Autor Thema: Ernährung  (Gelesen 851 mal)

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Dietmar E.

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Ernährung
« am: 17. Mai 2007, 13:47 »

Fleisch steigert, Fisch senkt das Darmkrebsrisiko

16.6.05 - Wer täglich auf Schinken und Bratwurst besteht, weist ein deutlich erhöhtes Darmkrebsrisiko auf. Das bestätigt die Auswertung einer Studie mit beinahe einer halben Million Teilnehmern.

Kommt häufig Fisch auf den Tisch, sinkt das Erkrankungsrisiko dagegen, berichtet eine internationale Forschergruppe im "Journal of the National Cancer Institute". Die Forscher um Elio Riboli von der International Agency for Research on Cancer in Lyon analysierten Daten von 478.040 Teilnehmern der EPIC-Studie, einer europaweiten Studie zum Zusammenhang von Ernährung und Krebs. Bei 1.329 Personen wurde im Studienzeitraum erstmals Krebs von Dickdarm oder Enddarm diagnostiziert. Dabei lag die Erkrankungswahrscheinlichkeit umso höher, je mehr "rotes" Fleisch (Schweine-, Rind- oder Lammfleisch) und Fleischprodukte die Teilnehmer verzehrten. Je zusätzlichen 100 Gramm Verzehr pro Tag steigt das Erkrankungsrisiko demnach um etwa 55 Prozent. Dagegen sinkt es mit steigendem Fischkonsum, und zwar um 54 Prozent je zusätzlichen 100 Gramm pro Tag.

Der Verzehr von Geflügelfleisch scheint das Erkrankungsrisiko nicht zu beeinflussen. Eine mögliche Ursache für den Effekt könnte der unterschiedliche Eisengehalt von "rotem" und Geflügelfleisch sein, vermuten die Forscher.

Neuere Studien zeigten, dass mit der Nahrung aufgenommenes Eisen die Bildung schädlicher Nitroso-Verbindungen im Körper begünstige und so das Krebsrisiko erhöhe. Der schützende Effekt von Fisch könnte dagegen auf mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen sein.

Nach Ansicht zwei deutscher Beteiligter, Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und Jakob Linseisen vom Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg, sollten die Resultate hellhörig machen:
Deutschland liege in Europa beim Konsum von Wurstwaren ganz vorn. Von einer Einschränkung des Wurstverzehrs könnte man hierzulande daher ganz besonders profitieren.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Jutta

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Was man tun kann, um Dickdarmkrebs vorzubeugen
« Antwort #1 am: 09. September 2008, 22:20 »
Dickdarmkrebs

An Dickdarmkrebs erkranken jedes Jahr ca. 50.000 Menschen. Zur Behandlung dieser Krebsart unterziehen sich die meisten Menschen einer Operation mit anschließender Chemotherapie und /oder Bestrahlung.

Im Frühstadium keine Symptome erkennbar

Der Dickdarmkrebs zeigt im Frühstadium keinerlei Symptome und kann so unentdeckt wachsen. Häufig vergeht einige Zeit, bevor ein gesundheitliches Problem auftritt wie Durchfall, Übelkeit , Schwächegefühle, unerklärlicher Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl. Leider sind diese Symptome nicht eindeutig, sondern treffen auch auf eine Reihe anderer Erkrankungen zu.

Diabetiker haben ein hohes Risiko

Menschen über 50, Diabetiker, Raucher und Menschen, die kein Obst und Gemüse zu sich nehmen, haben ein hohes Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken.

Was man tun kann, um Dickdarmkrebs vorzubeugen:

    * Reichlich Obst, Gemüse und damit gesunde Lebensmittel essen
    * stärkehaltige Nahrungsmittel vermeiden
    * hochwertige, gesunde Fette und Öle zu sich nehmen
    * den Verzehr tierischer Produkte auf eine Minimum reduzieren
    * vermehrt Lycopen-haltige Lebensmittel essen, da sie den Körper unterstützen, das Krebswachstum einzuschränken
    * regelmäßige Bewegung

Rote Früchte bei Dickdarmkrebs empfehlenswert


Wassermelone

Lycopen gehört zu den Carotinoiden und ist ein roter Farbstoff, der in Tomaten und anderen roten Früchten, wie roten Grapefruits oder Wassermelonen, vorkommt. Grundsätzlich enthält jedes Obst oder Gemüse, das einen rötlichen oder rosa Farbton aufweist, Lycopen. Lycopen ist eine Vorstufe von Vitamin A im Körper und zeigt weitreichende Einsatzmöglichkeiten in der Krebsprävention und bei der Prävention von degenerativen Erkrankungen, wie z.B. Herzkrankheiten.
Hoher Lycopenspiegel auch gegen Gebärmutterhalskrebs

Eine Studie, die von der University of Illinois durchgeführt wurde, hat die Lycopen-Spiegel bei Frauen untersucht. Es zeigt sich, daß die Frauen, die die höchsten Lycopenwerte aufwiesen, eine geringere Wahrscheinlichkeit hatten, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.
Lycopen ein Wundermittel?

Lycopen ist ein Antioxidans und es gibt Hinweise dafür, daß Lycopen auch die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Prostatakrebs reduzieren kann. Aber auch bei anderen Krebsarten,konnte die Wirksamkeit von Lycopen nachgewiesen werden.

Eine Studie, die von der China Medical University Department of Nutrition durchgeführt wurde belegt, dass das Antioxidans Lycopen die Vermehrung der kolorektalen Krebszellen verhindern kann.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/dickdarmkrebs.html