L I N K S ..... R E C H T ..... U R H E B E R R E C H T ...... und "CHAT" > Heute war ... positiv - negativ ...
Ich schaffe es, du schaffst es, wir schaffen es ............
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Jutta:
Stehaufmännchen
Vom Krankenbett aufs Siegespodest
Die Karriere schien schon beendet zu sein, teilweise sogar das Leben.
Doch sie meisterten ihr Schicksal und schafften das Comeback.
Lance Armstrong
Diagnose Hodenkrebs, Überlebenschance 5 bis 50 Prozent. Der Amerikaner kämpfte sich zurück - und gewann sieben Mal in Serie die Tour de France.
Hermann Maier
Der Salzburger verunglückte im August 2001 mit dem Motorrad und entging knapp einer Amputation des Beines. Im Jänner 2003 gewann er den Super-G in Kitzbühel, danach holte er elf weitere Weltcup-Siege und WM-Gold.
Niki Lauda
Nach seinem Formel-1-Unfall am Nürburgring 1976 erhielt der Wiener schon die Sterbesakramente. Ein Jahr später wurde er wieder Weltmeister.
Julio Gonzales
Der Fußballer gewann 2004 mit Paraguay Olympia-Silber, dann verlor er bei einem Autounfall einen Arm. Im Herbst spielte er wieder in der ersten Liga. Jetzt hofft er auf die WM 2010 in Südafrika.
Karsten Hutwelker
Im August 2006 diagnostizierten Ärzte bei dem Deutschen Knochenkrebs. Heute kickt er für den SCR Altach - und gilt als geheilt.
Ebbe Sand
Kurz vor der Fußball-WM 1998 wurde bei dem Dänen Hodenkrebs diagnostiziert. Sand schob eine Operation auf, trat bei der WM an und erzielte gegen Nigeria nach 16 Sekunden das schnellste Tor des Turniers, Endstand 4:1. Anschließend besiegte Sand auch den Krebs.
Mario Lemieux
"Super Mario" gilt als einer der besten Eishockeyspieler aller Zeiten. 1993 wurde beim Kanadier ein Tumor des Lymphsystems entdeckt. 1995 spielte er wieder in der NHL, erst 2006 trat er zurück.
Siegfried:
Hallo Jutta
All diese Leute sind Vorbilder aber die Helden sind für mich die „Normalos“, Menschen die mit herkömmlichen Mitteln und ohne Spitzenärzte, immer wieder wie Phönix aus der Asche steigen.
Denen die Alltagssorgen nicht abgenommen werden, nein sie wachsen noch ins unermessliche. Eigentlich spricht nichts dafür, dass sie immer wieder ins normale Leben streben, aber sie tun es. Sie gehen wieder an ihre Arbeit, kümmern sich um das wohl der Familie. Halten den Motor am laufen weil sie es sich nicht leisten können das ihre Krankheit noch mehr Opfer fordert.
Frauen die trotz Krankheit den Haushalt führen, die Kinder erziehen und noch Arbeiten gehen, sind meiner Meinung doch mehr als ein Weltmeister, dem alles abgenommen wird damit er ein einziges Ziel verfolgen kann.
Ein Mann der trotz Therapie, aus finanziellen Sorgen zur Arbeit geht, obwohl er morgens nicht weis, wie er die Energie zum aufstehen aufbringen soll, ist wohl höher einzuschätzen, als ein Mensch der keine Nöte kennt und ein Ziel verfolgt, welches nur für die Befriedigung seines Egos wichtig ist.
Wer die körperlichen Vorraussetzungen hat, erlebt eine wesentlich schnellere Rehabilitation, als jemand der einen normal funktionierenden Körper sein Eigen nennt.
Wenn ein Spitzensportler sich in medizinischer Behandlung befindet, werden ihm andere Therapien und Einrichtungen zuteil, als einem kleinen Arbeiter der nicht in der Presse die Wunder der Medizin preisen kann.
So sage ich, und die Vorbilder werden es mir verzeihen, meine Helden sind die Menschen von denen niemand berichtet und die keiner kennt.
LG Siegfried
Josef:
Hallo Siegfried,
finde ich auch so.
Aber noch viel wichtiger ist es ein "Vorbild" zu haben, z.B. als "Hebstecken neben der Chemo".
Deshalb gefällt mir diese Aufstellung bekannter Leute sehr gut.
Schönen Tag!
Josef
Siegfried:
Hallo Josef
Auch ich bin der Meinung, dass es wichtig ist prominente Vorbilder zu haben, Idole denen man nacheifern kann.
Ich wollte auch die Verdienste dieser Menschen nicht schmälern, aber es ist schon etwas einschüchternd, wenn sich ein Krebskranker sagt „was der geschafft hat schaffe ich nie“, ist das meiner Meinung nach auch etwas kontraproduktiv.
Deshalb habe ich meine Helden bei Juttas Beitrag vorgestellt, Menschen in denen sich viele Leserinnen und Leser zu recht wieder erkennen werden.
Liebe Grüße Siegfried
Erika:
Grundsätzlich ist es sicher ermutigend von Prominenten und ihren Genesungserfolgen zu lesen, das gibt auch sicher Auftrieb. Aber auch für mich zählen diese Menschen mehr, von denen man nichts hört in der Öffentlichkeit, für die es nicht einfach ist, weil sie wenig Hilfe haben.
Was mich manchmal nervt ist, wenn dann eine Promi (ich weiß nicht mehr wer das war) davon erzählt, dass sie Brustkrebs hatte und wie schlimm das für sie war - und letztendlich stellt sich heraus, dass es "nur" ein gutartiger Knoten war, der entfernt wurde. Sicher ist das auch schlimm, vor allem die psychische Belastung bis zur Gewissheit, aber wenn ich solche Aussagen in der Öffentlichkeit mache, fühlen sich wirklich Krebskranke fast ein bisserl verar......
Ähnlich ist es auch, wenn Promifrauen damit angeben, wie toll sie es schaffen, ihren Beruf (und damit verbunden den Erfolg) mit Familie und allem unter einen Hut zu bringen. Alleinerzieherinnen mit wenig Geld, ohne Hilfe von Angestellten, manchmal auch ohne Hilfe von Familienangehörigen können da vermutlich nur traurig den Kopf schütteln.
Liebe Grüße, Erika
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