Autor Thema: Tod durch Krebs .............  (Gelesen 4192 mal)

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Tanja

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Tod durch Krebs .............
« am: 24. August 2008, 17:38 »

Tod durch Krebs: Jeder Vierte war jünger als 65

KAMENZ (tra). In Sachsen sind im vergangenen Jahr 12 052 Menschen an Krebs gestorben. Das waren 116 mehr als 2006, teilte das Statistische Landesamt mit. Krebskrankheiten waren mit etwa 25 Prozent aller Sterbefälle nach Erkrankungen des Kreislaufsystems (49 Prozent) die häufigste Todesursache.

Die Krebssterbefälle stiegen bei Frauen um 131 auf 5589 Fälle. Bei Männern (6463) blieb die Rate fast unverändert. Bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane führten am häufigsten zum Tode, bei Frauen in 36,8 Prozent und bei Männern in 35,5 Prozent der Fälle. Bei Frauen war Brustkrebs (796) und bei Männern Lungenkrebs (1538) die zweithäufigste tödliche Krebsart.

Die durchschnittliche Sterberate lag bei 285 Krebstoten je 100 000 Einwohnern. Bei den unter 65-Jährigen lag der Wert bei 85, bei den über 65-Jährigen bei 940. Knapp jeder vierte an Krebs gestorbene Sachse (23 Prozent) war jünger als 65 Jahre.

Gitti

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Re: Tod durch Krebs .............
« Antwort #1 am: 26. Oktober 2008, 01:26 »
Die Situation in Österreich

Österreich liegt bei den Neuerkrankungen knapp über und bei der Sterberate unter dem EU-Durchschnitt: So starben rd. 20.000 Menschen an Krebs, rund 35.000 erkrankten daran. Der Rückgang der Sterberate ist auf die höhere Heilungsrate zurückzuführen. Der "Killer Nr. 1" bei beiden Geschlechtern ist eindeutig Darmkrebs. Die häufigsten Krebsarten bei Männern sind Prostata-, Lungenkrebs und Darmkrebs bei Männern, bei Frauen Brust-, Darmkrebs und Lungenkrebs. Die Österreichische Krebshilfe, Kinder-Krebs-Hilfe und das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen appellieren daher, rechtzeitig Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen.

Dietmar E.

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Österreich: Krebsstatistik im Überlick
« Antwort #2 am: 11. Januar 2009, 13:59 »
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/krebserkrankungen/krebsinzidenz_im_ueberblick/index.html

Krebsinzidenz im Überblick

Im Jahr 2005 erkrankten in Österreich 36.954 Menschen an bösartigen Neubildungen. Es gab in diesem Jahr annähernd gleich viele Inzidenzfälle wie 2004 (37.810 Neuerkrankungen) und um 8,7% mehr als vor zehn Jahren (33.994 Neuerkrankungen). Bei den Männern haben von 2004 auf 2005 die Neuerkrankungen um 2,9% abgenommen, von 1995 auf 2005 wurde ein Zuwachs von 16% verzeichnet. Bei den Frauen zeigt sich ein Rückgang gegenüber 2004 von 1,4% bzw. gegenüber 1995 eine Zunahme von 1,6%.

Im langfristigen Trend zeigen sich unter Berücksichtigung der Veränderung der Altersstruktur bei den Männern nach einer leichten Zunahme bis ins Jahr 2000 nun Werte, die leicht unter denen von 1995 liegen. Bei den Frauen ist eine geringe Zunahme des Krebsrisikos zu verzeichnen. Im Vergleich zu 1995 hat die altersstandardisierte Inzidenzrate bei Männern um 3% abgenommen und ist bei den  Frauen um 6% zurückgegangen. Kurzfristig betrachtet, zeigen sich bei beiden Geschlechtern nur geringe Änderungen des Krebsrisikos. Die altersstandardisierte Krebsinzidenzrate der Männer sank im Jahr 2005 gegenüber dem vorangegangenen Jahr um 5,2%, jene der Frauen ging um 3,3% zurück. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, war im Jahr 2005 unter Zugrundelegung altersstandardisierter Raten bei Männern 1,4 Mal so hoch wie bei Frauen.

Die häufigste Krebserkrankung bei den Männern ist seit 1994 Prostatakrebs, im Jahr 2005 mit 5.085 Fällen absolut (bzw. 83,6 Fällen pro 100.000 Männern). Davor lag der Lungenkrebs an der Spitze der diagnostizierten Krebsleiden, wobei der Zeitpunkt der „Ablöse“ zwischen den Bundesländern stark variiert. Ein besonders starker Rückgang ist bei bösartigen Neubildungen des Magens evident, während die anderen Krebsarten eher geringe Schwankungen zeigen. Die Zunahme der Anzahl der jährlichen Krebsneuerkrankungen bei den Männern ist im Beobachtungszeitraum fast ausschließlich auf die steigende Zahl an Erkrankungen der Prostata zurückzuführen. Bei den Frauen ist Brustkrebs seit jeher die häufigste Lokalisation, wobei der Anteil der an Brustkrebs erkrankten Frauen gegenüber 2004 gleich geblieben ist (im Jahr 2005: 4.833 Fälle bzw. altersstandardisiert 71,5 Fälle pro 100.000 Frauen). Die altersstandardisierte Rate der Neuerkrankungen an Brustkrebs erhöhte sich in den letzten zehn Jahren um 0,4%. Die Zunahme der Inzidenzen von Brust- und Prostatakrebs ist zu einem großen Teil auf die vermehrt durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen zurückzuführen („Screening-Effekt“).
Für einen regionalen Vergleich der Krebsneuerkrankungen eignen sich besonders altersstandardisierte Raten, um die unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen auszuschalten. Da das Risiko an Krebs zu erkranken für ältere Menschen deutlich höher ist, müssen die Daten vor einem regionalen Vergleich um diesen Effekt bereinigt werden. Ohne diese Korrektur würden in Regionen mit einer älteren Bevölkerung von vornherein mehr Krebserkrankungen aufgezeichnet werden. Bei den regionalen Unterschieden spielen auch regionale Screeningprogramme sowie die Meldefrequenz der Krankenanstalten eine Rolle. Kärnten wies 2005 die höchste altersstandardisierte Rate auf (328,7 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner), gefolgt vom Tirol (320,8 Neuerkrankungen) und vom Burgenland (306,1 Neuerkrankungen). Die geringsten altersstandardisierten Inzidenzraten wurden in der Steiermark und in Oberösterreich verzeichnet (250,7 bzw. 279,7 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner).

Bei der häufigsten Krebsneuerkrankung der Männer, dem Prostatakrebs, waren 2005 die Bundesländer Vorarlberg (170,3 Neuerkrankungen auf 100.000 Männer), Tirol (109,9 Neuerkrankungen auf 100.000 Männer) und Burgenland (108,1 Neuerkrankungen auf 100.000 Männer) am stärksten betroffen, die wenigsten Neuerkrankungen wurden in der Steiermark und in Wien (71,4 bzw. 75,2 Neuerkrankungen auf 100.000 Männer) verzeichnet. Beim Brustkrebs, der häufigsten Krebsneuerkrankung der Frauen, führen Kärnten, Tirol und Salzburg die Statistik an (80,1, 79,3, 77,0 Neuerkrankungen auf  100.000 Frauen), am wenigsten betroffen waren Vorarlberg und Niederösterreich (65,9 bzw. 69,4 Neuerkrankungen auf 100.000 Frauen). Bei den bösartigen Neubildungen des Kolorektums sind im Burgenland die meisten Fälle zu verzeichnen (39,7 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner), vor Tirol (36,1) und Niederösterreich (36,0), die wenigsten bösartigen Neubildungen des Kolorektums wurden in Vorarlberg verzeichnet (28,3).

Das Tumorstadium bei der Diagnose ist ein wichtiges Kriterium für die Prognose einer Krebserkrankung und wird daher nach Möglichkeit bei allen Krebserkrankungen aufgezeichnet. In die Ergebnisse zum Tumorstadium werden zusätzlich zu den Neuerkrankungen auch jene Fälle, die sich in einem Krebs-Vorstadium befinden einbezogen, die Carcinoma in situ (CIS). Im Jahr 2005 gab es 2.744 CIS-Fälle. Die Grundgesamtheit der nachfolgenden Ergebnisse zu den Tumorstadien setzt sich aus der Zahl der Neuerkrankungen (36.954) und den CIS-Fällen zusammen und beträgt somit 39.698 Fälle. Im Jahr 2005 wurde etwa knapp ein Drittel aller Tumoren diagnostiziert, solange der Tumor noch auf das Organ beschränkt war (lokalisiertes Tumorstadium: 30,6%). Ein Fünftel der Diagnosen wurde erst gestellt, als der Tumor bereits die Organgrenzen durchbrochen hatte (regionäre Lymphknotenmetastasen, regionalisiertes Tumorstadium: 19,2%). Bei weiteren 10,8% der neu diagnostizierten Fälle wurden bereits Fern-Metastasen entdeckt (disseminiertes Tumorstadium).

Systemerkrankungen sind keinem dieser Prognosestadien zuordenbar und machten 5,6% aller Tumoren aus. 26,9% der Tumoren konnten keinem Erkrankungsstadium zugeordnet werden, da entweder die Angaben auf der Krebsmeldung mangelhaft waren (17,2%) bzw. bei DCO-Fällen keine Information über das Erkrankungsstadium vorlag (9,7%). Die restlichen 6,9% machten Carcinoma in situ-Fälle aus.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

admin

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Zahl der Krebserkrankungen deutlich angestiegen
« Antwort #3 am: 11. Mai 2010, 20:30 »

http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E1E26D85E603B4037AB93B579149989B1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Studie des Robert Koch-Instituts

Zahl der Krebserkrankungen deutlich angestiegen

Die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland nimmt weiter zu. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts liegt der Anstieg in den Jahren 1990 bis 2006 bei nahezu 30 Prozent. Hauptgründe sind die wachsende

Eine wandernde Krebszelle: Nahezu jede Minute erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Krebs
23. Februar 2010

In Deutschland wird nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in diesem Jahr nahezu jede Minute eine neue Krebsdiagnose gestellt. Die Experten gehen davon aus, dass Ärzte bei rund 450.000 Menschen bösartige Tumore entdecken. Am häufigsten trifft Männer dabei der Prostatakrebs, bei Frauen ist es Brustkrebs. Bei den Hochrechnungen auf das Basis von Zahlen aus dem Jahr 2006, in dem 426.800 Menschen an Krebs erkrankten, spielt die demografische Entwicklung die entscheidende Rolle, teilte das RKI am Dienstag vor dem Deutschen Krebskongress (24. Bis 27. Februar) in Berlin mit. Im Alter wächst das Risiko, an einem Tumor zu erkranken.

Es ist das erste Mal, dass die RKI-Krebsstatistiker eine Prognose für das laufende Jahr wagen. Bisher hinkten die Krebsdaten für Deutschland der Gegenwart immer um Jahre hinterher - zuletzt stammten sie aus dem Jahr 2004. Nun beleuchten die jüngsten gesicherten Daten, die am Dienstag präsentiert wurden, das Jahr 2006. Nach dieser Studie ist die Zahl der jährlichen Krebsneuerkrankungen seit 1990 um fast 30 Prozent in die Höhe geschnellt - bei den Männern um 45 Prozent, bei den Frauen um 14 Prozent. Hauptgrund ist die Alterskurve. Bei den Männern ist das besonders spürbar. Durch die vielen Kriegstoten gab es bisher deutlich weniger Männer, die alt wurden. Nun kommt die „Babyboomer“-Generation langsam in das Krebs-Risikoalter ab 60.

....................... http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E1E26D85E603B4037AB93B579149989B1~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Josef

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Tod durch Krebs wegen ...... und Rauchen!
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2010, 22:44 »

Dienstag, 7. Dezember 2010

Herzkrankheiten häufigste Todesursache in der EU

Brüssel – Die durchschnittliche Lebenserwartung für Neugeborene in der EU ist zwischen 1980 und 2007 von 72 auf 78 Jahre gestiegen. Häufigste Todesursache seien weiter Herzkrankheiten, heißt es in einem heute in Brüssel vorgestellten Bericht der EU-Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Herzkrankheiten verursachten demnach 40 Prozent aller Todesfälle. Stark rückläufig sei deren Zahl vor allem in den Niederlanden, Dänemark, Irland, Slowenien und Estland.

Als zweithäufigste Todesursache nennt der Bericht Krebserkrankungen, die für rund ein Viertel aller Sterbefälle verantwortlich seien.
Den größten Anteil hätten Krebserkrankungen in Dänemark, Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei und Slowenien.

Zu den Risikofaktoren für die Gesundheit der Europäer zählt nach Einschätzung von EU-Kommission und OECD vor allem Übergewicht. Inzwischen sei rund jeder zweite Europäer übergewichtig. Am wenigsten schwer Übergewichtige gebe es in Rumänien und Italien, am meisten in Großbritannien, Irland und Malta.

Weitere Risikofaktoren seien Alkohol und Rauchen. Dabei rauchten unter Jugendlichen Mädchen häufiger als Jungen; dafür seien Jungen häufiger betrunken. Beim Rauchen gebe es ein Nord-Süd-Gefälle: In Griechenland rauchten vier von zehn Bürgern täglich, in Schweden nur weniger als jeder Fünfte.

...................... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43814/Herzkrankheiten_haeufigste_Todesursache_in_der_EU.htm

Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Krebs wird zum Killer Nr. 1

Der Wettlauf zwischen der Medizin und einem weltweit immer größer werdenden Problem, Krebs, geht in eine heiße Phase.
2020 soll es zehn Millionen Krebstote geben http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/3128121/krebs-zum-killer-nr-1.story