PS: Alle Mitteilungen werde ich hier einfließen lassen, bitte daher "antworten", oder an kontakt@krebsforum.atHallo,
ich hätte gerne gewußt, wie hoch die (Strahlen)Belastungen bei bildgebenden Verfahren sind.
Wie sieht es mit den Kontrastmitteln aus, "normal" bzw. radioaktiv bzw. ....
Und wie ist das:
Natürliche Strahlung auf 500 m........
Auf 2000 m........
Im Flieger auf 8.500 m........
In Bad Gastein (Radon, z.B. 250 Bequerel lt. szt. EU-Vorschrift; es gab schon 250.000 Bequerel im Ötztal).............
Panormamaröntgen........
Einzelzahnröntgen.......
Thorax-Lungenröntgen, meist 2,3 Aufnahmen.......
HWS-Röntgen, meist etliche Aufnahmen, detto LWS.........
CT vom Thorax.........
CT vom Abdomen........
PET Ganzkörper............
PET-CT Ganzkörper......
Schilddrüsen-Szintigraphie.....
Ganzkörperszinti ........
Ultraschall........
MRT ........
Bestrahlungen wegen Krebs..........
ff.
Als Schutz vor vden Strahlen werden manchmal Körperteile abgedeckt.
Welchen Schutz gibt es noch bzw. was, um die Strahlenbelastung besser/schneller abzubauen?
http://www.surfmed.at/?news/1be9e1455b7d2cc3a9994fed8087a279 Selbst bei wiederholtem Röntgen oder gleichzeitigem Darstellen verschiedener Körperabschnitte erreicht die Strahlendosis noch nicht lebensbedrohliche Grenzwerte über 1 Sievert (Sv). So legt die seit 1988 gültige Röntgenverordnung die Grenzwerte für medizinisches Personal und Patienten fest. Diese Werte liegen für das Personal bei den jährlichen Belastungen im mSv-Bereich.
Aber die wichtigste Strahlenschutzmaßnahme für den Patienten ist es, nichtindizierte Röntgenuntersuchungen zu unterlassen und wenn möglich auf bildgebende Verfahren auszuweichen, die nicht auf dem Einsatz von Strahlen basieren, wie beispielsweise die Sonographie. Dazu sind gut ausgebildetes Personal und neue Technik für den Patienten ebenso von Nutzen, wie Strahlenschutzschürzen zur Abdeckung der Keimdrüsen.
Natürlichen Strahlen setzen wir uns etwa im Hochgebirge, bei Langstreckenflügen oder in Gegenden mit Urananteilen im Tiefengestein aus. Die durchschnittliche Belastung liegt in Deutschland bei 1,1 mSv pro Jahr, unterliegt aber großen regionalen Schwankungen und kann sich bis auf das Zehnfache erhöhen.
Ganz ohne Strahlenbelastung kommt die Magnetresonanztomografie (MRT) oder Kernspintomografie aus. Bei diesem bildgebenden Verfahren nutzt die Medizin Magnetfelder, die vorzugsweise die Verteilung von Wasserstoffatomen des Körpers erfasst.
Henrie Antoine Becquerel entdeckte die Radioaktivität von Uranerzen
Radioaktiven Jodisotopen (Schilddrüse)
Hat ein Patient beispielsweise Lungenkrebs (kleinzelliges Bronchialkarzinom), reduziert die Bestrahlung sein Risiko, einen Rückfall zu erleiden, um 50 Prozent.
Da bei dieser Diagnose nicht der ganze Körper bestrahlt werden muss, werden dem Patienten vor Beginn der Bestrahlung spezielle Strahlenschutzabdeckungen angepasst. Dadurch konzentriert sich die Bestrahlung auf die erkrankten Organe. Natürlich ist auch der restliche Körper einer Reststrahlung ausgesetzt, aber diese wird so klein wie möglich gehalten.
Eine Strahlentherapie ist nicht beliebig oft wiederholbar, da der Patient irgendwann seine individuelle Höchstdosis erreichen und wie das Opfer einer Reaktorkatastrophe an der Strahlenkrankheit sterben würde. Um trotzdem die Dosis erhöhen zu können, erhalten Patienten nach einer Hochdosistherapie Knochenmark oder Stammzellen von einem Spender.
http://de.wikipedia.org/wiki/StrahlenbelastungAls Strahlenbelastung oder auch Strahlenexposition bezeichnet man die Einwirkung von Strahlung auf Lebewesen. Im Gegensatz zum Begriff Strahlenexposition setzt Strahlenbelastung im Sprachgebrauch des Strahlenschutzes eine schädigende Wirkung voraus. Es gibt unterschiedliche Arten von Strahlung, die in zwei große Gruppen unterteilt werden. Ist die Energie so hoch, dass sie aus Atomen und Molekülen Elektronen entfernen kann, spricht man von ionisierender Strahlung. Dazu gehören die Röntgen- und Gammastrahlung sowie die Teilchenstrahlung (Alpha-, Betastrahlung). Teilchenstrahlung wird, wie auch die Gammastrahlung, von radioaktiven Stoffen ausgesendet. Reicht die Energie für eine Ionisation nicht aus, handelt es sich um nichtionisierende elektromagnetische Strahlung. Deren Bereich beginnt mit Radiowellen und reicht über Mikrowellen und Wärmestrahlung bis zum sichtbaren Licht.
Für den Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor Strahlung aus der gezielten Nutzung von Radioaktivität ist folgender Grenzwert (effektive Dosis) in der europäischen Richtlinie 96/29/EURATOM und der deutschen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) festgelegt:
* 1 mSv pro Jahr für die Bevölkerung
Für volljährige Personen (mit Ausnahme von schwangeren Frauen), die beruflich strahlenexponiert sind, gelten nach den o.g. Rechtsnormen folgende Grenzwerte (effektive Dosis):
* 20 mSv pro Jahr
* 50 mSv pro Jahr (Einzelfall)
WEITERE TABELLEN ABRUFBAR unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung#Wirkung_ionisierender_Strahlung_auf_den_Menschennämlich:
Art der Strahlenquelle Effektive Dosis im Jahr
Natürliche Strahlenquellen
Kosmische Strahlung
(auf Meeresniveau)
0,3 mSv
Terrestrische Strahlung
Äußerliche Bestrahlung
Einatmen von Radon
sonstige innere Strahlung
0,4 mSv
1,1 mSv
0,3 mSv
Künstliche Strahlenquellen
Medizinische Anwendungen 1,9 mSv
Kernkraftwerke (Normalbetrieb) <0,01 mSv
Folgen des Tschernobyl-Unfalls <0,016 mSv
Atombombenversuche <0,01 mSv
Sonstige künstliche Strahlung <0,02 mSv
Zusammen 4,05 mSv
Zunahme der Strahlenexposition durch kosmischen Strahlung mit der Höhe, Abnahme des terrestrischen Anteils:
Höhe über dem Erdboden Effektive Dosis im Jahr
300 km (Space Shuttle) 100-200 mSv (bei ruhiger Sonne)
10 km (Flugzeug) 30 mSv
3800 m 1.8 mSv
3000 m 1 mSv
2000 m 0.6 mSv kosmisch + ~1 mSv terrestrisch
0 m 0.3 mSv kosmisch + 0.5-2 mSv terrestrisch
Gerade erhalte ich dazu von Heribert ein Email, danke dafür:
Die natürliche Belastung liegt je nach Höhe zwischen 1 und 5 Millisivert pro Jahr. Durchschnitt 2,4 mSv/a Hinzu kommen noch etwa 1,2 mSv/a durch Fliegen, Wandern in Höhenlagen, Fall-out von Kernwaffenversuchen etc.
>2. Lungenröntgen = 0,2 mSv
>3. Lungen CT = 10 mSv
>4. CT-Abdomen = 7 mSv
>5. MRT = 0
>6. PET = 18 mSv + Isotope
Knochenszintigraphie: keine direkte Strahlung
Interessant ist noch, dass etwa jeder 4. Mitteleuropäer im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt und an den Folgen stirbt. Durch 10 mSv wird das Krebsrisiko nach einer Verlaufszeit von 40 Jahren um 25% erhöht. Bei Blutkrebs ist die Verlaufszeit bereits nach 10 Jahren erreicht.