Autor Thema: Vit. C ist  (Gelesen 7062 mal)

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admin

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Vit. C ist
« am: 01. April 2007, 12:23 »


Vitamin C …

… wird chemisch auch als Ascorbinsäure bezeichnet, weil es das Mittel gegen Skorbut ist (A-scorbin-Säure = Anti-skorbutische-Säure). Als Skorbut bezeichnet man die Vitamin - C - Mangelkrankheit, die besonders unter Seefahrern vom 15.-18. Jahrhundert sehr gefürchtet war.

… wird von Pflanzen und den meisten Tieren selbst hergestellt. Nur Meerschweinchen, einige Fisch- und Vogelarten sowie Affen und damit auch wir Menschen haben im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst herzustellen. Wir müssen Vitamin C mit der Nahrung aufnehmen!

… wird von anderen Säugetieren in sehr großen Mengen selbst hergestellt. Wenn man deren Vitamin - C-Produktionsmengen auf uns Menschen übertragen würde, müsste man davon ausgehen, dass wir in Ruhe täglich etwa 2-4 g Vitamin C bilden würden. Unter Stressbedingungen (auch Krankheiten) würde unsere Vitamin - C- Bildung sogar bis auf 15 g täglich anwachsen.
Zum Vergleich: Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Aufnahme von nur 100 mg!

… ist unterschiedlich stark in den einzelnen Organen des Körpers konzentriert. Dabei spiegeln hohe Konzentrationen einen hohen Bedarf wieder. Die höchsten Konzentrationen sind zu finden in Gehirn, Immunzellen, Augenlinse, Leber und Nebenniere.

… ist wasserlöslich. Deshalb kann der Körper keine größeren Speichervorräte anlegen. Vitamin C muss regelmäßig zugeführt werden. Überschüssiges Vitamin C wird sofort wieder ausgeschieden. Deshalb ist die Gefahr einer Überdosierung viel geringer als z.B. bei fettlöslichen Vitaminen.

… kann aus therapeutischen Gründen auch direkt in die Blutgefäße gespritzt bzw. infundiert werden. Das wird dann nötig, wenn dem Körper wegen einer Erkrankung höhere Konzentrationen von Vitamin C zugeführt werden müssen, als er über den Verdauungstrakt aufnehmen kann.

… ist sehr hitze-, licht-, sauerstoff- und chemikalienempfindlich. Die höchsten Vitamin - C - Konzentrationen sind häufig in der Schale vom Obst bzw. unmittelbar darunter zu finden. Daher sind unsere Nahrungsmittel nach längerer Lagerung und küchentechnischer Bearbeitung (Schälen, Zerkleinern) meist relativ arm an Vitamin C.

… ist besonders in Obst und Gemüse und weniger in Fleisch enthalten. In der Tabelle finden Sie den Vitamin-C- Gehalt ausgewählter Nahrungsmittel.
« Letzte Änderung: 12. Februar 2008, 09:23 von admin »

Dietmar E.

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Vit. C ist wichtig, da ................
« Antwort #1 am: 12. Februar 2008, 09:44 »
Was leistet Vitamin C in unserem Körper?

Vitamin C ist in unserem Körper an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt. Es ist unentbehrlich für die Abwehrstärkung und Immunstimulation, das Hormon- und Nervensystem, die Regulation des Fettstoffwechsels, die Anregung des Entgiftungssystems, die Bildung und Funktionserhaltung von Knochen und Bindegewebe sowie die Beschleunigung der Wundheilung.

Vitamin C ist darüber hinaus der wichtigste Radikalfänger im menschlichen Körper und spielt eine entscheidende Rolle bei entzündlichen Erkrankungen und Strahlenbelastungen.

Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Substanzen, die durch körpereigene Stoffwechselprozesse entstehen oder im Organismus durch zugeführte chemische Substanzen bzw. Strahlen gebildet werden.

Unser Körper verfügt über ein ganzes Netz unterschiedlicher Schutzsysteme, die diese freien Radikale sofort wieder auffangen und vernichten. Dazu gehören körpereigene Verbindungen, aber auch Stoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden, wie die Vitamine A, C und E.

Unter bestimmten Bedingungen (Umwelt- und Strahlenbelastung, Rauchen, Entzündungen und Stress) ist die Bildung freier Radikale so stark erhöht, dass die normalen Konzentrationen der körpereigenen Schutzsysteme nicht ausreichen. Dann können freie Radikale große Schäden anrichten. Sie schädigen z.B. Zellwände, das Erbgut und wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle.

Bleibt das Übergewicht der Freien Radikale dauerhaft bestehen, spricht man von oxidativem Stress.

Oxidativer Stress ist für viele Krankheiten und Beschwerden mitverantwortlich:

Eine gesunde Ernährung reicht bei einem gesunden Menschen prinzipiell aus, um den normalen Vitamin C-Bedarf zu decken. Hierzu werden täglich 5 große Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Kranke haben u.U. einen deutlich erhöhten Bedarf, oder können manchmal die empfohlenen Mengen nicht essen, um die notwendige Versorgung über die Ernährung sicher zu stellen. Dann kann der Therapeut den zusätzlichen Verzehr einer Nahrungsergänzung oder den Einsatz eines entsprechenden Arzneimittels anordnen.
Oxidativer Stress ist für viele Krankheiten und Beschwerden mitverantwortlich:

    * nachlassende Gehirnfunktion im Alter
    * Störungen im Fett- und Zuckerstoffwechsel
    * Herz- und Kreislauferkrankungen
    * chronische Entzündungen
    * Allergien
    * Abwehrschwäche
    * einige Augenerkrankungen
    * Hautalterung und Faltenbildung

Oxidativer Stress kann durch eine optimale Versorgung mit Radikalfängern vermieden werden.
Vitamin C ist der wichtigste Radikalfänger im wässrigen Milieu!

Da unser Körper zu ca. 60% aus Wasser besteht, haben wir einen besonders hohen Bedarf an diesem wasserlöslichen Vitamin.

Ein besonders hoher Vitamin-C-Verbrauch besteht während der Auseinandersetzung mit Krankheitserregern oder Entzündungen. Das wird z.B. daran deutlich, dass bei Beginn einer Virusinfektion der Vitamin-C-Gehalt in den Immunzellen soweit absinken kann, dass dort häufig Werte erreicht werden, die denen bei Skorbut entsprechen.

Ein solcher lokaler Mangel an Radikalfängern beeinträchtigt das gesamte Schutzsystem gegen freie Radikale. Deshalb werden Patienten bei langem Fortbestehen einer Entzündung oder Infektion gleichzeitig anfälliger für weitere Erkrankungen.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Vit. C als Hochdosis Therapie
« Antwort #2 am: 12. Februar 2008, 09:46 »

Die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

Die Vitamin-C-Therapie ist untrennbar mit dem Namen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) verbunden. Ihm ist es zu verdanken, dass Vitamin C seit den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder viel Aufmerksamkeit erregte. Ausgehend von der Tatsache, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren haben, vertrat er die Auffassung, dass wir deshalb täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie andere Säugetiere selbst produzieren – also Mengen im Gramm-Bereich.

Pauling glaubte, dass Vitamin C vielen schweren Krankheiten vorbeugen, ja diese sogar heilen könne. Obwohl seine Theorien von Anfang an von vielen Zweiflern abgelehnt wurden und immer noch werden, gewann man in den letzten 20 Jahren viele neue Erkenntnisse über die therapeutische Anwendung von Vitamin C.

Seit Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wird intensiv auf dem Gebiet der Vitamin-C-Therapie geforscht. Allein in der bedeutendsten medizinischen Datenbank, der Medline, erschienen seit 1990 rund 8000 Arbeiten, die sich schwerpunktmäßig mit Vitamin C beschäftigen.

Diese Arbeiten führten zur Entwicklung der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, mit der zunehmend mehr Ärzte und Heilpraktiker auch in Deutschland hervorragende Erfahrungen gesammelt haben.

Die Grundlage der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bildet die Erkenntnis, dass bei zahlreichen Erkrankungen der Vitamin-C-Bedarf weit höher ist, als dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann. Zudem ist krankheitsbedingt häufig die Aufnahme durch die Darmschleimhäute weiter reduziert. Manchmal können therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel nur erreicht werden, indem Vitamin C direkt über die Blutbahn, also als Injektion oder Infusion, dem Körper zugeführt wird.

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Dietmar E.

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Vit. C und Skorbut
« Antwort #3 am: 12. Februar 2008, 09:49 »

James Lind (1716-1794)

James Lind bemerkte die Tatsache, dass Skorbut immer mit einförmiger Kost einherging und zwar nicht nur an Bord eines Schiffes, sondern auch in belagerten Städten und in der Gefangenschaft. Es zog den Schluss, dass eventuell fehlende Bestandteile in der Nahrung die Ursache der Krankheit sind. 1753 veröffentlicht James Lind sein Buch „A Treatise of the Scurvy“, worin er feststellt, dass die Gabe von zwei Apfelsinen und einer Zitrone täglich die Skorbutsymptome von Seeleuten verhindern kann. James Lind war auch der Erfinder der ersten kontrollierten Therapiestudie im Jahre 1758. Er war Kapitän in der Flotte von James Cook, die sich auf der Fahrt von der Südsee nach Portsmouth befand. Vor Erreichen der englischen Küste hatten zwölf Seeleute seiner Besatzung Skorbut. James Lind bildete so genannte Therapie-Vergleichsgruppen:

Art der Behandlung (einmal täglich)

Apfelwein

Arznei (Vitriol)

Weinessig

Seewasser

Essen von Zitrusfrüchten (zwei Orangen, eine Zitrone)

Knoblauch, Senf und Perubalsam
   
Der Studienverlauf wurde im Logbuch des Schiffes dokumentiert. Nach sechs Tagen war ein Matrose in der Zitrusfrucht-Therapiegruppe gesund, der andere wesentlich gebessert. Bei allen anderen Matrosen hatte sich bis zur Ankunft in Portsmouth keine wesentliche Verbesserung eingestellt. Fünfzig Jahre später wurde eine Verordnung der English Navy erlassen Vitamin C- haltige Verpflegung mitzuführen.
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Vit. C, und wer ist Linus Pauling?
« Antwort #4 am: 12. Februar 2008, 09:50 »
Linus Pauling

Linus Pauling gilt als eines der größten Genies des letzten Jahrhundert. Er ist der einzige Mensch, der zwei ungeteilte Nobelpreise erhielt. Im Jahr 1954 bekam er den Nobelpreis für Chemie und 1962 den Friedensnobelpreis. Weltweite Bewunderung, aber auch weltweite Kritik wurden Pauling zuteil.

Linus Carl Pauling kam am 28. 2.1901 als Sohn deutscher Einwanderer in Portland, Oregon zur Welt. Er studierte Chemie, Physik und Mathematik. 1925 promovierte er zum Dr. phil. Mit einem Stipendium der Guggenheim-Stiftung setzte er seine Studien in Europa fort. Diese anderthalb Jahre verbrachte er größtenteils in München; er studierte aber auch einige Monate in Kopenhagen.

Mit seinen Kenntnissen der Röntgenanalyse, der Elektronenbeugung und der Quantenmechanik gelang es ihm, die chemische Wissenschaft auf ein neues Fundament zu stellen. Seine Arbeit „The Nature of the Chemical Bond” gilt als Meilenstein in der Geschichte der Naturwissenschaft. Im Jahr 1949 gelang Pauling der Nachweis, dass die Sichelzellenanämie durch einen genetischen Defekt verursacht wird. Für die Aufstellung des Helix-Modells der Proteine erhielt er 1954 den Nobelpreis für Chemie. Nach der Verleihung des Nobelpreises begann Pauling sich intensiver mit humanitären Problemen zu beschäftigen und pazifistisch zu engagieren.
Der Name Linus Pauling wurde einer breiten Öffentlichkeit außerhalb der Naturwissenschaft erst bekannt, als er sich für die Einstellung der Atomwaffentests in unserer Atmosphäre einsetzte. Pauling stellte die physikalischen Vorgänge einer Kernwaffenexplosion so dar, dass sie auch der Laie verstand. Pauling hasste Krieg, er fand ihn unakzeptabel, und er machte keinen Hehl aus dieser Einstellung. Seine pazifistische Überzeugung teilte er mit seinem Freund Albert Einstein. 1958 überreichte er den Vereinten Nationen einen von mehr als 11000 Wissenschaftlern aus 48 Ländern unterzeichneten Appell zur Einstellung der Kernwaffentests. Die öffentliche Kontroverse, die durch Pauling in Gang gesetzt worden war, veranlasste die Supermächte schließlich, auf Atombombentests in der Atmosphäre zu verzichten. 1963 unterzeichneten sie den Vertrag über diesen Verzicht, der am gleichen Tag in Kraft trat, an dem Pauling mit dem Friedensnobelpreis für 1962 ausgezeichnet wurde.

In den letzten Jahren seiner beruflichen Laufbahn konzentrierten sich Paulings Interessen auf medizinische Fragen der Ernährung und die Rolle der Mikronährstoffe und Vitamine. Besonders das Vitamin C hatte es ihm angetan. Pauling nahm an, dass der Mensch im Laufe der Evolution die Fähigkeit zur körpereigenen Produktion von Vitamin C verloren habe. Dies ist den meisten Lebewesen nach wie vor möglich. Da dem Körper durch die tägliche Nahrung nur relativ kleine Mengen zugeführt werden, empfahl er eine zusätzliche Vitamin-C-Gabe in hoher Dosierung. Er meinte, die Dosierung solle mindestens dem entsprechen, was die meisten Tiere selbst produzieren, etwa eine Menge von 10 - 12 Gramm pro Tag. Pauling praktizierte, was er empfahl. In seinen letzten Lebensjahren nahm er täglich 18 Gramm Vitamin C ein. 1970 wurde sein Buch „Vitamin C and the Common Cold“ veröffentlicht. Sein Interesse für die orthomolekulare Medizin führte ihn schließlich 1973 zur Gründung des Linus Pauling Institute of Science and Medicine in Palo Alto, Kalifornien.

Bald darauf begann Pauling sich mit der Anwendung des Vitamin C in der Krebstherapie zu beschäftigen. Gemeinsam mit dem schottischen Arzt Dr. Ewan Cameron stellte er in jahrelangen Beobachtungen fest, dass die Gabe von täglich 10 Gramm Vitamin C den Zustand der behandelten Patienten deutlich verbesserte.

In ihrem 1979 erschienenen Buch „Cancer and Vitamin C“ schrieben Pauling und Cameron: „Wir sind absolut überzeugt davon, dass eine zusätzliche Verabreichung von Vitamin C in nicht allzu ferner Zukunft einen festen Platz unter den bei jeder Krebsbehandlung zu treffenden Maßnahmen haben wird.“ Viele Jahre waren ihre Thesen umstritten, doch heute zeigt sich, dass Pauling und Cameron ihrer Zeit weit voraus waren.

Linus Pauling starb am 19. August 1994 im Alter von 93 Jahren auf seiner kalifornischen Ranch.
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Dietmar E.

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Vit. C Bedarf ist wann erhöht?
« Antwort #5 am: 12. Februar 2008, 10:09 »
Wann ist der Vitamin C-Bedarf erhöht?

Es heißt, die Einnahme von Vit. C, wenn man bereits verkühlt ist, bringt nichts (mehr). Anderseits glaube ich, dass
es doch noch unterstützend für den angegriffenen Körper ist. Siehe nachstehende Studie! Weiß mehr wer darüber?

Nachstehend eine Auflistung, wer überhaupt einen erhöhten Bedarf an Vit. C. hat. Diese Aufstellung ist nicht vollständig. Meines
Erachtens hängt das schon vom Allgemeinbefinden einer Person ab, wahrscheinlich auch "ein bisserl von den Genen", denen wir
so vieles in die Schuhe schieben.
Dass wir Krebspatienten unseren Körper mehr beobachten, pflegen und unterstützen müssen, als "der Mensch auf der Straße", wird
wohl allen einleuchten. Wann und wie viel Vit. C jemand von uns einnimmt, muss er selbst entscheiden und mit seinem Arzt besprechen.
Prinzipiell ist Vit. C in den erhältlichen Einmalgaben nicht schädlich.
Für uns gibt es "retard Kapseln", die das Vit. C langsam, über Stunden, an den Körper abgeben. Meist sind das 500 mg oder 1 g. Da dies nur ein paar Stunden im Körper bleibt und über den Harn ausgeschieden wird, ist der "Pegel" einzuhalten, also der wiederkehrende Einnahmezeitpunkt zu überlegen.
Wer zu viel Vit. C einnimmt, es gehhört zu den wasserlöslichen Vitaminen, scheidet es also aus. Eventuell kann Durchfall entstehen, was  jemand aus unserer SHG bei einem 7 g Pegel feststellte.
Im Labor kann man den Gehalt von Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelemente feststellen lassen; merist ist dies kostenpflichtig, also vorher fragen.
SELEN soll nicht zugleich mit Vit. C eingenommen werden. Ich nehme am Morgen, nach der Enzymtherapie, zuerst das
Selen, und das Vit. C mindestens 2 Stunden später.

Zahlreiche Erkrankungen, aber auch besondere Lebenssituationen erhöhen den Bedarf an Vitamin C. Der Vitamin C-Bedarf ist beispielsweise erhöht bei:

• Infektionskrankheiten
• Entzündlichen Erkrankungen
• Verletzungen
• Allergien
• Arteriosklerose
• Rauchern
• Leistungssportlern
• Belastungen der Leber
• Ständigen Stress-Situationen
• Einnahme bestimmter Medikamente

Bitte beachten:

Achten Sie bei Ihrer Ernährung stets auf eine gute Vitamin-C-Versorgung Ihres Körpers!

Besprechen Sie im Falle einer chronischen Entzündung oder einer Infektion mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker die Möglichkeit einer Vitamin-C-Hochdosistherapie, um Ihren Körper schnell wieder mit ausreichend Vitamin C zu versorgen.


Eine Zusammenfassung der ganz oben angekündigten Studie können Angemeldete hier anschließend aufrufen!
wenn auch du darüber, und vor allem über wissenschaftliche Ergebnisse zur Vit. C Hochdosis Therapie weißt,
schreibe es bitte!
« Letzte Änderung: 12. Februar 2008, 10:31 von Dietmar E. »
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Dietmar E.

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Wieviel Vit. C ist in ..............
« Antwort #6 am: 12. Februar 2008, 10:13 »
Wenn hier in der Auflistung etwas Wichtiges fehlt, bitte Email an kontakt@krebsforum.at

Die hiesigen Angaben über Vit. C in den verschiedenfarbigen Paprikas wundert mich. Differenzen erwartete ich,
aber gleich um 100 %.

Ich erinnere mich aber auch an eine Untersuchung, wo gleiche Apfelsorten, geerntet an weit voneinander entlegenen Orten, ganz andere Vit. C Angaben hatten.


Vitamin C Gehalt in Nahrungsmitteln


Gemüse   mg pro 100 g

Gemüsepaprika (gelb)   294
Gemüsepaprika (rot)   150
Gemüsepaprika (grün)   139
Broccoli   47
Grünkohl   47
Feldsalat   30
Blumenkohl   30
Kohlrabi   25
Tomaten   22
Spinat   21
Weißkohl   19
Kartoffel (gekocht mit Schale)   14
Nektarinen   35
Obst   
Johannisbeere (Schwarz)   180
Kiwi   80
Zitrone   61
Apfelsine   50
Stachelbeere   35
Pflaume   5
Birne   4
Milch   
Vollmilch   2
Fleisch   
Rinderleber   25
Schweineleber   23
Fisch   
Lachs   3
Forelle   2


Tab. Vitamin -C-Gehalte in verschiedenen Lebensmitteln nach Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 1999, entnommen aus: Bässler, K.H.; Golly, I.; Loew, D.; Pietrzik, K.: Vitamin - Lexikon. Urban&Fischer 3. Aufl. 2002
« Letzte Änderung: 12. Februar 2008, 10:26 von Dietmar E. »
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Dietmar E.

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Vit. C auch bei der Chemotherapie ?
« Antwort #7 am: 12. Februar 2008, 10:21 »

Wir wissen, es gibt sehr viele verschiedene Medikamente für die Chemotherapie.

Vor einiger Zeit habe ich die Information gelesen, dass die Einnahme von

Vit. C. während der Chemotherapie nicht empfehlenswert ist, ja nachteilig sein kann.

Daher jegliche Medikation mit dem Hausarzt, dem Facharzt, dem Onkologen vorher absprechen!

Der Bericht betrifft Prostatakrebspatienten, während der Chemo.


Jeder im Forum angemeldete, kann sich dies nachstehend ansehen!

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Dietmar E.

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Vitamin C in der Tumortherapie, eine Zusammenfassung
« Antwort #8 am: 12. Februar 2008, 10:42 »

Eine schöne Zusammenfassung von Informationen und Quellen einerseits,
eine nachvollziehbare Erklärung zu Vitamin C allgemein
und für uns Tumorpatienten besonders, fand ich hier.
Wenn auch du über die Vit. C Hochdosistherapie Infos hast,
bitte sende es mir; danke!  kontakt@krebsforum.at


________________________________________

Vitamin C in der Tumortherapie - ein Review
Von Heinz Kreher, Mühltal

Zusammenfassung

Welche Möglichkeiten gibt es mittels hochdosierter Vitamin- C- Therapie, das Krebsgeschehen positiv zu beeinflussen? Gibt es Erfahrungen, Berichte, Ergebnisse welche die Wirksamkeit der Vitamin-C- Therapie belegen? Sind diese fundiert und sind sie auch in der Praxis reproduzierbar? Dieser Beitrag soll eine Bestandsaufnahme der Literatur zum Thema Vitamin- C- Therapie sein. Es gibt viele Berichte und Bücher und allen wurde versucht Rechnung zu tragen, doch sind wir Heilpraktiker und nicht Statistiker: das Ergebnis zählt, zum Wohle des Patienten.
 
Einführung
Der Krebs, und dazu gehören auch die bösartigen Erkrankungen des lymphatischen und blutbildenden Systems, ist die Ursache von 22 Prozent aller Todesfälle in den Vereinigten Staaten. In jedem Jahr erkranken in den USA etwa 600000 Menschen an dieser Krankheit, in Deutschland sind es jährlich rund 350000 Neuerkrankungen. Ein Großteil von ihnen, rund 420000 in den USA und etwa 220000 in Deutschland, sterben daran. Die durch den Krebs verursachten Leiden sind sehr viel größer als bei den meisten anderen Krankheiten. Aus diesem Grund haben z.B. die USA der Krebsbekämpfung einen besonderen Vorrang eingeräumt und stellen jährlich mehrere hundert Millionen Dollar für die Krebsforschung zur Verfügung. Allein im Jahre 1985 war es eine Milliarde Dollar. Trotz der hohen Beträge und der intensiven Bemühungen, die für die Krebsforschung aufgewendet wurden, ist man in den vergangenen 25 Jahren nur sehr langsam vorangekommen. In den letzten 30 Jahren ist es gelungen, die Überlebenszeit nach der ersten Diagnose wesentlich zu verlängern, vor allem durch Verbesserungen der Operationstechniken und der Anästhesie. Während der vergangenen 25 Jahre sind die Behandlungsmethoden für bestimmte Krebsarten vor allem durch die Anwendung von Strahlen- und Chemotherapie verbessert worden, aber bei den meisten Krebsarten ist es weder gelungen, die Zahl der Erkrankungen zu verringern, noch die Überlebenszeit nach der Diagnose zu verlängern. Es ist unverkennbar, daß wir neue Ideen brauchen, wenn wir diese Geißel der Menschheit erfolgreicher bekämpfen wollen.
Eine dieser Ideen war, daß man bei der Krebsvorbeugung und Behandlung hohe Dosen Vitamin C verabreichen könne. Die wichtigsten Arbeiten in dieser Richtung hat Dr. Ewan Cameron, der ehemalige Chef der chirurgischen Abteilung im Vale of Leven Hospital, Loch Lomondside, Schottland, und medizinischer Direktor am Linus Pauling Institute of Science and Medicine geleistet. Irwin Stone behandelte in seinem 1972 erschienenen Buch The Healing Factor: Vitamin C Against Disease die ersten Berichte darüber, daß das Vitamin in Dosen von einem bis vier Gramm täglich, die manchmal zusammen mit höheren Dosen Vitamin A verabreicht wurden, offensichtlich bei einigen Patienten die Krebsbehandlung günstig beeinflussen konnte. Diese Arbeit wurde größtenteils in den Jahren 1940 bis 1956 geleistet. Obwohl es Hinweise darauf gab, daß das Vitamin C in diesen Dosen bei der Krebsbehandlung positiv wirkt, erfolgte in den ersten Studien keine gründliche Untersuchung der möglichen Vorteile, welche die Anwendung von Vitamin C in diesem Zusammenhang erbrachte. Auch über mit Tieren vorgenommene Studien gab es günstige erste Berichte, aber man hatte den ersten Arbeiten auf diesem Gebiet keine weiteren gründlichen Untersuchungen folgen lassen.
 
Vitamin C-Resorption und Ausscheidung
Von Seiten der offiziellen Ernährungsmedizin wird bis heute postuliert, 60-70 mg täglich seien zur Deckung des Tagesbedarfs ausreichend; eine darüber hinausgehende Menge des Vitamins könne im Körper nicht gespeichert werden und wird einfach ausgeschieden. Normalerweise brauche man demnach man keine Vitamin-C-Pillen. Diese Behauptungen sind falsch. Die Beobachtungen, die man über die Konzentration von Ascorbinsäure im Blutplasma im Verhältnis zur Kapazität des Mechanismus für die tubuläre Resorption bei verschiedenen Personen gemacht hat, sagen etwas über die biochemische Individualität hinsichtlich des Vitamins C aus. In einer Studie mit 19 Versuchspersonen schwankte die Kapazität zwischen 10 und 20 mg pro Liter (Friedman, Sherry und Ralli 1940). Andere Forscher haben ähnliche Schwankungen festgestellt. Ascorbinsäure findet sich in den verschiedenen Körperflüssigkeiten und Organen, besonders in den Leukozyten und im Blut. Auch die Konzentration im Gehirn ist hoch. Wenn eine Person, die nicht ausreichend mit Ascorbinsäure versorgt ist, eine größere Menge davon aufnimmt, wird sie sehr schnell aus dem Blutserum in die Leukozyten sowie in andere Zellen und Organe, wie zum Beispiel die Milz, transportiert. Die Menge, die im Blutserum verbleibt, kann geringer sein, als die Kapazität des Mechanismus der tubulären Resorption, sodaß nur sehr wenig mit dem Urin ausgeschieden wird. Harris und Ray haben 1935 ein Testverfahren entwickelt, um zu zeigen, mit welcher Affinität die Gewebe Ascorbinsäure aus dem Blutserum aufnehmen. Bei diesem sogenannten Belastungstest bekommt die Versuchsperson oral oder intravenös eine bestimmte Dosis Vitamin C, und nach sechs Stunden wird der Urin analysiert und sein Ascorbinsäuregehalt festgestellt. Wenn eine Dosis von etwa 1 g oral gegeben wird, dann lassen sich bei den meisten Personen, deren Blutserum nicht völlig frei von Ascorbinsäure war, nach sechs Stunden im Urin noch 20 bis 25 Prozent des ausgeschiedenen Vitamins nachweisen.
Eine Person, die einen geringeren Prozentsatz der aufgenommenen Ascorbinsäure ausscheidet, kann das entweder tun, weil sie in ihrer Nahrung eine nicht ausreichende Menge des Vitamins aufgenommen hat, so daß im Gewebe keine Ascorbinsäure mehr enthalten ist, oder weil eine biochemische Abnormität im Körper dafür sorgt, daß die Ascorbinsäure im Blutserum sehr rasch abgebaut wird, möglicherweise deshalb, weil sie sich sehr schnell in andere Substanzen verwandelt. Vanderkamp hat 1966 berichtet, daß Patienten mit einer chronischen Schizophrenie mit einer zehnmal höheren therapeutischenDosis Ascorbinsäure behandelt werden mußten, als sie bei anderen Personen notwendig war, um einen Teil davon im Urin nachweisen zu können. Diese Beobachtung wurde (1967) von Herjanic und MossHerjanic bestätigt. In dieser Studie erhielten 44 kürzlich mit akuter Schizophrenie in eine Klinik eingelieferte Patienten und 44 andere Versuchspersonen jeweils 1,76 g Ascorbinsäure oral verabreicht. Anschließend wurde die innerhalb von sechs Stunden mit dem Urin ausgeschiedene Menge gemessen. Bei der Menge der ausgeschiedenen Ascorbinsäure ließen sich individuelle Unterschiede bis zum Zwanzigfachen feststellen. Sie variierte von zwei bis 40 Prozent, wobei die Schizophreniepatienten nur etwa 60 Prozent dessen ausschieden, was im Urin der anderen festgestellt wurde. Diese Variationen sind wahrscheinlich sowohl durch die unterschiedliche Ernährung als auch durch genetische Faktoren bedingt. Die Verteilungsmuster lassen den Schluß zu, daß es im Hinblick auf die Verarbeitung der Ascorbinsäure drei verschiedene Typen von Menschen gibt, und zwar Personen, die geringe, mittlere und große Mengen ausscheiden. Diese Frage ist bisher jedoch noch nicht ausreichend untersucht worden. Einige Versuchspersonen, die sich für diese Studie zur Verfügung gestellt hatten, bekamen acht Tage lang täglich 1,76 g Ascorbinsäure. Nach der letzten Dosis wurde festgestellt, welche Menge Ascorbinsäure während der darauf folgenden sechs Stunden ausgeschieden worden war. Von 16 Personen, die zunächst nur eine sehr geringe Menge ausgeschieden hatten (weniger als 17 Prozent), gehörten acht jetzt nicht mehr zu dieser Gruppe, während die übrigen acht auch weiterhin nur sehr wenig Ascorbinsäure ausschieden. Danach darf man vermuten, daß diese Personen das von ihnen aufgenommene Vitamin C nicht normal verarbeiten. Vielleicht brauchten sie sehr viel größere Mengen Ascorbinsäure, um gesund zu bleiben.
 
Korrelationen zwischen Krebserkrankungen und dem Vitaminstatus
Die enge Korrelation der Plasma- oder Gewebespiegel unterschiedlicher Vitamine mit dem Auftreten bestimmter Krebserkrankungen wird in epidemiologischen Studien sichtbar. In den letzten Jahren wurden einige in dieser Hinsicht interessante Arbeiten veröffentlicht, ihre Ergebnisse sind im folgenden stichwortartig aufgelistet:
Bei regelmäßiger Vitamin C-Aufnahme ........

Weiter geht es unter:
http://www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/onkologie/VitaminC.html

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Dietmar E.

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Vit. C, hilft es bei Krebs, z. B. urogene Krebsarten?
« Antwort #9 am: 12. Februar 2008, 10:48 »
Unter diesem Link fand ich schon vor Jahren viele
interessante Infos zu Vitamin C.

Zwischenzeitlich gibt es dort weitere Informationen,
speziell bei urogenen Krebsarten!

http://www.promann-hamburg.de/VitC.htm


Vitamin C gegen Krebs

3 Fälle, dokumentiert im Journal der Canadian Medical Association, 28.3.2006

Interessant die Vit. C Hochdosistherapie, wo man viel Interessantes findet unter: http://www.pascoe-global.com/sites/vc/content/index_ger.html

Nun zurück zu:

Intravenously administered vitamin C as cancer therapy: three cases

Hochdosiertes Vitamin C tötet Krebszellen

Einführender Text: "Chemiefabrik Mensch" und "Sauerstoff"

Kritisches zu Vitamin C:

Dr.Barrett, Quackwatch-Gegenposition, 1999

Dr.Blair:
DNA-Zerstörung durch Vitamin C?

Zur Diskussion von Blairs Studie

Thomas E.Levy:
The Safety of High Doses of Vitamin C
   

Die Chen-Studie, Sept.2005:

PNAS-Studie von Chen et.al Septb.2005

Abstract der Studie mit Übersetzung

Letztes Kapitel (Diskussion)
der Studie mit Übersetzung

Meldung der Ärztezeitung

BPS-Forum Vitamin C Septb.2005

KISP-Forumsextrakt
Vitamin C
   

Zur Einordnung der Chen-Studie:

Geschichte der Hochdosis Vitamin C Gabe

Studie von Padayatty et al. 2004:

Levine et al., JAMA, 1999:
Criteria and Recommendations for Vitamin C Intake

Externer Link:
www.vitamincfoundation.org
   

Weitere Vit-C-Studien:

Vitamin C zusammen mit
Vitamin K3

Riordan: 7 Fälle

Einzelne Therapie-Versuche:

Therapie-Versuch:

Hochd.VitC plus
Alpha-Lipons.


Dr.Cathcart:
Anweisungen zur Anmischung von IV-VitC



Eigene Seite:
Praxis der VitC-Hochdosis-Therapie

Yeom, Seoul, 2007:
Lebensqualität bei Krebspatientn im Endstadium wird verbessert


Wer sich gründlich mit Vitamin C beschäftigen will: Es gibt mehr als 80.000 Veröffentlichungen zu Vitamin C. Eine Auswahl mit einem Literatur-Verzeichnis von 1.200 Veröffentlichungen hat gemacht:
Thomas E.Levy: Vitamin C, Infectious Diseases, and Toxins Curing the Incurable - Zu beziehen über www.amazon.com
« Letzte Änderung: 05. August 2008, 21:38 von Dietmar E. »
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Frage zu Vit. C
« Antwort #10 am: 12. Februar 2008, 11:17 »
Hallo Dietmar
Eine Frage zu Vitamin C
Verträgt sich Vitamin C  mit allen anderen Stoffen, die wir dem Körper täglich zuführen sollten, oder gibt es Stoffe bei denen es besser ist, sie getrennt einzunehmen?
Ich denke da an die Aufhebung von Wirkung oder mögliche Unverträglichkeiten:
Liebe Grüße Siegfried

Admin:
Servus Siegfried,
danke für deine sehr berechtigte Frage, die auch mich immer wieder in solchen Zusammenhängen interessiert. Ich spitze überall die Ohren, aber bisher weiß ich nur vom Problem Selen mit Vitamin C. Ich würde mich aber freuen, wenn hier eine fundierte Person, Ernährungswissenschaftler, Pharmakologe bzw. ..., antworten würde.
Ähnlich gelagert ist es bei anderen Nahrungsergänzungen, also anderen Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelemente. Mir ist keine weitere Problematik bei der "gemischten Einnahme" bekannt. Ich selbst versuche aber einen zeitlichen Abstand möglichst zu beachten, und reichlich zu trinken.
Enzymtherapie: Hier ist gefordert, vorher und nachher keinerlei Nahrung zu sich zu nehmen. Näheres findet man sicher auch hier im Krebsforum. Einfach auf der HAUPTSEITE (immer!) bei "Suche im Forum" Enzymtherapie etc. eingeben.
Und weil wir gerade dabei sind:
In Salzburg Stadt läuft seit ca. 1 Jahr ein Versuch mit allen Apotheken (ggf. auch hier im Krebsforum bekanntgegeben: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,687.0.html), wo jedes Medikament in Bezug auf andere gerade einzunehmenden Medikamente auf "ungewünschte Reaktionen" über den PC abgerufen werden kann. Laut einer Mitteilung soll dies bei Erfolg Österreich weit kommen.
Meine Apotheke in Wien kann das schon, und ich bitte manchmal ausdrücklich darum. Entweder gleich, oder durch einen Anruf kurze Zeit später, ruft mich die Apotheke Donauzentrum, 1220, retour. Danke!
« Letzte Änderung: 12. Februar 2008, 13:44 von admin »

Siegfried

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Vitamin C als Faltenkiller??
« Antwort #11 am: 21. Februar 2008, 11:10 »
Hallo Dietmar
Wie ich gerade erfahren habe gilt Vitamin C als Faltenkiller, das ist doch ein positiver Nebeneffekt. Nicht nur gesund, sondern auch jugendlich schön bleiben.
Hast du da irgendwelche Infos dazu? Ich frage nur im Namen der medizinischen Gesamtsicht ;D.
Liebe Grüße Siegfried
PS Da stellt sich die Frage wie alt so mancher Vitamin C Konsument wirklich ist ;)?

Admin:
Leider Siegfried, mein Teint ist noch so jugendlich, dass ich diesbezüglich keine Infos habe. Doch in der Werbung hört und liest man ständig, dass nicht nur Fruchtsäuren, Aloe Vera u. ä. da und dort - wirkungsvoll - drinnen sei, sondern auch Vitamine, Mineralstoffe Spurenelemente. Wieviel? Das wird wohl unter "Spuren" fallen oder in den Sternen stehen, glaube ich. Dass eine ausgewogene Ernährung, mit 5 x täglich Obst/Gemüse (mit Vit.C) gegen Faltenbildung wirkt, kann ich mir schon vorstellen. Auch bei uns, hihi.

« Letzte Änderung: 21. Februar 2008, 12:31 von admin »

Siegfried

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Vitamin C als Faltenkiller?
« Antwort #12 am: 21. Februar 2008, 15:51 »
Hallo Dietmar
Nun mal raus mit der Sprache wie alt bist Du wirklich?
Ist das mit den Falten wegen dem Sauren (wo zieht es die Falten hin? ;)).
Kannst es uns ja sagen, wir wollen auch so jugendlich faltenfrei herumlaufen :D, äh ich meine so gesund ;D.
Liebe Grüße Siegfried

Dietmar E.

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Vit. C - Cholesterin, LDL, Triglyzeride
« Antwort #13 am: 30. Juli 2008, 18:56 »
04/07/08  Elsevier

Vitamin C senkt das LDL und die Triglyzeride…

Vitamin C hat sich in der Reduktion des Gesamtcholesterins als wirksames Therapeutikum erwiesen. Wie sich Vitamin C auf das Low-Density-Lipoprotein (LDL) und High-Density-Lipoprotein (HDL) auswirkt, die bessere Prädiktoren für die koronare Herzkrankheit sind, war bislang unklar. Dass eine Vitamin-C-Supplementation von mindestens 500 mg pro Tag über mindestens 4 Wochen das LDL und die Triglyzeride signifikant senken kann, ergab eine Metaanalyse, die das Journal of Chiropractic Medicine veröffentlichte.

In 13 zwischen 1970 und 2007 publizierten Studien hatten Patienten mit Hypercholesterinämie 3 bis 12 Wochen lang mindesten 500 mg Vitamin C pro Tag erhalten.

Demnach nahm mit der Vitaminsupplementation das LDL um 7,9 mg/dl ab, das HDL allerdings um 1,1 mg/dl zu. Auch die Triglyzeride reduzierten sich um 20,1 mg/dl.

Wenn auch diese Veränderungen nur ...... http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Praxisradar_Detail?articleItemId=fbe15ef7bfaca60ff05c871689d08d69
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Werner

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Vit. C kann ......
« Antwort #14 am: 05. August 2008, 21:43 »
Vitamin-C-Injektion tötet Krebszellen ab

Es könnte ein spektakuläres Comeback werden: Lange Zeit war Vitamin C in der konventionellen Krebstherapie abgeschrieben. Nun haben Forscher mit seiner Hilfe das Krebswachstum bei Versuchstieren stoppen können - aber nur in hohen Dosen und direkt ins Blut injiziert.

Washington - Seine segensreiche Wirkung entfaltet das Vitamin nur unter einer Bedingung: Es muss in hohen Dosen direkt in die Blutbahn gelangen. Eine orale Aufnahme, beispielsweise über Vitamintabletten, sei wirkungslos, erklären die Wissenschaftler um Qi Chen von National Institute of Health (NIH) in Bethesda. Wirksam gegen Krebszellen werde das Vitamin über die Bildung von aggressivem Wasserstoffperoxid, das Krebszellen abtöten könne, ohne gesunde Zellen zu schädigen, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe das Fachblattes "Proceedings of the National Academy of Sciences".

Über den möglichen Nutzen einer Vitamin-C-Behandlung bei Krebs ......... http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,570113,00.html

Ähnlich der heutige Artikel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33271


Siehe auch: http://www.pascoe-global.com/sites/vc/content/index_ger.html

und: http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?p=585547#post585547




« Letzte Änderung: 05. August 2008, 21:58 von admin »