Krebsarten übergreifend, diverse Themen > Strahlentherapie
Bestrahlung aktuell
Dietmar E.:
RE-BESTRAHLUNG: LICHT INS DOGMA!
"Ignorantia nocet"
Ignoranz schadet dort, wo man sich - in einer Melange aus Gewohnheit und Unkenntnis - auf gesichertem Terrain wähnt. Oft viel zu lange! Für nichts gilt das mehr als für die lange vorherrschende Maxime, Re-Bestrahlung sei tabu.
Nein, die Faktenlage scheint dieses Dogma mittlerweile dezidiert zu widerlegen. Wie es konkret um das Behandlungsregime bei Lokalrezidiven steht, nach hoch dosierten Vorbestrahlungen? Vor allem, das an erster Stelle, um Überlebenszeiten und die Schädigung des die rezidivierenden Tumoren umgebenden intakten, normalen Gewebes?
Toleranz und Effektivität, das allein zählt am Ende für die Betroffenen. In Stichworten: Akuttoxizität, Spätmorbidität, Überlebenszeit! Vulgo: die alles entscheidende Prognose, nämlich bei geringen Nebenwirkungen das Leiden zu verringern und die Lebensqualität zu erhöhen.
Primäre Hirn- und Kopf-Hals-Tumoren? Mamma- und Bronchialkarzinome? Rektum-Ca? Prostata? Professor Budach - von der Charité und Präsident der DEGRO - grenzt ein und gibt Inakzeptables zu bedenken. Zugleich widerlegt er in einem Aufriss das Paradigma: " Einmal bestrahlt = ausbestrahlt"!
19/07/2009, Re-Bestrahlung: Licht ins Dogma!
"Ignorantia nocet"
Ja oder nein?
Paradigmenwechsel in der Strahlentherapie bei Lokalrezidiven
Volker Budach
Die Strahlenbehandlung einer lokalisierten Tumorerkrankung erfordert in der Regel hohe Bestrahlungsdosen, welche die Normalgewebstoleranzen häufig weitgehend ausschöpft. Daher galt bisher eine nochmalige hochdosierte Strahlentherapie am Ort der Vortherapie als obsolet, da in der Folge schwere Komplikationen auftreten konnten.
Seit einigen Jahren wurde dieses Dogma, bei Lokalrezidiven nach hochdosierten Vorbestrahlungen keine Re-Bestrahlungen vorzunehmen, im Rahmen von Einzelfall-Entscheidungen und klinischen Studien zunehmend hinterfragt. Mit Entwicklung der modernen bildgestützten Hochpräzisions-Strahlentherapien haben Re-Bestrahlungen zunehmend Eingang in die Palliativtherapie radioonkologischer Abteilungen gefunden.
Status quo: Mit Präzision gegen das Dogma
Die heutzutage verfügbaren hochexakten bildgebenden Verfahren wie Computertomografie (CT), Positronenemissionstomografie (PET), Magnetresonanztomografie (MRT) und Ultraschall (US) mit exzellenter Abgrenzung der Lokalrezidive sowie die Weiterentwicklung der Techniken in der Hochpräzisionsstrahlentherapie erlauben in vielen Fällen eine nochmalige Bestrahlung mit tumorwirksamen Strahlendosen. Dies geschieht ohne wesentliche Belastung strahlensensibler Normalgewebe bzw. Organe im palliativen - und in Einzelfällen - auch im kurativen Therapieansatz.
In den Strahlenkliniken an den beiden Nord-Campi der Charité (Campus Virchow und Mitte) werden zur hoch konformalen Rezidivtherapie vor allem stereotaktische Bestrahlungsverfahren am "Brainlab Novalis"-Beschleuniger und an der Tomotherapie eingesetzt, in Einzelfällen bei Rezidiven in der Mundhöhle auch die Brachytherapie.
Zu den in der Klinik für Strahlentherapie am Campus-Virchow, aber zwischenzeitlich auch an vielen anderen Strahlenkliniken in Europa durchgeführten Rezidivbestrahlungen, gehören die im Folgenden aufgeführten lokalisierten Krebserkrankungen:
Die Therapiekonzepte bei Re-Bestrahlungen sehen entweder eine Schonung des den Rezidivtumor umgebenden Normalgewebes oder eine biologische Schonung des Normalgewebes über den Einsatz eines hyperfraktionierten Behandlungsregimes vor. Außerdem ist zwischenzeitlich bekannt, dass hochdosiert vorbestrahlte Gewebe nach einem Intervall von 6-12 Monaten durchaus in einem begrenzten Volumen nochmals eine höhere Strahlendosis tolerieren können, allerdings mit einem höheren Risiko für akute, insbesondere aber Spätkomplikationen im Vergleich zur Ersttherapie.
Hirntumoren: Tolerabel und effektiv
Bei primären Hirntumoren (anaplastische Astrozytome, Glioblastome) konnten mit Rezidivbestrahlungen in Abhängigkeit vom Bestrahlungsvolumen und der Art der Fraktionierung nochmals mediane Überlebensraten von 8–16 Monaten erzielt werden - mit geringen Raten an Spätkomplikationen in Form von Hirnnekrosen.[1] Die bisher umfangreichste Publikation zur Rezidiv-Bestrahlung umfasste 172 Patienten, die sich in 71 Grad 2 und 42 Grad 3 Astrozytome sowie 59 Glioblastome untergliederten.[2] Das Intervall zwischen der primären Strahlentherapie und der Re-Bestrahlung betrug 48, 32 und 10 Monate für die o.g. drei Histologiegruppen. Es wurden im Median nochmals Gesamtdosen von 36 Gy mittels fraktionierter stereotaktischer Radiotherapie mit Einzeldosen von 5 x 2 Gy/Wo. auf den makroskopischen Rezidiv- bzw. Residualtumor nach Re-Resektion mit 0,5-1,0 cm Sicherheitssaum gegeben.
Das mediane Überleben nach der Re-Bestrahlung betrug 22, 12 und 8 Mon. entsprechend 2-J. Überlebensraten von 55%, 41% und 2%. Die Re-Bestrahlung wurde von allen Patienten bis auf geringfügige Kopfschmerzen und Nausea | Erbrechen sowie einen Patienten mit einer Hirnnekrose gut toleriert. Die Autoren schließen, dass die Re-Bestrahlung tolerabel und effektiv ist und in prospektiven Studien weiter untersucht werden sollte.
Achtung, Seite 2 und 3 unter:
http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_SpecReports_Detail?cat=1&sbid=ba6847d0f703b2dd6ad19c49daff9dc6&p=1
Dietmar E.:
Links zum Thema
siehe Anlage - für jeden Angemeldeten!
Re-Bestrahlung - Präzise ausgelotet!
Direkt: Zu Professor Budach an die Charité ...
Alternativ: Zum Präsidenten der DEGRO!
"At a glance": Leitlinien zu jeder Behandlung
Studien: Aktiv einbringen und integrieren
Heidelberg: Das DKFZ darf hier nicht fehlen
Für Betroffene: Helfen. Forschen. Informieren.
Psychosozial: Hier ziehen alle an einem Strang
NCI: Fakten, nichts als Fakten (Englisch)
ESTRO: Europäisches Netzwerk (Englisch)
Lektüre 1: Standardwerk in allen Fragen
Lektüre 2: Ein Journal mit Historie (Englisch)
Lektüre 3: Targeting wohl dosiert (Englisch)
Lektüre 4: Grundlagen kurz und bündig
Lektüre 5: Exzellent, der kleine "Blaue 53"
admin:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100226_OTS0063
Europäischer Radiologenkongress in Wien: Tumor-Therapie nach Maß
Utl.: Die Möglichkeiten der onkologischen Bildgebung. =
Wien (OTS) - Eine optimale Therapie onkologischer Erkrankungen ist
heute ohne bildgebende Diagnose, der Erfassung der Ausdehnung eines
Tumors und der Kontrolle des Therapieansprechens undenkbar. Die
onkologische Bildgebung beinhaltet alle Maßnahmen, mit denen die
Radiologie zur Früherkennung, Diagnose, Stadieneinteilung (genannt
Staging) und Therapiekontrolle beitragen kann.
"Immer wichtiger wird dabei aber auch die Erfassung von
Komplikationen einer Behandlung, z.B. einer Chemo- und
Strahlentherapie, und die Nachkontrolle", erklärt Univ. Prof. Gerhard
Mostbeck, Vorstand des Institutes für diagnostische und
interventionelle Radiologie des Wilhelminenspitals und des
Röntgeninstitutes am Otto-Wagner-Spital in Wien.
Der Spezialist schätzt, dass "etwa 20-30% aller radiologischen
Untersuchungen diesen Fragestellungen, aber auch dem wichtigen
Ausschluss einer Tumorerkrankung gewidmet sind". In diesem Fachgebiet
der Radiologie geht es weniger um spezielle Verfahren als um den
Einsatz bekannter Methoden bei onkologischen PatientInnen. Ausgeführt
wird dies durch spezialisierte RadiologInnen, die in einem
interdisziplinären Behandlungsteam integriert sind.
Multimodalität als Chance
Immer öfter werden auch radiologische kombiniert mit
nuklearmedizinischen Verfahren angewendet, daher spricht man auch von
multimodaler Bildgebung - ein Beispiel ist hier die "PET-CT", welche
Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit Computertomographie (CT)
kombiniert; dadurch können die Vorteile der PET (genaue Abbildung von
Stoffwelchselprozessen) mit jenen der CT (feine Abbildung
anatomischer Strukturen) vereint werden.
Individualität bestimmt Krebs-Therapie
Derzeit geht der Trend in der Onkologie in Richtung einer
individualisierten, optimierten Therapie. "Wir wissen, dass oft nur
ganz spezifische Patienten, oder anders gesagt: oft nur ein
spezifischer Tumor, auf ein belastendes Chemotherapeutikum anspricht,
andere dagegen leider nicht", so Mostbeck. Für die Radiologen ergibt
sich daher die Aufgabe, diese individuell-optimierte Therapie zu
ermöglichen - durch exaktes Staging, funktionelle Diagnostik und neue
Formen der Kontrolle des Therapieansprechens.
"Beim Therapie-Ansprechen verlassen wir uns derzeit häufig recht
unzulänglich auf die Erfassung der Tumorgröße", wie der Fachmann
erklärt, in Zukunft soll hier mehr auf die Funktionsweise des Tumors
eingegangen werden. Bezüglich funktioneller Diagnostik geben auch die
großen Fortschritte auf dem Gebiet der molekularen Bildgebung, bei
der Tumorzellen samt ihren Bestandteilen und Stoffwechselprozesse
abgebildet werden können, Grund zur Hoffnung, bestätigt Mostbeck,
ehemaliger Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft.
Tumor durch Hitze und Kälte vernichten
Weitere wichtige Aspekte werden die Früherkennung von Tumoren sein
und moderne Formen einer radiologisch geleiteten lokalen
Tumortherapie, wo Tumore durch Hitze oder Kälte für den Patienten
schonend lokal behandelt, sprich vernichtet, werden können. "Und
nicht zuletzt werden wir mehr Kenntnisse haben, um die Folgen einer
belastenden Tumortherapie zu minimieren", beschreibt Mostbeck die
Zukunft der onkologischen Bildgebung.
Ganzheitlichkeit soll mehr beachtet werden
Zum Wohle des Patienten sollte auch mehr auf eine ganzheitliche
bzw. systembezogene Betrachtungsweise geachtet werden. Das bedeutet,
dass der einzelne Patient schon bei der Planung der Untersuchungen
noch mehr in den Vordergrund gerückt werden sollte. Zusätzlich muss
das für jeden Radiologen noch heißen, dass "die radiologische
Bildgebung sinnvoll alle behandlungsrelevanten Aspekte einer
Tumorerkrankung möglichst rasch und schonend liefern sollte", ergänzt
Mostbeck, "damit ist der onkologisch spezialisierte Radiologe ein
integrativer, wesentlicher Partner des Patienten in seinem
interdisziplinären Behandlungsteam".
18.000 Radiologen tagen ab 4. März in Wien
Beim 22. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of
Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2010 in Wien werden auch heuer
wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr
Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die
neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.
Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für
Radiologie mit mehr als 18.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt;
zusätzlich bietet der Kongress die größte Industrieausstellung in
Europa, bei der auf über 26.000 m2 mehr als 300 internationale Firmen
die neueste Produkte der Medizintechnik anbieten.
Weitere Information und Bildmaterial unter
www.myESR.org/Presse_ECR2010
Rückfragehinweis:
European Society of Radiology - ESR
Stefanie Muzik, Julia Patuzzi
Tel.: +43 1 533 4064-0
press@myESR.org
www.myESR.org
admin:
Weniger ist mehr: Interventionelle Radiologie als Alternative zur klassischen Operation
Utl.: Europäischer Radiologenkongress ab heute in Wien =
Wien (OTS) - Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlung durch
Wilhelm Conrad Röntgen im Jahre 1895 hat sich das Fach Radiologie im
Laufe der Zeit nicht nur zu einer High-Tech Disziplin, sondern in den
letzten Jahren auch zu einer interventionellen, sprich therapeutische
Eingriffe durchführenden Disziplin, weiterentwickelt.
Die Radiologie ist eines der "technischsten" Fächer der Medizin,
zugleich das interdisziplinärste - radiologische Befunde sind die
Grundlage von fast allen Diagnosen. In Ergänzung zu Aufnahmen des
Körpers und seiner Strukturen bei der diagnostischen Radiologie
werden bei der Interventionellen Radiologie (IR) Erkrankungen
minimal-invasiv therapeutisch behandelt. Diese minimal-invasiven
Eingriffe werden bildgesteuert durchgeführt, das bedeutet unter
Durchleuchtung, durch CT (Computertomographie), MRT
(Magnetresonanz-Tomographie) oder Ultraschall.
Interventionelle Radiologie - ein junges Fach
Die IR gibt es seit ca. 45 Jahren. "Einer der großen Pioniere war
der amerikanische Radiologe Charles Dotter, der als erster die
Dehnung von verkalkten Gefäßen durchgeführt hat", weiß Univ. Prof.
Johannes Lammer, seit 1992 Leiter der Klinischen Abteilung für
Kardiovaskuläre und Interventionelle Radiologie an der
Universitätsklinik für Radiodiagnostik, AKH Wien, und ehemaliger
Präsident der European Society for Cardiovascular and Interventional
Radiology (CIRSE).
Interventionell-radiologische Eingriffe bilden eine für den
Patienten gute, weniger invasive Alternative zu chirurgischen
Eingriffen, und haben einen immensen Handlungsspielraum:
Bei Gefäßverengungen
Die meisten Eingriffe durch IR erfolgen bei Gefäßverengungen und
-verschlüssen. Diese Erkrankungen können zum Schlaganfall führen, den
man mit einem sogenannten Stent in der Halsschlagader verhindern
kann. Auch bei Verengungen der Nierenarterien kann ein Stent
eingesetzt werden, was zu einer Milderung des Bluthochdruckes und zur
Verhinderung eines Nierenversagens führen kann. Bei der
"Schaufensterkrankheit" (arterielle Verschlusskrankheit in den
Beinen) wird mit dem Ballon die Arterie gedehnt oder ein Stent
eingesetzt, um dadurch die Durchblutung der Beinarterien zu
verbessern.
Bei Aneurysmen
"Weitere Indikationen sind so genannte Aneurysmen, das sind
Ausweitungen der Hirnarterien oder der Hauptschlagader (Aorta). Durch
Einsetzen eines Stents oder durch Verschluß mit Embolisationsspiralen
kann dieses Aneurysma verschlossen werden und damit ein Platzen
desselben mit schwerer, eventuell tödlicher Blutungskomplikation
verhindert werden", erklärt Lammer die weiteren Einsatzgebiete eines
interventionellen Radiologen.
Bei Tumorerkrankungen
Auch Tumorerkrankungen können mit Hilfe der IR behandelt werden,
wobei der Tumor einerseits durch CT- oder MR-gesteuerte Punktion mit
anschließender Verkochung mit einer Radiofrequenz- oder Lasersonde
behandelt werden kann, oder er kann von der Blutzirkulation durch
Embolisation oder Chemoembolisation abgeschnitten und so
"ausgehungert" werden.
Bei Wirbelsäulenerkrankungen
Weitere Indikationen sind Erkrankungen der Wirbelsäule, wobei sich
die chronischen Schmerzen durch Medikamenteninfiltration oder durch
eine sogenannte Vertebroplastie beheben lassen können. Bei der
Vertebroplastie wird unter CT-Kontrolle ein osteoporotisch
eingebrochener Wirbelkörper mit Spezialzement aufgefüllt und damit
ein weiteres schmerzhaftes Zusammensacken verhindert.
Interventionelle Radiologen sind besonders gewohnt mit anderen
Spezialisten zusammen zu arbeiten. "Die Chirurgen sind froh, dass es
die IR gibt, die insbesondere bei Risikopatienten minimal-invasive
Eingriffe durchführen kann", beschreibt Lammer die Situation. Die
Indikationsstellung zu interventionell-radiologischen Eingriffen wird
in den meisten Spitälern in interdisziplinären Besprechungen
("Gefäßkonferenz", "Tumorboard") gestellt, wobei je nach Ausdehnung
der Erkrankung und Risikozustand des Patienten die Entscheidung
zugunsten des minimal-invasiven interventionell-radiologischen
Eingriffes oder zugunsten der offenen Chirurgie fällt. "Differenzen
gibt es nur dann, wenn ein Arzt den Patienten und dessen Wohl nicht
im Zentrum seiner Betrachtung sieht", ergänzt er.
18.000 Radiologen tagen ab heute in Wien
Beim 22. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of
Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2010 in Wien werden auch heuer
wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr
Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die
neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.
Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für
Radiologie mit mehr als 18.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt;
zusätzlich bietet der Kongress die größte Industrieausstellung in
Europa, bei der auf über 26.000 m2 mehr als 300 internationale Firmen
die neueste Produkte der Medizintechnik anbieten.
Mehr Information und Bildmaterial unter www.myESR.org/Presse_ECR2010
Rückfragehinweis:
European Society of Radiology - ESR
Stefanie Muzik, Julia Patuzzi
Tel.: +43 1 533 4064-0
press@myESR.org
www.myESR.org
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6430
Richi:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/600205/blende-ermoeglicht-schonende-krebstherapie.html
Ärzte Zeitung, 29.04.2010
Blende ermöglicht schonende Krebstherapie
ROSTOCK (eb). Das Uniklinikum Rostock erhielt mit dem Multileaf Collimator (MLC 160) ein neues Gerät für die Krebstherapie. Es ermöglicht eine genauere Bestrahlung von Tumoren. Der MLC 160 wurde als Zusatzgerät an einem Linearbeschleuniger installiert. Er gleicht einer hochpräzisen Blende aus 160 schmalen Bleilamellen mit je einem eigenen Motor, mit der zu bestrahlende Körperregionen millimetergenau eingegrenzt werden können, so dass die Strahlen hauptsächlich die erkrankte Region treffen und weniger angrenzendes gesundes Gewebe, teilt die Uni Rostock mit.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/600205/blende-ermoeglicht-schonende-krebstherapie.html
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln