisch wird, ist Gefahr in Verzug,
denn dann kann es auch zu Blasenkrebs führen!


Schau dir doch mal das Infoblatt vom Deutschen Naturheilbund e.V. an: [www.naturheilbund.de]. Hier findest du viele interessante Infos zum Thema Blasenentzündung mit nützlichen Tipps, wie man eine Blasenentzündung behandeln kann. Z.B. mit einer Enzymtherapie, da Enzyme entzündungshemmend und somit schmerzlindernd wirken. Oder mit einer Neuraltherapie zur Linderung der Beschwerden.

Vielleicht kannst du ja mit dem ein oder anderen Tipp was anfangen.

Gute Besserung!
 
Dietmar
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Erika

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Blase-Probleme-Hausmittel, z.B. Preiselbeeren
« Antwort #5 am: 12. September 2007, 11:36 »
Ich bin begeisterte Preiselbeersaft-Trinkerin und das schon seit einigen Jahren (täglich ein Glas, so wie andere zum Frühstück Orangensaft trinken) - und habe seitdem keine Blasenentzündung mehr gehabt, die bei mir MS-bedingt leider öfter aufgetreten ist.

Sicher, der "Muttersaft" ist nicht gerade billig, aber ich kaufe ihn immer direkt beim Händler und da gleich einen Halbjahres-Bedarf und bekomme ihn dadurch billiger. Mit dem Muttersaft kommt man ja auch lange aus (1 Liter reicht für 3 Wochen), weil man nicht so viel braucht als vom schon verdünnten und dann ist das aufgerechnet gar nicht mehr sooo teuer.

LG Erika
« Letzte Änderung: 17. September 2007, 18:42 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Evi

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Kürbis schützt vor Krebs und stärkt die Blase
« Antwort #6 am: 09. November 2008, 17:52 »

Von Jörg Zittlau

Schon vor 15 000 Jahren knabberten Steinzeitjäger Kürbissamen. Gewissermaßen gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Und die alten Indianerkulturen nutzten den Kürbis als Heilmittel: Man zerstampfte das Fruchtfleisch und mischte es mit Quellwasser. Den Brei legte man auf Verletzungen wie Brandwunden. Die Blätter wiederum wurden angefeuchtet, erwärmt und auf Prellungen und verstauchte Gliedmaßen gelegt.

Im Gefolge von Kolumbus kam die "Panzerfrucht" dann nach Europa. In der Steiermark hielten die Bauern den Kürbis für ideales Viehfutter, sodass sie sich intensiv um seine Zucht bemühten. Die steirische Sorte besitzt extrem dünnwandige Samen, die man nicht mehr aufwendig schälen muss, um an ihr Öl zu kommen. So ist das steirische Kürbiskernöl zu einem österreichischen Exportschlager geworden.

Das Öl hat seinen Platz in der Küche, ist aber auch ein Heilmittel. Es enthält neben Vitamin E, essenziellen Fettsäuren und Selen die "Phytosterole". Sie arbeiten als Gegenspieler zum Dihydrotestosteron. Dieses ist verantwortlich für die Prostatavergrößerung, an der etwa 60 Prozent aller über 50-jährigen Männer leiden. "Andere Wirkstoffe des Öls - vermutlich Linolensäure und Vitamin E - stärken außerdem die Blasenmuskulatur", erklärt Bernhard Uehleke vom Lehrstuhl Naturheilkunde der Charité. Als Blasenkräftiger und Prostata-Wachstumshemmer wird das Öl zu einer Hoffnung für Männer, die nachts wegen ihres Harndrangs immer wieder zur Toilette getrieben werden.

Schutz vor freien Radikalen

In den Küchen setzt man vor allem auf die "Squash-Kürbisse" mit ihrem kräftig orangefarbenem Fleisch - hervorgerufen durch Beta-Karotin. Das kann vom Körper zu Vitamin A umgewandelt werden und verfügt auch über eigene gesundheitliche Effekte. So wirkt es entzündungshemmend und als Schutz vor freien Radikalen, die bekanntermaßen Körperzellen schädigen und zu Krebs führen können. Der Squash gehört zu den ergiebigen Karotin-Lieferanten. Laborstudien weisen darauf hin, dass Beta-Karotin vom Kochen und Erhitzen sogar profitiert und dadurch leichter vom Verdauungstrakt verwertet werden kann.

Zucchinis sind auch Kürbisse

Ebenfalls zu den Kürbissen gehört die Zucchini. Ihr fehlt das knallige Orange, und ihr Beta-Karotin-Gehalt ist eher klein. Auch bei anderen Biostoffen hat sie wegen ihres hohen Wasseranteils von über 92 Prozent eher wenig zu bieten. Nichtsdestoweniger ist sie unverzichtbar für die italienische Küche. Etwas problematisch ist allerdings ihre Lagerung, die in "Isolationshaft" erfolgen sollte. Denn die Zucchini neigt dazu, die Hormone nachreifender Früchte wie etwa Äpfel und Tomaten aufzunehmen und dadurch schnell zu verderben. Dem Immer häufiger kommt der Moschuskürbis zu uns. Einige Varietäten sind Delikatessen, etwa der Kikuza aus Frankreich und die Butternuts aus Südafrika. Koreanische Forscher entwickelten aus den Stämmen des Moschuskürbisses ein Extrakt, das beim Abspecken helfen könnte. Im Tierexperiment zeigte die Substanz einen deutlichen Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Ob dies auch beim Menschen funktioniert, ist offen.

Der Exot unter den Kürbissen ist der japanische Hokkaido. Nicht nur, dass seine Schale weicher ist und nach dem Kochen mitverzehrt werden kann. Sein festes Fruchtfleisch enthält auch weniger Wasser und liefert so mehr Nährstoffe als seine Verwandten. Der Stuttgarter Lebensmittelchemiker Antal Bognar fand bei ihm sieben Mal so viel Beta-Karotin wie beim Gartenkürbis. Damit stößt der Hokkaido in Bereiche vor, die man sonst nur von der Möhre kennt.

Der Hokkaido verliert beim langen Lagern keine Vitaminen. In einem trockenen Keller steht er einen ganzen Winter durch und entwickelt dabei immer mehr Zucker, sodass er immer süßer wird. Man sollte ihn aber nicht länger kochen als 30 Minuten, denn dann flockt er unappetitlich aus.

http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article954174/Kuerbis_schuetzt_vor_Krebs_und_staerkt_die_Blase.html

Jutta

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Blasenentzündung: Cranberries besser als Antibiotika?
« Antwort #7 am: 27. Mai 2011, 00:24 »


http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=110506014
pts110506014
Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle
Blasenentzündung: Cranberries besser als Antibiotika?
Gut verträglicher und ganz natürlich Schutz gegen Harnwegsinfektionen
Dortmund (pts/06.05.2011/10:39) - Auch in der wärmeren Jahreszeit vermiesen Blasenentzündungen den Alltag oder den verdienten Urlaub. Werden rechtzeitig gut verträgliche Präparate mit Cranberry-Extrakt eingesetzt, muss es gar nicht erst so weit kommen.

Das brennende Problem
Ständiges Rennen zur Toilette mit gleichzeitig geringer Urinmenge, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie Unterleibskrämpfe sind sehr belastend. Auslöser einer akuten Zystitis sind meist E.-coli-Bakterien, die in die Harnröhre eindringen, sich in den Schleimhäuten der Harnwege festhaken und eine Entzündung auslösen. Bei Männern ist an der Entstehung von Harnwegsinfekten oft auch eine vergrößerte Prostata beteiligt.

Antibiotika bei ständig wiederkehrenden Harnwegsinfekten problematisch
Tritt eine Zystitis zum ersten Mal auf oder ist mit Fieber und Blut im Urin verbunden, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Dies gilt auch, wenn keine Besserung der Beschwerden eintritt. Mittel der Wahl bei einer akuten Zystitis sind in der Arztpraxis Antibiotika. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen und des höheren Risikos für eine wiederkehrende Blasenentzündung, bringt die Anwendung von Antibiotika einige Nachteile mit sich. Dies kann insbesondere bei der häufigen Anwendung bei sich ständig wiederholenden Infekten problematisch sein. Zur Vorbeugung werden daher verstärkt und erfolgreich Cranberryprodukte (z. B. Cystorenal Cranberry plus, Trinkgranulat/Kapseln, ÖKO-TEST-Bewertung "gut", mit 36 mg PACs/Tag oder Kani Kapseln, rezeptfrei in Apotheken) eingesetzt.

Rechtzeitig vorbeugen mit Cranberries
Die rote Frucht der Cranberry enthält einzigartige Inhaltsstoffe, die sogenannten Proanthocyanidine (PACs). Diese verhindern, dass sich die Keime in den Harnwegen festsetzen. Die Krankheitserreger werden mit dem Harn ausgeschieden und haben erst gar nicht die Chance, eine Entzündung auszulösen. Wichtig ist, dass in der Tagesportion mindestens 36 mg Proanthocyanidine enthalten sind. Enthält das Cranberryprodukt zusätzlich Kürbiskern-Extrakt wird das Ausspülen der Keime unterstützt und eine Reizblase beruhigt. Kürbiskern-Extrakt stärkt zudem die gesunde Blasenfunktion und beim Mann die Prostata.

Cranberrysaft oder -kapseln?
Fruchtsaftzubereitungen der Cranberry enthalten Fruchtsäure, die den Zahnschmelz angreift und sind meist zucker- und kalorienhaltig. Auch kann der Geschmack problematisch sein. Bei der langfristigen Einnahme können Magenprobleme auftreten. Cranberry-Extrakte in Tabletten- oder Kapselform sind dagegen gut verträglich. Im Gegensatz zum Fruchtsaft enthalten sie keine Fruchtsäure oder Zucker und sind daher auch für Diabetiker geeignet. Rechtzeitig angewendet, verhindern Cranberry-Extrakte in Kapsel- oder Tablettenform, die Entstehung einer Blasenentzündung - ganz ohne Nebenwirkungen.

Eine aktuelle Broschüre "Tipps für eine gesunde Blase" können Sie kostenlos anfordern unter der gebührenfreien Servicenummer 0800/77 44 321 oder per E-Mail unter info@portal-naturheilkunde.de

Ansprechpartner für die Presse:
portal naturheilkunde
Peter Germann
Im Karrenberg 56
44329 Dortmund
Tel.: 0800/77 44 321
E-Mail: info@portal-naturheilkunde (Ende)


Aussender: Lepple Press Karlsfeld
Ansprechpartner: Joachim Lepple
email: LepplePress@aol.com
Tel. 08131-505011 / 0171-5310872

Evi

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Harnwegsinfektionen: Cranberry kein Ersatz für Antibiotika
« Antwort #8 am: 26. Juli 2011, 20:26 »
Dienstag, 26. Juli 2011

Harnwegsinfektionen: Kranbeere kein Ersatz für Antibiotika

Amsterdam – Extrakte aus amerikanischen Kranbeeren (Cranberry) werden zur Prophylaxe von Harnweginfektionen beworben, unter denen viele prämenopausale Frauen leiden. In einer direkten Vergleichsstudie in den Archives of Internal Medicine (2011; 171: 1270-1278) war das Präparat eines US-Herstellers jedoch der Standardprophylaxe mit einem niedrig dosierten Antibiotikum unterlegen. Es kam jedoch seltener zu Resistenzen.

Die Beeren von Vaccinium macrocarpon, einem ursprünglich in den Hochmooren im östlichen Nordamerika heimischen Strauch aus der Gattung der Heidelbeeren, werden vor allem in Neuengland großflächig angebaut.

Ein Teil der Ernte geht in die Produktion von Kapseln, die zur Linderung von Harnwegsinfektionen vermarktet werden. Die in den Beeren enthaltenen Proanthocyanidine sollen die Adhärenz von E. coli am Uroepithel blockieren.

Die klinische Wirkung wurde in mindestens 2 randomisierten klinischen Studien untersucht, aus deren Ergebnissen eine Cochrane-Analyse vor einigne Jahren eine Reduktion des Rezidivrisikos um 39 Prozent (relatives Risiko 0,61; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,04-0,91) errechnete.

Die medizinische Standardbehandlung ist derzeit jedoch die Gabe eines niedrig dosierten Antibiotikums wie beispielsweise Trimethoprim-Sulfamethoxazol (TMP-SMX). Mariëlle Beerepoot vom Academisch Medisch Centrum in Amsterdam hat jetzt beide Therapie miteinander verglichen.

zum Thema

    Abstract der Studie
    Pressemitteilung der Archives
    Cochrane Meta-Analyse aus 2008
    Laufende Dosis-Findungsstudie

221 prämenopausale Frauen wurden auf die Einnahme von TMP-SMX (480 mg am Abend plus eine Placebokapsel zweimal täglich) oder einer Cranberry-Kapsel (500 mg zweimal täglich und eine Placebotablette am Abend) über 12 Monate behandelt. Die Teilnehmerinnen wurden während dieser Zeit und in den ersten3 Monaten nach dem Ende der Therapie monatlich untersucht.

Ergebnis: TMP-SMX war den Kapseln klar überlegen. Die Rezidivrate betrug 1,8 in den ersten 12 Monaten gegenüber 4,0 im Cranberry-Arm. Unter TMP-SMX traten die Rezidive im Durchschnitt nach 8 Monaten, im Cranberry-Arm bereits nach vier Monaten auf.

Ein Vorteil der Cranberry-Extrakte ist sicherlich die Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen. Schon nach einem Monat TMP-SMX-Prophylaxe waren in Stuhlproben mehr als 85 Prozent der E. coli Isolate resistent, im Cranberry-Arm lag die Rate bei unter 30 Prozent. Allerdings hatte sich die Darmflora bereits drei Monate nach dem Ende der Prophylaxe wieder erholt.

Dennoch unterstreicht die Studie die Bedenken, die einer langfristigen Antibiotika-Prophylaxe entgegengebracht werden. Cranberrys könnten nach Ansicht von Beerepoot bei einigen Patientinnen durchaus eine Alternative sein. Die Studie hatte allerdings keinen reinen Placebo-Arm, so dass offen bleibt, ob das Cranberry-Extrakt eine Wirkung erzielte. Eine solche ist jedoch nicht unwahrscheinlich, weil die Teilnehmerinnen im Jahr vor der Studie im Durchschnitt 7 Harnwegsinfektionen erlitten hatten.

Der Editorialist Bill Gurley von der Universität von Arkansas in Little Rock wundert sich nicht über die schwächere Wirkung der Cranberry-Extrakte. Die Inhaltsstoffe würden aufgrund ihrer Lipophilie kaum vom Darm resorbiert und dann in der Leber einer raschen xenobiotischen Entgiftung unterzogen, so dass im Harn nur geringe Wirkstoffkonzentrationen erzielt würden. Wie bei vielen Naturheilmitteln würde die notwendige Dosis unterschätzt. Bei den Cranberrys werde derzeit die optimale Dosis in einer Phase-II-Studie untersucht.

© rme/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46756/Harnwegsinfektionen_Kranbeere_kein_Ersatz_fuer_Antibiotika.htm

Evi

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« Antwort #9 am: 27. Juli 2011, 20:28 »
Urlaubsfrust durch Blasenentzündung?

Mit Cranberry-Power rechtzeitig vorbeugen

Dortmund (pts016/18.07.2011/12:50) - Zu lang im nassen Bikini, schmutzige Toiletten, ein frischer Windzug - und die leidvolle Blasenentzündung (Zystitis) ist da. Damit Schmerzen beim Wasserlassen und ständiges Rennen auf die Toilette nicht den wohlverdienten Urlaub vermiesen, kann wirksam mit gut verträglichen Cranberry-Produkten vorgebeugt werden.

Bumerang Blasenentzündung

Insbesondere Frauen leiden häufig an einer Blasenentzündung, die oft einem Bumerang gleich, ständig wiederkehrt. Aber auch Männer sind betroffen. Frauen haben jedoch eine kürzere Harnröhre, durch die Keime besonders leicht in die Blase gelangen können. Verantwortlich für eine Zystitis sind meist E.-coli-Bakterien. Gelangen die Erreger in die Harnwege, heften sie sich mithilfe ihrer fransenartigen Fortsätze in den Schleimhäuten fest und lösen eine Entzündung aus. Tritt eine Zystitis zum ersten Mal auf oder ist mit Fieber und Blut im Urin verbunden, muss ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt auch, wenn keine Besserung der Beschwerden eintritt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, kann durch die rechtzeitige Anwendung von Cranberry-Präparaten wirksam vorgebeugt werden.

Der besondere Anti-Haft-Effekt
Die rote Frucht der Cranberry enthält Inhaltsstoffe mit einem einzigartigen Wirkmechanismus, die sogenannten Proanthocyanidine (PACs). Diese umhüllen die E.-coli-Bakterien und verhindern, dass sie sich in den Harnwegen festsetzen. Die Keime werden mit dem Urin ausgeschwemmt und haben erst gar nicht die Chance, eine Entzündung auszulösen. Wichtig ist, dass in der Tagesportion mindestens 36 mg PACs enthalten sind und viel Flüssigkeit zu sich genommen wird. Enthält das Cranberry-Produkt zusätzlich Kürbiskern-Extrakt, wird das Ausspülen der Keime unterstützt und eine gereizte Blase beruhigt. Kürbiskern-Extrakt stärkt zudem die gesunde Blasenfunktion und beim Mann die Prostata.

Cranberry-Extrakte in Kapselform für eine bessere Verträglichkeit

Bei der langfristigen Einnahme von Fruchtsäften der Cranberry können Magenprobleme auftreten. Sie enthalten außerdem Fruchtsäure, die den Zahnschmelz angreift und sind meist zucker- und kalorienhaltig. Auch kann der Geschmack problematisch sein. Cranberry-Extrakte in Tabletten- oder Kapselform (z. B. Cystorenal® Cranberry plus, Trinkgranulat/Kapseln, Testsieger bei Öko-Test, mit 36 mg PACs/Tag oder Kani® Kapseln, rezeptfrei in Apotheken) sind dagegen gut verträglich und für eine Langzeitanwendung geeignet. Sie enthalten keine Fruchtsäure oder Zucker und sind daher u. a. auch für Diabetiker geeignet. Rechtzeitig angewendet verhindern Cranberry-Extrakte die Entstehung einer Blasenentzündung. So kann der Urlaub unbeschwert genossen werden.

Eine aktuelle Broschüre "Tipps für eine gesunde Blase" kann kostenlos unter der gebührenfreien Servicenummer 0 800 / 77 44 321 oder per E-Mail unter info@portal-naturheilkunde.de angefordert werden.

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