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Rückenschmerzen

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Gitti:
Meldung vom 17.03.2010

Rubrik: Gesundheit

Erleichterung durch Ergonomie

Gute Arbeitsplatz-Gestaltung mildert chronische Rückenschmerzen

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310523.html

Geri:
Rückenschmerz kommt der Gesellschaft teuer
Experte: Schmerz muss als eigene Krankheit anerkannt werden
 

Rückenschmerz: Teurer als Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Foto: aboutpixel.de/Willmann)

Wien (pte/20.10.2010/13:35) - Kreuzschmerzen und andere chronische Schmerzen betreffen einen großen Teil der Gesellschaft. Sie verschlechtern Lebensqualität und Einsatzfähigkeit der Betroffenen und rufen damit immense Kosten hervor. Erkannt wird das Problem jedoch noch kaum, was die volkswirtschaftliche Belastung zusätzlich erhöht. Das betonen Experten anlässlich der europäischen und nationalen Schmerzwochen am heutigen Mittwoch.

Verkanntes Gesundheitsproblem

"Chronische Schmerzen sind heute ein zentrales Gesundheitsproblem. Sie sind eigenständige Erkrankungen, werden bisher jedoch meist nur als Symptome anderer Krankheiten gesehen. Deshalb sind auch seine ökonomischen Folgen noch kaum bewusst", erklärt Hans Georg Kress, der zukünftige Präsident der Europäischen Schmerzgesellschaft EFIC http://www.efic.org , gegenüber pressetext.

Laut den Statistiken leidet derzeit jeder vierte Europäer an Schmerzen, jeder zwanzigste an starken. "Betroffen sind vor allem Muskel, Gelenke, Nacken und Rücken. Besonders im mittleren und hohem Alter behindert der Schmerz tägliche Aktivitäten wie etwa Arbeit und Freizeit", so der Wiener Anästhesist. Problematisch sind besonders die Schmerzen, die nach ihrem akuten Auftreten nicht wieder abklingen. Zwei Drittel dieser davon gehen auf die Kappe von Problemen des Bewegungsapparates, allen voran des Kreuzschmerzes, wie englische Untersuchungen zeigen.

Immense verdeckte Kosten

Nicht nur für die Patienten, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft stellen Schmerzen eine ungeheure Belastung dar. Die Behandlungskosten allein für Rückenschmerzen liegen im dreistelligen Millionenbereich, die indirekten Kosten sind jedoch um ein Vielfaches höher. Dazu gehören nicht nur Fehlzeiten und Produktivitätsausfall, sondern auch etwa ineffektive Behandlungen, falsche Selbstmedikation, Nebenwirkungen, Krankenpflege und sinkende Lebensqualität.

Englischen Zahlen zufolge liegen die indirekten Kosten für Rückenschmerzen noch vor jenen für Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Deutschland schätzt man die Gesamtkosten auf 50 Mrd. Euro pro Jahr - was über zwei Prozent des BIP ausmacht. US-Daten aus dem Jahr 2000 zeigen, dass ein Patient mit Rückenschmerzen rund dreimal mehr kostet als Menschen ohne Rückenschmerzen - jährlich rund 17.000 Dollar.

Neue Ansätze erforderlich

Die Last durch Kosten und Beeinträchtigungen könnte deutlich verringert werden, wenn die Politik das Problem als solches erkennt und langfristig denkt, so das Credo der Experten. Zu den nötigen Verbesserungen zählt Kress etwa interdisziplinäre Ansätze. "Psychologen sind in der Schmerztherapie jedoch noch kaum eingebunden", so der Mediziner. Zudem haben Innovationen am Schmerzsektor einen schweren Stand. "Die Gesundheitspolitik hält sie oft bewusst zurück, da man hier den geringsten Widerstand vermutet."

Derartige vielversprechende Innovationen in der Schmerzmedizin gibt es für Kress mehrere. "Dazu gehört etwa das Analgetikum Tapentadol, der zugleich Agonist und selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer ist, oder diverse Behandlungen der Durchbruchschmerzen wie etwa Nasensprays und Bucaltabletten mit Fentanyl. Vielerorts halten auch Reinsubstanzen aus der Cannabis-Pflanze den Einzug", so der Experte gegenüber pressetext.

Neue Optionen bieten zudem die stochastische Resonanztherapie oder die transkranielle Magnetstimulation, und auch die Komplementärmedizin kann zahlreiche Erfolge vorweisen. Die Evidenzbasierung steht hier allerdings in vielen Bereichen noch aus. (Ende)


Aussender: pressetext.redaktion

Richi:


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/2043017.php?mobil

Jeder Vierte leidet unter Schmerzen

Am häufigsten plagt Patienten der Rücken. Die volkswirtschaftlichen Folgen chronischer Beschwerden sind noch unzureichend dokumentiert.

Letztes Update am 20.10.2010, 13:48

Eine Frau hält sich das Kreuz. Zwei Drittel der chronischen Schmerzen betreffen den Bewegungsapparat, am häufigsten "zwickt" der Rücken.    Jeder vierte Mensch leidet unter chronischen Schmerzen, fünf Prozent der Bevölkerung sogar an starken Schmerzen. Trotz dieser hohen Prävalenz gibt es keine Statistik über chronische Schmerzen, und deren volkswirtschaftliche Kosten sind nur unzureichend dokumentiert. Darauf wies Hans Georg Kress von der MedUni Wien und designierter Präsident des Europäischen Verbandes der Schmerzforscher, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz anlässlich der 10. Österreichischen Schmerzwochen in Wien hin.

Die damit verbundene europaweite Kampagne 2010/2011 steht unter dem Motto "Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen des Schmerzes" als eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme und hat das Ziel, unter anderem Kosten zu erfassen und Politiker sowie Meinungsbildner darin zu unterstützen, Ressourcen in der Therapie bereitzustellen. "Den Entscheidungsträgern ist der gesundheitlich-soziale Bereich nicht wirklich bewusst", konstatierte Kress und verwies auf Kosten, die nicht nur aus der Behandlung entstehen, sondern auch durch ineffektive Therapien, fehlende Einrichtungen dafür, Krankenstände, Pflege und Erwerbsunfähigkeit.

Zwei Drittel der chronischen Schmerzen betreffen den Bewegungsapparat, am häufigsten "zwickt" der Rücken. Kreuzschmerzen zum Beispiel, so geht aus einer im Jahr 2000 publizierten Studie für Großbritannien hervor, verursachen pro Patient höhere direkte und indirekte Kosten als koronare Herzerkrankungen. Jeder Mensch muss damit rechnen, irgendwann im Laufe seines Lebens daran zu leiden. Eine Untersuchung in Deutschland ergab 49 Milliarden Euro Gesamtkosten, die durch das "Kreuz mit dem Kreuz" bei Menschen zwischen 18 und 75 Jahren entstehen. Das entspricht 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In Belgien wurden die direkten Kosten im Jahr 2006 mit 272 Millionen Euro beziffert.
Zusammenhang mit Gewalterfahrungen

Auf die Entwicklung chronischer Schmerzen haben anscheinend Gewalterfahrungen der Patienten einen Einfluss, wie Wilfried Ilias vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien und Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft, erläuterte. 35 bis 50 Prozent aller Patientinnen mit chronischen Schmerzsymptomen haben Erfahrungen wie Missbrauch, Misshandlungen, emotionale Vernachlässigung, Entwertung und - im Fall von Asylwerbern häufig - von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Die Zusammenhänge sind zwar noch nicht ausreichend untersucht, es gibt aber Hinweise darauf, dass durch physische und psychische Gewalt frühkindliche Erinnerungen ins Schmerzgedächtnis zurückgerufen werden und auf diese Weise zu chronischen Schmerzen führen können. Nicht leicht ist es für Ärzte, die - meist weiblichen - Opfer häuslicher Gewalt zum Sprechen zu bringen. Ilias hält auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Psychologen und Psychiatern in der Schmerztherapie für notwendig.

Gitti:


Spiraldynamik geht neue Wege - therapiert die Wirbelsäule mit Bewegungsfreiheit

Zürich (pts/16.02.2011/20:00) - Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule, trifft vor allem junge Mädchen in der Wachstumsphase. Steife Korsette und drastische Operationen waren bei schwereren Fällen bis heute die Norm.

Spiraldynamik beschreibt "die Gebrauchsanweisung für den Körper". Intelligente Bewegung schützt vor Verletzungen und vorzeitiger Abnutzung. An den Med Centern werden Patienten mit Beschwerden am Bewegungssystem behandelt und geschult. So können jährlich hunderte geplante Operationen vermieden werden. Der ganzheitlichen Diagnose folgt die Therapie, die die Ursachen der Beschwerden beseitigt: Schädliche Bewegungsmuster werden durch intelligente Bewegung ersetzt. So werden Ursachen wegtrainieren statt Symptome wegoperieren. Der Erfolg ist nachweislich hoch, auch bei Skoliose. http://www.spiraldynamik.com


Von Starrheit zu Flexibilität durch neue Therapie

Die gesunde Wirbelsäule ist eine Spiralstruktur, die sich beidseits drehen lässt. Wie bei anderen Rückenproblemen ist diese Funktion bei der Skoliose beeinträchtigt. Die Wirbelsäule dreht sich einseitig. Mit starren Korsetten, harten Gipsbetten oder operativ mit Stahlklammern wurde die Wirbelsäule bisher in die Länge gezwungen. Der Spiraldynamik Ansatz kommt von der Gegenrichtung: Mit therapeutischer Bewegung wird die einseitige Fixierung ent-schraubt. Die Therapeutische Bewegung wird ins Gehen integriert. So entsteht ein Therapieeffekt auf Schritt und Tritt. http://www.spiraldynamik.com/skoliose

Ein Buch für Patienten und Therapeuten

Für den Gründer der Spiraldynamik und Erfolgsautor Dr. med. Christian Larsen ist es bereits das 19. Buch, das er zum Thema Spiraldynamik publiziert. Von dieser Routine profitiert das Buch durch klare Struktur, die den Leser gradlinig durch das anspruchsvolle Thema führt, verständlich, objektiv und wissenschaftlich wasserdicht.
Larsen holte sich mit Co-Autorin Karin Rosmann-Reif ein Multitalent aus der Praxis an den Schreibtisch. Sie ist Skoliose-Patientin, Physiotherapeutin, Spiraldynamik-Fachfrau, Tänzerin und Heilpraktikerin. Die Kombination ließ ein Buch entstehen, das Skoliose aus einem völlig
 neuen Blickwinkel betrachtet. Durch die Eigenerfahrung der Co-Autorin liest sich das Buch teilweise romanartig leicht. Es ermutigt Patientinnen und vermittelt Ärzten und Therapeuten neue Behandlungs- und Beratungsimpulse.
http://webshop.thieme.de/webshop/product/trias/9783830436799/detail.jsf

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Trainieren statt operieren: Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, eine Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper von Kopf bis Fuß.
http://www.spiraldynamik.com/newsletter/newsletter.php?p=subscribe

Kontakt
Spiraldynamik Med Center Zürich
Privatklinik Bethanien
Restelbergstrasse 27
CH-8044 Zürich
E-Mail: zuerich@spiraldynamik.com
http://www.spiraldynamik.com
(Ende)


Aussender: Interaktiv Online GmbH
Ansprechpartner: Bea Miescher
email: bea.miescher@spiraldynamik.com
Tel. 0041 878 886 888

admin:
08.03.2011 
   
   Verhaltensbezogene Bewegungstherapie: Neuer Behandlungsansatz bei chronischen Rückenschmerzen

Ein veränderter Umgang mit Schmerz und der Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils sind die Ziele verhaltensbezogener Bewegungstherapie. Die Studie von Prof. Dr. Klaus Pfeifer und Jana Hofmann am Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) will den Nachweis antreten, dass diese Therapie die langfristige Wirksamkeit verhaltensmedizinisch-orthopädischer Rehabilitation verbessert. Das Projekt „Verhaltensbezogene Bewegungstherapie zur Optimierung der verhaltensmedizinisch-orthopädischen Rehabilitation chronischer Rückenschmerzen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der deutschen Rentenversicherung Bund für drei Jahre mit 207.000 Euro gefördert.

Nach Aussage der Wissenschaftlerin hat es in den vergangenen Jahren einen Wandel von eher passiven zu aktivierenden Behandlungsansätzen in der stationären Rehabilitation von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen gegeben, Konzepte wie die verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation wurden entwickelt. Kernelemente dieses Ansatzes sind geschlossene Behandlungsgruppen mit bis zu 12 Teilnehmern, die gemeinsam die Rehabilitationsmaßnahme durchlaufen und von festgelegten Therapeuten betreut werden, übergreifende Zusammenarbeit des gesamten Reha-Teams und die Berücksichtigung psychosozialer Belastungen in der Entstehung von chronischen Schmerzen.

Während vorhandene Forschungsergebnisse die kurzfristige Wirksamkeit dieses intensivierten Rehabilitationsprogramms bei chronischem Rückenschmerz belegen, steht der Nachweis der langfristigen Wirksamkeit noch aus. Darüber hinaus dominiert in der Bewegungstherapie im Rahmen der verhaltensmedizinisch-orthopädischen Rehabilitation ein eher funktionell ausgerichtetes körperliches Training. Bedeutsame psychosoziale Aspekte in der Entstehung chronischer Rückenschmerzen sowie ein zielgerichteter Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils werden bisher in der Bewegungstherapie eher unsystematisch berücksichtigt.

Für die Studie ist eine Teilnahme von 214 Probanden geplant. Eine Hälfte der Teilnehmer durchläuft die gängige Rehabilitationsmaßnahme (intensivierte Rehabilitation), die anderen 50 Prozent erhalten eine intensivierte Rehabilitation mit verhaltensbezogener Bewegungstherapie. Die Daten werden pro Studienteilnehmer jeweils über einen Zeitraum von drei Wochen mit Hilfe von Fragebögen erhoben. Nach einem Jahr erfolgt die Auswertung der Daten.

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

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