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Weitere Krebs-Organisationen in Deutschland
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Bayerische Krebsgesellschaft eröffnet neue Beratungsstellen
10.11.10.
Am 7. und 13. Juli 2010 eröffnete der Präsident der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V., Prof. Reiner Hartenstein, im Beisein der Geschäftsführung und der Mitarbeiter vor Ort zwei neue Krebsberatungsstellen in Ingolstadt und Kempten. Mit beiden Standorten konnten zwei weitere weiße Flecken auf der Landkarte der ambulanten psychosozialen Beratung Krebskranker in Bayern gefüllt werden. Die beiden neuen Standorte erhalten für die kommenden drei Jahre aus dem Förderprogramm „Ambulante Krebsberatungsstelle“ der Deutschen Krebshilfe e. V. eine Anschubfinanzierung.
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„Ein fachlich qualifiziertes Angebot für die Regionen Ingolstadt und Eichstätt ist äußerst wichtig“, betonte die Eichstätter Landrätin Tanja Schorer-Tremel in ihrem Grußwort. „Die Beratungsstelle ist eine wichtige und sinnvolle Ergänzung in der Versorgung Krebskranker“, ergänzte Karin Seehofer und richtete motivierende Worte an die neuen Kolleginnen in der Beratungsstelle. In Kempten erklärte Prof. Hartenstein, dass die Bayerische Krebsgesellschaft e. V. von Ärzten, aber auch der Selbsthilfe ermutigt worden sei, die Versorgungslücke in der psychosozialen ambulanten Beratung zu schließen. Dr. Otto Prümmer, Chefarzt der Inneren Medizin III am Klinikum Kempten, und Dr. Udo Zimmermann, Praxis für Strahlentherapie, bestätigten, dass die seelische und psychologische Begleitung nicht unterschätzt werden darf.
Aus Befund Krebs 4/2010
PS: Und in Österreich? In Wien, Millionenstadt, hat man nicht einmal mehr den Wiener Krebstag, bezeichnenderweise im Wiener Rathaus, durchgeführt! Termin war September 2009, dann November 2009, dann Frühjahr 2010 und schließlich ......, ach was! Bürgermeister, Gesundheitsstadträtin, auch solche "Maßnahmen" sind Euch bei der jetzigen Wien-Wahl auf den Kopf gefallen!
35.000 Krebs-Neuerkrankungen jedes Jahr und wo bleibt Prävention, Rauchverbot, Früherkennung, Nachsorge?
Im AKH gibt es, nach rund 15 Jahren, quasi keine Komplementärmedizinische Abteilung mehr! Die Aussagen vom Direktor Krepler, das diesbezügliche Wegschauen von Zielinski, ist eine Farce. Dafür gibt es im AKH-Wien laufend negative Sensationen!
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Montag, 18. Juli 2011
NCT Heidelberg setzt auf Selbsthilfe
Heidelberg – Die Arbeit von Selbsthilfegruppen und -organisationen wird das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg besonders unterstützen. Dazu hat das NCT eine Kooperationsvereinbarung mit der Agentur Selbsthilfefreundlichkeit Baden-Württemberg und dem Heidelberger Selbsthilfebüro unterzeichnet.
„Dass das NCT als erste onkologische Klinik in Deutschland ein Selbsthilfefreundliches Krankenhaus wird, verdeutlicht den Anspruch des NCT, den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen“, sagte der Ärztliche Direktor am NCT Heidelberg, Dirk Jäger. Er betonte, seine Einrichtung sehe die Selbsthilfe als einen wichtigen Partner.
Die Kooperationsvereinbarung sieht einen Handlungsplan mit acht Punkten vor. Diese sollen helfen, neue Strukturen für die Selbsthilfeorganisationen und -gruppen zu schaffen. Zunächst soll die Zusammenarbeit festgeschrieben und dokumentiert werden.
zum Thema
Selbsthilfe im NCT Heidelberg
http://www.nct-heidelberg.de/de/patienten/beratung/selbsthilfe.php
Des Weiteren gehört dazu, die Patienten und deren Angehörige über die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe zu informieren, deren Sichtbarkeit zu erhöhen, die Selbsthilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit zu berücksichtigen und regelmäßige Treffen zwischen Klinik und der Selbsthilfe zu veranstalten. Außerdem will das NCT die Selbsthilfe in die Gremienarbeit einbinden, einen Ansprechpartner der Klinik für die Selbsthilfegruppe benennen sowie alle Mitarbeiter über die Zusammenarbeit informieren.
Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. © hil/aerzteblatt.de
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46660/NCT_Heidelberg_setzt_auf_Selbsthilfe.htm
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13.Mar.2012
Welchen Bedarf an Krebsinformation haben die Deutschen
Welches spezifische Informationsangebot zum Thema Krebs wünschen sich medizinische Fachkreise?Mit zwei bundesweiten Befragungen hat der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums KID in Zusammenarbeit mit der Prognos AG diese Fragen untersucht. Die Ergebnisse, die nun in Buchform veröffentlicht sind und im Internet zur Verfügung stehen, sollen dazu beitragen, Informationsangebote genauer an den Bedarf unterschiedlicher Zielgruppen anzupassen.
Krebspatienten und ihre Angehörigen wünschen zuverlässige und unabhängige Informationen zu ihrer Erkrankung, auch um sich an medizinischen Entscheidungen beteiligen zu können. Derzeitig verfügbare Informationsmöglichkeiten finden sie jedoch Befragungen zufolge nicht immer zufriedenstellend. Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt wissenschaftlich fundierte und verständlich aufbereitete Informationen zu einer Vielzahl von Krebsthemen im Internet zur Verfügung. Am Telefon und per E-Mail bietet er kostenlos individuell zugeschnittene Information und Beratung, erreicht auf diesem Weg aber nur einen kleinen Teil der Betroffenen. Im Zuge des Ausbaus zum Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation will der Dienst seine Reichweite in der Bevölkerung vergrößern. Zudem sollen verstärkt auch Fachkreise angesprochen werden, etwa niedergelassene Ärzte oder Fachkräfte aus der Pflege und der therapeutischen und psychosozialen Beratung
Verlässliche Erkenntnisse zum Informationsbedarf in der Allgemeinbevölkerung und den genannten Gesundheitsberufen fehlen bisher. Sie sind jedoch Voraussetzung, um entsprechende Angebote zielgruppengerecht gestalten zu können. In Zusammenarbeit mit der Prognos AG hat der KID daher zwei bundesweite Untersuchungen zu diesen Fragen aufgelegt: Eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von 2247 Bürgern über 16 Jahren wurde in persönlichen Interviews befragt. 754 Angehörige der medizinischen Fachkreise erhielten Fragenbögen per Post. Sie wurden um Auskunft gebeten zur Bedeutung onkologischer Themen in ihrer Berufspraxis, zu ihrem spezifischen Informationsverhalten und zu ihren Anforderungen an Informationsangebote über Krebs.
Fast alle befragten Krebspatienten wollten zu Fragen im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung umfassend informiert sein, zwei Drittel möchten sich an medizinischen Entscheidungen beteiligen. Dies wünscht auch über die Hälfte der nicht direkt Betroffenen für den Fall einer eigenen Erkrankung. Ärzte stehen als Ansprechpartner und Informationsgeber an erster Stelle, gefolgt von Familie, und Freunden, Broschüren, den Medien und dem Internet. Für aktuellen und zukünftigen Informationsbedarf würden allerdings 4 von 10 Patienten und Angehörigen auch unabhängige Beratungsstellen in Anspruch nehmen. Für indirekt Betroffene und allgemeine Öffentlichkeit, insbesondere in der Altersgruppe unter 45, gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung auch für die Suche nach Gesundheitsinformation. Der „digitale Graben“ ist dabei deutlich zu erkennen. Bevorzugter Weg zu Informationen ist jedoch für alle Gruppen mit weitem Abstand das persönliche Gespräch.
In den Fachkreisen hat das Internet neben den klassischen Informationswegen wie Fortbildungsveranstaltungen, Kollegennetzwerk und der Fachliteratur einen hohen Stellenwert und ist neben schriftlichen Materialien Wunschmedium für spezifische Informationen zu Krebsthemen. Hier besteht überwiegend großes Interesse an einem zusätzlichen Informationsangebot, am liebsten auf einer Interne
Die verfügbaren Informationsmöglichkeiten stellen sowohl die Allgemeinbevölkerung wie auch die befragten Berufsgruppen nur eingeschränkt zufrieden. Die Wünsche an krebsspezifische Informationsangebote zu Krebs stellen sich in der Bevölkerung und bei Angehörigen der Fachkreise sehr ähnlich dar: Die Informationen sollten aktuell, unabhängig, allgemeinverständlich und kostenfrei und darüber hinaus praktisch nutzbar sein. Für Fachkreise ist zudem die Möglichkeit eines raschen Überblicks ein wesentliches Kriterium.
Informationsangebote, die allen Zielgruppen gerecht werden wollen, müssen ein breites Themenspektrum abdecken: Patienten suchen vor allem Informationen zu Behandlung, Nachsorge und Leben mit Krebs. Die allgemeine Öffentlichkeit, aber auch Angehörige von Patienten interessieren sich besonders für Krebsrisiken, Vorbeugung und Früherkennung von Krebs. In den befragten Fachkreisen sind die thematischen Interessen ebenfalls sehr breit. Zusätzlicher Informationsbedarf besteht besonders zu alternativen Maßnahmen, Sozialrecht, Psychoonkologie, Kontaktadressen von Anbietern in der Versorgung und, speziell bei Fachärzten, zu wissenschaftlichen Bewertungen von Behandlungsmethoden.
Beide Studien wurden vom Bundesministerium für Gesundheit finanziell gefördert. Mit der Veröffentlichung stellt der Krebsinformationsdienst die Daten den Verantwortlichen im Gesundheitswesen wie auch anderen Anbietern von Gesundheitsinformationen zur Verfügung.
Auf den Internetseiten des KID www.krebsinformationsdienst.de können die Publikationen unter „KID – über uns“ kostenfrei heruntergeladen werden. Als Printversion und gebunden sind sie beim Krebsinformationsdienst gegen einen Unkostenbeitrag von 12 Euro erhältlich:
Krebsinformationsdienst
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel. 06221/422890
sekretariat-kid@dkfz.de
Bibliographische Angaben:
Krebsinformationsdienst (Hrsg.) Bedarf an Krebsinformation in der Bevölkerung - Analyse des Informationsverhaltens von Ratsuchenden Akademische Verlagsgesellschaft AKA GmbH, 2012 66 Seiten, 34 Abbildungen und Tabellen, Softcover, ISBN 978-3-89838-661-6, KP € 12,00
Krebsinformationsdienst (Hrsg.) Bedarf an Krebsinformation bei niedergelassenen Ärzten, Pflegenden, psychotherapeutisch Tätigen und psychosozialen Beratern
Akademische Verlagsgesellschaft AKA GmbH, 2012 64 Seiten, 33 Abbildungen und Tabellen, Softcover, ISBN 978-3-89838-662-3, € 12,00
Krebsinformation hat eine Nummer: 0800 420 30 40 (täglich von 8 bis 20 Uhr)
Krebsinformation per E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de
Krebsinformation im Internet: www.krebsinformationsdienst.de
Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter: www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2012/images/KID-PM-032012.jpg
Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.
Diese Pressemitteilung ist abrufbar unter www.dkfz.de/pressemitteilungen
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
D-69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2854
F: +49 6221 42 2968
presse@dkfz.de
Richi:
Ärzteschaft
Niedergelassene Hämatologen und Onkologen starten neue Webseite
http://www.bnho.de/startseite.html
Freitag, 11. Januar 2013
Köln – Der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Die neue Webseite bietet Mitgliedern und Interessierten praktische Serviceleistungen sowie ein umfassendes Informationsangebot.
Herzstück des Angebots ist die Arztsuche. „Mit der interaktiven Landkarte haben wir ein nutzerfreundliches Tool geschaffen, mit dessen Hilfe zuweisende Ärzte oder Patienten schnell und unkompliziert einen niedergelassenen Krebsspezialisten in ihrer Nähe finden können“, teilte BNHO-Vorsitzender Stephan Schmitz mit. Die Datenbank enthält die Kontaktdaten der 575 niedergelassenen Hämatologen und Onkologen, die jährlich etwa 600.000 Krebspatienten in Deutschland versorgen.
Zusätzlich bietet die Website neben aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Meldungen auch Informationen zu den Aktivitäten des Vorstands und der Regionalgruppen sowie zum umfassenden Leistungsspektrum onkologischer Schwerpunktpraxen. Termine zu Workshops sowie bundesweite Stellenangebote in Schwerpunktpraxen runden das Angebot ab.
Für seine Mitglieder hat der BNHO einen passwortgeschützten Bereich eingerichtet. Dort gibt es nützliche Informationen zu Gesetzen und Richtlinien sowie zu relevanten Sachthemen für den Praxisalltag, so zum Beispiel zur Zertifizierung onkologischer Schwerpunktpraxen. Mitglieder können dort auch auf Präsentationsmaterial, Stellungnahmen und Rundschreiben des Berufsverbands zugreifen. © hil/aerzteblatt.de
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