Autor Thema: Neu hier  (Gelesen 2770 mal)

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Renate

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Neu hier
« am: 06. Oktober 2007, 19:03 »
Liebe Forumsmitglieder,
möchte mich hiermit vorstellen. Habe 1986 ein Rektumkarzinom gehabt, welches erfolgreich operiert wurde, d.h., erfolgreich insofern, weil ich den Krebs überlebt habe. Allerdings habe ich seit dieser OP ein Colostoma, welches aber relativ gut zu versorgen ist. Ich bin in Wien geboren und wohne seit 1979 in Deutschland, bewege mich aber immer gerne bei meinen Landsleuten via Internet. Vielleicht möchte sich ja jemand mit mir austauschen bezüglich Stoma oder so. Viele liebe Grüße vorerst mal von Renate.

squattro

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Neu hier
« Antwort #1 am: 13. November 2007, 22:43 »
hallo!
ich bin neu hier und hoffe, dass ich igendwann durchblicke, wie das ganze hier funktioniert.
kurz zu mir: bin 27 jahre und mutter einer 7-jährigen tochter. der grund, dass ich mich hier angemeldet hab ist, dass mein mann heuer im juli erfuhr, dass er an krebs >:( leidet...

vielleicht möchte sich jemand mit mir austauschen. wäre nett.

lg
squattro

Renate

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Neu hier
« Antwort #2 am: 14. November 2007, 17:30 »
Hallo squattro,
es sind sicher viele im Forum, die sich mit Dir austauschen. Du solltest dafür den für Deinen Mann zutreffenden Thread anklicken. Es gibt hier sehr viele verschiedene Arten von Krebs. Ausserdem stellst Du am besten Deine Fragen die Dich interessieren. Lg Grüße Renate
« Letzte Änderung: 16. November 2007, 16:35 von admin »

squattro

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Darmkrebs
« Antwort #3 am: 14. November 2007, 20:03 »
hallo!
ich weiß nicht ob ich JETZT richtig bin. vielleicht doch. irgendwie komm ich nicht ganz zurecht  :-[
naja, jedenfalls würd ich gern wissen, ob sich sonst jemand mit der diagnose "neuroendokrines karzinom" (primärtumor im dünndarm) mit lebermetastasen auseinandersetzen muss.

lg
squattro

GEP-NET

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Re: Neuroendokrines Karzinom
« Antwort #4 am: 28. Februar 2009, 21:23 »
Hallo squattro!
Deine Anfrage stammt zwar vom Nov. 2007 aber da ich erst seit gestern in diesem Forum Mitglied bin...ist klar. Neuroendokrines Karzinom
primär Dünndarm, Lebermetastasen, Knochenmetastasen war die Diagnose im Sept.2004 auch bei mir.Habe seit dieser Zeit einiges hinter mir, Allgemeizustand ist aber nicht so schlecht. Sollte jemand Fragen zu dieser seltenen Krebsart haben stehe ich gerne zur verfügung.

Ossi

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Re: Neu hier
« Antwort #5 am: 07. März 2009, 12:10 »
Hallo GEP-NET!

Bin neu im Forum und indirekt Betroffener. Meine Tochter (35 J., Mutter von 2 Kindern) wurde im Mai 2008 mit ähnlicher Diagnose konfrontiert (Neuroendokrines Karzinom primär Dünndarm, Lebermetastasen, rechte Herzklappe arbeitet nur eingeschränkt).
Nach begonnener Hormontherapie hat sich ihr Zustand bis November merklich gebessert, leider hat dieser Trend nicht angehalten und es ist seit Dezember eine wesentliche Verschlechterung eingetreten.
Primäres Problem waren Wasseransammlungen im Körper, damit eine Gewichtszunahme von ca. 12 kg. Seither konnte zwar das Wasser durch entsprechende Medikamente wieder wesentlich reduziert werden jedoch ist der körperliche Zustand insgesamt sehr schwach und sie deutlich abgemagert. Die Verdauung funktioniert nicht richtig und zeitweise wird sie von Durchfall geplagt, dazu kam im Jänner noch ein Nierenstau links zu dessen Behandlung eine Nierenschiene verlegt werden musste. Verständlicherweise ist die Moral angeschlagen, aber mehr als 2 Monaten ohne vernünftigen Schlaf (maxmal 3 Stunden) geht klarerweise an die Substanz.

Hätte gerne Erfahrungswerte mit Dir als ebenfalls Betroffener ausgetauscht

Viele Grüsse
Ossi

Dietmar E.

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Servus Ossi,
servus Squattro,
servus Renate!

Beim letzten Treffen der SHG Krebspatienten für Krebspatienten in Wien waren zwei neue Mitglieder mit Darmkrebs.
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3081.msg8130.html#msg8130
Über einzelne Details wie "wo ist/war der Krebs genau" kann ich leider nichts dazu sagen.

Überraschenderweise waren gleich sechs neue Krebspatienten da; auch waren wir dieses Mal sehr sehr viele Frauen und Männer.

Für alle Krebsarten und über sonstige Informationen habe ich auf 4 Tischen Infos aufgelegt gehabt.
Das Kurzreferat war interessant; alle Anwesenden konnten sich bei der Diskussion und mit Fragen beteiligen.

Wenn jemand von euch Infos möchte, nur schreiben. Diese kommen per Emailanlage an die gewünschte
Emailadresse. Wenn es Sachen für den Postversand sind, werde ich noch nach der Adresse fragen.


ALLE Broschüren etc. sind kostenlos, weiters keine Portokosten!

AUCH kein Mitgliedsbeitrag!

Anfragen an Dietmar Erlacher, Bundesobmann, kontakt@krebspatient.at oder kontakt@krebsforum.at

Einige Infos kann jeder Angemeldete hier unten als Anlage herunterladen. Da es jeweils nur ca. eine A4 Seite ist,
geht das schnell. Aber, angemeldet must du sein, sonst siehst du nicht einmal die Anlage!

Da zu wenig Platz, schreibe ich gleich einen zweiten Beitrag mit Anlagen!


"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Krebs? Mündiger Patient? Hier gibts (Erst)Infos in der Anlage!
« Antwort #7 am: 07. März 2009, 19:38 »

Im vorigen Beitrag sieht jeder Angemeldete die 5 Anlagen.

In diesem Beitrag ist in der Anlage die Fortsetzung:

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Ossi

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Re: Neu hier
« Antwort #8 am: 26. März 2009, 12:32 »
Hallo Dietmar.

Der Zustand meiner Tochter ist leider unverändert schlecht. Hatte vorige Woche ein Gespräch mit dem behandelnden Oberarzt und das Ergebnis war sehr ernüchternd. Die Leber ist stark vergrößert und voller Metastasen, eine allfällige Operation ist auf Grund ihres Gesamtzustandes nicht möglich. Es ist sozusagen das Ende der Fahnenstange erreicht und er sieht keiner Möglichkeit mehr irgendetwas zu unternehmen außer Schmerzbekämpfung, ihre Lebenserwartung beziffert er mit maximal 3 Monaten.
Habe gestern im Internet etwas über "Selektive Interne Radiotherapie (SIRT)" in Erfahrung gebracht, hast Du dazu vielleicht irgendwelche Informationen (wo und wie in Österreich) die mir weiterhelfen könnten?

Danke im Voraus
Ossi

Dietmar E.

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"Selektive Interne Radiotherapie (SIRT)" - Darm-/Leberkrebs
« Antwort #9 am: 26. März 2009, 12:43 »
Servus Ossi,

sehr arg ist die Situation bei euch.

Bisher haben wir im Forum und in den Wiener SHG diese Frage noch nie gehabt.
Zu "Selektive Interne Radiotherapie (SIRT)", wenn Schulmedizin, würde ich mich
an die Onkologie oder Radioonkologie im AKH wenden, oder bist du nicht in Wien?

Alternative oder komplementäre Therapie bei einem ähnlichen Fall wurde beim letzten
SHG-Treffen (nächstes am 2.4. in der Heinestr.) Dr. Kleef genannt. Gib den Namen
auf unserer Hauptseite rechts oben ein, bei "Suche im Forum".

Alles Gute, und viel Kraft, wünsche ich euch!

LG.
Dietmar
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Ossi

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Re: Neu hier
« Antwort #10 am: 26. März 2009, 14:13 »
Hallo Dietmar,

danke für Deine rasche Antwort.

Bin leider nicht aus Wien, meine Tochter wird im KH Wels behandelt. SIRT ist keine alternative Behandlung sondern eine relativ neue Methode und wird in einigen deutschen KH eingesetzt. Nachstehend eine Kurzbeschreibung die ich im Internet gefunden habe:

Selektive Interne Radiotherapie (SIRT)

Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist eine neuartige Form der gezielten Strahlenbehandlung, mit der Lebermetastasen und Lebertumoren behandelt werden können. Dazu wird über die Leistenarterie ein Katheter in die Arterie der Leber geschoben. Hierüber verabreichen die Ärzte so genannte „Mikrosphären“, kleine Partikel, die einen radioaktiven Stoff (Yttrium-90) enthalten. Die Partikel werden mit dem Blutstrom in direkt in die Metastase geschwemmt, wo sie in den kleinsten Gefäßen hängen bleiben. Durch die Verstopfung (Embolisation) der kleinen Blutgefäße wird einerseits die Durchblutung der Metastase behindert, andererseits wirkt jetzt die Strahlung von den Mikrosphären direkt auf die Lebermetastase. Yttrium-90 setzt dabei Strahlen frei, die maximal ein Zentimeter in das umliegende Gewebe eindringen, so sind benachbartes Gewebe oder Organe von der Bestrahlung kaum betroffen.

Die SIRT wird gemeinsam von Nuklearmedizinern und Radiologen unter Röntgenkontrolle durchgeführt. Die Behandlung an sich dauert etwa 2 Stunden, anschließend müssen die Patienten zwei Tage lang auf der Station beobachtet werden, so lange nämlich, bis der Großteil der Strahlenenergie von den Mikrosphären auf das Metastasengewebe abgegeben worden ist.

Kurze Zeit nach der Behandlung kommt es oft zu Schmerzen im Bereich der Leber und des Oberbauches, dazu auch Übelkeit oder Fieber. Verursacht wird dies durch die Embolisation der kleinen Lebergefäße; die Beschwerden können jedoch mit Medikamenten effektiv behandelt werden. Weitere Komplikationen entstehen, wenn die strahlenden Mikrosphären über Umgehungsgefäße mit dem Blutstrom von der Leber in andere Organe wie Lunge, Gallenblasewand oder Magenwand gelangen.

Aus den bisherigen Behandlungsergebnissen mit der SIRT weiß man, dass die Therapie fast immer eine deutliche Größenabnahme der Lebermetastasen bewirkt, darüber hinaus nimmt die Tumoraktivität in den  Metastasen deutlich ab. Eine vollständige Heilung jedoch kann leider nicht erreicht werden. Seit 2006 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten für eine SIRT.


Solltest Du dahingehend noch irgendwelche Informationen bekommen wäre ich Dir für eine Rückmeldung dankbar denn "KEINE CHANCE IST AUCH EINE CHANCE"

LG
Ossi

Dietmar E.

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So würde ich dir empfehlen den Onkologen Dr. Greil in Salzburg anzurufen,

wenn er nicht gerade in Innsbruck ist:

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3183.msg8384.html#msg8384


Ich habe ihn beim Weltkrebskongress in Wien, Austria Center, im Spätherbst des Vorjahres getroffen

und angesprochen und mich für seine Hilfsbereitschaft für uns Krebspatienten bedankt!

Dies im Namen von "Krebspatienten für Krebspatienten".

Sage ihm einen schönen Gruß vom Vereinsobmann Dietmar Erlacher.



Eine weitere Option wäre Ö. bekanntester Onkologe Dr. Zielinski, am AKH (01-40400- .....). Bei der selben

Veranstaltung war ich bei der Pressekonferenz dabei und hat mein Verein eine Stellungnahme in der

Pressemappe geschrieben. Auch ihm herzliche Grüße.


Über alle gibt es Aufzeichnungen hier im Forum!
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1343.msg3378.html#msg3378

und: Gib den Suchnamen
auf unserer Hauptseite rechts oben ein, bei "Suche im Forum".



"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Ich suche .............
« Antwort #12 am: 26. März 2009, 14:46 »

äußerst stark besucht ist:

www.krebskompass.de
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Ossi

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Re: Neu hier
« Antwort #13 am: 26. März 2009, 15:28 »
Hallo Dietmar,

vielen Dank für Deine Hinweise, werde mich umgehend dahinterglemmen.

LG
Ossi