Wie kann man dem Eierstockkrebs vorbeugen?
Wenn eine Frau die oben beschriebenen Symptome bemerkt, sollte sie sich umgehend gynäkologisch untersuchen lassen. Eine langjährige Pilleneinnahme zur Schwangerschaftsverhütung und Geburten mit Stillperioden werden als relativer Schutz vor Eierstockkrebs angesehen. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass je seltener ein Eisprung stattfindet, desto seltener auch ein Eierstockkrebs vorkommt.
Sollten in der Familie zwei oder mehr nahe Verwandte von Eierstock- und/oder Brustkrebs betroffen oder eine nahe Verwandte in jungen Jahren erkrankt sein, sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine Beratung des eigenen Risikos für weitere Tumorerkrankungen in spezialisierten Zentren durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang können dann auch Untersuchungen des Erbmaterials vorgenommen werden.
Bei einem hohen Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken, können neben der Einnahme der Anti-Baby-Pille auch die Durchtrennung der Eileiter (Sterilisation) oder die vollständige Entfernung beider Eierstöcke und Eileiter das Risiko senken. Ist nur eine nahe Verwandte in höherem Alter an Eierstockkrebs erkrankt, ist das eigene Risiko der Erkrankung nur gering erhöht.
Quelle: meduniqa