Autor Thema: Schlaganfall  (Gelesen 6573 mal)

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Geri

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Schlaganfall
« am: 23. September 2008, 16:51 »


Blitzschlag im Gehirn

Schlaganfall-Behandlungsmethoden im Vergleich Nach einem Schlaganfall wird die verengte Halsschlagader entweder "ausgekratzt"
oder mit einem dünnen Röhrchen, dem so genannten "Stent", gestützt, damit das Blut ungehindert fließen kann.

Doch welche Methode ist besser?

Welche schützt wirklich vor einem erneuten Schlaganfall?

Neue Studien geben Antworten auf diese Fragen. Diskutiert werden sie auf dem Welt-Schlaganfallkongress in Wien.

Dietmar E.

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Verbesserte Endothelfunktion durch Isoflavonoide

Hülsenfrüchte könnten Apoplexie-Patienten helfen

24.09.08 - Hülsenfrüchte könnten einer neuen Studie zufolge die Genesung von Schlaganfall-Patienten fördern.
Isoflavonoide, die etwa in Sojabohnen und Kichererbsen vorkommen, steigerten die Funktion der Blutgefäße, berichtet ein Forscherteam um Prof. Hung-Fat Tse von der Universität Hongkong.

Die Forscher hatten die Daten von 102 Patienten ausgewertet, die einen ischämischen Apoplex erlitten hatten. 50 Studienteilnehmer erhielten zwölf Wochen lang täglich 80 Milligramm Isoflavonoide als Nahrungsergänzungsmittel, 52 weitere Personen ein Placebo. In der Isoflavonoid-Gruppe habe sich die Funktion der Endothelzellen (flow-mediated dilatation, FMD) der Gefäße erheblich verbessert, schreiben die Autoren. Endothelzellen erzeugen unter anderem Stickstoffmonoxid, das wichtig für die Steuerung des Blutdrucks ist.

Es sei noch nicht ganz geklärt, wie die Isoflavonoide diese Veränderungen auslösten, räumt Tse ein. Möglicherweise liege es an der chemisch-strukturellen Ähnlichkeit zu Östrogenen und der dadurch schwach hormonellen Wirkung der Isoflavonoide. Dies könne vor Herzerkrankungen schützen.
Weniger C-reaktives Protein

In ihrer Studie hatten die Forscher vor allem eine entzündungshemmende Wirkung der Isoflavonoide bemerkt. Zudem löste die zwölfwöchige Behandlung einen deutlichen Rückgang des C-reaktives Proteins aus, das auch eine erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzeigt.

Gleichzeitig betonen die Autoren jedoch: "Der Effekt der Behandlung mit Isoflavonoiden in unserer Studie ist vergleichbar mit Änderungen des Lebensstils, wie etwa Ausdauertraining." Eine ausgewogene Ernährung sei noch immer die oberste Priorität, um gesund zu bleiben. "Eine Ernährung mit höherem Soja-Gehalt könnte jedoch aufgrund der Isoflavonoide förderlich sein."

Quelle: European Heart Journal, doi:10.1093/eurheartj/ehn409
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Richi

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Schlaganfall? Eile tut Not!
« Antwort #2 am: 03. März 2009, 14:58 »
24/02/09,22:10, Elsevier Von Robert Finn

Schlaganfallpatienten, die innerhalb einer Stunde nach Auftreten der Symptome zur Behandlung kommen, erhalten mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit tPA

San Diego (EGMN) – Patienten, die einen ischämischen Schlaganfall erleiden und innerhalb einer Stunde nach Auftreten der Symptome ein Krankenhaus erreichen, das am "Get with the Guidelines"-Schlaganfallprogramm teilnimmt, haben eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit dafür, eine Thrombolysetherapie zu erhalten. Das geht aus einer Studie hervor, die am 18. Februar bei der International Stroke Conference vorgestellt wurde.

Nur 28 Prozent der 106.924 untersuchten Patienten kamen innerhalb dieser "einen goldenen Stunde" im Krankenhaus an, wie der Gefäßneurologe Dr. Jeffrey L. Saver von der University of California, Los Angeles, erklärte, der die Studie leitete. Davon erhielten schließlich 27 Prozent intravenös einen Tissue Plasminogen Activator (tPA), verglichen mit 13 Prozent derjenigen Patienten, die eine bis drei Stunden nach Auftreten der Symptome zur Behandlung gekommen waren.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=10&profileAOIName=Neurologie&articleItemId=16a20e809c0c092d4a4e5ab358a39786

Jutta

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Schlaganfall + Schlafapnoe - hohes Sterberisiko
« Antwort #3 am: 17. März 2009, 01:05 »
03/03/09Von Doug Brunk

Obstruktive Schlafapnoe erhöht Sterberisiko nach Schlaganfall


Meghna P. Mansukhani

SAN DIEGO (EGMN) – Das Vorliegen einer obstruktiven Schlafapnoe erhöht unabhängig das Sterberisiko nach akutem ischämischem Schlaganfall, wie Ergebnisse einer monozentrischen Studie zeigen.

Dieses Ergebnis unterstreiche die Bedeutung eines Screenings auf obstruktive Schlafapnoe (OSA) als Risikofaktor für die Entwicklung eines Schlaganfalles, da die Erkrankung wirkungsvoll behandelt werden könne, berichteten die Wissenschaftler um Dr. Meghna P. Mansukhani im Rahmen einer Poster-Sitzung auf der International Stroke Conference.

Das Ergebnis bestätige außerdem die Resultate einer zehn Jahre dauernden schwedischen Studie, die gezeigt hatte, dass bei Schlaganfallpatienten, bei denen nach dem Schlaganfall polysomnografisch eine OSA diagnostiziert wurde, eine erhöhte Mortalität besteht (Arch. Intern. Med. 2008;168:297-301).

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=24&profileAOIName=HNO-Heilkunde&articleItemId=9509ba34a3e0cbfcbe17efbc4cb4154b

Sissi

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Gesunder Lebensstil halbiert Schlaganfall-Risiko
« Antwort #4 am: 22. März 2009, 19:38 »
Gesunder Lebensstil halbiert Schlaganfall-Risiko

Ein ungesunder Lebensstil kann das Schlaganfall-Risiko mehr als verdoppeln. Wissenschaftler der University of East Anglia haben als Hauptfaktoren Rauchen, zuviel Alkohol, zu wenig Bewegung, zu wenig Gemüse und Obst aufgelistet. Nur ein kleiner Teil der 20.000 untersuchten Erwachsenen lebten gesund genug, um sich gegen diese Krankheit zu schützen. Laut dem British Medical Journal verursachen Schlaganfälle allein in Großbritannien Kosten in Höhe von sieben Mrd. Pfund.


Frühere Studien haben nachgewiesen, dass Faktoren der Lebensführung wie Rauchen und Ernährung, mit dem Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzanfalls in Verbindung stehen. Die Auswirkungen einer Kombination von Risikofaktoren bei anscheinend gesunden Menschen waren bisher weniger klar. Das Team um Phyo Myint vergab einen Punkt für jedes "gesunde Verhalten", dass von den zwischen 40 und 79 Jahre alten Teilnehmern angegeben wurde. Einen Punkt erhielten jene, die nicht rauchten, zwischen einer und 14 Einheiten Alkohol in der Woche tranken, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich aßen oder körperlich aktiv waren.

http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24748

Gitti

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Re: Schlaganfall
« Antwort #5 am: 23. März 2009, 16:53 »
Schlaganfall-Risiko um die Hälfte senken
Viel Obst und Gemüse, wenig Alkohol
******************************************

(aid) - Ein gesunder Lebensstil mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan und ausreichend Bewegung kann das Risiko für Schlaganfall deutlich senken. Das lassen Daten der EPIC-Norfolk-Studie (European Prospective Investigation of Cancer) vermuten.
Die Mediziner hatten mehr als 20.000 britische Teilnehmer ab vierzig Jahren für einen Zeitraum von rund einem Jahrzehnt begleitet. Zu Beginn der Studie machten die Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und nahmen an medizinischen Untersuchungen teil. Der Obst- und Gemüseverzehr wurde anhand der Vitamin C-Konzentration im Blut eingeschätzt. Die Wissenschaftler definierten vier Kriterien für einen gesunden Lebensstil: Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag (Vitamin C-Blutkonzentration: mindestens 50 µmol/l), täglich sportliche Aktivitäten, moderater Alkoholkonsum und Nichtrauchen.
Bei Probanden, die keinen dieser vier Faktoren erfüllten, war das Schlaganfallrisiko mehr als doppelt so hoch. Im Laufe der Studienzeit starben 170 Patienten an den Folgen eines Schlaganfalls - die dritthäufigste Todesursache in Industrieländern. Der plötzliche Ausfall der Blutversorgung des Gehirns oder einzelner Hirnregionen wird meist durch einen Gefäßverschluss ausgelöst.
aid, Heike Kreutz

Gitti

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Schlaganfall-Vorsorge: Grüner und Schwarzer Tee
« Antwort #6 am: 30. März 2009, 22:06 »

Tee schützt Hirn

Der Konsum von grünem und schwarzem Tee senkt das Risiko eines Schlaganfalls …

In experimentellen Tierstudien wurde bereits ein protektiver Effekt von Teekomponenten oder –extrakten nachgewiesen. Eine schützende Wirkung von schwarzem und grünem Tee auf das Schlaganfallrisiko beim Menschen wiesen nun Lenore Arab und ihre Kollegen von der University of California, Los Angeles, in einer Metaanalyse mit neun Studien und annähernd 195.000 Teilnehmern nach.

Demnach ergab sich zwischen dem Teekonsum und dem Schlaganfallrisiko ein linearer Zusammenhang. Unabhängig von Land oder Ursprung wiesen Personen, die über drei Tassen Tee pro Tag tranken, ein um 21 reduziertes Apoplexierisiko gegenüber jenen mit Konsum von weniger als einer Tasse Tee täglich auf. Die protektiven Effekte beschränkten sich allerdings auf die Verwendung von Aufgüssen aus dem Teestrauch.

Verantwortlich für die protektive Wirkung könnte das im Tee enthaltene Epigallocatechingallat oder auch Theanin sein, das einen Einfluss auf das zentrale Nervensystem hat und als Neuromodulator gilt. Theanin ist in seiner Struktur dem Glutamat ähnlich.

Wenn auch weitere randomisierte kontrollierte Studien nötig sind, vermuten die Forscher, dass der Konsum von mindestens 3 Tassen schwarzem oder grünem Tee täglich vor einem Schlaganfall schützen kann.

L Arab et al.: Green and black tea consumption and risk of stroke. A meta-analysis. Stroke 2009; doi: 10.1161/STROKEAHA.108.538470

Werner

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Re: Schlaganfall und Ernährung
« Antwort #7 am: 01. April 2009, 23:51 »
Ernährung nach Schlaganfall 
 
Schlechte Ernährung kann bei Schlaganfallpatienten zu mehr Komplikationen führen. Wie eine aktuelle amerikanische Studie zeigt, beschleunigt hingegen eine spezielle Ernährungstherapie die Heilung nach einem Schlaganfall deutlich.

Die Forscher hatten 116 mangelernährte Patienten beobachtet. Ein Teil der Probanden erhielt eine intensive Ernährungstherapie, der andere Teil Standardernährung. Im Verlauf der Behandlung schnitt die erste Gruppe bei Funktionstests besser ab und konnte flotter gehen als die Vergleichsgruppe. Auf kognitive Leistungen, wie Lernen und Erinnern, hatte das Essen jedoch keinen Einfluss.
 

admin

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Schlaganfall
« Antwort #8 am: 27. April 2010, 00:52 »
http://www.gesundheitsinformation.de/nl.374.317.html

Prävention von Schlaganfällen: Hat das Selbstmanagement bei Behandlung mit Gerinnungshemmern wie „Marcumar“ Vorteile?

Asian woman

Menschen, die Gerinnungshemmer wie Marcumar nehmen, können ihr Risiko für Schlaganfälle senken, wenn sie ihre Gerinnungswerte selbst überwachen und die Dosierung eigenständig anpassen. Das Risiko von Blutungen, die diese Medikamente auslösen können, erhöht sich dadurch nicht.

Wenn wir uns geschnitten haben, sorgt der Körper dafür, dass die Blutung schnell aufhört und sich die Wunde mit einem Blutpfropf verschließt. Dazu lagern sich im Blut befindliche Blutplättchen an der Wunde an und bilden ein Blutgerinnsel. Daraufhin bildet der Körper mit Hilfe bestimmter Substanzen – den sogenannten Gerinnungsfaktoren – ein bestimmtes Eiweiß, das den Blutpfropf festigt und an der Stelle verankert. Dies ist ein wichtiger Schutzmechanismus, der verhindert, dass der Körper zu viel Blut verliert und Keime in die Wunde eindringen können. Manche Menschen neigen aber auch ohne Verletzung dazu, in ihren Blutgefäßen und im Herzen kleine Blutgerinnsel zu bilden. Diese Blutgerinnsel nennt man auch Thromben.

Ein Thrombus kann gefährlich werden, wenn er mit dem Blutstrom fortgeschwemmt wird und an einer anderen Stelle im Körper in einem kleinen Gefäß stecken bleibt, zum Beispiel im Gehirn. Dann kann der Thrombus den Blutfluss zu einem bestimmten Gehirnareal blockieren und zu einem Schlaganfall führen. Eine solche Blockade, die durch ein eingeschwemmtes Hindernis wie einen Thrombus entsteht, nennt man eine Embolie.

Manche Menschen haben ein sehr hohes Schlaganfallrisiko durch solche Gerinnsel. Dazu gehören zum Beispiel Personen mit einer besonderen Form von unregelmäßigem Herzschlag (dem sogenannten Vorhofflimmern) und Personen mit künstlichen Herzklappen.

Sorgfältige Einstellung von Antikoagulanzien mindert das Risiko

Gerinnungshemmer, auch Antikoagulanzien genannt, sind Medikamente, die bewirken, dass das Blut langsamer gerinnt. Man bezeichnet sie vereinfachend auch als Blutverdünner. Dies ist aber nicht ganz korrekt, denn das Blut wird durch sie nicht wirklich dünner. Die in vielen Ländern am häufigsten eingenommenen Gerinnungshemmer enthalten den Wirkstoff Warfarin. In Deutschland wird meistens der Wirkstoff Phenprocoumon verwendet, der unter den Namen Marcumar, Falithrom oder Marcuphen im Handel ist.

Die regelmäßige Einnahme von Gerinnungshemmern kann bei gefährdeten Menschen das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln senken und damit auch das dadurch bedingte Schlaganfallrisiko. Allerdings erhöht sich dadurch das Risiko für Blutungen. Kleinere Blutungen wie Nasenbluten oder blaue Flecken auf der Haut sind in der Regel unproblematisch. Selten kann es aber auch zu einer ernsthaften Hirnblutung kommen, die selbst einen Schlaganfall verursachen kann. Gefährlich werden kann auch eine Blutung im Bereich des Rückenmarks.

Dies bedeutet, dass die Anwendung von Gerinnungshemmern nicht ganz einfach sein kann. Das Medikament muss in genau der richtigen Dosierung eingenommen werden. Bei einer zu hohen Dosierung steigt das Blutungsrisiko. Bei einer zu niedrigen Dosierung ist der Mensch nicht ausreichend gegen die Entstehung von Thromben geschützt. Mehr über die sichere Anwendung von gerinnungshemmenden Medikamenten erfahren Sie hier.

Dosisanpassung setzt häufige Blutkontrolle voraus

Um die richtige Dosierung der Gerinnungshemmer zu erreichen, muss das Blut also regelmäßig kontrolliert und die Dosis des Medikaments daran angepasst werden. Diese Blutuntersuchungen und Dosisanpassungen werden gewöhnlich während regelmäßiger Arztbesuche durchgeführt. Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen, können nach einer Schulung ihr Blut mit Hilfe eines entsprechenden Gerätes aber auch selbst untersuchen (Selbstüberwachung). Anhand der Ergebnisse dieser Blutuntersuchung können sie die Dosierung der Medikamente dann selbst anpassen (Selbstanpassung der Medikation). Der Test misst die Gerinnungszeit des Blutes und gibt als Ergebnis den sogenannten INR-Wert an (INR = International Normalized Ratio = Internationaler Normalisierter Referenzwert). Früher hat man für diese Messung auch den sogenannten Quick-Wert benutzt.

Ein normaler INR-Wert liegt in einem Bereich um 1. Durch die Einnahme eines Gerinnungshemmers wird versucht, den INR zum Beispiel auf Werte oft zwischen 2 und 3 zu erhöhen. Zum Beispiel bedeutet ein INR-Wert von 2, dass das Blut zweimal langsamer gerinnt als normal. Durch die Einnahme von Gerinnungshemmern wird man also nicht zum Bluter; das Blut braucht nur etwas länger, um zu gerinnen.

Eine Erhöhung der Gerinnungshemmerdosis führt zu einer Erhöhung des INR-Wertes, mit der Senkung der Dosis des Gerinnungshemmers sinkt der INR entsprechend. Da die Medikamente aber sehr lange wirken, passiert dies manchmal erst nach ein paar Tagen. Durch die Dosisanpassung kann der INR so gut wie möglich auf geeignete Werte eingestellt werden, die einem Schlaganfall und einer Blutung vorbeugen.

Ein Selbstmanagement der Medikation hat den Vorteil, dass es bequemer und flexibler sein kann als häufige Arztbesuche. Es könnte auch bedeuten, dass Patientinnen und Patienten ihr Blut besser kontrollieren und ihr Medikament öfter in der richtigen Dosis einnehmen. Möglicherweise führt dies zu einer besseren Gerinnungskontrolle und dadurch zu einem besseren Schutz vor Schlaganfällen und anderen Thromboseproblemen.

Selbstmanagement und ärztliche Behandlung im Vergleich

Um festzustellen, zu welchen Ergebnissen das Selbstmanagement der oralen Antikoagulation führt, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Cochrane Collaboration nach entsprechenden klinischen Studien gesucht. Die Cochrane Collaboration ist ein internationales Forschungsnetzwerk, das den Nutzen und Schaden medizinischer Behandlungen untersucht. Die Wissenschaftlergruppe fand 18 Studien, die zusammengenommen geeignet waren, die Vor- und Nachteile eines Selbstmanagement von Gerinnungshemmer zu beurteilen.

In den Studien wurde das häusliche Selbstmanagement mit der Dosisanpassung zum Beispiel durch eine Ärztin oder einen Arzt oder durch eine Spezialistin oder einen Spezialisten für Antikoagulationstherapie verglichen. In den meisten Studien wurde die Dauer des Selbstmanagements über sechs oder mehr Monate untersucht. Alle Studienteilnehmenden erhielten Gerinnungshemmer, hatten aber unterschiedliche gesundheitliche Gründe für diese Behandlung.

Insgesamt nahmen knapp über 4700 Menschen an den Studien teil. Der Großteil der Teilnehmenden war zwischen 50 und 70 Jahren alt, es waren aber auch einige jüngere und ältere Menschen dabei. In einigen Studien kontrollierten die Teilnehmenden selbst ihren INR-Wert – die Dosisanpassung übernahm aber weiterhin eine Ärztin oder ein Arzt. In anderen Studien passten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ihre Medikation selbst an. Die Ergebnisse diese Studien wurden mit denen von Teilnehmenden verglichen, bei denen eine Ärztin oder ein Arzt den INR-Wert kontrollierte und gegebenenfalls die Dosis anpasste. Die Teilnehmenden der Selbstmanagementgruppe erhielten eine Schulung zum richtigen Umgang mit dem Gerät zur Gerinnungsmessung und zur korrekten Anpassung des Medikaments.

Die Ergebnisse der Studien zeigten zusammengenommen, dass die Selbstkontrolle insgesamt bessere Resultate erbrachte – vor allem dann, wenn die Patientinnen und Patienten ihre Medikamentendosis in Abhängigkeit ihrer INR-Werte selbst einstellten. Unabhängig davon, ob sie ihre Werte nur selbst kontrollierten oder ihre Gerinnungshemmer-Dosis auch selbst einstellten, sank das Risiko eines Gefäßverschlusses durch ein Blutgerinnsel von insgesamt 4 % auf 2 %. Das heißt, statt 4 von 100 Menschen waren nur 2 von 100 davon betroffen.

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ihre Medikation auch selbst einstellten, waren die Vorteile des Selbstmanagements etwas größer als bei denjenigen, die ihre Werte nur selbst kontrollierten: Die Teilnehmenden der Selbstmanagementgruppe verringerten auch ihr Sterberisiko um fast 2 %. Ihr Blutungsrisiko stieg nicht: Es war etwa mit dem derjenigen Teilnehmenden vergleichbar, deren Gerinnungshemmer-Dosis von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt eingestellt wurde.

Diejenigen, die nur ihre Werte kontrollierten, deren Medikation aber nach wie vor von der Ärztin oder dem Arzt angepasst wurde, hatten ein etwas geringeres Blutungsrisiko als diejenigen, die die Medikamentendosierung selbst anpassten. Dafür sank ihr Risiko für einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel jedoch nicht so deutlich. Möglicherweise konnten die Personen in der Selbstkontrollgruppe auch ihr Sterberisiko etwas senken. Dies bedarf aber der Bestätigung durch größere Studien.

Besserer Schutz durch Selbstmanagement

Diese Ergebnisse besagen, dass die Studienteilnehmenden, die ihre Medikation aufgrund selbst gemessener Gerinnungswerte anpassten, einen stärkeren Schutz vor thromboembolischen Ereignissen erzielten als die Personen, die entweder nur ihre Werte selbst kontrollierten (ohne nachfolgende Dosisanpassung) oder deren Behandlung gänzlich von der Ärztin oder vom Arzt überwacht wurde. Die Selbstanpassung der Medikamente erhöhte das Risiko für schwerwiegende Blutungen nicht. Insgesamt führte sowohl die alleinige Selbstkontrolle als auch die Selbstkontrolle plus Selbstanpassung der Medikation zu besseren Behandlungsergebnissen als die rein ärztliche Behandlung.

Unabhängig von ihrem Alter war es vielen Teilnehmenden möglich zu erlernen, wie sie ihre gerinnungshemmende Behandlung selbst anpassen. Einige Personen fanden das Selbstmanagement aber zu schwierig, oder sie fühlten sich dabei zu unsicher. Auch körperliche Einschränkungen wie zum Beispiel ein vermindertes Sehvermögen waren ein Grund gegen das Selbstmanagement. Menschen, die bereits an die ärztliche Überwachung der Therapie gewöhnt waren, fiel das Selbstmanagement etwas schwerer als Teilnehmenden, die gerade erst begonnen hatten, Gerinnungshemmer zu nehmen. In einigen Studien nahmen die Probanden an Gruppenschulungen teil und konnten auch die Hilfe ihrer Ärztin oder ihres Arztes in Anspruch nehmen. Den Teilnehmenden dieser Studien fiel es anscheinend leichter, ihre Messung und Dosisanpassung weiterhin selbst durchzuführen.

Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    * Quellen:

      Die IQWiG-Gesundheitsinformationen stützen sich auf Forschungsergebnisse aus der internationalen Literatur. Wir identifizieren die zuverlässigsten aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere aus sogenannten „systematischen Reviews“. Darin werden wissenschaftliche Studien zum Nutzen und Schaden von Behandlungen und anderen Maßnahmen der Gesundheitsversorgung zusammenfassend analysiert, sodass Fachleute und Betroffene deren Vor- und Nachteile abwägen können. Mehr Informationen dazu, wie systematische Reviews aufgebaut sind und warum sie die zuverlässigsten Belege liefern, finden Sie hier. Außerdem bitten wir stets die Autorinnen und Autoren der zentralen systematischen Reviews, auf denen unsere Informationen beruhen, um ihre Unterstützung, um die medizinische und wissenschaftliche Korrektheit unserer Produkte sicherzustellen.

      Garcia-Alamino JM, Ward AM, Alonso-Coello P, Perera R et al. Self-monitoring and self-management of oral anticoagulation. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 4. [Cochrane-Zusammenfassung]

      Heneghan C, Perera R, Ward AA, Fitzmaurice D et al. Assessing differential attrition in clinical trials: self-monitoring of oral anticoagulation and type II diabetes. BMC Med Res Methodol 2007; 7: 18. [Volltext]

Hierzu passende Themenbereiche:

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http://www.gesundheitsinformation.de/nl.374.317.html

Tanja

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Schlaganfall Risken
« Antwort #9 am: 22. Juni 2010, 01:12 »

Montag, 21. Juni 2010
Medizin Die zehn wichtigsten Schlaganfall-Risiken

Hamilton – Zehn Risikofaktoren sind für weltweit 90 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die INTERSTROKE-Studie im Lancet (2010; 375: 10.1016/S0140-6736(10)60834-3).

Die INTERSTROKE-Studie umfasst 3.000 Schlaganfall-Patienten aus 22 Ländern (deutsche Beteiligung: Universität Essen), denen die gleiche Anzahl von Kontrollen gegenübergestellt wurde. Die Studie ist das Pendant zur INTERHEART-Studie, die vor sechs Jahren publiziert wurde (Lancet 2004; 364; 937-952) und die die gleichen Risikofaktoren für den Herzinfarkt ermittelte, wenn auch mit anderer Gewichtung.

Endpunkt beider Studien war das sogenannte populationsattributable Risiko (PAR), also jener rechnerische Anteil der Erkrankungen in der Bevölkerung, der einem Risikofaktor zuzuschreiben ist – wobei die Summe aller PAR höher als 100 Prozent ist, da einige Risikofaktoren sich gegenseitig bedingen.

zum Thema

    * Abstract der Studie
    * Pressemitteilung der McMaster University
    * Pressemitteilung des Lancet
    * Abstract der INTERHEART-Studie
    * Wikipedia zu Attributables Risiko

Das wichtigste Schlaganfallrisiko ist mit einer PAR von 34,6 Prozent die arterielle Hypertonie (INTERHEART-Studie: 17,9 Prozent), es folgen mit 26,5 Prozent die abdominale Adipositas (20,1 Prozent) und mit 28,5 Prozent Bewegungsmangel (12,2 Prozent). Rauchen mit 18,9 Prozent (35,7 Prozent) und Ernährungsfehler mit 18,8 Prozent (13,7 Prozent) sind weitere wichtige Risikofaktoren für den Schlaganfall (und den Herzinfarkt).

Diese fünf Risikofaktoren erklären für sich genommen bereits 80 Prozent aller Schlaganfälle. Nimmt man Fette (Quotient Apolipoprotein B zu A1), Diabetes mellitus, Alkoholkonsum, Stress und Depressionen hinzu, steigt der Anteil auf 90 Prozent an.

Beide Studien .............. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41675/Die_zehn_wichtigsten_Schlaganfall-Risiken.htm

hilde

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Schlaganfall ist ...., Vorbeugung und ......
« Antwort #10 am: 14. September 2010, 15:04 »
    Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologie
News 10  -   13. September 2010

Trainerlegende Udo Lattek hat Schlaganfall gut überstanden
Für die Schlaganfall-Vorbeugung und –Therapie sind moderne Medizintechnologien wichtig!

In den letzten Tagen berichteten viele Zeitungen und Zeitschriften über Trainerlegende Udo Lattek (Bayern München, Borussia Mönchengladbach, FC Barcelona), der einen Schlaganfall durch schnelles Handeln ohne Folgeschäden überstanden hatte.

In einer solchen lebensbedrohlichen Situation ist schnelles Handeln und die richtige Therapie durch die Ärzte entscheidend für Verlauf und mögliche Folgen des Schlaganfalls. Schnelle Hilfe durch Medizintechnologien können schwere Folgeschäden verhindern.

"Maßstab Mensch", eine Informationskampagne des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), informiert über Hintergründe zum Krankheitsbild sowie Vorbeugung und Therapie des Schlaganfalls mit modernen Medizintechnologien.

Erfahren Sie mehr zu innovativen Behandlungsoptionen:

Carotis-Stenting - Kleiner Engriff schützt vor Schlaganfall
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Gefaesse/article/Carotis-Stenting.html 

Platinspiralen bei Hirnaneurysma
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Gehirn/article/Coiling.html 

Neurostimulation bei Fußhebeschwäche (mit Video!)
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Nervensystem/article/Neurostimulation_bei_chronischen_Schmerzen.html 

Mehr unter:
www.massstab-mensch.de/Aktuelles-1/


Das Krankheitsbild Schlaganfall

Der Schlaganfall ist eine gefürchtete Erkrankung. Er tritt unerwartet auf und tut nicht weh, kann aber schwere Behinderungen hinterlassen. In den Industrienationen ist Schlaganfall nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache und verantwortlich für die meisten Fälle von Pflegebedürftigkeit im Erwachsenenalter. Allein in Deutschland haben bis zu 1,5 Millionen Betroffene mit den Folgen zu kämpfen, rund 200.000 neue Patienten kommen jährlich hinzu - jeder Zehnte stirbt an den akuten Folgen des Schlaganfalls. Besonders gefährdet sind Menschen ab 65 Jahren. Doch auch jüngere können, vor allem bei erblichen Risikofaktoren und ungesunder Lebensführung, betroffen sein.

Ursachen

Was passiert beim Schlaganfall? Als Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns erhalten die Nervenzellen einer bestimmten Hirnregion zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Diese Unterversorgung ist besonders schwer wiegend, weil viele Funktionen des Körpers vom Gehirn aus gesteuert werden. Bei einem "kleinen Schlaganfall" (transitorisch-ischämische Attacke) sind die Durchblutungsstörungen vorübergehend: die schwach ausgeprägten Symptome (z.B. Taubheitsgefühl in der Hand) bilden sich oft von alleine zurück. Häufig jedoch sind diese Funktionsstörungen Vorboten eines "großen Schlaganfalls", bei dem die Nervenzellen im Gehirn unwiederbringlich zugrunde gehen. Die Folge sind dauerhafte Behinderungen wie Lähmungen, Beeinträchtigungen der Sprache oder Sehstörungen.

Hauptursache (80 Prozent) des Schlaganfalls sind so genannte Hirninfarkte. Sie entstehen durch Mangeldurchblutungen (Ischämie), wenn ein zum Gehirn führendes Blutgefäß plötzlich verstopft wird. Rund 15 Prozent der Schlaganfälle (30.000) sind auf eine Verengung oder einen Verschluss der Halsschlagadern zurückzuführen, die so genannte Carotis-Stenose. In Deutschland leben etwa eine Million Menschen mit einer mehr als 50-prozentigen Carotis-Stenose. Ursache des Gefäßverschlusses ist fast immer die Arteriosklerose. Kalk und Fett (Plaques) lagern sich an den Gefäßwänden ab und führen zu einer chronischen Unterversorgung des Gehirns. Wirklich gefährlich wird es, wenn sich diese Gerinnsel lösen, mit dem Blutstrom in das Gehirn getragen werden und hier wichtige Blutbahnen verschließen (Hirnembolie): Der dahinter liegende Teil des Gefäßes wird nicht mehr durchblutet - es kommt zum Schlaganfall.

Vorbeugung

Die Vorbeugung des Schlaganfalls richtet sich nach dem Grad der Einengung des betroffenen Gefäßes. Schlaganfall-vorbeugende Maßnahmen können eingeteilt werden in primäre und sekundäre Maßnahmen. Zu den primären Prophylaxemaßnahmen zählt die Behandlung von Risikofaktoren wie beispielsweise Hypertonus, Koronare Herzkrankheit (KHK), Vorhofflimmern, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette, Alkohol- und Nikotinmissbrauch.

Moderne Behandlungsoptionen

Carotis-Stenting - Kleiner Engriff schützt vor Schlaganfall

Eine gewisse Gefäßverkalkung ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses. In diesen Fällen verschreibt der Arzt nur ein Medikament, das den Blutfluss verbessert und die Bildung von Blutgerinnseln verhindert. Ist es schon zum Schlaganfall gekommen oder liegt eine höhergradige Carotis-Stenose vor, kann die Halsschlagader mittel „Carotis Stenting“ erweitert werden. Diese minimal invasive Behandlung ist besonders schonend, denn sie kann in der Regel unter örtlicher Betäubung erfolgen, erfordert keinen Hautschnitt am Hals, belastet das Gefäß und die umliegenden Halsnerven weniger und ist nicht mit einem Operationstrauma verbunden. Zudem können per Carotis Stenting auch solche Gefäße erreicht werden, die einem operativen Eingriff nicht zugänglich sind (z.B. nahe der Schädelbasis).

Wie funktioniert Carotis Stenting? Das Prinzip ist einfach: Weiten, sichern, stützen. Per Katheter werden - von der Leiste aus - die notwendigen Instrumente bis in die Halsschlagader geschoben. Ein Ballon weitet die Verengung. Dabei können sich Plaques lösen - gelangen sie bis in das Gehirn, besteht akute Schlaganfallgefahr! Um das zu vermeiden, führt der Arzt oft zusätzlich ein Sicherheitssystem ein: Ein Schirmchen entfaltet sich im Gefäß und fängt die losen Teile ab. Anschließend wird ein Stent (maschenartige Röhre aus Edelstahl) eingesetzt, um die Gefäßwand zu stützen. Mit einer kleinen Menge Kontrastmittel überprüft der Arzt, ob der Verschluss erfolgreich geöffnet wurde. Ist der Befund unauffällig, werden Ballon, Katheter und Sicherheitssystem herausgezogen. Nur der Stent bleibt - für den Patienten in der Regel nicht spürbar - im Körper, damit sich die Halsschlagader nicht wieder verengt. Mit der Zeit wächst das Gewebe der Arterienwand um die Gefäßstütze und sorgt so für eine zusätzliche Verstärkung der Arterie. Mit allen Vorbereitungen und der Kontrolle dauert der Eingriff eine halbe bis max. zwei Stunden.

Mehr unter:
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Gefaesse/article/Carotis-Stenting.html 

Platinspiralen bei Hirnaneurysma

Hirnaneurysmen (Gefäßaussackungen im Gehirn) können minimal-invasiv mittel „Coiling“ behandelt werden. Bei diesem faszinierenden Verfahren wird ein nur 0,7 mm starker Mikrokatheter über die Leiste und durch die Bauch- und Brustschlagader bis in das Gehirn geführt. Durch den Katheter werden weiche Platinspiralen (Coils) in das Hirnaneurysma geschoben. Die haarfeinen Spiralen rollen sich in der Aussackung auf, bis sie das Aneurysma vollständig ausfüllen und somit aus dem Blutstrom ausschalten. Eine offene Operation am Gehirn ist damit nicht mehr nötig, und die Behandlung dauert meist nur ein bis zwei Stunden! Auch bei „breitbasigen“ Aneurysmen kann gecoilt werden. Ein selbst expandierender Stent (Gefäßstütze) wird dann unter dem Aneurysma platziert und verhindert so, dass die Spiralen wieder herausfallen können. Diese weitere Innovation verbessert die Behandlungsaussichten. Vor allem Patienten mit schwer zugänglichen Aneurysmen, solche mit starker Hirnschwellung und ältere Menschen profitieren von dieser schonenden Methode. Im Unterschied zum Clipping kann das Coiling auch bei bewusstlos eingelieferten Patienten angewendet werden, womit sich die Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Mehr unter:
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Gehirn/article/Coiling.html

Neurostimulation bei Fußhebeschwäche

Haben Patienten nach einem Schlaganfall Gehschwierigkeiten (die so genannte Fußhebeschwäche), kann die moderne Medizintechnologie durch elektrische Stimulation der Nerven (Neurostimulation) helfen.

Wie das geht, zeigt der Film unter
www.massstab-mensch.de/Medizintechnologien/Nervensystem/article/Neurostimulation_bei_chronischen_Schmerzen.html 


Diese Informationen sind Teil der Informationskampagne "Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologie" des BVMed. Damit wollen wir die Wertigkeit, Innovationskraft und Faszination von Medizintechnologien verdeutlichen.

Haben Sie Fragen zur Informationskampagne? Sprechen Sie uns gerne an!

Herzliche Grüße
Ihr BVMed-Kommunikationsteam

Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologien.
www.massstab-mensch.de 

Kontakt:
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e. V.
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Presse
Tel. 030 - 246 255-20
kommunikation@bvmed.de 
 
 


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Schlaganfall vorbeugen, vorerkennen ....
« Antwort #11 am: 10. November 2010, 01:04 »
09.11.2010
   
Infos für Ärzte   
   
   Schlaganfallvorbeugung: Schon Puls messen hilft

Der Schlaganfall ist die am meisten gefürchtete und folgenschwerste Komplikation des Vorhofflimmerns. Tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und so unentdeckt bleiben kann. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30 000 Schlaganfälle. Mit dem Alter steigt das Risiko, von Vorhofflimmern betroffen zu werden. Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei 4-6%, bei den über 80-Jährigen bereits bei 9-16 %. Deswegen ist es wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig aufzudecken und zu verhindern, dass es unbemerkt bleibt und zum Schlaganfall führt.

......................................

.....................................Wie misst man die Herzfrequenz?
Zunächst bleibt man 5 Minuten ruhig sitzen. Dann sucht man mit dem Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des Unterarms unter dem Daumen die Unterarmarterie. Man misst den Puls 30 Sekunden lang und verdoppelt das Ergebnis. Dabei lassen sich auch Unregelmäßigkeiten des Pulses feststellen.

Deutsche Herzstiftung e.V.
...................... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=31985

Jutta

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Schlaganfall - Erkennen, handeln, Leben retten!
« Antwort #12 am: 03. Dezember 2010, 10:42 »
Einfach gesund!
 
Schlaganfall - Erkennen, handeln, Leben retten! - Moderation: Anne Brüning

Wir zeigen: neue Behandlungsmethoden, neue wirksame Medikamente und helfende Therapien. einfach gesund! Fragen zum Thema beantwortet der Experte im Studio.

Jeder Schlaganfall ist ein akuter Notfall, denn die Durchblutungsstörung vernichtet wichtige Teile des Gehirns. Betroffene müssen schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit einer speziellen Schlaganfallstation -Stroke Unit - eingeliefert werden. Je früher eine wirksame Therapie einsetzt, desto mehr Hirngewebe lässt sich retten. Erkennt man rechtzeitig die Vorboten, die auch für einen Laien sichtbar sind, kann sogar noch schneller reagiert werden, denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde. "Einfach gesund!" berichtet über den Fall eines Patienten und dessen Krankheitsverlauf und zeigt außerdem, welche Warnzeichen auf einen Anfall deuten, bevor es zu einem Durch-blutungsengpass kommt. Wer ist schlaganfallgefährdet, wie beugt man vor, und vor allem wann tritt der Notfall ein?


Hintergrund
Der Hessische Rundfunk bietet im Anschluss an die Sendung Hintergrundinformationen und Kontaktadressen: gegen einen mit 1,45 Euro frankierten DIN-C-5-Rückumschlag, adressiert an den Hessischen Rundfunk, Redaktion "Einfach gesund!", Stichwort: "Schlaganfall", 60142 Frankfurt am Main, oder im Internet unter "einfachgesund.hr-online.de".

 Link auf die Sendungsseite


Schlaganfall - Erkennen, handeln, Leben retten!
Jeder Schlaganfall ist ein akuter Notfall, denn die Durchblutungsstörung vernichtet wichtige Teile des Gehirns. Betroffene müssen schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit einer speziellen Schlaganfall-Station (Stroke Unit) eingeliefert werden! [mehr]
 Zu Gast im Studio:
Prof. Uta Meyding-Lamadé
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest
Steinbacher Hohl 2 – 26
60488 Frankfurt a.M.
Tel.: 069 – 7601–3246
Fax: 069 – 7601–4440
Internet: http://www.krankenhaus-frankfurt.de/nwk/fk_neurologie.htm

Jede Sekunde zählt
Schlaganfall - Erkennen, handeln, Leben retten!
Jeder Schlaganfall ist ein akuter Notfall, denn die Durchblutungsstörung vernichtet wichtige Teile des Gehirns. Betroffene müssen schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit einer speziellen Schlaganfall-Station (Stroke Unit) eingeliefert werden!
 
Übersicht
Filmbeitrag: Schmerztherapie im Krankenhaus (Seite 1)
Volksleiden Schmerz (Seite 2)
Filmbeitrag: Schlaganfall – plötzlich aus dem bisherigen Leben gerissen werden (Seite 2)
Filmbeitrag: Schmerzen alternativ behandeln - Osteopathie (Seite 2)
Osteopathie - Heilen auf die sanfte Art (Seite 3)
Beim Schlaganfall zählt jede Minute (Seite 3)
Was ist ein „Loch im Herzen“? (Seite 3)
Risikofaktoren (Seite 4)
„Kleine“ und „große“ Schläge (Seite 4)
Vorboten beachten (Seite 4)
Filmbeitrag: Schlaganfall – Hoffen und Bangen (Seite 5)
Die ersten Stunden sind beim Schlaganfall entscheidend
(Seite 5)
Was wird bei der Hypothermie-Behandlung gemacht? (Seite 5)
Vorbeugung Schlaganfall
(Seite 6)
Filmbeitrag: Schlaganfall – der lange Weg zurück ins Leben (Seite 6)

Thema in
2.12.2010, 22:00 Uhr
InformationZu Gast im Studio:
Prof. Uta Meyding-Lamadé
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest
Steinbacher Hohl 2 – 26
60488 Frankfurt a.M.
Tel.: 069 – 7601–3246
Fax: 069 – 7601–4440
Internet: http://www.krankenhaus-frankfurt.de/nwk/fk_neurologie.htm
Je früher eine wirksame Therapie einsetzt, desto mehr Hirngewebe lässt sich retten. Erkennt man rechtzeitig die Vorboten, die auch für einen Laien sichtbar sind, kann sogar noch schneller reagiert werden, denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde!
 
Filmbeitrag: Schmerztherapie im Krankenhaus
Im Durchschnitt kommt jeder zweite Patient ins Krankenhaus, weil eine Operation ansteht. Nicht von ungefähr also verbinden auch die Patienten den Klinikaufenthalt oft mit Schmerzen. Das aber muss heute nicht mehr sein, denn längst gibt es effektive Mittel gegen den Schmerz. Doch die werden oft nicht eingesetzt, schätzungsweise jeder zweite Patient erleidet unnötige Qual - obwohl es Möglichkeiten gibt, das zu verhindern.

Ein Beispiel:
Frank R. fällt vor einem Jahr plötzlich bewusstlos von der Leiter, er hat einen akuten Herzinfarkt. Seine verengten Herzkranzgefäße mussten operiert werden. Nach dem Eingriff hatte er Schmerzen, die nicht ausreichend behandelt wurden – und bis heute hat der 58-Jährige ständig Schmerzen in der Brust. Er ist arbeitsunfähig und in Dauerbehandlung, muss täglich Schmerzmittel nehmen. Die Qual hat sich verselbständigt, ein sogenanntes „Schmerzgedächtnis“ hat sich gebildet. Und dadurch werden Menschen zu chronischen Schmerzpatienten.

Probleme und deren Abhilfe
1. Zeit und Personal sind knapp, es gibt Standard-Medikamente in Standarddosen statt individueller Schmerztherapie. Hinzu kommen mangelnde Kommunikation zwischen Ärzten und Schwestern, aber auch unter den verschiedenen Fachärzten der Klinik. Moderne Kliniken haben so genannte „Pain Nurses“, also Schwestern und Pfleger, die jeden Patienten täglich nach seiner Schmerzstärke befragen und individuell Medikamente geben.
2. Auch Patienten selbst können etwas tun: also nicht warten und im Bett liegen bleiben, bis jemand kommt, sondern nachfragen, sich melden!
3. Vertrauen haben zu den Ärzten und Schwestern, suchen Sie das Gespräch.
Denn: Schmerzen ertragen, schadet der Gesundheit!

Experten im Beitrag:
Prof. Dr. Karsten Jaeger
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Krankenhaus St. Joseph-Stift Bremen
Schwachhauser Heerstraße 54
28209 Bremen
Tel.: 0421 - 347 15 00
Fax: 0421 - 347 15 01

Dr. Hans-Joachim Willenbrink
Chefarzt Klinik für Palliativmedizin und Schmerztherapie
Klinikum Links der Weser
Senator-Weßling-Straße 1
28277 Bremen

Autorin: Susanne Kluge-Paustian
 
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=55361&key=standard_document_40310077

« Letzte Änderung: 30. Dezember 2012, 01:23 von admin »

Richi

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Schlaganfällen vorbeugen: Vorhofflimmern frühzeitig behandeln
« Antwort #13 am: 12. März 2011, 17:52 »
11.03.2011
   
   Schlaganfällen vorbeugen: Vorhofflimmern frühzeitig behandeln

Ein Viertel aller Schlaganfälle wird durch Vorhofflimmern verursacht. Weltweit leiden etwa sechs Millionen Menschen an dieser Form von Herz rhythmusstörungen. Vor allem Ältere sind betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der über 65-jährigen Menschen um 70 Prozent ansteigen. Damit werden auch das Vorhofflimmern und die Schlaganfälle deutlich zunehmen. Um einer „Epidemie“ von Schlaganfällen vorzubeugen, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung des Vorhofflimmerns essenziell. Darauf weisen Experten im Vorfeld der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Münster hin. Die Bedeutung der Erkrankung für die Schlaganfallprävention sowie neue Therapieoptionen sind ein Schwerpunktthema des Kongresses und der Kongress-Pressekonferenz am 16. März 2011.

Das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken, nimmt mit dem Alter stark zu. Etwa drei Prozent der über 60-jährigen und zehn Prozent der über 80-jährigen Menschen sind betroffen. Durch den unregelmäßigen Herzschlag kann es zur Bildung von Blutgerinnseln im Herz kommen. Lösen sich diese ab und gelangen ins Gehirn, verstopfen sie dort die Blutgefäße und lösen einen Schlaganfall aus. „Vorhofflimmern ist der schwerwiegendste Risikofaktor für einen Schlaganfall. Wenn wir die Erkrankung frühzeitig erkennen und behandeln, können wir nicht nur viele Menschen vor einem Schlaganfall bewahren. Wir würden auch unser Gesundheitssystem ganz wesentlich entlasten und erhebliche Kosten einsparen“, erklärt Professor Dr. med. Dr. h. c. E. Bernd Ringelstein, Kongresspräsident der 55. DGKN-Jahrestagung und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster.

Um einem Schlaganfall vorzubeugen, erhalten Patienten mit Vorhofflimmern Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. „Hier konnten in jüngster Zeit große Fortschritte gemacht werden. Neue Medikamente sind in der Entwicklung oder haben bereits ihre Wirksamkeit erwiesen“, berichtet Ringelstein. So zeigte sich in der RELY-Studie, ROCKET-AF-Studie und AVERROES-Studie, dass die neuen Blutgerinnungshemmer Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban der etablierten Marcumartherapie zur Vorbeugung von Schlaganfällen in mehreren Punkten überlegen sind.

Jutta

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Schlaganfall: Risiko, Entstehung, Therapie, Nachsorge, Psyche
« Antwort #14 am: 31. Mai 2011, 00:55 »

Schlaganfall: Therapien warten auf Umsetzung

Neue Ergebnisse zu Entstehung, Risikofaktoren und Nachbehandlung

Schlaganfall: Auslöser hoher psychischer Belastungen


Lissabon (pte022/30.05.2011/13:50) - Die Schlaganfall-Forschung schafft es nur unzureichend, ihre neuen Erkenntnisse in Therapieprogramme einfließen zu lassen. Denn die Erkundung der Krankheit ist finanziell deutlich schlechter bemittelt als etwa Krebs, AIDS oder Alzheimer, obwohl die sozioökonomische Last der jährlich eine Mio. Schlaganfälle in Europa ähnlich hoch ist. Das kritisieren Experten anlässlich der Jahrestagung der Europäischen Neurologen-Gesellschaft ENS http://www.ensinfo.com in Lissabon. Am Kongress bieten sie derzeit einen Überblick über die jüngsten Fortschritte ihres Faches.

Infektionen steigern die Gefahr

Zu den neuen Erkenntnissen gehört jene, dass chronische und akute Infektionen das Risiko eines Schlaganfalls deutlich erhöhen. Dies könnte zukünftig in Präventions-Programmen berücksichtigt werden - durch Impfungen, konsequente Behandlungen wiederkehrender Infekten oder stärkere Bekämpfung der Paradontose, die hier oft Mitschuld trägt. Doch auch umgekehrt unterdrückt ein Schlaganfall vorübergehend das Immunsystem im Ausmaß seines Schweregrades. Das erklärt, warum erst die sekundären Infektionen zum manchmal tödlichen Verhängnis für Schlaganfall-Patienten werden.

Auch bei Schlaganfällen, die trotz rechtzeitiger Öffnung verstopfter Gefäße weiter fortschreiten, gibt es neue Einblicke. Wie Würzburger Forscher im Mausversuch zeigten, kommt es zu diesen sogenannten "Reperfusionsschäden", da die Öffnung großer Gefäße etwa durch thrombolytische Medikamente Verstopfungen der kleinsten Blutbahnen nicht verhindert. Weiters entdeckten die Forscher auch Moleküle, die sowohl an der Entzündung als auch an der Verstopfung kleiner Gefäße beteiligt sind. Ihre Beeinflussung könnte in Zukunft die Bildung von Thromben verhindern oder Entzündungen bekämpfen.

Therapie: Kälte und Schlaf

Für die Schlaganfall-Therapie bestätigten spanische Forscher erstmals an Menschentests, dass bestimmte Stammzellen aus Nervenzellen und Knochenmark beschädigte Gehirnareale reparieren können. Die Methode sei sicher, durchführbar und könne bald in der Therapie die Selbstheilung unterstützen und Dauerschäden vermindern, so die Forscher. Auch die Abkühlung des Blutes auf 32 bis 34 Grad - die "Hypothermie" - könnte bald in der Versorgung nach einem ischämischen Schlaganfall angewandt werden. Studien zeigen gute Ergebnisse der Strategie, die bisher bei Herzstillstand und Sauerstoffmangel bekannt ist.

Damit das Gehirn Schäden kompensieren kann, braucht es Schlaf. Im Versuch mit Ratten, bei denen man einen Schlaganfall ausgelöst hatte, konnte der in Lugano tätige Neurologe Claudio Bassetti http://www.eoc.ch zeigen, dass Schlafentzug die Erholung des Gehirns deutlich verschlechtert. Nur den Tieren, die sich ausreichend erholen konnten, gelang eine fast vollständige Heilung der Gehirnschäden innerhalb eines Monats, während dies bei Tieren mit ständigem Schlafentzug nur zur Hälfte gelang. Inwiefern die Schlafförderung auch beim Menschen den Heilungsprozess positiv beeinflusst, muss allerdings noch erhoben werden.

Depression nach dem Schlag

Viel zu wenig Beachtung findet bisher der psychische Zustand von Patienten nach einem Schlaganfall. Jeder Dritte leidet unter Angstzuständen oder Depressionen, wobei das Risiko bei schwerer Behinderung und fehlender sozialer Unterstützung höher ist. Während Ängste mit der Zeit wieder zurückgehen, bleiben die Depressionen bestehen, berichtet Jennifer H. White von der University of Newcastle http://www.newcastle.edu.au . "Rehabilitation darf sich daher nicht länger allein auf die körperliche Wiederherstellung konzentrieren, sondern muss auch der Seele mehr Aufmerksamkeit schenken", so die Expertin.

Tanja

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Schlaganfall ist Notfall - Jede Minute zählt
« Antwort #15 am: 11. April 2012, 19:14 »


Schlaganfall ist Notfall - Jede Minute zählt

Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für schwere Behinderung. Rund 2.000 Tirolerinnen und Tiroler erleiden jährlich einen Schlaganfall. In diesem Falll zählt jede Minute.



Weiter ............... http://tirol.orf.at/radio/stories/2528376/


Richi

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NÖGKK: Rauchstopp zum Weltherztag
« Antwort #16 am: 20. September 2012, 15:24 »



NÖGKK: Rauchstopp zum Weltherztag
Nichtrauchen ist eins der besten Mittel, einer Herzkrankheit vorzubeugen


St. Pölten (OTS) - Eine Herzerkrankung ist die häufigste Todesursache
der westlichen Industriestaaten. Die chronische ischämische
Herzkrankheit, der akute Myokardinfarkt oder Herzinsuffizienz stehen
im Ranking ganz oben. In Österreich sind 43 % aller Todesfälle auf
Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen. Im Jahr 2011 starben daran
18 802 Frauen und 13 572 Männer. Wer raucht, erhöht das Risiko, an
einer solchen Krankheit zu sterben, gleich um ein Vielfaches.
Am Samstag, den 29. September 2012, ist Weltherztag - und
gleichzeitig eine günstige Gelegenheit, dem Glimmstängel
abzuschwören. Hilfe gibt es von den Psychologinnen des
Rauchertelefons (0810 810 013). Expertin Mag. Sophie Meingassner:
"Ein Rauchstopp spielt sowohl für die Entstehung als auch in der
Behandlung der Herzerkrankungen eine entscheidende Rolle. So etwa
sind 80% aller Herzinfarkte vor dem 50. Lebensjahr auf das Rauchen
zurückzuführen. Nach einem Infarkt ist das Nichtrauchen eine der
wichtigsten Therapiemaßnahmen, um einem weiteren Infarkt
vorzubeugen."
Großteils unterschätzt sind auch die schädigenden Auswirkungen des
Passivrauchs, der oft als bloße "Geruchsbelästigung" verharmlost
wird. Passives Rauchen schädigt das Herz jedoch wie aktives Rauchen
durch vielfältige Veränderungen der Gefäße. Meingassner: "Rauchen
gilt daher als der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für viele
Herzerkrankungen."
Unterstützung und Beratung rund um den Rauchstopp gibt es werktags
von 10 bis 18 Uhr beim Rauchertelefon - österreichweit unter 0810 810
013 (max. 10 Cent pro Minute) und unter www.rauchertelefon.at
(besuchen Sie uns auch auf Facebook).

Edi

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Schlaganfall kein schicksalhaftes Erleben mehr
« Antwort #17 am: 03. Oktober 2012, 22:09 »


Schlaganfall kein schicksalhaftes Erleben mehr

Präventionsmaßnahmen können Risiko erheblich verringern

Aktiver Rentner: Bewegung wirkt präventiv

Wien (pte018/03.10.2012/12:45) - Die Behandlung von Schlaganfällen hat sich in Österreich überaus verbessert. Zu dieser Erkenntnis kommt Artus Wechselberger, Allgemeinmediziner und Präsident der Österreichischen Ärztekammer http://dr-wechselberger.at , heute, Mittwoch, in Wien. Die österreichische Akutversorgung für Schlaganfallspatienten liege im internationalen Spitzenfeld und konnte unter anderem große Fortschritte im Bereich der Rehabilitation machen.

Ernährung und Bewegung wichtig

Die zwei hauptsächlichen Risikofaktoren für einen Schlaganfall stellt einerseits der Bluthochdruck, aber auch der Lebensstil der Menschen dar. Dahingehend sollte man auf die Ernährung und körperliche Aktivität achten, denn besonders adipöse Personen weisen einen erhöhten Blutdruck auf. Auch auf das Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum soll geachtet werden.

Besonders eine Bewusstseinsbildung gefährdeter Personen ist für die Prävention von Schlaganfällen bedeutend. Dabei spielen die Primärprävention, also Eigeninitiativen der Menschen, sowie die Sekundärprävention eine wichtig Rolle. Bei Letzterer sollen die Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, eine gewissenhafte Einnahme der Medikation einhalten, um einen weiteren zu vermeiden.

Auch jüngere Menschen sind immer öfter davon betroffen. Der juvenile Schlaganfall betrifft acht Prozent aller Patienten, die zwischen 18 und 50 Jahre alt sind. "Das liegt unter anderem daran, dass sich die Lebensstilfaktoren nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa ungünstig entwickelt haben", erläutert Johann Willeit, Leiter der Stroke Units der Universitätklinik für Neurologie in Innsbruck http://www.oegsf.at .

Merkmale oft nicht spürbar

Ein Schlaganfall weist mehrere Merkmale auf, die der Betroffene selbst nicht spürt. "Ein Schlaganfall kann auch über Nacht passieren. Das merkt der Patient oft nicht und sieht erst am Morgen, dass ein Gesichtsmuskel hängt", erklärt Herbert Watzke, Leiter der Palliativabteilung der Universitätsklinik für Innere Medizin in Wien http://www.meduniwien.ac.at .

Lähmungserscheinungen an einer Körperhälfte, Sprach- oder Sehstörungen sowie Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen können dabei auftreten. Oft kann sich jedoch ein sogenanntes "Schlagerl" ankündigen. "Dieser weist dieselben Merkmale wie der eigentliche Schlaganfall auf, nur das dabei wahrscheinlich nur ein Muskel gelähmt ist und diese Lähmung nach kurzer Zeit wieder verschwindet", so http://www.pressetext.com/news/20121003018
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2012, 01:24 von admin »

Richi

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Kälte erhöht Risiko für Schlaganfall
« Antwort #18 am: 28. Januar 2013, 22:54 »


    Kälte macht die Blutgefäße eng und damit steigt der Blutdruck.
    (dpa)

Wer Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem hat, sollte in den kommenden Tagen besonders vorsichtig sein. Denn eisige Temperaturen lassen den Blutdruck steigen - und verdoppelt das Risiko für einen Schlaganfall.

In den nächsten Tagen gibt es in fast ganz Deutschland zweistellige Minustemperaturen. Für Menschen mit Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufproblemen sowie Senioren kann das ein Gesundheitsrisiko bedeuten.  Kaltes Wetter lasse den Blutdruck grundsätzlich ansteigen, erläutert Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) in München. Dadurch erhöht sich das Risiko für Komplikationen wie Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Durch Herz-Kreislauf-Probleme bedingte Todesfälle kommen im Winter etwa 20- bis 50-mal so oft vor wie im Sommer.
Blutdruck regelmäßig kontrollieren

Bei erhöhtem Blutdruck kann es manchmal schon helfen, sich mehr zu bewegen und weniger kalorienreich zu essen. Bei Menschen mit Vorerkrankungen könne es aber auch nötig sein, die Dosis der blutdrucksenkenden Medikamente zu erhöhen oder eine weiteres Arzneimittel zu verordnen. Auf jeden Fall sollten Betroffene im Winter regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren.
Gefäßwiderstand erhöht sich

Dass der Blutdruck im Winter ansteigt, hängt mit der Temperaturregulation des Körpers zusammen. Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um den Blutfluss zu verringern und so möglichst wenig Wärme über das Blut zu verlieren. Der Widerstand der Gefäße erhöht sich und damit ebenfalls der Blutdruck.

Autor: mp / dpa

Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2013

http://www.lifeline.de/themenspecials/schlaganfall/kaelte-erhoeht-risiko-fuer-schlaganfall-id98390.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser2&utm_campaign=newsletter-28-januar-2013


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Bei Schlaganfällen zählt jede Minute
« Antwort #19 am: 09. März 2013, 15:06 »



Bei Schlaganfällen zählt jede Minute

Wien (OTS) - Mit einem innovativen minimal-invasiven Verfahren werden
an der Klinischen Abteilung für Kardiovaskuläre und Interventionelle
Radiologie der Medizinischen Universität Wien und des AKH Wien
Schlaganfälle behandelt - und Leben gerettet. Allerdings nur, wenn
alles sehr rasch geht, wie ein aktueller Fall zeigt.

Vor kurzem brach ein 70-jähriger Niederösterreicher in der Früh beim
Schneeschaufeln zusammen. Im Krankenhaus Wiener Neustadt wurde
mittels CT-Angiographie der Gehirnarterien ein akuter Verschluss der
Arteria basilaris festgestellt. Ein Rettungshubschrauber brachte den
Pensionisten sofort in das AKH nach Wien, wo er direkt in die
Angiographieeinheit an der Klinischen Abteilung für Kardiovaskuläre
und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik für
Radiodiagnostik gebracht wurde.

Durch die perfekte Rettungskette und die optimale Zusammenarbeit der
beteiligten Abteilungen und ÄrztInnen (Interventionelle Radiologie,
Neurologie, Notfallmedizin, Anästhesie) konnten die MedizinerInnen
der MedUni Wien die Basilararterie wieder öffnen und das Leben des
Niederösterreichers retten. Noch am selben Abend wurde der Patient
wieder ins Krankenhaus Wiener Neustadt zurückgebracht.

Fälle wie diese sind im AKH Wien mittlerweile Routine, wie Johannes
Lammer, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiovaskuläre und
Interventionelle Radiologie berichtet: "In der Radiologie gibt es
eine Reihe völlig neuer Ansätze für therapeutische Anwendungen, die
oft schwerwiegende Eingriffe ersparen und Leben retten. Das Spektrum
reicht dabei von der Onkologie bis zu schweren Verletzungen und
Notfällen. Eines der jüngsten Anwendungsgebiete ist die
minimal-invasive Behandlung von Schlaganfällen."

Radiologen entfernen Blutgerinnsel mit Katheter und Stent
Im Gegensatz zur konventionellen sytemischen medikamentösen
Behandlung können durch diese innovative Methode auch große
Blutgerinnsel der Hirnarterien behandelt werden. Bei einem Verdacht
auf ein solches Blutgerinnsel erstellt der behandelnde Radiologe
zunächst eine Computertomographie (CT).

Zeigt sich dabei keine Schädigung eines Hirnareals, erfolgt eine
weitere CT der Gehirnarterien. Der Radiologe sieht dadurch, welches
Gefäß betroffen ist und entscheidet gemeinsam mit dem Neurologen, ob
ein Entfernen des Blutgerinnsels sinnvoll ist.

Beeindruckende Ergebnisse

Mit Hilfe einer Angiographie führt der Radiologe nun einen Katheter
bis zum Blutgerinnsel, überwindet den Gefäßverschluss mittels eines
dünnen Drahtes und setzt dort einen Stent ab, der am Draht fixiert
ist. Florian Wolf von der Klinischen Abteilung für Kardiovaskuläre
und Interventionelle Radiologie erklärt: "Nach einigen Minuten haftet
das Blutgerinnsel am Stent. Nun zieht man den Katheter mit dem Stent
aus der Arterie und das Blutgerinnsel ist entfernt. Bei Bedarf wird
dieser Vorgang mehrfach wiederholt." Wolf weiter: "Sowohl die
morphologischen als auch die klinischen Ergebnisse sind
beeindruckend."

Teil der MedUni Wien-Forschungscluster Imaging und Kardiovaskuläre
Medizin

Die interventionelle Radiologie an der MedUni Wien war eine der
ersten Abteilungen in Europa, die sich mit diesem Spezialgebiet
beschäftigt hat. Bereits 1992 wurde das Department ins Leben gerufen.
Wien gilt seither als eines der international führenden Zentren für
interventionelle Radiologie. Die interventionelle Radiologie gehört
zu den beiden Forschungsclustern Imaging und Kardiovaskuläre Medizin
und ist dadurch beispielgebend für fächerübergreifende,
interdisziplinäre Spitzenmedizin.

Termin: Kongress der European Society of Radiology (ECR) in Wien

Von 7. bis 11. März 2013 findet in Wien (Austria Center Vienna) der
ECR, der 25. europäische Radiologen-Kongress statt. Weitere Infos:
www.myESR.org.

Tanja

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Schlaganfall und Ballaststoffe
« Antwort #20 am: 02. Mai 2013, 13:35 »



Je mehr Ballaststoffe, desto geringer das Schlaganfallrisiko

Studien ergaben einen erkennbaren Dosis-Effekt.


Jedes zusätzliche Gramm an Ballaststoffen senkt offenbar das Schlaganfallrisiko um etwa ein Prozent. Zu diesem Ergebnis kamen britische Wissenschaftler, die eine Metaanalyse von acht Studien auswertete.

Ballaststoffen werden viele Effekte nachgesagt, die das Schlaganfallrisiko senken. Dazu zählen etwa ein verbesserter Fettstoffwechsel, eine Senkung des Blutdrucks und die Prävention einer Insulinresistenz. Inzwischen liegen auch mehrere große Kohortenstudien vor, in denen untersucht wurde, ob bei ausreichendem Ballaststoffkonsum die Schlaganfallrate reduziert ist. Acht solcher Studien haben nun Epidemiologen und Ernährungswissenschaftler um Dr. Diane Threapleton von der Universität in Leeds in Großbritannien ausgewertet.

Sie konnten dabei auf Studiendaten von über 270.000 Teilnehmern zurückgreifen, die im Schnitt zwischen 8 und 19 Jahre lang regelmäßig untersucht worden waren und zu Beginn noch keinen Schlaganfall erlitten hatten. In fast allen Studien war die Schlaganfallrate bei den Teilnehmern mit hoher Ballaststoffaufnahme geringer als bei solchen, die wenig davon konsumierten, allerdings waren die Unterschiede in den wenigsten Studien statistisch signifikant. Zusammengefasst ergab sich aber dennoch ein erkennbarer Dosis-Effekt.

So ließ sich für jede Steigerung der täglichen Ballaststoffmenge um 7 g eine Reduktion des Schlaganfallrisikos um sieben Prozent berechnen. Ob es jedoch noch jenseits der 25 g pro Tag, wie sie von der American Heart Association (AHA) empfohlen werden, einen zusätzlichen Nutzen gibt, ließ sich nicht feststellen, da kaum jemand in den Studien diesen Wert überschritt, so Threapleton und Mitarbeiter. Um jeden Tag 25 g Ballaststoffe aufzunehmen, muss man etwa ein Kilo Brot oder Nudeln mit gewöhnlichem Weizenmehl verzehren oder aber die doppelte Menge an Obst und Gemüse. Etwas einfacher erreicht man den Wert mit Vollkornprodukten – diese enthalten etwa dreimal so viel Ballaststoffe wie Nahrungsmittel aus Weißmehl.
Ballaststoffe bei vaskulären Risikofaktoren wichtig

In vier der Studien wurden gezielt Angaben zum ischämischen Schlaganfall gemacht. Eine signifikante Risikoreduktion bei hohem Ballaststoffkonsum fanden die Autoren der Metaanalyse nur in einer japanischen Studie bei Frauen (minus 27 %) und in einer schwedischen Studie bei Männern (minus 31 %), in drei Studien mit Angaben zu hämorrhagischen Infarkten gab es keine signifikanten Unterschiede.

Drei der Studien differenzierten zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Zusammengenommen ließ sich pro 4 g löslicher Ballaststoffe eine Schlaganfallreduktion um sechs Prozent errechnen, bei den unlöslichen Ballaststoffen waren solche Berechnungen wegen ungenauer Mengenangaben nicht möglich. In einer der Studien konnten Forscher aber bei Frauen mit hohem Konsum unlöslicher Ballaststoffe eine signifikant niedrigere Schlaganfallrate nachweisen (minus 38 %).

Mehr ballaststoffreiche Nahrung essen, etwa über Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Nüsse, könnte gerade für Menschen mit Schlaganfall-Risikofaktoren wichtig sein, berichten Threapleton und Mitarbeiter. Man müsse daher gefährdete Personen besser aufklären, wie sie ihren Ballaststoffkonsum erhöhen können.

Jutta

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Schlaganfall - Bitte Nein!
« Antwort #21 am: 19. Mai 2013, 14:57 »



Schutzprogramm für die Gefäße - So minimiert man Risiken von Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall - AUDIO

OAS0001 5 CA 0117
Do., 16. Mai 2013

Schutzprogramm für die Gefäße - So minimiert man Risiken von Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130516_OTS0167/schutzprogramm-fuer-die-gefaesse-so-minimiert-man-risiken-von-bluthochdruck-herzinfarkt-und-schlaganfall-audio?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest


AUDIO zu OTS - Zuerst die schlechte Nachricht: Mit Gefäßerkrankungen haben viele von uns zu tun. Wer zum Beispiel unter Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen leidet, muss mit Folgekrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall rechnen. Krankheiten, die tödlich enden können. Und nun zur guten Nachricht: Wir können selber viel dafür tun, dass unsere Gefäße gesund bleiben, schreibt das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Sport, vor allem Ausdauersport, wirkt sich optimal aus, sagt Chefredakteurin Claudia Röttger und erklärt weiter.


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Baierbrunn (OTS) - Zuerst die schlechte Nachricht: Mit
Gefäßerkrankungen haben viele von uns zu tun. Wer zum Beispiel unter
Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen leidet, muss mit
Folgekrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall rechnen.
Krankheiten, die tödlich enden können. Und nun zur guten Nachricht:
Wir können selber viel dafür tun, dass unsere Gefäße gesund bleiben,
schreibt das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Sport, vor allem
Ausdauersport, wirkt sich optimal aus, sagt Chefredakteurin Claudia
Röttger und erklärt weiter:

0-Ton: 26 Sekunden

Er verbessert die Funktionen der Gefäßwände und erhöht den Anteil
des guten HDL-Cholesterins im Blut, während der des schlechten
LDL-Cholesterins sinkt. Außerdem weiß man seit Neuestem, dass
Bewegung die Zahl der entzündungsfördernden Botenstoffe verringert im
Körper. So ist Ausdauertraining, das eine kontinuierliche und
gleichmäßige Belastung erfordert und den Puls konstant hält, ein
hervorragendes Gefäßtraining. Sportarten wie Wandern, Schwimmen,
Radfahren und Skilanglauf sind besonders gut geeignet, aber auch
Stressabbau gehört zum Schutzprogramm für die Gefäße:

0-Ton: 18 Sekunden

Belastungsstress spielt eine wesentliche Rolle beim
Gefäßverschleiß. Versuchen Sie also Ihr Leben zu entschleunigen und
finden Sie immer Zeit für Entspannung. Was Entspannung für jeden von
uns heißt, muss allerdings jeder selbst herausfinden: für den einen
ist es Autogenes Training, für den anderen Tanzen oder einfach
Spazierengehen.

Regelmäßige Bewegung und Stressabbau sind das eine, das andere ist
unsere Ernährung, die die Ablagerungen in unseren Gefäßen vermindern
kann:

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Aktuelle Studien belegen, dass eine mediterrane Ernährung wirksam
vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Essen Sie also zu Hause, wie
im Urlaub: mehr Fisch und weniger Fleisch, viel Gemüse und Salate und
auch Obst und Nüsse. Verwenden Sie Olivenöl und schmecken Sie die
Mahlzeiten mit all den leckeren Kräutern ab.

Wenn Sie sich an diese Vorschlägen halten, essen und trinken Sie
automatisch kalorien-, fett- und cholesterinbewusster, berichtet der
Senioren Ratgeber.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

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