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Alzheimer: Vorsorge und Unterbrechung der Krankheitsverlaufes

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Edi:
Wie Sport Alzheimer aufhält

Essen – Wie Sport Alzheimer positiv beeinflussen kann, erforscht die bundesweit angelegte Studie Sport & COG, die das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Leuchtturmprojektes Demenz mit 1,1 Millionen Euro fördert.

An der Untersuchung können deutschlandweit Patienten an verschiedenen Zentren in Essen, Bochum, Bonn, Erlangen, Göttingen, Homburg und Ulm teilnehmen. Leiter ist der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikums Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen, Jens Wiltfang.

„Studien weisen darauf hin, dass Sport positive Auswirkungen auf Demenzkranke haben kann“, erklärte Wiltfang. Allerdings hätten die bisherigen Untersuchungen Fragen zur Art, Intensität, Häufigkeit und Dauer der Aktivitäten noch nicht klären können.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35588

Sissi:


Freitag, 6. August 2010

 Prävention könnte jede dritte Demenz vermeiden

Montpellier – Demenzen sind nicht immer schicksalhaft. Mehr als ein Drittel aller Erkrankungen sind einer Studie im Britischen Medical Journal (BMJ 2010;341: c3885) zufolge vermeidbar. Modifizierbare Risikofaktoren hätten sogar einen größeren Einfluss als ein bekanntes Krankheitsgen.

Nicht jede Demenz ist Folge eines Morbus Alzheimer, und selbst für diese degenerative Erkrankung sind in Studien modifizierbare Risikofaktoren ermittelt worden. Neben Störungen der Hirndurchblutung (infolge Herzerkrankungen, Schlaganfall, arterieller Hypertonie, Adipositas, Diabetes und hohen Cholesterinwerten) wurden auch Depressionen in der Vorgeschichte, eine ungesunde Ernährung, vermehrter Alkoholkonsum und ein niedriges Bildungsniveau in Studien mit der Entstehung einer Demenz in Verbindung gebracht.

Zu diesen epidemiologischen Untersuchungen gehört die Esprit Studie, die seit 1999 eine Stichprobe von Senioren .... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42259/Praevention_koennte_jede_dritte_Demenz_vermeiden.htm

admin:

Alzheimer-Impfung: AFFiRiS AG gibt Auswertungsdaten zum Leitprodukt AD02 bekannt: Hinweise auf Wirksamkeit =

   Wien (OTS) - Die AFFiRiS AG legte heute auf einer Pressekonferenz
in Wien die Auswertungsergebnisse sekundärer Endpunkte der klinischen
Phase I Studie des Alzheimer-Impfstoffs AD02 vor. Danach ist das
Programm mit Blick auf die Stabilisierung der Gedächtnisleistung und
des Körpergewichts von Patienten während des 18-monatigen
Untersuchungszeitraums sehr erfolgreich verlaufen. So waren die
kognitiven Fähigkeiten bei neun von zwölf Patienten, die den
Impfstoff mit Verstärkersubstanzen (Adjuvantien) erhalten haben,
deutlich besser, als es krankheitsbedingt zu erwarteten gewesen wäre.
Zudem verlieren Alzheimerpatienten üblicherweise an Gewicht, da ihr
Geschmackssinn beeinträchtigt sein kann oder sie die Nahrungsaufnahme
vergessen. Bei den geimpften Patienten wurde hingegen eine
Beibehaltung des Körpergewichts registriert.

Phase II begonnen

   Seit Ende letzten Jahres befindet sich der Impfstoff in der
klinischen Erprobung der Phase II, der Wirksamkeitsprüfung in
Alzheimerpatienten. Das Studiendesign berücksichtigt bereits die
richtungsweisenden Ergebnisse der Phase I. Aktuell befindet sich die
Studie, die an 30 Studienzentren in Österreich, Deutschland,
Frankreich, Kroatien und der Slowakei (Tschechien: in Vorbereitung)
durchgeführt wird, in der Rekrutierungsphase. Insgesamt 420 Patienten
sollen in die Studie aufgenommen werden
(http://klinische-studien-vienna.info). Erste Ergebnisse zur
Wirksamkeit des Impfstoffs werden Ende 2012 erwartet.

   Die AFFiRiS AG arbeitet seit Oktober 2008 am Forschungsstandort
Wien im Rahmen eines Lizenz- und Optionsabkommens mit dem britischen
Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline an einem Impfansatz zur Behandlung
von Alzheimer. Die Vereinbarung hat ein potenzielles Gesamtvolumen
von 430 Millionen Euro, von denen bisher 36 Millionen geflossen sind.
Anfang März hatte AFFiRiS für einen weiteren Kandidaten (AD03) eine
Meilenstein-Zahlung in Höhe von 2,5 Millionen Euro von
GlaxoSmithKline erhalten. "Internationale Konzerne wie
GlaxoSmithKline, Siemens, Boehringer Ingelheim oder Merck haben die
Möglichkeiten am Wirtschaftsstandort Österreich erkannt und weiten
ihre Forschungskapazitäten aus. Die Politik hat dafür die
Rahmenbedingungen geschaffen: Die F&E-Quote betrug im letzten Jahr
2,76 Prozent des BIP und soll bis 2020 auf 4 Prozent steigen. Davon
profitieren auch die dynamischen österreichischen Life Science- und
Startup-Unternehmen, die derzeit gemeinsam mit internationalen
institutionellen Investoren einige der bedeutendsten Lizenz- und
Finanz-Deals der europäischen Biotechnologie-Industrie durchführen",
kommentiert Dr. René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen
Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria mit Sitz in Wien.

Hinweis für die Redaktion

   ABA - Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen
Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie
berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in
arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach
Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden.
Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener
Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.

Rückfragehinweis:

~
   Hanni Grassauer
   ABA - Invest in Austria
   Opernring 3
   1010 Wien, Österreich
   Tel. 0043 1 588 58 57
   Fax 0043 1 586 86 59
   E-Mail: h.grassauer@aba.gv.at
   Internet: www.investinaustria.at
   
   Patrick Racky, Meike Hansen
   Fleishman-Hillard Germany
   Hanauer Landstraße 182 c
   60314 Frankfurt am Main
   Tel.: 0049 69 40 57 02-464, -465
   Fax: 0049 69 43 03 73
   E-Mail: Patrick.Racky@fleishmaneurope.com
   E-Mail: Meike.Hansen@fleishmaneurope.com

admin:


Bis ins hohe Alter geistig in Form bleiben: Rege und bewege dich!
Der Wunsch, bis ins Alter körperlich mobil und wendig zu bleiben, bescherte der Mini Med einen Besucherrekord.


Etwa 100.000 Österreicher leiden an Alzheimer. Wie groß die Angst vor dem großen Vergessen ist, zeigte der Publikumszustrom zum Vortag über geistige Fitness im Alter von Primar Friedrich Leblhuber, Leiter der Neurologisch-Psychiatrischen Gerontologie in der Landesnervenklinik Linz.

Dauerstress vermeiden

Die Gefahr, dement zu werden, können andauernder Stress, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Fettleibigkeit, Arteriosklerose, Alkoholmissbrauch und koronare Herzerkrankungen genauso fördern wie Schlafapnoe bei Schnarchern, Depression und Rauchen.

Die Ursachen für die krankhafte Schrumpfung von Hirnmasse sind bis heute nicht genau geklärt. „Etwa jeder Dritte über 85 Jahren und jeder Zehnte zwischen 75 und 79 leidet an Alzheimer. Unter den 60 bis 64-Jährigen ist ein Prozent der Österreicher von Alzheimer betroffen“, sagte der Psychiater und riet: „Wer das Gefühl hat, dass seine Gedächtnisleistung rapide schlechter wird, sollte einen Neurologen aufsuchen.“ Dieser testet, ob ein mildes kognitives Defizit, genannt MCI, vorliegt. Auch die Magnetresonanztomografie des Gehirns hilft bei der Abklärung.

MCI kann ein erhöhtes Risiko bedeuten, dass sich in den nächsten Jahren eine Demenz manifestiert. Eine frühe Behandlung mit Medikamenten, Bewegungs-Übungen und Hirnleistungstraining ist angezeigt, um das Fortschreiten zu verlangsamen. Bei etwa zehn Prozent der Alzheimerkranken, vor allem bei Patienten, die in frühen Jahren – etwa ab 55 – dement werden, sind genetische Ursachen zu finden. Menschen, die an Depressionen leiden, haben ein doppelt hohes Demenzrisiko.

Demenz vorbeugend leben

Aktuelle Studien zeigen, dass regelmäßige körperliche Bewegung, wie etwa Ausdauertraining, vor geistigem Abbau schützt. „Bewegungsübungen helfen bei dementen Menschen, Angst und Depression zu verhindern“, sagte der Primar und gab Tipps zur demenzvorbeugenden Lebensführung: „Bluthochdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte und Übergewicht in den Griff bekommen. Für die psychosoziale Gesundheit Sorge tragen, also Depression behandeln, Isolation vermeiden, Beziehungen pflegen. Ein geistig und körperlich bewegtes Leben führen und ausgewogene Kost mit vielen ungesättigten Fettsäuren zu sich nehmen.“

Studie: Senioren im „Gehtest“

Je besser ein älterer Mensch zu Fuß unterwegs ist, desto günstiger ist seine Prognose, wenn er ins Spital muss. Er kommt schneller wieder heraus, ergab eine US-Studie. Die Forscher beobachteten 322 Patienten über 65 Jahre, die wegen Herz-Kreislauf-Problemen, Erkrankungen der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes eingeliefert worden waren.

Dabei zeigte sich: Je besser die Patienten gingen, desto kürzer waren sie im Spital. Menschen, die den Gehtest nicht zu Ende absolvieren konnten oder langsamer als 0,40 Meter pro Sekunde gingen, waren im Schnitt 1,4 bzw. 1,9 Tage länger im Spital als schnellere.

Werner:


Kokosöl bei Alzheimer

17.8.12 - (Zentrum der Gesundheit) - Kokosöl ist ein aussergewöhnlich wertvolles Öl für die Gesundheit. Neben all seinen Vorteilen für die Gewichtsreduktion, für einen gesunden Cholesterinspiegel, einen aktiven Stoffwechsel und ein starkes Immunsystem kann Kokosöl sogar die Symptome von Alzheimer lindern. Dies belegen nicht nur wissenschaftliche Studien, sondern auch Fallbeispiele wie das von Alzheimer Patient Steve Newport.
Mit Hilfe von Kokosöl Alzheimer-Symptome lindern - Alzheimer zerstört Menschen
Die Alzheimer-Krankheit betrifft weltweit annähernd 30 Millionen Menschen, allein in den USA über 5 Millionen. Diese Menschen erkennen im Endstadium weder ihre eigenen Kinder wieder, noch erinnern sie sich an ihre eigene Identität.
Alzheimer-Patienten sind Menschen, die im harmlosen Fall Kochtöpfe im Kleiderschrank verstauen, aber nicht wissen warum. Menschen, die ohne Grund und Ziel durch die Wohnung irren. Menschen, die spontan aggressiv werden können und Menschen, die nicht mehr wissen, welchem Zweck Einrichtungen wie beispielsweise Toiletten dienen. Einer der Betroffenen war Steve Newport.
Die Geschichte von Alzheimer-Patient Steve Newport
Steve Newport erkrankte bereits mit 59 Jahren an Alzheimer. Seine Krankheitssymptome verschlimmerten sich so rapide, so dass er sich nach kürzester Zeit nicht mehr daran erinnern konnte, welche Jahreszeit, welcher Monat und geschweige denn welches Jahr gerade war.
Auch der häufig angewandte Alzheimer-Test, bei welchem die Betroffenen gebeten werden, ein Ziffernblatt einer Uhr zu zeichnen, zeigte deutlich wie weit die Krankheit bei Steve Newport bereits fortgeschritten war.
Er zeichnete nur Kreise und einige Zahlen in einem sehr zufälligen Muster, was nicht im geringsten wie eine Uhr aussah, erklärt seine Frau und Ärztin, Dr. Mary Newport, in einem Interview.
Die Ärzte hatten Steve längst aufgegeben, weshalb seine Frau beschloss, den Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit ihres Mannes selbst in die Hand zu nehmen.
Neues Alzheimer-Medikament in der Testphase
Frau Dr. Newport begann alles über die Krankheit ihres Mannes herauszufinden, was bislang bekannt war. Dabei stiess sie unter anderem auf eine Studie, die den Wirkstoff eines neues Alzheimer-Medikaments namens AxonaTM beschrieb. AxonaTM befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch in der Testphase. Die Wissenschaftler waren damals auf der Suche nach Teilnehmer für eine klinische Studie mit dem Medikament, woraufhin Dr. Newport ihren Mann sofort anmelden wollte. Leider traf Steves Bewerbung zu spät ein, so dass er nicht mehr angenommen werden konnte. Seine Frau gab jedoch nicht auf. Sie informierte sich weiter über den genauen Wirkmechanismus des Medikaments, dessen Zusammensetzung und die möglichen Ursachen von Alzheimer.
Alzheimer bedeutet Energieunterversorgung des Gehirns
Studien hatten gezeigt, dass das Gehirn von Alzheimer-Patienten schon im Frühstadium nur noch unzureichend Glucose nutzen kann und daher an einer Energieunterversorgung leidet. Ohne Energie sterben die Gehirnzellen ab, was zu den bekannten Symptomen von Alzheimer führt. Es scheint eine Art Diabetes des Gehirns zu sein. Es ist ein Prozess, welcher mindestens 10 oder 20 Jahre, bevor man Symptome bekommt, bereits beginnt und welcher sehr ähnlich zu Typ 1- oder Typ 2-Diabetes abläuft, wobei man ein Problem mit Insulin entwickelt, erklärt Dr. Newport.
Doch interessanterweise kann unser Gehirn neben Glucose auch noch eine alternative Energiequelle nutzen - die so genannten Ketone. Unser Körper kann beispielsweise in Hungerzeiten, wenn wir keine Kohlenhydrate - und damit auch keine Glucose - zu uns nehmen, aus gespeicherten Fettsäuren Ketone bilden und so das Gehirn trotz Glucose-Mangel mit Energie versorgen. Ketone können jedoch auch direkt aus bestimmten Fetten aus der Nahrung produziert werden - den so genannten mittelkettigen Triglyceriden (MCTs). MCTs kommen in der Natur vor allem in nicht gehärtetem, nativem Kokosöl vor. Nehmen wir also Kokosöl zu uns, werden die enthaltenen MCTs direkt in Ketone umgewandelt. Im Vergleich zu den meisten Fetten, werden die MCTs nicht zuerst im Fettgewebe gespeichert, sondern liefern dem Gehirn sofort neue Energie.
Alzheimer-Medikamente auf der Basis von Kokosöl
Nachdem Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass bei Alzheimer eine Energieunterversorgung im Gehirn stattfindet, und dass MCTs aus Kokosöl diesen Kreislauf zu durchbrechen, begannen die Forscher mit der Entwicklung des Alzheimer-Medikaments AxonaTM. AxonaTM ist nichts anderes als eine Form von MCTs. Mittlerweile kann man AxonaTM als medizinische Nahrung käuflich erwerben, doch die Kosten für die Behandlung von Alzheimer mithilfe des Medikaments sind sehr hoch, da man sehr viel davon benötigt.
Da Kokosöl ebenfalls ein relativ teures und nur begrenzt verfügbares Produkt ist, man jedoch recht viel davon brauchen würde, um alle Alzheimer-Patienten zu heilen, sind einige Wissenschaftler immer noch mit der Erforschung ähnlicher Stoffe beschäftigt, die im Körper in Ketone umgewandelt werden. Dr. Veech ist einer von ihnen. Er entdeckte vor einigen Jahren dass synthetisch hergestellte Keton Ester eine viel stärkere Wirkung als MCTs auf die Keton-Produktion im Körper haben.
Dr. Veech kämpfte lange Zeit für etwa 15 Millionen US Dollar, um die Wirkung von Keton Estern bei Parkinson und Alzheimer zu testen. In der Pharmaindustrie ist dieser Betrag nicht als extrem hoch anzusehen, wenn man ihn mit anderen Forschungsgeldern vergleicht. Trotzdem hatte Dr. Veech grosse Probleme, das Geld aufzutreiben.
Mittlerweile sind seine Studien mit den Keton Estern jedoch angelaufen. Mit Sicherheit hat dazu auch die Unterstützung von Frau Dr. Newport und anderen Betroffenen, die sein Vorhaben bekannt gemacht haben, beigetragen. Wir werden sehen, welche Ergebnisse Dr. Veechs Untersuchungen bringen werden. Doch nun zurück zur Geschichte von Steve Newport...
Kokosöl statt Alzheimer-Medikament?
Aufgrund der oben genannten wissenschaftlichen Studien mit AxonaTM, begann Frau Dr. Newport ihrem an Alzheimer erkrankten Ehemann, Kokosöl zu geben. Gleichzeitig sorgte sie dafür, dass Steve seine bisherigen Alzheimer-Medikamente absetzte, da diese offenbar keine hilfreiche Wirkung zeigten. Der Zustand von Steve hatte sich auch nach deren Einnahme stets verschlechtert und wurde zu allem Überfluss auch noch durch die Nebenwirkungen des Medikaments beeinträchtigt. Er war apathisch geworden, hatte Appetit verloren und immer mehr abgenommen.
Frau Dr. Newport gab ihrem Mann zunächst zwei Teelöffel Kokosöl täglich. Sie steigerte die Dosis mit der Zeit auf mehrere Esslöffel täglich. Sie mischte das Kokosöl einfach unter sein Essen. Überrascht und glücklich stellten die Newports fest, dass sich Steves Zustand immer weiter verbesserte und er sich schon nach kurzer Zeit wieder an das aktuelle Datum erinnern konnte. Es war als würde das Öl einen Schalter in seinem Gehirn anknipsen und ihn wieder klar denken lassen!, erzählt Frau Dr. Newport.
MCTs aus Kokosöl gegen Alzheimer
Bevor Steve mit der Einnahme von Kokosöl begonnen hatte, konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie man das Ziffernblatt einer Uhr zeichnet. Zwei Wochen nach Beginn seiner Kokosöl-Therapie zeichnete Steve bereits etwas, das deutlich ein Ziffernblatt erkennen liess.
Nach 37 Tagen Kokosöl-Therapie wurde Steves Zeichnung noch genauer. Weitere fünf Monate später liess auch Steves Zittern nach und auch seine Sehstörungen, die ihn vom Lesen abgehalten hatten. Er interessierte sich wieder für das Geschehen und die Menschen um ihn herum.
Dr. Newport fing an die frohe Nachricht über den Zustand ihres Mannes zu verbreiten. Sie richtete einen Blog ein, wo sie bis heute (4 Jahre nach Beginn der Kokosöl-Therapie) von den Erfolgen berichtet. Frau Dr. Newport hat auch ein Buch über Ketone und deren Wirkung bei Alzheimer und anderen neurologischen Erkrankungen geschrieben ("Alzheimer's Disease: What If There Was a Cure? The Story of Ketones" by Mary T. Newport, MD)
Kokosöl im Wandel der Zeit
Kokosöl hatte viele Jahrzehnte lang einen schlechten Ruf. Der Grund war einerseits, dass man nicht alles über Kokosöl wusste und aus dem vorhandenen Wissen die falschen Schlüsse zog. Andererseits steckten mit Sicherheit auch die Machenschaften der Lebensmittelindustrie dahinter:
Früher war Kokosöl Bestandteil vieler Fertigprodukte (Süsswaren, Backwaren etc.). Doch dann entdeckte die Lebensmittelindustrie die Vorteile der Hydrierung von Ölen, wodurch Öle haltbar gemacht werden und beispielsweise als Margarine oder in Form von hydrierten Speiseölen in Fertigprodukten verkauft werden können. Dieses Verfahren führte zu niedrigeren Produktionskosten und höheren Gewinnmargen. Nun mussten nur noch Kunden für die hydrierten Fette gefunden werden.
Dazu startete man eine Art Angstkampagne. Man verbreitete die Falschaussage, Kokosöl würde dick machen sowie den Cholesterinspiegel heben und auf diese Weise zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Diese Aktion liess die Verkaufszahlen für Margarine in die Höhe schnellen.
Gesund sein mit Kokosöl
Für die Gesundheit der Konsumenten war das sehr schade, denn Kokosöl erhöht zwar zweifelsohne den Cholesterinspiegel – allerdings nur den HDL-Cholesterinspiegel (HDL = gutes Cholesterin), was zu einem reduzierten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall führt.
Doch nun assen die Menschen immer mehr minderwertige hydrierte Fette samt der ihnen innewohnenden schädlichen Transfettsäuren (die im Kokosöl fehlen) und – im Gegensatz zum Kokosöl – tatsächlich Herz und Gefässe schädigen können.
Darüber hinaus kann Kokosöl – im Gegensatz zu anderen Fetten – ohne Gallenflüssigkeit vom Körper aufgenommen werden und eignet sich daher auch vorzüglich in der Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen. Zusätzlich unterstützt Kokosöl als MCT-Fett – trotz höherer Kalorienzahl – die Reduktion des Körpergewichtes auf gesunde Weise, da die MCT-Fettsäuren nicht ins Fettgewebe eingelagert werden. Und wenn Kokosöl ausserdem das Gehirn gesund hält und mit Energie versorgt – um so besser.
Quellen
Henderson ST et al., "Study of the ketogenic agent AC-1202 in mild to moderate Alzheimer's disease: a randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter trial." Nutr Metab (Lond). 2009 Aug 10;6:31. (Studie über das ketogene Mittel AC-1202 bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Krankheit: eine randomisierte,placebo-kontrollierte, multizentrische, Doppelblind-Studie.) [Quelle als PDF]
Webseite von Dr. Mary T. Newport, MD http://www.coconutketones.com/
Sehen Sie diese Filme über Kokosöl und Alzheimer:
Anmerkung:
Dieser Artikel ist nichts weiter als ein Bericht über die Erfahrung eines Alzheimer-Patienten mit Kokosöl. Wir wollen niemanden dazu auffordern sich bei Alzheimer nicht behandeln zu lassen.

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosoel-alzheimer-ia.html#ixzz23p3tUSWJ

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