Autor Thema: Hormone - Wechseljahre  (Gelesen 3965 mal)

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Tanja

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Hormone - Wechseljahre
« am: 30. Oktober 2008, 00:21 »

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081029002



   Hormone geben Hinweis auf Beginn der Wechseljahre - Ende der Fruchtbarkeit fünf Jahre zuvor bestimmbar

   Ann Arbor/Regensburg (pte/29.10.2008/06:05) - Je weiter Paare ihre
   Familienplanung zeitlich nach hinten verschieben, desto größere Bedeutung
   hat die biologische Uhr, die im weiblichen Körper tickt. Forscher der
   University of Michigan http://www.sph.umich.edu entdeckten zwei Hormone,
   deren Messung Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit einer Frau erlauben.
   Ärzte sollen damit zukünftig besser feststellen können, ob Frauen das
   Ende ihrer Gebärfähigkeit erreicht haben.

   Bei Eintritt in die Menopause ist der Vorrat an Eizellen, den jede Frau
   in den Eierstöcken trägt, aufgebraucht. Die Frau kann deshalb auf
   natürliche Weise kein Kind mehr bekommen. Bei europäischen Frauen liege
   das durchschnittliche Alter dieser Phase bei 51 Jahren, sagt Olaf
   Ortmann, der Direktor der Regensburger Universitätsfrauenklinik.
   Genetische Ursachen oder medizinische Behandlungen wie Krebstherapien
   oder die Entfernung von Eierstöcken können aber bereits viel früher den
   Eintritt in die Wechseljahre bewirken und einen Kinderwunsch
   durchkreuzen. Um Hinweise auf die Fruchtbarkeit einer Frau zu erhalten,
   wurde bisher der Gehalt des Follikel-stimulierenden Hormons (FSH) im Blut
   gemessen, das für die Funktion der Eierstöcke verantwortlich sind. Seine
   höhere Konzentration weist auf eine Störung in der Fruchtbarkeit hin.

   US-Wissenschaftler entdeckten, dass auch zwei weitere Hormone das Ende
   der Fruchtbarkeit anzeigen, die als "Anti-Mullerian-Hormon" (AMH) und
   "Inhibin B" bezeichnet werden. Bereits fünf Jahre vor der letzten Regel
   senkt sich die AMH-Konzentration erheblich und zeigt ein kritisches
   Niveau der Eizellen an. In Verbindung mit einer FSH-Messung und mit dem
   Lebensalter kann somit besser bestimmt werden, in welcher
   Fruchtbarkeitsphase sich eine Frau gerade mit großer Wahrscheinlichkeit
   befindet. Um diese Phasen zu beschreiben, hatten die Forscher bei 600
   Frauen natürliche Veränderungen der drei Hormone innerhalb ihres gesamten
   fruchtbaren Zeitraums beobachtet. (Ende)

Jutta

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Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch - kein Krebs
« Antwort #1 am: 17. März 2009, 00:59 »
Kinderwunsch: Hormonbehandlung erhöht Krebsrisiko doch nicht

(NAM) Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, die sich einer Hormontherapie unterziehen, haben dadurch kein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs. Das ergab eine wissenschaftliche Analyse dänischer Forscher. Damit konnte der Verdacht, die Hormonbehandlung begünstige die Tumorentstehung, ausgeräumt werden.

http://www.onkologie.de/index.php?f=Aktuelles&c=News&ID=334&t=Kinderwunsch%3A+Hormonbehandlung+erh%F6ht+Krebsrisiko+doch+nicht

admin

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Mittel bei Wechselbeschwerden nicht zu empfehlen
« Antwort #2 am: 28. Februar 2010, 02:10 »
"Konsument": Mittel bei Wechselbeschwerden nicht zu empfehlen

Utl.: Von Selbstmedikation ist abzuraten. Bei Wechseljahrsbeschwerden den Arzt aufsuchen.

   Wien (OTS/VKI) - Für manche Frauen beginnen die Wechseljahre
bereits ab 40, andere werden damit erst mit 60 konfrontiert. So
unterschiedlich der Zeitpunkt ist, so verschieden sind auch die
Symptome, mit denen sich Frauen in den Wechseljahren
auseinandersetzen müssen: von plötzlichen Hitzewallungen,
Kopfschmerzen, Schlafproblemen bis hin zu Osteoporose oder Herz- und
Kreislauferkrankungen. "Konsument" hat elf Mittel zur Behandlung von
Beschwerden während der Wechseljahre - zwei rezeptpflichtige und neun
rezeptfreie - unter die Lupe genommen. Fazit: Alle getesteten
Präparate sind wenig geeignet. Im Falle von Wechseljahrsbeschwerden
ist statt einer Selbstmedikation der Gang zum Arzt ratsam. Über die
neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und praktische Tipps
informiert zudem der neue "Konsument"-Ratgeber "Wechseljahre" -
abgerundet durch die persönlichen Erfahrungen von sechs Frauen.

   Rund ein Drittel der Frauen leidet stark unter den Wechseljahren.
Präparate wie Agnukliman- Refeminin- oder Klymadon-Tabletten
versprechen Linderung. Hierbei handelt es sich um Präparate mit
Extrakten aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze (Cimicifuga),
die sich zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden etabliert haben.
Dennoch ist die therapeutische Wirkung nicht sicher nachgewiesen und
auch die Auswirkungen einer Langzeitanwendung sind nicht ausreichend
untersucht. Mehr noch: Cimicifuga-Präparate dürfen bei
östrogenabhängigen Tumoren - oder einer Vorgeschichte - nicht
eingenommen werden. Wechselwirkungen sind mitunter bei gleichzeitiger
Einnahme von Östrogenen möglich. Nicht nur bei diesen, sondern bei
sämtlichen getesteten Präparaten ist daher aus - diversen Gründen -
von einer Selbstmedikation abzuraten. Lediglich ein Arzt kann - auf
der Basis einer sorgfältigen Untersuchung - entscheiden, welche
Behandlung individuell sinnvoll ist.

   "Dennoch kann man bzw. frau selbst zur Linderung von
Wechseljahrsbeschwerden beitragen: durch körperliche Fitness und eine
Ernährung, die auf viel Obst, Gemüse und Milchprodukten aufbaut",
erklärt "Konsument"-Gesundheitsredakteur Bernhard Matuschak.

   Weitere Informationen zum Test sowie zum "Konsument"-Ratgeber
"Wechseljahre" gibt es im März-"Konsument" sowie auf
www.konsument.at.

Edi

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Hormone - Wechseljahre
« Antwort #3 am: 31. Januar 2011, 21:38 »
Montag, 31. Januar 2011

Menopause: Frühe Hormontherapie mit Extrarisiko

Oxford – Das Brustkrebsrisiko der postmenopausalen Hormontherapie hängt vom Beginn der Behandlung ab. Laut der jüngsten Analyse der Million Women Study im Journal of the National Cancer Institute JNCI (2011; doi: 10.1093/jnci/djq527) scheint vor allem ein früher Beginn nachteilig zu sein.

Neben der erhöhten Rate von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehörte das Brustkrebsrisiko zu den Gründen für den Abbruch des Estrogen Plus Progestin-Teils der Women’s Health Initiative (WHI) im Juli 2002. Im Estrogen-Only-Teil der Studie war das Brustkrebsrisiko dagegen nicht eindeutig erhöht.

............. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44505/Menopause_Fruehe_Hormontherapie_mit_Extrarisiko.htm

Gitti

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Hormonersatztherapie bei ...........?
« Antwort #4 am: 04. Mai 2011, 17:03 »
02.05.2011
   
   Anti-Aging durch Hormone nicht bestätigt: Therapie gegen Wechseljahrsbeschwerden genau abwägen

Eine Hormonersatztherapie (HRT) lindert bei Frauen zwar wirksam Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und auch abnehmende Knochendichte. Doch die „Hoffnung auf ewige Jugend“ erfüllt sie nicht. Stattdessen erhöht eine längerfristige Anwendung das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden und auch das Krebsrisiko. Wann eine Hormontherapie für Frauen sinnvoll sein kann, ihre Vorteile und Risiken, diskutieren Experten auf dem 117. Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden.

Etwa 60 bis 70 Prozent aller Frauen zwischen 45 und 54 Jahren leiden unter dem sogenannten klimakterischen Syndrom: Sie geben an, nervös, erschöpft und reizbar zu sein und klagen über Schweißausbrüche. Eine Hormontherapie mit Östrogenen und Gestagenen kann oft einige dieser Symptome lindern. Dem entgegen stehen die Nachteile der HRT: „Den Mittelpunkt der Bedenken bildet verständlicherweise das Krebsrisiko“, betont Professor Eberhard Windler, Hamburg, im Vorfeld des 117. Internistenkongresses.

Die Hormonpillen verbessern weder Denk- und Wahrnehmungsfähigkeit noch eine Demenz. Auch das Altern der Haut halten sie nicht auf. Auf dem 117. Internistenkongress in Wiesbaden spricht Professor Windler über Hormonersatztherapien und deren vermeintliche Funktion, ein Jungbrunnen zu sein.

3. Mai 2011, 13.15 bis 14.45 Uhr
Symposium: Hormonersatztherapie
Eines der Themen: Anti-Aging – noch ein Thema?
Referent: Eberhard Windler, Hamburg
Ort: Rhein-Main Hallen Wiesbaden, Halle 1

Gitti

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16.05.2011
   
   Wechseljahresbeschwerden: Öko-Test bewertet Galafem® mit „sehr gut“

In der März-Ausgabe des Verbraucherschutzmagazins „Öko-Test“ wurden 33 pflanzliche Produkte zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden einer kritischen Bewertung unterzogen. Dabei wurde u.a. Galafem®, das einen Extrakt aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) enthält, mit der Bestnote „sehr gut“ ausgezeichnet. Nahrungsergänzungsmittel mit Soja und/oder Rotklee erhielten höchstens ein „befriedigend“. Aufgrund dieser relativ schlechten Bewertung stellen diese Präparate laut Öko-Test keine echte Alternative bei der pflanzlichen Behandlung von Wechseljahresbeschwerden dar.

Man geht heute davon aus, dass die Zahl der Frauen zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland bis zum Jahr 2015 um 1,3 Millionen zunehmen wird. Das entspricht einer Steigerung um 11 Prozent. Dieser zu erwartende Wandel in der Bevölkerungsstruktur wird sich auch in der gynäkologischen Praxis niederschlagen: Frauen der Altersgruppe ab 45 werden also künftig einen noch höheren Anteil der Klientel in der Frauenarztpraxis stellen. Da zwischen 70 und 80 Prozent der Frauen im Klimakterium unter Wechseljahresbeschwerden leiden, wird deren Linderung eine wichtige Rolle spielen.
Zur Behandlung leichterer Beschwerden steht inzwischen eine Vielzahl pflanzlicher Präparate zur Verfügung. Die Zeitschrift Öko-Test hat 33 Produkte überprüft. Dabei wurden 19 Nahrungsergänzungsmittel mit Extrakten aus Soja und/oder Rotklee und 14 Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Traubensilberkerze getestet.

Zehn Arzneimittel mit den Wirkstoffen aus der Traubensilberkerze, darunter auch Galafem®, erhielten das Testurteil „sehr gut“, zwei „gut“. Remifemin® und Remifemin® Plus, das zusätzlich noch Johanniskrautextrakt enthält, wurden dagegen nur mit „befriedigend“ bzw. letzteres mit „ungenügend“ bewertet. Gründe für diese Beurteilung waren bedenkliche Verpackungsmaterialien (PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe), fehlende Anwendungsbeschränkungen im Beipackzettel sowie bei Remifemin® Plus zusätzlich die nicht sinnvolle Kombination von Wirkstoffen und die unzureichende Deklaration der Extrakte (keine Angabe des Drogen-Extraktverhältnisses, was für eine Beurteilung der Wirkstoffe unerlässlich ist und nicht den Anforderungen der „Transparenzkriterien für pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel“ entspricht, keine Angabe des Auszugsmittels).
Auch die Nahrungsergänzungsmittel mit Soja und Rotklee schnitten im Vergleich zu den Monopräparaten mit den Traubensilberkerze-Extrakten deutlich schlechter ab: Kein Präparat erhielt aufgrund der insgesamt nach wie vor widersprüchlichen und nicht ausreichenden Studienlage zur Wirkung und Unbedenklichkeit eine bessere Note als „befriedigend“.

Quelle: Jenapharm

Evi

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Frauen in Wechseljahren bekommen seltener Hormontherapie
« Antwort #6 am: 26. Juli 2011, 18:36 »
26.07.2011
   
Gesundheitspolitik   
   
   TK: Frauen in Wechseljahren bekommen seltener Hormontherapie

Frauen in den Wechseljahren bekommen nach Beobachtungen der Techniker Krankenkasse (TK) deutlich seltener Hormontherapien verschrieben als vor einigen Jahren. Nicht einmal jede zehnte Frau (9,6 Prozent) zwischen 45 und 65 Jahren hat nach Angaben der Kasse im vergangenen Jahr Hormonersatzpräparate verordnet bekommen.

Vor zehn Jahren hätten noch fast 40 Prozent der Frauen solche Präparate gegen Begleiterscheinungen des Klimakteriums und zur Vorsorge gegen Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingenommen, teilte die TK am Dienstag in Hamburg mit. Viele der elf Millionen Frauen zwischen 45 und 65 Jahren in Deutschland kämpften während ihrer Wechseljahre mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen.

Zur Begründung für den deutlichen Rückgang bei den Verschreibungen verweist die Krankenkasse auf wissenschaftliche Studien. Sie zeigten, dass bestimmte Hormonpräparate das gesundheitliche Risiko zum Beispiel für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Thrombose erhöhten. Die Krankenkasse empfiehlt Betroffenen, Risiken und Nutzen einer Hormontherapie gemeinsam mit dem behandelnden Arzt abzuwägen.

Jutta

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Soja lindert Hitzewallungen in Wechseljahren
« Antwort #7 am: 04. Mai 2012, 19:27 »


04.05.2012 
   
   Soja lindert Hitzewallungen in Wechseljahren

Frauen, die rund um die Wechseljahre zweimal pro Tag Soja essen, können damit die Häufigkeit und das Ausmaß der Hitzewallungen lindern. Zumindest um ein Viertel geht das typische Menopause-Symptom auf diese Weise zurück, berichten Forscher der University of Delaware in der Fachzeitschrift "Menopause".

Die Forscher um Melissa Melby werteten 19 Studien bei insgesamt 1.200 Frauen aus, die bisher zur Auswirkung von Soja auf die Wechseljahre durchgeführt wurden. "Kombiniert man alle bisherigen Untersuchungen, zeigt sich ein positiver Effekt", so das Resümee der Studienleiterin. Besonders Augenmerk wurde auf die im Soja enthaltenen Pflanzenstoffe Isoflavone gelegt, der eine milde, Östrogen-ähnliche Wirkung entfaltet. In jedem Gramm Sojaprotein von Sojabohnen sowie auch vieler Sojaprodukte sind 3,5 Milligramm dieser Stoffe enthalten. Daneben sind auch Ergänzungsmittel speziell mit dieser Substanz erhältlich.

Frauen, die sechs Wochen oder länger 54 Milligramm davon pro Tag zu sich nahmen, zeigten um 20 Prozent weniger Hitzewallungen und einen Rückgang des Schweregrades um 26 Prozent, so das Ergebnis. Da dies stets im Vergleich zu einem Placebo-Präparat gemessen wurde, dürfte der endgültige Effekt noch darüber liegen.

Bei längerfristigem Verzehr entfalteten die Soja-Isoflavone in den Studien noch eine deutlich stärkere Wirkung. Aufmerksam wurde die Forschung, da Japanerinnen im Wechselalter kaum Hitzewallungen entwickeln: Sojaprodukte begleiten im ostasiatischen Inselstaat schon im Mutterleib und über die gesamte Lebensspanne den Alltag. "Wenn man mit 50 Jahren nie Soja gegessen hat, ist es noch nicht zu spät. Zwar steigt die Wirkung der Isoflavone mit der Dauer ihrer Einnahme, doch helfen sie auch bei spätem Beginn", so die Forscher. (pte)