Früherkennung - Vorsorge - Prävention - Gesundenuntersuchung > Zusätzliche Möglichkeiten
Krebs: Vorsorge, Diagnostik, Therapie, Nachsorge
(1/1)
Josef:
Umfrage: Patienten wären bereit, höhere Beiträge für moderne Medizintechnik zu zahlen
21.07.2011SPECTARIS e.V.
Rund 80 Prozent der Patienten in Deutschland wären unter Umständen bereit, höhere Beiträge für die durchgehende Behandlung mit modernster und innovativer Medizintechnik zu bezahlen. Das geht aus einer Emnid-Umfrage hervor, die der Medizintechnik Branchenverband SPECTARIS in Auftrag gegeben hat. Danach würden 17 Prozent der befragten Patienten einen entsprechen Tarif bei ihrer Krankenkassen abschließen, 63 Prozent sind unter Umständen dazu bereit.
Der größte Teil dieser Befragten, nämlich 47 Prozent, würden dafür bis zu 10 Euro monatlich ausgeben. Weitere 40 Prozent sind sogar bereit eine Beitragserhöhung von bis zu 20 Euro zu akzeptieren. Bis zu 30 Euro würden zehn Prozent der Patienten dafür ausgeben.
"Das Ergebnis zeigt, dass ein 'Innovationstarif' durchaus von den Patienten akzeptiert würde, wenn sie dafür stets mit den neuesten medizintechnischen Behandlungsmethoden versorgt werden", fasste SPECTARIS-Geschäftsführer Tobias Weiler zusammen. Interessant sei das Ergebnis insbesondere vor dem Hintergrund der enormen Proteste gegen den Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro, den mehrere Krankenkassen inzwischen erhoben haben. "Modernste Medizintechnik und Behandlungsmethoden sollten grundsätzlich allen Patienten offen stehen. Wenn eine verbesserte Patientenversorgung im bestehenden Gesundheitssystem nicht finanzierbar ist, so sollte anstelle eines allgemeinen Zusatztarifs eher über einen Innovationstarif nachgedacht werden, der mit mehr Leistung für die Patienten einhergeht", so Weiler. Im Falle eines Innovationstarifes stehe, anders als beim Zusatzbeitrag, ein echter Mehrwert für die Patienten dahinter.
Der Verband betonte aber, dass der Einsatz moderner Medizintechnik nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden sei. Ganz im Gegenteil: die von SPECTARIS in Auftrag gegebene Studienreihe "Das Einsparpotenzial innovativer Medizintechnik im Gesundheitswesen" hat in den vergangenen Jahren sogar ein milliardenschweres Einsparpotenzial für das deutsche Gesundheitssystem ermittelt, wenn moderne Medizintechnik effizient eingesetzt wird. Diese ermöglicht moderne Diagnose-, Behandlungs- und Therapiemethoden. Daraus ergeben sich kürzere Operationszeiten, kürzere Liegezeiten, die Reduzierung von Personalkosten und Materialeinsparungen.
Die durch Emnid befragten Patienten äußerten sich nicht eindeutig über die medizintechnische Ausstattung in den zuletzt besuchten Krankenhäusern und Arztpraxen. 53 Prozent hatten den Eindruck, dass der Arzt sie meistens mit dem neuesten medizintechnischen Gerät bzw. nach der neuesten Methode behandelt. Allerdings hatten 42 Prozent das Gefühl, bei ihnen kämen zum Teil veraltete Geräte zum Einsatz. Dieser Patienteneindruck deckt sich mit dem diagnostizierten Investitionsstau in deutschen Klinken. Eine im Mai 2010 von SPECTARIS in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage unter 100 Kliniken zeigte, dass mehr als die Hälfte der Krankenhaus-Entscheider erwartet, dass sich die Situation verschärft und fällige Investitionen in moderne Geräte und Ausstattungen nicht getätigt werden können. Eine Folge sei, dass Patienten nicht mit den neuesten Methoden behandelt werden können.
Ausstellerdatenblatt
Umfrage: Patienten wären bereit, höhere Beiträge für moderne Medizintechnik zu zahlen
21.07.2011SPECTARIS e.V.
Rund 80 Prozent der Patienten in Deutschland wären unter Umständen bereit, höhere Beiträge für die durchgehende Behandlung mit modernster und innovativer Medizintechnik zu bezahlen. Das geht aus einer Emnid-Umfrage hervor, die der Medizintechnik Branchenverband SPECTARIS in Auftrag gegeben hat. Danach würden 17 Prozent der befragten Patienten einen entsprechen Tarif bei ihrer Krankenkassen abschließen, 63 Prozent sind unter Umständen dazu bereit.
Der größte Teil dieser Befragten, nämlich 47 Prozent, würden dafür bis zu 10 Euro monatlich ausgeben. Weitere 40 Prozent sind sogar bereit eine Beitragserhöhung von bis zu 20 Euro zu akzeptieren. Bis zu 30 Euro würden zehn Prozent der Patienten dafür ausgeben.
"Das Ergebnis zeigt, dass ein 'Innovationstarif' durchaus von den Patienten akzeptiert würde, wenn sie dafür stets mit den neuesten medizintechnischen Behandlungsmethoden versorgt werden", fasste SPECTARIS-Geschäftsführer Tobias Weiler zusammen. Interessant sei das Ergebnis insbesondere vor dem Hintergrund der enormen Proteste gegen den Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro, den mehrere Krankenkassen inzwischen erhoben haben. "Modernste Medizintechnik und Behandlungsmethoden sollten grundsätzlich allen Patienten offen stehen. Wenn eine verbesserte Patientenversorgung im bestehenden Gesundheitssystem nicht finanzierbar ist, so sollte anstelle eines allgemeinen Zusatztarifs eher über einen Innovationstarif nachgedacht werden, der mit mehr Leistung für die Patienten einhergeht", so Weiler. Im Falle eines Innovationstarifes stehe, anders als beim Zusatzbeitrag, ein echter Mehrwert für die Patienten dahinter.
Der Verband betonte aber, dass der Einsatz moderner Medizintechnik nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden sei. Ganz im Gegenteil: die von SPECTARIS in Auftrag gegebene Studienreihe "Das Einsparpotenzial innovativer Medizintechnik im Gesundheitswesen" hat in den vergangenen Jahren sogar ein milliardenschweres Einsparpotenzial für das deutsche Gesundheitssystem ermittelt, wenn moderne Medizintechnik effizient eingesetzt wird. Diese ermöglicht moderne Diagnose-, Behandlungs- und Therapiemethoden. Daraus ergeben sich kürzere Operationszeiten, kürzere Liegezeiten, die Reduzierung von Personalkosten und Materialeinsparungen.
Die durch Emnid befragten Patienten äußerten sich nicht eindeutig über die medizintechnische Ausstattung in den zuletzt besuchten Krankenhäusern und Arztpraxen. 53 Prozent hatten den Eindruck, dass der Arzt sie meistens mit dem neuesten medizintechnischen Gerät bzw. nach der neuesten Methode behandelt. Allerdings hatten 42 Prozent das Gefühl, bei ihnen kämen zum Teil veraltete Geräte zum Einsatz. Dieser Patienteneindruck deckt sich mit dem diagnostizierten Investitionsstau in deutschen Klinken. Eine im Mai 2010 von SPECTARIS in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage unter 100 Kliniken zeigte, dass mehr als die Hälfte der Krankenhaus-Entscheider erwartet, dass sich die Situation verschärft und fällige Investitionen in moderne Geräte und Ausstattungen nicht getätigt werden können. Eine Folge sei, dass Patienten nicht mit den neuesten Methoden behandelt werden können.
Ausstellerdatenblatt
http://www.medica.de/exh_r/medcom2010/d/2211853
PS: DAS ist auch ein Thema für Österreich. Manch einer würde für ein MRT aufzahlen, als zuerst x-mal Röntgen, dann CT mit Kontrastmittel, ff.!
Tanja:
So könnte die Zahl der Krebsfälle halbiert werden
Forscher sind sicher: Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Krebsdiagnosen verdoppeln. Sie wissen auch: Mit relativ einfachen Mitteln ließe sich eine Menge erreichen.
Brustkrebs
© dpa Brustkrebs gehört zu den gefürchtetsten Krankheiten. Forscher behaupten, dass sich mit einer Änderung des Lebensstils viele Fälle vermeiden lassen würden Bild teilen
Weiterführende Links
http://www.welt.de/gesundheit/article106128125/So-koennte-die-Zahl-der-Krebsfaelle-halbiert-werden.html
Tumormedizin: Neuer Ansatz für Therapie vieler Krebsarten gefunden
Brustkrebs: Gentest soll Zahl der Chemotherapien senken
Ernährungsmedizin: Übergewicht ist ein Motor für Krebserkrankungen
Neue Studien: Wie Aspirin bei der Krebsvorsorge wirkt
Themen
Übergewicht
Krebs
Rauchen
Psychologie
Die Zahl der Krebsfälle ließe sich Experten zufolge weltweit halbieren. Dazu brauche sich der Mensch lediglich an die oft schon seit langer Zeit bekannten Verhaltensregeln zu halten, schreibt eine Gruppe um Graham Colditz von der Washington University für das Journal "Nature Translational Medicine".
Die Hauptursachen für Krebs seien Rauchen, Übergewicht und körperliche Untätigkeit. Wer dies in den Griff bekomme, habe ein weitaus geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. Dennoch nutzten viele Menschen und ganze Gesellschaften diese Möglichkeit nicht. Das Team um Colditz hat zusammengestellt, welche Hindernisse dem Handeln entgegenstehen.
Lange Zeit bekamen nur wenige Menschen Krebs – weil die meisten Männer und Frauen gar nicht alt genug dafür wurden. Sie starben für gewöhnlich früher und an Krankheiten wie Pest oder Pocken, die heute kaum noch eine Rolle spielen. In den vergangenen 60 Jahren aber haben sich die Lebensbedingungen in vielen reichen und armen Ländern deutlich gewandelt, was die Krebslast nach oben treibt.
"Diese Veränderungen werden die Zahl der Krebsdiagnosen zusammen mit dem steigenden Alter bis zum Jahr 2050 verdoppeln", schreiben die Forscher. "Die größte einzelne Ursache ist das Rauchen."
WON_OVE697azdf_ingest_won-still
Forschung
Super-Brokkoli als Geheimwaffe in der Krebsvorsorge
WON_OVE6973wg4_ingest_won-still
Forschung
Eingefärbte Tumorreste
Vermeidbare Auslöser von Krebs
Angst vor Krebs
Platz 1: Rauchen
Platz 2: Falsche Ernährung
Platz 3: Übergewicht
Weitere Auslöser
won_OVE77TPFT-still
Diagnostik
Hunde können Krebs riechen
WON_OVE69712we_ingest_won-still
US-Studie
Prostatakrebs von zu viel Hack
Colditz nennt das Beispiel zweiter US-Staaten. Im Jahr 2009 rauchten in Utah 9,8 Prozent der Bevölkerung. In Kentucky waren es mehr als 25 Prozent.
Rauchen als stärkste Ursache
Unter Verweis auf das US-Krebsregister berichten die Wissenschaftler von den damit verbundenen Todesfällen durch Lungenkrebs: 97,7 je 100.000 Einwohner in Kentucky, 24,7 je 100.000 Einwohner in Utah. Die Rate sei somit 73 Prozent geringer. "Daher nehmen wir konservativ an, dass sich 75 Prozent der Lungenkrebsfälle in den USA durch das Eliminieren des Zigarettenrauchens in den USA verhindern ließen."
In den USA verursacht das Rauchen insgesamt 33 Prozent aller Krebsfälle. Übergewicht und Fettsucht haben 20 Prozent der Krebsfälle in den USA zur Folge – dies ließe sich um die Hälfte reduzieren. Vergleichszahlen aus Deutschland gibt es in der Studie nicht, aber die Lebensweisen unterscheiden sich in vielen Fälle nicht grundsätzlich.
Bewegung, Bewegung, Bewegung
Mangelnde körperliche Bewegung hat 5 Prozent der Krebsfälle zur Folge, und 85 Prozent hiervon wären zu vermeiden, heißt es weiter. Viren ziehen nach derzeitigem Kenntnisstand 5 Prozent der Krebsfälle nach sich, die sich zu 100 Prozent vermeiden ließen.
Zwei weitere Zahlen: Alkohol ist für drei Prozent der Krebsfälle die Ursache, 50 Prozent wären vermeidbar. Ultraviolettes Licht (meist beim Sonnenbaden) und ionisierende Strahlung ziehen 2 Prozent der Krebserkrankungen nach sich, und auch hier wären 50 Prozent zu vermeiden.
Eines der Hindernisse im Kampf gegen Krebs ist der späte Beginn vieler Maßnahmen. "Wir wissen, dass eine Änderung des Lebensstils möglich ist und dass solche Änderungen das Krebsrisiko verringern, aber die Grundfrage ist, ob wir früh genug im Leben eingreifen, um die Vorteile zu erreichen." Bauchspeicheldrüsenkrebs forme sich in Zeiträumen von 13 bis 28 Jahren.
Körperliche Aktivität vom Auftreten der ersten Regelblutung bis zu den Wechseljahren könne das Auftreten von Brustkrebs um mindestens ein Viertel (25 Prozent) verringern. Alkohol während der Adoleszenz hingegen erhöhe das Risiko für Brustkrebsvorstufen.
Dies deute unter anderem darauf hin, dass die Reduktion oder gar das vollständige Abschaffen des Schulsports das spätere Auftreten von Brustkrebs fördern könne – was sich erst in den kommenden Jahrzehnten zeigen werde.
Moralische Verpflichtung
Dieses Beispiel zeige, dass auch jüngere Menschen einbezogen werden müssten, um einen bedeutenden Ansatz für die Vorbeugung zu schaffen. Im Hinblick hierauf sei es für junge Frauen und Männer gleichermaßen wichtig, sich gegen Viren impfen zu lassen, die Zeit in der Sonne zu verringern und körperlich aktiv zu sein.
Zu den weiteren Hindernissen zählen Colditz einen Streit der Forscher darum, wie viele Krebsfälle sich denn nun genau vermeiden ließen. Besser sei es, loszulegen. "Wir haben eine moralische Verpflichtung, jetzt zu handeln, um die spätere Bürde zu verringern."
Problematisch seien auch die vielen Widerstände, mit denen sich etwa die Tabakindustrie gegen Einschränkungen ihres Geschäftsmodells wehre. Aber die mittlerweile in vielen Ländern erlassenen Vorschriften und Gesetze gegen den Tabakrauch zeigten, dass sich auch auf diesem Gebiet etwas erreichen lasse.(Fachartikelnummer DOI: 10.1126/scitranslmed.3003218)
Navigation
[0] Themen-Index
Zur normalen Ansicht wechseln