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Möglichkeiten bzw. Anregungen zu mehr Vorsorge in der Bevölkerung

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Evi:

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Möglichkeiten bzw. Anregungen zu mehr Vorsorge in der Bevölkerung

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Krebsscreening um Weihnachten am beliebtesten, 23. Dezember 2008

Krebs-Vorsorge und Feiertage: "Wenn es darum ginge, die Erkenntnisse einer randomisierten Studie im Britischen Ärzteblatt (2008; 337: a2794) in die klinische Medizin umzusetzen, dann sollten Ärzte die Öffnungszeiten ihrer Praxen in der Weihnachtszeit verlängern. Auch eine Spezialsprechstunde in den Tagen vor Neujahr würde sich anbieten. Denn zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr ist die Bereitschaft der Bevölkerung größer, an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen...

Auch ohne die genaue Ursache für die hohe Akzeptanz der Darmkrebsvorsorge an Jahrestagen zu kennen, kann die Konsequenz für Hoff und Bretthauer nur darin bestehen, die Öffnungszeiten der Praxen im Dezember zu erweitern und die Geburtstage der Patienten nicht ohne spezielle Grußpostkarten verstreichen zu lassen..." Geir Hof et al: Appointments timed in proximity to annual milestones and compliance with screening: randomised controlled trial

http://www.medknowledge.de/aktuelles/B2-archiv.htm

Tanja:

OTS0067 / 28.07.2009 / 10:42 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung

JVP- Kurz zu Gesundheitsreform: „Weniger Häuptlinge, mehr Indianer“

   Utl.: Junge ÖVP fordert Mut zur Strukturänderung bei den Krankenkassen

    Wien, 28. Juli 2009 (ÖVP-PD) „Im Rahmen der Gesundheitsreform
kann es nicht sein, dass schon wieder nur Kosmetik betrieben wird“
kritisiert Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, heute,
Dienstag, anlässlich der Sommersitzung des Ministerrates in
Richtung Gesundheitsminister Alois Stöger. Kurz fordert, endlich
den Mut zu haben, auch an den Strukturen etwas zu ändern. Sowohl
eine Reduktion in der Struktur auf drei Gebietskrankenkassen und
drei Sonderkassen, als auch eine stärkere Sensibilisierung für
Vorsorgeuntersuchungen sind Voraussetzung, damit diese Reform
zukunftstauglich und nachhaltig ist. ****

    Damit es zu keinen unnötigen neuen Schulden auf Grund
mangelnder Ideen zur Reform kommt, schlägt Kurz eine Reduktion der
bisher neun Gebietskrankenkassen auf drei vor: „Dadurch wird die
Struktur schlanker. Weniger Chefs und mehr Mitarbeiter können die
Anliegen der Versicherten effizienter behandeln.“ Die Kompetenz der
Gebietskrankenkassen soll jedoch weiterhin bei den jeweiligen
Bundesländern bleiben.

    Ein weiterer Eckpunkt der Gesundheitsreform soll eine stärkere
Sensibilisierung für Vorsorgeuntersuchungen sein. Durch verstärkte
Vorsorgeuntersuchungen wird vielen Erkrankungen bereits im Vorfeld
vorgebeugt. Dadurch werden kostspielige Arztbesuche und
Spitalsaufenthalte reduziert. „Die Einführung eines verpflichtenden
Selbstbehaltes für all jene, die Vorsorge- und Gesundenuntersuchungen
nicht in Anspruch nehmen, ist ein weiterer Schritt.
Wer Vorsorge- und Gesundenuntersuchen verweigert, soll
einen Teil der in der Folge entstandenen Mehrkosten zahlen“, so
Kurz. Für Selbstbehalte sollten dieselben Regelungen wie bei
Rezeptgebühren gelten, um sozialen Härtefällen vorzubeugen. „Bei
der Gesundheitsreform hat die Bundesregierung die Möglichkeit zu
beweisen, dass sie den Mut zu nachhaltigen Reformen hat“ sagt Kurz
abschließend. 

Rückfragehinweis: Junge ÖVP, Herbert Rupp, Tel.: (01) 40126- 616,
http://www.junge.oevp.at

Anmerkung:
Wie sich was ändern könnte, weiß auch die JVP nicht!

admin:

Bis jetzt erhielten wir keine Antwort durch die Staatsanwaltschaft Wien!

Wird man Vorkehrungen treffen?

Geht Gesundheit vor Wirtschaft?

Sie wohnen in Wien? Bitte gehen Sie hin und berichten Sie, hier, oder kontakt@krebsforum.at


Und darum geht es, heute Samstag um 15 Uhr:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=375.msg1099#msg1099

admin:

Kinder wurden heute mit tödlichem Tabakrauch begast!

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=375.msg1099#msg1099

Josef:

http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/p-z/urologie/?full=19775
   
Urologie 1. Dezember 2010

Männer dort abholen, wo sie sind

Wenn Vorsorgemuffel nicht zum Arzt kommen, ist Kreativität gefragt.

Die 2009 gestartete Initiative „Salzburger Männergesundheit“ ging im November mit der Kampagne „Klare Sicht auf Ihre Gesundheit“ in die zweite Runde. Kooperationspartner waren diesmal Tankstellen: Insgesamt 66 nahmen an der Aktionswoche vom 8. bis 13. November teil.

Eine Woche lang wurden Salzburger Tankstellenkunden mit praktischen Give-aways an die Vorsorgeuntersuchung erinnert. Die Kunden erhielten „Männergesundheits-Packages“, bestehend aus einem „Männergesundheits“-Scheibenwischtuch und einer Männer-Service-Broschüre.

Insgesamt wurden für die Aktion 2010 30.000 Wischtücher und Broschüren produziert. Der Inhalt dieser Broschüren: typische Männerkrankheiten, ihre Symptome und nützliche Tipps. „Wir wollen den Männern zeigen, welche Krankheiten aus welchen Gründen so bedrohlich sein können, und ihnen nützliche Tipps geben, wie sie sich ihre Gesundheit länger erhalten“, erklärt Dr. Kowatsch. Thematisiert wurden Prostatakarzinome, Potenzstörungen und ihr Zusammenhang mit Kreislauferkrankungen, Herzkrankheiten, Alkoholsucht, Rauchen, Burn Out sowie die speziellen Ausprägungen von Depressionen bei Männern.

Zusätzlich sorgten Ärzte täglich an je zwei Tankstellen für „klare Sicht“ bei den Fahrzeuglenkern. Abschließend fand am unter dem Titel „Let’s talk about sex – Warum Männer mehr auf ihre Gesundheit achten sollten” im Vita Club Süd ein kabarettistischer Gesundheitsabend für Männer statt.
„Keine Zeit für die Gesundheit“

Die Initiative „Salzburger Männergesundheit“ wurde im Jahr 2009 von der Salzburger Landesregierung, der Ärztekammer und den Landeskliniken gegründet. Das Ziel dieser Initiative ist, bei Salzburgs Männern das Bewusstsein für einen eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit zu wecken und mehr Männer zur regelmäßigen Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung zu bewegen. „Wir wollen vor allem jene Männer ab dem 35. Lebensjahr ansprechen, die voll im Berufsleben stehen und glauben, für die Vorsorgeuntersuchung keine Zeit zu haben“, sagt Dr. Peter Kowatsch, Allgemeinmediziner und Vorsorgereferent der Salzburger Ärztekammer.
Kampagne 2009 ausgezeichnet

Bei der im November 2009 umgesetzten Startkampagne „Auch Mann braucht Wartung“ wurden die Männer dort angesprochen, wo sehr viele von ihnen gerne sind: in Salzburgs Autowerkstätten. Damals fand in neun Autowerkstätten im Land Salzburg ein Aktionstag mit kostenlosen ärztlichen Check-ups und Beratungen statt. Um die Männer an die regelmäßige Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung, also das eigene „Service“ zu erinnern, wurden an Werkstätten im gesamten Bundesland mehr als 50.000 Männer-Service-Broschüren ausgegeben und von den Mechanikern dort angebracht, wo Männer auch wirklich hinschauen: an den Rückspiegeln ihrer Autos. Unterstützt wurde die Kampagne vom Landesgremium des Fahrzeughandels und der Landesinnung der Kfz-Techniker.
Erste Erfolge bereits spürbar

Den Erfolg der Startkampagne untermauern zwei Auszeichnungen: der im März 2010 in St. Pölten verliehene „Österreichische Vorsorgepreis 2010“ und der „Salzburger Landespreis für Marketing, Kommunikation und Design 2010“.

Auch wenn die Kampagne 2009 auf breite Resonanz gestoßen ist: Männer sind nach wie vor Vorsorge- und Gesundheitsmuffel. „Würden Männer ihrer Gesundheit ebenso viel Aufmerksamkeit schenken wie ihrem Auto, könnten sie sich einiges ersparen“, sagt Gesundheits-Landesrätin Erika Scharer. Erste Erfolge der Initiative seien jedoch bereits spürbar, sagt Dr. Kowatsch: „In den Praxen der Salzburger Ärzte wird das Thema Vorsorge vor allem durch Männer merkbar häufiger thematisiert.“ Er betont: „Bei der Vorsorgeuntersuchung geht es nicht um die bloße Ermittlung von Körperwerten. Wichtig ist vor allem das vertrauliche Gespräch mit dem Arzt.“

Ärzte Woche 48 /2010
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