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Autor Thema: HPV-Impfung Gardasil  (Gelesen 451 mal)
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Gitti
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« am: 03. November 2008, 16:14 »


Ärzte Zeitung, 03.11.2008
"Eine Innovation mit großem Effekt auf die Volksgesundheit"

Ehrung für Gardasil®: Die Vakzine hat den Prix Galien International 2008 bekommen.

Von Marlinde Lehmann

Eine internationale Jury hat es einstimmig beschlossen: Gardasil® - die vor zwei Jahren in Deutschland eingeführte Vakzine zur Prävention von Vorstufen maligner Läsionen im Genitalbereich, Zervixkarzinomen und äußeren Genitalwarzen - ist Träger des 10. Prix Galien International.

Die Substanz erfüllt dabei nicht nur die Kriterien eines innovativen Moleküls mit nachgewiesener Wirksamkeit, sagte Professor Erland Erdmann, Kardiologe von der Universität Köln und Präsident der internationalen Jury, in der Pressekonferenz zur Preisverleihung in Berlin. Sie habe darüber hinaus auch einen erwünschten präventiven Effekt und eine wesentliche Bedeutung für die Volksgesundheit. Erdmann: "Was ist wesentlicher für die Volksgesundheit, als bei Frauen das Zervix-Karzinom zu verhindern?"

"Mit Gardasil® haben wir einen neuen Typ von Impfstoff", so Dr. Hans Joachim Hutt, Director Scientific & Regulatory beim Unternehmen Sanofi Pasteur MSD. Denn die Vakzine habe ihre Wirksamkeit nicht nur in Immunogenitäts-Tests belegt, sondern auch in Studien mit klinischen Endpunkten - gerade wie dem Verhindern therapiebedürftiger Krebsvorstufen. Bisher hätten sich in Deutschland bereits etwa 1,3 Millionen Frauen und Mädchen mit der Vakzine impfen lassen, berichtete Hutt, und er appellierte, für einen optimalen Nutzen der Vakzine darauf zu achten, dass die komplette Serie mit drei Impfungen erfolgt.

Professor Magnus von Knebel Doeberitz von der Universität Heidelberg wies darauf hin, dass infolge des positiven Effekts auf die Häufigkeit des Auftretens von Zervixkarzinom-Vorstufen auch mit einer drastischen Senkung der Zervix-Ca-Mortalität zu rechnen sei - ebenso damit, dass es weniger fraglich positive PAP-Tests zu klären gebe. Mit Gardasil® sei somit auch "ein Hebel entwickelt worden", der auch ökonomische Aspekte betreffe.
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Evi
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« Antworten #1 am: 05. Dezember 2008, 00:13 »


Donnerstag, 4. Dezember 2008

dpa

Melbourne – Das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion auf den Impfstoff Gardasil®, der vor Infektionen mit onkogenen Varianten des humanen Papillomavirus (HPV) schützt, scheint gering zu sein, wie aus einer retrospektiven Studie aus Australien im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337: a2642) hervorgeht.

Die australische Impfkommission empfiehlt seit April 2007 Mädchen und Frauen im Alter von 12 bis 26 Jahren zur Impfung mit Gardasil®, einem der beiden HPV-Vakzinen. Unter den ersten 380.000 geimpften Schülerinnen im Bundesstaat Victoria kam es bei 35 der 12- bis 19-Jährigen zur Hautausschlägen, Urtikaria und teilweise auch zu Angioödemen oder anaphylaktischen Reaktionen.

............. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34665
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