Es gibt washrscheinlich etliche Hilfestellungen, das Rauchen aufzuhören.
Bitte schreibt hier eure persönliche Erfahrungen oder sonstige Anregungen, wie:WELTNICHTRAUCHERTAG - ein Grund zum Feiern für Raucher, die das Rauchen aufgeben wollen- Der erste Weltnichtrauchertag, der mit Champix® (Vareniclin), einer wirksamen Raucherentwöhnungstherapie, gefeiert wird
- Raucher benötigen verstärkt Unterstützung, da mindestens 95% aller Aufgabeversuche ohne Hilfe erfolglos sind1
Wien 31.Mai 2007 – Am heurigen Weltnichtrauchertag - einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO - steht aufhörwilligen Rauchern erstmals auch die Möglichkeit einer Behandlung mit CHAMPIX® (Varenicline), einer neuen nicht-nikotinhältigen Therapie, die spezifisch zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung entwickelt wurde, zur Verfügung. Vareniclin ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von Arzneimitteln, die man als selektive partielle Agonisten des nikotinergen Acetylcholin-Rezeptors (α4β2) bezeichnet, und wurde eigens so konzipiert, dass es im menschlichen Gehirn an den gleichen Rezeptor bindet wie Nikotin (den sogenannten α4β2-Rezeptor) und so das Rauchverlangen vermindert und die beim Nikotinverzicht verspürten Entzugssymptome reduziert, gleichzeitig aber auch das durch Nikotin vermittelte Zufriedenheitsgefühl blockiert.2
Da viele europäische Staaten die Framework Convention on Tobacco Control (FCTC / Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle) der Weltgesundheitsorganisation WHO unterzeichnet und ratifiziert haben, werden in Europa immer mehr weiterführende Maßnahmen zur Kontrolle des Tabakkonsums in Kraft gesetzt. Die FCTC sieht "die Durchsetzung von Maßnahmen zur Reduktion der Tabakabhängigkeit und zur Raucherentwöhnung"3 vor, und die Europäische Kommission hat in diesem Zusammenhang bereits ein Diskussionspapier (Green Paper) veröffentlicht, um die Debatte über die besten Möglichkeiten zur Verminderung des Rauchens im öffentlichen Raum in der EU in Gang zu halten.4 Das Motto des heurigen Weltnichtrauchertags ist ein Plädoyer für 100% Rauchfreiheit im öffentlichen Raum als Teil des wachsenden Drucks, der noch mehr Raucher dazu bewegen soll, das Rauchen aufzugeben.
Zusätzlich haben neue Untersuchungen auf Initiative der Europäischen Kommission gezeigt, dass auch die persönliche Einstellung der europäischen Bevölkerung zum Rauchen von immer geringer werdender Toleranz geprägt ist. Mehr als 80% aller EU-Bürger befürworten ein Rauchverbot in öffentlichen Plätzen und Einrichtungen.5 Darüber hinaus unterstützen 77% ein Rauchverbot in der Gastronomie,5 84% befürworten ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden5 und 86% ein Rauchverbot am Arbeitsplatz.5 Angesichts dieser massiven Befürwortung von kompletten Rauchverboten ist es offensichtlich, dass die Gesellschaft insgesamt eine Umstellung auf ein rauchfreies öffentliches Umfeld verlangt und daher ein unmittelbarer dringender und erheblicher Bedarf für eine entsprechende Hilfe für Raucher besteht, um sie bei Ihren Aufgabeversuchen zu unterstützen.
Als Präsidentin der Society for Research on Nicotine and Tobacco (SRNT) und Lektorin an der Karlsuniversität Prag erläutert Dr. Eva Kralikova, dass "wir angesichts unserer Untersuchungen und der Tatsache, dass Jahr für Jahr tausende Menschen, die nie geraucht hatten, an Krankheiten in der Folge des Passivrauchens versterben, unsere Regierungen und Politiker am heurigen Weltnichtrauchertag dringend auffordern sollten, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen entsprechenden Schutz der Bevölkerung durch ein umfassendes Rauchverbot im öffentlichen Raum zu schaffen. Ebenso wichtig ist es, Rauchern, die gewillt sind das Rauchen aufzugeben, entsprechende Unterstützung zukommen zu lassen.”
Im Gegensatz zu der vielfach geäußerten Ansicht, dass Rauchen schlicht und einfach eine Frage des Lebensstils ist, ist die körperliche Abhängigkeit von Nikotin eine ebenso verhängnisvolle Sucht wie die Abhängigkeit von "harten" Drogen wie Heroin und Kokain.6 Nikotin wirkt auf einen spezifischen Rezeptor im Gehirn (42), der für die Ausschüttung von Dopamin verantwortlich ist und damit ein Zufriedenheitsgefühl auslöst.7 Raucher, die versuchen, das Rauchen aufzugeben und dieses durch Dopamin ausgelöste "Lustgefühl" vermissen, sind häufig mit Entzugssymptomen wie Depression, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und dem Verlangen nach dem typischen Lustgefühl des Rauchens konfrontiert.7,8
Vareniclin wirkt auf den gleichen Rezeptor im Gehirn (42) wie Nikotin und imitiert damit seine körperlichen Effekte. Vareniclin stimuliert daher nicht nur die teilweise Ausschüttung ausreichender Konzentrationen von Dopamin, um so das Rauchverlangen und die Entzugssymptome zu reduzieren,2 sondern es verhindert auch die Bindung von Nikotin an diesen Rezeptor und vermindert damit im Falle eines Rückfalls auch das Zufriedenheitsgefühl, das durch das Rauchen ausgelöst wird.2
Klinische Studien konnten dies bestätigen und haben auch gezeigt, dass bei Patienten, die 12 Wochen lang mit Vareniclin in einer Dosierung von bis zu 1 mg zweimal täglich behandelt wurden, die Wahrscheinlichkeit, dass sie bis Woche 12 das Rauchen aufgaben, um das Vierfache höher war als bei Patienten mit Plazebo und um das Zweifache höher als mit Bupropion 150 mg zweimal täglich.9,10
Weiters wurde in einer systematischen Review-Studie mit einer Metaanalyse11 von mehr als 80 randomisierten, kontrollierten Studien die relative Wirksamkeit von Vareniclin, Buproprion und Nikotinersatztherapien (NRT) bei der Raucherentwöhnung zu den Zeitpunkten von 3 Monaten und einem Jahr nach dem tatsächlichen Aufgabedatum untersucht. Die Studie zeigte, dass zwar insgesamt alle untersuchten Behandlungsmaßnahmen den Rauchern dabei halfen, das Rauchen aufzugeben, sich aber dennoch eine Art Rangordnung der Wirksamkeit feststellen ließ, wobei sich Vareniclin sowohl zum Zeitpunkt von 3 Monaten als auch nach einem Jahr gegenüber Bupropion und einer Nikotinersatztherapie als überlegen erwies. Vergleiche wurden gegenüber allen untersuchten Behandlungsmaßnahmen mittels indirekter Vergleiche sowie, sofern verfügbar, mittels direkter Vergleichsdaten angestellt. Die erhobenen Daten zeigten:
• Vareniclin zeigte sich gegenüber Plazebo sowohl nach drei Monaten (4 Studien; n=2.528, Odds Ratio (OR) 3,75; 95% Konfidenzintervall 2,65 - 5,30; P≤0,0001) als auch nach einem Jahr (4 Studien; n=2.528; OR 2,96; 95% Konfidenzintervall 2,12 - 4,12; P≤0,0001) als überlegen.
• Vareniclin war auch gegenüber Bupropion sowohl nach drei Monaten (3 Studien; n=1.633; OR 1,61; 95% Konfidenzintervall 1,16 - 2,21; P=0,004) als auch nach einem Jahr (3 Studien; n=1.633; OR 1,58; 95% Konfidenzintervall 1,22 - 2,05; P=0,001) überlegen.
• Bei Einsatz indirekter Vergleiche erwies sich Vareniclin gegenüber einer Nikotinersatztherapie bei Vergleichen mit Plazebokontrollen sowohl nach drei Monaten (OR 1,78; 95% Konfidenzintervall 1,23 - 2,57; P=0,002) als auch nach einem Jahr (OR 1,66; 95% Konfidenzintervall 1,17 - 2,36; P=0,004) als überlegen.
Im indirekten Vergleich war Vareniclin gegenüber einer Nikotinersatztherapie bei Vergleich mit allen Kontrollen sowohl nach drei Monaten (OR 1,89; 95% Konfidenzintervall 1,31 - 2,73; P=0,0006) als auch nach einem Jahr (OR 1,73; 95% Konfidenzintervall 1,22 - 2,45; P=0,001) überlegen.
Angesichts des Schweregrades der Nikotinsucht wird von Ärzten zunehmend anerkannt, dass Rauchen eine chronische, rezidivierende medizinische Krankheit darstellt,12 bei deren Behandlung sie Unterstützung und Hilfe leisten können. So etwa erklärt Prof. Onno van Schayck, wissenschaftlicher Direktor des Care and Public Health Research Institute (Caphri) an der Medizinischen Fakultät der Universität Maastricht: "Die Patienten dazu zu ermutigen, offen über das Rauchen zu sprechen und dies zum zentralen Thema des Beratungsgespräches zu machen, ist von entscheidender Bedeutung. Ein offenes Gespräch über dieses Thema kann Raucher zu mehr Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit im Umgang mit diesem Problem motivieren und sie so auch in Ihrem Willen bestärken, eine entscheidende Änderung herbeizuführen."
Für Patienten, die Vareniclin zur Behandlung verschrieben erhalten, stellt Pfizer mit dem LifeREWARDS™ Programm auch verhaltensbezogene Hilfe und Unterstützung zur Verfügung. Es handelt sich dabei um ein persönlich abgestimmtes, interaktives Online-Programm, das Raucher ohne zusätzliche Kosten bei Ihren Aufgabeversuchen unterstützt. Während also mit Vareniclin versucht wird, die Nikotinsucht des Rauchers zu brechen, ist das LifeREWARDS Programm spezifisch darauf ausgerichtet, die rund um das Rauchen bestehenden Verhaltensmuster abzubauen und so sicherzustellen, dass der Patient nicht von seinem erfolgreichen Weg zum Nichtraucher abweicht.
Auch wenn sich die Einstellung der Gesellschaft und der Politik mit einer zunehmend strengeren Haltung gegenüber Tabak deutlich zum Besseren geändert hat, bleibt es dennoch besonders wichtig, dass Raucher individuell abgestimmte Unterstützung und entsprechende Aufklärung über neue Therapiemöglichkeiten zur Raucherentwöhnung erhalten.
Anmerkungen für Herausgeber
Die Firma Pfizer Inc. hat sich die Verbesserung der Gesundheitsfürsorge und den verbesserten Zugang zu einer entsprechenden Gesundheitsbetreuung zur Aufgabe gemacht. Pfizer Inc. spielt eine führende Rolle bei der Raucherentwöhnung und leistet erhebliche Investitionen bei der Erforschung neuer Therapien und verhaltenstherapeutischer Unterstützungsmaßnahmen, aber auch bei Projekten und Kampagnen für Patienten und Ärzte.
Literatur
1. World Health Organization Europe. WHO European Strategy for Smoking Cessation Policy. European Tobacco Control Policy series No.1. Available online at URL:
http://www.euro.who.int/Document/E80056.pdf. Last accessed May 2007.
2. Coe JW, Brooks PR, Vetelino MG, Wirtz MC, Arnold EP. Huang J, et al. Varenicline: an alpha4beta2 nicotinic receptor partial agonist for smoking cessation. J Med Chem 2005; 48: 3474-7.
3. World Health Organization. WHO Framework Convention on Tobacco Control (FCTC): Available online at URL:
http://www.who.int/tobacco/framework/WHO_FCTC_english.pdf. Last accessed May 2007.
4. European Commission Green Paper. Towards a Europe free from tobacco smoke: policy options at EU level. Available online at URL:
http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/Documents/gp_smoke_en.pdf . Last accessed May 2007.
5. Special Eurobarometer 239. Attitudes of Europeans towards tobacco. European Commission. January 2006. Available online at URL:
http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_239_en.pdf. Last accessed May 2007.
6. Royal College of Physicians. Nicotine Addiction in Britain – a Report of the Tobacco Advisory Group of the Royal College of Physicians. 2000, London.
7. National Institute on Drug Abuse. Research report series. Tobacco addiction. Available online at URL:
http://www.drugabuse.gov. Last accessed May 2007.
8. American Cancer Society. Guide to quitting smoking. Available online at URL:
http://www.cancer.org. Last accessed May 2007.
9. Gonzales D, Rennard SI, Nides M et al. Varenicline, an α4β2 nicotinic acetylcholine receptor partial agonist, vs sustained-release bupropion and placebo for smoking cessation. A randomized controlled trial. JAMA. 2006;296:47-55.
10. Jorenby DE, Taylor Hays J, Rigotti NA et al. Efficacy of varenicline, an α4β2 nicotinic acetylcholine receptor partial agonist, vs placebo or sustained-release bupropion for smoking cessation. A randomized controlled trial. JAMA. 2006;296:56-63.
11. Mills EJ, Wu P, Dimoulas-Graham P, Wilson K. Effectiveness of smoking cessation therapies: a systematic review and meta-analysis. BMC Public Health 2006, 6:300
12. Data on file – STOP global results summary, Pfizer Inc.