Autor Thema: Rauchen = Krebs und .........  (Gelesen 1805 mal)

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Richi

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Rauchen = Krebs und .........
« am: 23. Oktober 2008, 16:12 »

Krebs durch Rauchen


Nicht nur Lungenkrebs ist zu befürchten

Circa 40 krebserregende Bestandteile im Tabak sind für eine Reihe von Krebserkrankungen verantwortlich. Neben dem Lungenkrebs gibt es noch zahlreiche weitere Krebsarten, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Sie reichen vom Mund bis Magen.

Hierzu zählen der Mundhöhlen-, Zungen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, und Magenkrebs. Aber auch andere Krebsarten wie Nasen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Blasenkrebs können die Folge von Tabakkonsum sein. Das Risiko für Raucher, an diesen Krebsarten zu erkranken, ist um eineinhalb bis 27,5 Mal höher als bei Nichtrauchern, je nach Organ. Die Gefahr, an einer der genannten Krebsarten zu erkranken, hängt natürlich auch von Art und Schweregrad des Rauchens ab, aber unter anderem auch


    * von der Menge der gerauchten Zigaretten
    * von der Dauer des Rauchens
    * vom Alter, in dem mit dem Rauchen begonnen wurde
    * von der Inhalationstiefe


Rauchen verursacht allerdings nicht nur eine ganze Reihe von Krebsarten, sondern auch zahlreiche weitere Beschwerden:


So stört zum Beispiel das Rauchen die Mundflora. Durch einen übermäßigen Belag kommt es zur Verfärbung der Zähne. Raucher sind eineinhalb Mal gefährdeter ihre Zähne zu verlieren als Nichtraucher. Außerdem kann übermäßiges Rauchen Zahnfleisch-Erkrankungen hervorrufen. Nicht nur ein Zahnfleischrückgang konnte durch Tabakkonsum beobachtet werden, sondern auch vermehrte Zahnfleischentzündungen traten auf.

Und: Rauchen schlägt auf den Magen. Zuviel Tabak setzt die Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien herab, die für Magengeschwüre verantwortlich sind. Es mindert auch die Fähigkeit des Magens, Säure nach einer Mahlzeit zu neutralisieren. Die Folge: Die daraus übrig gebliebene Säure schädigt die Schleimhaut des Magens. Magengeschwüre treten bei Rauchern häufiger und in stärkerem Maße auf.

Wichtig zu wissen: Die Gesundheitsschäden des Rauchens werden fast ausschließlich durch das Inhalieren des Rauchs und nur geringfügig durch das Nikotin ausgelöst.

Autor: BSMO Redaktion

Jutta

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Nikotin kann Entwicklung von Brustkrebs fördern
« Antwort #1 am: 08. November 2008, 21:48 »
15.10.2008

Washington (AFP) — Nikotin kann laut einer US-Studie die Entwicklung von Brustkrebs beeinflussen. Erstmals untersuchten US-Wissenschaftler die Auswirkungen des Tabakgifts auf Brustzellen und fanden Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang, wie aus einem am Mittwoch erschienenen Artikel in der Fachzeitschrift "Cancer Research" hervorgeht. "Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass Nikotin generell eine Rolle bei der Entwicklung von Krebs spielt, aber über die Auswirkungen dieser Substanz auf das Wachstum und die Ausbreitung von Brustkrebs weiß man nur wenig", erklärte Chang Yan Chen von der Harvard-Universität in Massachusetts.

Bei eine Reihe von Tests fanden die Wissenschaftler heraus, dass Deckgewebe aus der Brust und Krebszellen über Nikotinrezeptoren verfügen, die das Zellenwachstum und die Zellwanderung bei Zufuhr von Nikotin anregen. Bislang wissen die Wissenschaftler jedoch nur wenig über die Funktion der Nikotinrezeptoren in Brustgewebezellen. Tierversuche ergaben jedoch, dass Nikotin in das Zellwachstum eingreift und zum Wachstum von Krebszellen in der Brust beiträgt. Das Nikotin errege dabei nicht direkt Krebs, sondern verbinde sich zunächst mit anderen Substanzen, bevor es zum Krebswachstum beitrage. Weitere Studien seien aber noch nötig, um diese ersten Erkenntnisse zu festigen, sagte Chen.

Tanja

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Rauchen = Krebs und .........
« Antwort #2 am: 13. November 2008, 13:30 »
Gesund leben heißt länger leben 
 
Dass eine gesündere Lebensweise das Risiko vermindert, in Folge eines Herzinfarktes zu sterben, bestätigt nun eine aktuelle Londoner Studie. Die Forscher beobachteten etwa 17.000 britische Beamte zwischen 40 und 60 Jahren und wie häufig innerhalb dieser Gruppe jemand, binnen 15 Jahren, an einer koronaren Herzkrankheit starb. Sie bewerteten dabei vier Faktoren: Cholesterinwert, Tabakkonsum, Blutdruck und Blutglukosewert.

Die Teilnehmer mussten hier nicht einmal Idealwerte erreichen, um das Risiko eines Herzinfarkttodes um 57 Prozent zu senken. Es reicht bereits aus, nicht zu rauchen, den Blutdruck leicht zu senken und Cholesterin- und Blutzuckerspiegel leicht zu reduzieren. Probanden, die nie geraucht hatten und bezüglich der anderen drei Faktoren Idealwerte aufwiesen, hatten sogar ein um 73 Prozent geringeres Risiko.
 

Josef

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Rauchen = Krebs und .........
« Antwort #3 am: 20. Dezember 2008, 22:17 »

Meta-Analyse: Rauchen erhöht Darmkrebsrisiko

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Mailand – Raucher erkranken und sterben häufiger an Darmkrebs.
Dies ergab eine Meta-Analyse im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: 2765-2778).

Rauchen kann nicht nur in Lunge, Oropharynx und Larynx, die direkten Kontakt zum inhalierten Tabakrauch haben,
Krebs auslösen.
Auch für zahlreiche innere Organe wie Niere oder Pankreas, in welche die Karzinogene über das Blut gelangen,
gilt eine krebsauslösende Wirkung von Tabakrauchen als erwiesen. Selbst die Harnwege (Blase) sind gefährdet.

Auch für den oberen Gastrointestinaltrakt (Ösophagus, Magen) konnte eine Assoziation aufgezeigt werden. Für
die häufigeren Krebserkrankungen im Dickdarm war die Datenlage dagegen bisher unklar.

Edoardo Botteri vom ....... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34802
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Dietmar E.

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Rauchstopp schützt vor Blasenkrebs
« Antwort #4 am: 05. Januar 2009, 13:57 »

Matritech GmbH / 05.01.2009

Rauchstopp schützt vor Blasenkrebs

   Freiburg (ots) - Ob Zigaretten, Zigarren oder Pfeife: Tabakkonsum
schadet nicht nur Lungen, Herz und Kreislauf, sondern kann auch
Blasenkrebs auslösen, vor allem, wenn viel und über Jahre geraucht
wurde. Wer Silvester mit dem Rauchen aufgehört hat, senkt das Risiko
erheblich. Früh erkannt, kann Blasenkrebs oftmals geheilt werden. Der
Urologe Professor Arnulf Stenzl von der Universitätsklinik Tübingen
rät langjährigen Rauchern deshalb zu einer
Früherkennungsuntersuchung.

   An Blasenkrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 28.000
Menschen. Ein bösartiger Tumor der Harnblase ist bei Männern der
vierthäufigste Krebs und steht bei Frauen an achter Stelle der
Krebserkrankungen. (1) Rauchen ist der bedeutendste Risikofaktor.
Etwa jeder zweite Fall von Blasenkrebs lässt sich darauf
zurückführen. Ob passives Rauchen ebenfalls das Risiko für
Blasenkrebs erhöht, ist bisher kaum bekannt. (2)

   "Blasenkrebs wird häufig sehr spät diagnostiziert. Ein Grund dafür
ist, dass viele die Symptome nicht kennen", erläutert Stenzl.
Blutbeimengungen im Urin sind ein Alarmsignal. Aber auch Schmerzen
beim Wasserlassen und häufiger Harndrang können Zeichen für einen
Tumor in der Harnblase sein. "Die Symptome ähneln denen einer
Blasenentzündung. Daher besteht die Gefahr, dass die Beschwerden
zunächst falsch beurteilt werden und wertvolle Zeit vergeht, bis der
Tumor bekämpft wird", warnt der Tübinger Urologe Stenzl.

   Stenzl rät bei Verdacht auf Blasenkrebs dringend dazu, einen Arzt
aufzusuchen. "Bei rechtzeitiger Therapie sind die Heilungschancen von
Blasenkrebs gut. Wer viele Jahre geraucht hat, sollte bei einem
Urologen einen Urintest zur Früherkennung machen." Auch die American
Urological Association (AUA) empfahl im November 2008 gefährdeten
Personen wie Rauchern dringend, verdächtige Symptome abklären zu
lassen und ihren Arzt auf das Risiko für Blasenkrebs anzusprechen.
Laut AUA ist sich nur jeder Dritte darüber im Klaren, dass Rauchen
die Hauptursache für Blasenkrebs ist. (3)

   1. Krebs in Deutschland 2003-2004. Häufigkeiten und Trends. 6.
überarbeitete Auflage. Robert Koch-Institut (Hrsg) und die
Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V.
(Hrsg). Berlin, 2008.

   2. Boffetta P: Scand J Urol Nephrol Suppl. 2008 Sep;(218):45-54.

   3. Presseinformation der American Urological Association (AUA) vom
17.11.2008; www.auanet.org (18.12.2009).


Rückfragehinweis:

  Matritech GmbH
  Joachim Hevler
  Jechtinger Straße 13
  79111 Freiburg
  Tel.: 0761 47833-0
  E-mail: info@adl.de
  www.matritech.de
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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Re: Rauchen und Passivrauchen = Krebs
« Antwort #5 am: 01. Februar 2009, 14:44 »

31. Januar 2009
 
Rauchen - ob passiv oder aktiv - ist langfristig schädlicher für Menschen, als neben einem Sendemast oder einem Atomkraftwerk zu leben.

Mehr als 140 000 Deutsche sterben jährlich an Folgeerkrankungen von Zigarettenqualm. Zu ihnen zählt vor allem die chronische Atemnot (COPD). "Eine Volkskrankheit, an der jeder vierte Raucher im Laufe seines Lebens leidet", sagt Professor Johann Christian Virchow. Der Pneumologe forscht gemeinsam mit Dr. Marek Lommatzsch in der Rostocker Universitätsklinik an den Auslösern der weltweit vierthäufigsten Todesursache nach Herzinfarkt, Krebs und Schlaganfällen.

Weltweit einzigartig
Mit weltweit einzigartigem Erfolg: Das Wissenschaftlerteam kann als einziges die Alarmzellen aus den menschlichen Atemwegen im Detail untersuchen. Diese so genannten dendritischen Zellen gehören zum Alarmsystem des Körpers. Sie senden Botenstoffe aus, die COPD-Patienten falsch verarbeiten. So aktiviert dessen Körper fälschlicherweise Lymphozyten im Blutsystem. Die Atemwege verengen sich.

"Der Patient leidet unter Erstickungsangst", sagt Virchow. Sei die Krankheit weit fortgeschritten, müsse der Patient seine ganze Kraft aufbringen, um Luft zu holen. In der Folge schwächt der Körper ab. Die Muskulatur arbeitet nur noch für die Lunge. In diesem Stadium stützen sich Patienten zum leichteren Atmen häufig mit beiden Armen beispielsweise aufs Bett auf. Diese Bewegung erleichtert das Luftholen. Die Widerstandskraft des Körpers ist meist so gering, dass im Extremfall ein grippaler Infekt schon den Tod bringen kann.

Rettende ErleichterungHeilungschancen existieren zurzeit nicht. "Der Patient muss in jedem Fall zuerst das Rauchen aufgeben", sagt Virchow. Da fange das Problem häufig schon an. "Wer gibt gern liebgewonnene Gewohnheiten auf?" Im nächsten Schritt schaffen Medikamente ähnlich wie Asthmasprays Abhilfe. Stärkere enthalten Chortison. In weiter fortgeschrittenen Stadien behandeln Ärzte ihre Patienten mit Sauerstoff oder beatmen sie künstlich. "Manchmal hilft auch nur noch eine Lungentransplantation", sagt Virchow.

Verlässliche AussagenWer an COPD erkrankt, wird nicht hoffnungslos sterben. "Man kann damit jahrzehntelang leben, wenn man nicht weiter raucht", sagt Virchow. Wie lange? "Es ist extrem schwierig, verlässliche Aussagen zu treffen. Das machen nur die Ärzte in der Schwarzwaldklinik", sagt Virchow. Aber Raucher, die mehr als zehn Jahre lang täglich ein Päckchen Zigaretten qualmen, werden meist zu COPD-Patienten, wenn sie älter als 50 Jahre sind.

"Asbest ist ja auch verboten"Das Rauchverbot in öffentlichen Räumen und Gaststätten erscheint sinnvoll. "Giftstoffe wie Asbest sind ja auch verboten", sagt Virchow. Und seiner Aussage nach weniger gefährlich als Zigarettenqualm. Auch passives Rauchen schade immens, sagt er. "Davon fällt man natürlich nicht sofort tot um." Dennoch sterben jährlich etwa 4000 Deutsche an den Folgen passiven Rauchens. "Wir brauchen das Nichtrauchergesetz", meint der Mediziner. In Frankreich sei es schon völlig normal, in der Öffentlichkeit nicht zu rauchen. Nur die Deutschen sträuben sich. Hier kommen die meisten Raucher aus sozial schwachen und weniger gebildeten Kreisen. "Das ist nicht diskriminierend. Das ist einfach so", sagt Virchow.

Ziel: MedikamentMit ihren Forschungen haben die Rostocker auf der Suche nach dem COPD-Heilungsschlüssel die Nase vorn. Sie sind weltweit die einzigen Forscher, die Alarmzellen aus Lungen von lebenden Rauchern gespült und analysiert haben. Sie entnehmen Lungenzellen von Rauchern, Nichtrauchern, aber auch von Asthmatikern und anderen Krankheitsbildern. "Wir brauchen Vergleichsmöglichkeiten", sagt Lommatzsch.

Mit ihren Untersuchungen hoffen die Experten in naher Zukunft, die dendritischen Zellen manipulieren zu können. Sie wollen die Störung der Zellen beheben. Ein Lichtblick vor allem für OPCD-Patienten, die mit dem Rauchen aufgehört haben. Sie könnten dann auch die Folgen überwinden.

"Allerdings glauben wir, dass das noch bis zu zehn Jahre dauern kann", sagt Virchow. Mit den Rostocker Forschungsergebnissen müssen Pharmafirmen dann erst einmal das nötige Medikament entwickeln.

Werner

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Re: Rauchen = Krebs und .........
« Antwort #6 am: 02. Februar 2009, 00:39 »
Rauchen und Krebs

Rauchen verursacht Krebs! Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in den Industrieländern auf den Konsum von Tabak zurückzuführen.

Im Vergleich zu Nichtrauchern verlieren Raucher bis zu 25 Jahre ihrer Lebenserwartung. Wer aufhört zu rauchen, kann diese Entwicklung zumindest teilweise rückgängig machen. Je früher dies geschieht, desto stärker gleicht sich die Lebenserwartung nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder an die eines Nichtrauchers an.

Auch Passivrauchen ist krebserzeugend und kann bei Nichtrauchern zu Lungenkrebs führen. Vom Verzicht auf den Glimmstängel profitieren daher nicht nur Raucher, sondern auch ihre Umwelt. Selbst für Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, lohnt sich das Aufhören.

140.000 Menschen sterben jedes Jahr

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rauchen weltweit mehr als 1,1 Milliarden Menschen. In Deutschland gibt es in der Altersgruppe von 18 bis 59 Jahren zwischen 16 und 20 Millionen Raucher. 140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – das sind mehr Todesfälle als durch Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Allein in Deutschland werden täglich rund 386 Millionen Zigaretten geraucht. Das durchschnittliche Einstiegsalter bei Jugendlichen in den Tabakkonsum liegt weit unter dem 18. Lebenjahr - dem Alter, ab dem das Rauchen im öffentlichen Raum erlaubt ist. Tabakrauch enthält etwa 4.800 verschiedene Stoffe, von denen über 40 erwiesenermaßen krebserzeugend sind.

Weitere Informationen und Broschüren zum Thema „Rauchen und Krebs“ finden Sie in den Boxen in der rechten Spalte.
Nichtraucher-Spot „Eine sachliche Romanze“
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken
Info IconZum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Es beginnt mit einem Flirt...! Mit dem Spot „Eine sachliche Romanze“ appelliert die Deutsche Krebshilfe an junge Menschen und setzt einen Akzent gegen die direkte und indirekte Tabakwerbung in Film und Fernsehen. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.
Film ansehen (4.5 MB) Bitte mit der rechten Maustase "Ziel speichern unter" klicken.

„Mich selbst hat der Spot zum Aufhören gebracht. Seit einem Monat rauche ich nicht mehr und habe auch keinen Bedarf mehr dazu! Immer wenn ich Lust auf eine Zigarette habe, schaue ich mir den Spot im Internet an!“ Dies schrieb ein 17-Jähriger per E-Mail der Deutschen Krebshilfe, nachdem er den Spot im Fernsehen gesehen hatte.

Die Deutsche Krebshilfe ist aktiv

Die Deutsche Krebshilfe motiviert die Bevölkerung im Rahmen von Nichtraucher-Kampagnen  mit dem Rauchen aufzuhören oder erst gar nicht damit anzufangen. Darüber hinaus bietet sie Broschüren und Ratgeber zum Thema Rauchen und Krebs an und gibt Ausstiegshilfen aus der Nikotinsucht.

Die Deutsche Krebshilfe ist Mitglied im Steuerungsgremium des
AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN. Hier leistet sie wichtige Lobby- und Aufklärungsarbeit. Sie ist beteiligt an den deutschen Aktivitäten zum Welt-Nichtrauchertag, der jährlich von der WHO am 31. Mai ausgerufen wird.

Stand: 5/2008

Geri

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Rauchen - Multiple Sklerose
« Antwort #7 am: 26. Februar 2009, 01:41 »

22.02.09, Multiple Sklerose
Raucher häufiger betroffen
Die Nervenkrankheit MS gibt seit Langem Rätsel auf. Eine Studie zeigte nun, dass Raucher, die früh begonnen haben, häufiger betroffen sind.

Junge Raucher: Forscher korrellierten frühes Qualmen und MS
Wer schon in jungen Jahren mit dem Rauchen beginnt, erhöht sein Multiple-Sklerose-Risiko. Diese These ist das Ergebnis einer Studie der John Hopkins University School of Medicine in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland.

Die Forscher um Joseph Finkelstein teilten 87 MS-Patienten in drei Gruppen ein: Jene, die bereits mit unter 17 Jahren zu rauchen begannen, jene, die rauchten, aber erst später damit anfingen und schließlich die Nichtraucher. Zusätzlich wählten die Wissenschaftler 435 gesunde Testpersonen, deren Alters-, Geschlechter- und Ethnienverteilung sich mit der Gruppe der Kranken deckte. Diese ordneten sie ebenfalls den drei Gruppen zu.
Auf diese Weise erkannten die Forscher zunächst Abweichungen in den Rauchergewohnheiten zwischen den MS-Patienten und den Gesunden. Zum anderen erhielten sie dadurch eine durchmischte Gruppe von MS-Kranken und Gesunden, für die sie die Häufigkeitsverteilung der Krankheit feststellen und in Bezug zu den Rauchergewohnheiten setzen konnten.

Risiko für Früh-Einsteiger

Das Ergebnis: MS trat in der Gruppe, die bereits seit jungen Jahren rauchte, 2,7-mal häufiger auf als in der Gruppe der Nichtraucher. Bei jenen, die später mit dem Rauchen angefangen hatten, konnten die Forscher kein erhöhtes Risiko feststellen. 32 Prozent der MS-Patienten hatten schon unter 17 Jahren mit dem Rauchen begonnen, während es von den Gesunden lediglich 19 Prozent waren.

„Studien haben gezeigt, dass Umwelteinflüsse eine bedeutende Rolle für Multiple Sklerose spielen“, sagte Finkelstein. „Frühes Rauchen ist ein Einfluss, der nicht ignoriert werden kann.“
 
........... http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/multiple-sklerose-raucher-haeufiger-betroffen_aid_373474.html



Geri

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Rauchen - Brustkrebs
« Antwort #8 am: 26. Februar 2009, 01:58 »
Studie: Zusammenhang von Rauchen und Brustkrebs

http://science.orf.at/science/news/100540    
 
        Heute wird eine ganze Reihe von Krebsarten mit dem Rauchen in Verbindung gebracht, so auch Brustkrebs. Die Erkrankung stand längst unter Verdacht, nun hat eine Studie den Zusammenhang belegt.        
   
      Die großangelegte Studie des California Department of Health Services, bei der insgesamt 116.000 Frauen untersucht wurden, hat ergeben, dass Rauchen das Risiko einer Brustkrebs-Erkrankung signifikant erhöht.

Bisherige Untersuchungen hatten laut BBC Online keine eindeutigen Ergebnisse zu dieser Frage erbracht.
   ...       
   Die Studie "Active Smoking, Household Passive Smoking, and Breast Cancer: Evidence From the California Teachers Study" wurde im "Journal of the National Cancer Institute" (JNCI), Bd. 96, Seiten 29-37, Ausgabe vom 7. Jänner 2004 veröffentlicht.    
   ->   Abstract der Studie im JNCI    
      ...    
         
   Erhöhtes Risiko bei Raucherinnen    
      
   
      Innerhalb des Untersuchungszeitraums von vier Jahren wurde demnach bei 2.005 der Frauen Brustkrebs diagnostiziert. Die Rate lag dabei in der Gruppe der Raucherinnen um 30 Prozent höher als bei Nichtraucherinnen.

Frauen, die vor Erreichen des zwanzigsten Lebensjahres mit dem Rauchen begonnen hatten, sowie jene, die mindestens fünf Jahre vor ihrer ersten Schwangerschaft damit begannen, trugen dabei das höchste Risiko.

Auch starkes Rauchen oder Zigarettenkonsum über eine sehr lange Zeitraum trugen dazu bei, das Erkrankungsrisiko zu erhöhren. Kein Einfluss konnte jedoch für das Passivrauchen nachgewiesen werden.
         
   Weitere Untersuchungen notwendig    
      
   
      Die Forscher erklärten allerdings, dass weitere Untersuchungen zu diesem Thema notwendig seien.

So ist etwa der genaue Hintergrund des Zusammenhangs noch zu klären: Als möglich gilt, dass im Tabakrauch enthaltende Giftstoffe im Fettgewebe der Brust abgelagert werden könnten.
   ->   California Department of Health Services
         
      
      
   
      Mehr zu diesem Thema in science.ORF.at:
   ->   Weibliche Raucher: Doppeltes Lungenkrebsrisiko (2.12.03)
   ->   Luftverschmutzung gefährdet vor allem Raucher (7.11.03)
   ->   Mundhöhlenkrebs: Mehrheit der Erkrankten raucht(e) (15.9.03)
   ->   Rauchen schädigt gleich mehrere Organe (9.9.03)
 
 
     
   ORF ON Science :     News :     Medizin und Gesundheit     
   
      
     austrianstormchaser | 07.01, 16:44
Wunderts wen?
100derte hochtoxische Substanzen, die teils direkt, teils während ihres Abbaus DNA-Schädigend sind, somit Krebs auslösen können, werden mit den Zigaretten in den Körper aufgenommen. Einerseits gleich direkt im Speichel gelöst und geschluckt, andererseits in die Lunge gepumpt, wo sie dann aus der Luft in die Zellen der Lungenbläschen, von dort ins Blut kommen. natürlich ist die Belastung der Mundhöhle und der Lunge höher, als die der brust und der Leber, aber der Mist kommt überall hin, und bei starken Rauchern in entsprechenden Dosen. Ich bin mir sicher, daß Rauchen das Auftreten fast alle Krebsarten deutlich erhöht.     
   

Geri

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Rauchen = Krebs und .........
« Antwort #9 am: 26. Februar 2009, 02:01 »

Rauchen verursacht Darmkrebs und ..........

Lungenkrebs, Herzinfarkt und Impotenz sind nur einige Beispiele für Folgeerkrankungen des Rauchens. Jetzt haben amerikanische Wissenschafter aufgedeckt, dass Raucher außerdem deutlich häufiger an Darmkrebs erkranken.

Die Forscher analysierten Daten von etwa 2.000 Personen im Alter von über 40 Jahren, die sich einer Untersuchung zur Darmkrebs-Früherkennung unterzogen. Dabei stellten sie fest, dass die Rate von Gewebeveränderungen von Rauchern mehr als doppelt so hoch war als bei Nichtrauchern: Bei 17,8% der Raucher, aber nur bei 8,3% der Nichtraucher wurden schwere Gewebefehlbildungen und Polypen im Darm entdeckt. Das Risiko von Rauchern war sogar noch um ein fünftel höher als das von Studienteilnehmern mit einem an Darmkrebs erkrankten Verwandten.

Es ist bekannt, dass Menschen, die Verwandte ersten Grades mit Darmkrebs haben, selbst ein höheres Risiko für diese Krankheit tragen. Aber für Raucher ist das Risiko sogar noch höher als für Menschen mit einer familiären Belastung, bösartige Tumoren im Darm zu entwickeln. Das zeigen Ergebnisse einer groß angelegten Studie des Forscherteams um Professor C. Anderson von der Stony Brook University, New York.

Wucherungen im Darmgewebe führen in vielen Fällen zu Krebs, wenn sie nicht frühzeitig entdeckt und entfernt werden. Raucher mit positivem Befund waren im Durchschnitt jünger als Nichtraucher und ihre Gewebeveränderungen waren größer. "Wir haben entdeckt, dass gefährliche Gewebeveränderungen bei Rauchern von weniger als 55 Jahren wahrscheinlicher sind", so Dr. Anderson. Daher plädieren die Forscher dafür, dass Raucher regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen - auch schon in jungen Jahren.

Quelle: Nach Informationen Ärztezeitung und The American Journal of Gastroenterology
Autor: bsmo Redaktion
Stand: 19-04-2007

Geri

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Rauchen - Darmkrebs
« Antwort #10 am: 26. Februar 2009, 02:04 »
Rauchen verdoppelt Darmkrebs-Risiko

http://www.epochtimes.de/articles/2008/02/08/236685p.html

New York – 13.02.2008 - Rauchen erhöht deutlich das Risiko für Darmkrebs. Tabakkonsum steigert einer neuen Studie zufolge die Wahrscheinlichkeit für Darmpolypen um das Doppelte. Die anfangs meist gutartigen Wucherungen gelten als Vorstufe von Tumoren. Die Gefährdung von Rauchern steigt mit zunehmender Intensität und Dauer des Tabakkonsums, wie die Forscher des New York Medical College im Fachblatt „Gastroenterology“ berichten.

Wer 50 Jahre lang eine Packung Zigaretten pro Tag oder 25 Jahre lang zwei Packungen täglich raucht, hat im Vergleich zu Nichtrauchern ein etwa verdoppeltes Risiko für Darmpolypen. Die Auswertung von insgesamt 42 Untersuchungen ergab, dass etwa 20 bis 25 Prozent aller Darmpolypen durch Rauchen entstehen. Aufgrund der erhöhten Gefährdung raten die Forscher dazu, bei Rauchern das empfohlene Alter für die Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung zu senken.

(Quelle: „Gastroenterology“, Vol. 134, S. 388-395) (AP)
« Letzte Änderung: 26. Februar 2009, 02:04 von Geri »