Autor Thema: Darmkrebs und Chemotherapie  (Gelesen 159 mal)

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Richi

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Darmkrebs und Chemotherapie
« am: 21. Mai 2011, 15:37 »

17/05/2011

Sollten gebrechliche Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Karzinom Chemotherapie erhalten?

Teilnahme ist in angemessen gestalteten Studien mit verringerter Anfangsdosis möglich

Hintergrund

Ältere und gebrechliche Patienten mit Krebs sind in klinischen Studien unterrepräsentiert, obwohl sie oft mit Chemotherapien behandelt werden. Wir haben die Studie FOCUS2 entworfen, um Chemotherapie-Optionen mit verringerter Dosis zu untersuchen und um für gebrechliche Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Karzinom objektive Prädiktoren für das Therapieergebnis zu ermitteln.

Verfahren

Wir führten eine offene, im 2x2 faktoriellen Studiendesign angelegte Studie an 61 britischen Zentren mit Patienten durch, deren fortgeschrittenes kolorektales Karzinom noch unbehandelt war und die für eine Chemotherapie mit voller Dosis als ungeeignet eingestuft wurden. Nach einer umfassenden Beurteilung des Gesundheitszustandes wurden die Patienten per Minimierungsmethode randomisiert
auf ........ http://www.univadis.de/medical_and_more/JustPublished_Detail?link=/DE/content/view/justpublished/49530/%28language%29/ger-DE&id=49598

........................ Interpretation

FOCUS2 zeigt, dass gebrechliche und ältere Patienten an randomisierten, kontrollierten Studien teilnehmen können, wenn das Studiendesign entsprechend angepasst wird und die Anfangsdosen der Chemotherapie gesenkt werden. Alles in allem war eine Kombination, die Oxaliplatin enthielt, Fluoropyrimidin-Einzelwirkstoffen vorzuziehen, obwohl der primäre Endpunkt des PFS nicht erreicht wurde. Capecitabin verbesserte im Vergleich zu Fluorouracil nicht die QoL. Die umfassende Beurteilung des Gesundheitszustandes zu Studienbeginn ist als objektiver Prädiktor für den Behandlungsnutzen vielversprechend.