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Auswirkungen des Passivrauchens-› Schutz für Nichtraucher/innen - GesetzeslageNichtraucher/innen rauchen passiv mit.Da der/die Raucher/in nur etwa ein Viertel des Tabakrauchs aufnimmt und diesen zum Teil wieder ausatmet, gelangt der Rest des Rauchs in die umgebende Luft. Das ist der ungefilterte Nebenstromrauch der glimmenden Zigarette. Die Schadstoffkonzentration in diesem Rauch ist bis zu 130mal stärker, so daß auch im Raum anwesende Nichtraucher/innen gefährdet sind. Damit sind sie den gleichen Gesundheitsrisiken wie die aktiven Raucher/innen ausgesetzt.
Unabhängig von der Dauer der Schadstoffbelastung können vor allem die folgenden Beschwerden beobachtet werden:
• Augenbindehautreizungen
• Kopfschmerzen
• Husten
• Heiserkeit
• Übelkeit
• Schwindel
Bei langfristiger Belastung, wie etwa nach jahrelanger Berufstätigkeit in verrauchten Räumen, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen:
• Chronisch entzündliche Atemwegserkrankungen
• Lungenkrebs
• Brustkrebs
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Osteoporose
Kein Zweifel: Rauchen schadet der Gesundheit
Dass Rauchen der Gesundheit schadet, darüber gibt es keine Zweifel mehr. Hauptverantwortlich für die Schädlichkeit: die freien Radikale. Wissenschaftlich bewiesen ist mittlerweile auch, dass ein fallender Nikotinspiegel Unlustgefühle und Unwohlsein hervorruft, insofern Tabakgenuss von vielen Wissenschaftlern als Suchtgift eingestuft wird. Und tatsächlich scheitern viele Menschen beim Versuch, das Rauchen aufzugeben.
Rauchen fordert laut Weltgesundheitsbehörde 3,5 Millionen Tote im Jahr. Das sind 10.000 Tote täglich! Die Prognose ist erschreckend: Sollten die Rauchentwöhnungsmethoden nicht anschlagen, so werden im Jahr 2020 mehr Menschen an den Folgen des Rauchens sterben als an HIV, Tuberkulose, Autounfällen, Muttersterblichkeit, Selbstmord und Mord zusammen.
Je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto besser. Raucher, die vor dem 50. Lebensjahr nicht mehr zur Zigarette greifen, reduzieren in den kommenden 15 Jahren ihr Risiko, an den Folgen des Rauchens zu erkranken, um 50 Prozent!
Tabak ist die zweit häufigste Todesursache der WeltDas Ergebnis - einer von zehn Erwachsenen stirbt, (ca. 5 Millionen Tote im Jahr).
Im Falle dass die derzeitigen Rauchgewohnheiten anhalten, werden 10 Millionen Menschen bis 2025 an Tabakgenuss sterben. Ungefähr die Hälfte der Raucher (weltweit 650 Millionen Menschen) werden voraussichtlich an ihrer „Sucht“ sterben.
Zusammenstellung der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedete 1998 eine Rahmenkonvention für die weltweite Tabakkontrolle.
Diese Rahmenkonvention soll alle Akteure aus dem Gesundheits-, Finanz-, Handels-, Arbeits-, Umwelt-, Agrar-, Justiz-, Bildungs- und Sozialsektor verpflichtet, der Gesundheit der Bevölkerung grösste Priorität einzuräumen und in gemeinschaftlichen Anstrengungen wirksame Massnahmen der Tabakkontrolle umzusetzen.
Tabakkonsum
Tabak ist die hervorstechendste vermeidbare Todesursache in der Europäischen Union und für mehr als eine halbe Million Todesfälle pro Jahr sowie für mehr als eine Million Todesfälle in Europa insgesamt verantwortlich. Schätzungsweise 25 % aller Todesfälle durch Krebs und 15 % der gesamten Todesfälle könnten auf das Rauchen zurückgeführt werden.
Um diese Seuche einzudämmen, arbeitet die Europäische Gemeinschaft aktiv an einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des Rauchens.
• Rechtsetzungsmaßnahmen bilden den Grundpfeiler der gegenwärtigen und künftigen Tätigkeiten der Gemeinschaft zur Bekämpfung des Rauchens
• Die europaweite Förderung vorbeugender Maßnahmen gegen das Rauchen und von Maßnahmen zur Raucherentwöhnung bilden ein weiteres wichtiges Element der Strategie zur Bekämpfung des Rauchens
• Die Einbeziehung der Bekämpfung des Rauchens in eine Reihe anderer Bereiche der Gemeinschaftspolitik (z. B. Agrarpolitik, Steuerpolitik, Entwicklungspolitik) ist von wesentlicher Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Grundsätze der Bekämpfung des Rauchens Bestandteil aller einschlägigen Politikbereiche sind
• Es soll sichergestellt werden, dass die Vorreiterrolle der Europäischen Gemeinschaft in vielen Bereichen der Bekämpfung des Tabakkonsums auch außerhalb der Grenzen der Europäischen Union Wirkung hat und dass die Gemeinschaft die Rolle eines der wichtigsten Akteure bei der Bekämpfung des Tabakkonsums weltweit einnimmt
http://www.krone.at/krone/S62/object_id__19328/hxcms/index.htmlWer hätte das gedacht: Wer rechtzeitig mit dem Rauchen aufhört, hat beste Chancen, genauso alt zu werden wie jemand, der noch nie an einem Glimmstängel gezogen hat! Die magische Altersgrenze liegt bei 35 Jahren.
Was das Rauchen im Körper anrichtet
10 gute Gründe aufzuhören
So schnell erholt sich der Körper
Jetzt oder nie: Nichtraucher werden
Wenn das keine gute Nachricht für junge RaucherInnen ist! In einer umfassenden Studie wurden 20.000 Frauen und Männer im Alter über 50 untersucht. Sie wurden über Jahre hinweg beobachtet und befragt, ihre Rauch-Gewohnheiten festgehalten, der Gesundheitszustand erhoben und alle Daten zusammengebracht.
Ergebnis: Ex-Raucher leben länger als Raucher, was ja eigentlich zu erwarten war. Weit spektakulärer: In punkto Gesundheitszustand war zwischen totalen Nichtrauchern und Ex-Rauchern, die vor dem 35. Lebensjahr aufgehört haben, kein nennenswerter Unterschied festzustellen.
Fazit: Sofort aufhören ist in jedem Fall besser - je früher desto besser!
Was das Rauchen im Körper alles anrichtet
"Wer nicht raucht, stirbt gesünder" ist ein beliebter Sager von Rauchern. Umgekehrt wird auch ein Schuh daraus: "Wer raucht, stirbt kränker!" Rauchen richtet in unserem Körper so viel Schaden an, dass es nicht nur wahrscheinlich ist, dass Raucher früher sterben als Nichtraucher, sondern eben auch kranker. Nicht gerade die Vorstellung eines schönen Todes: dahin siechend, Schmerz gepeinigt!
Was Rauchen alles anrichtet
So viel vorweg: Mit jedem Zug an einer Zigarette werden 100 Billionen so genannte freie Radikale inhaliert, das sind genauso viele wie wir Körperzellen haben. Freie Radikale sind Krebserreger, die die Zellen angreifen. Rauchen fördert also Krebs (und nicht nur Lungenkrebs!), außerdem Gefäßverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall und noch vieles mehr.
Klick dich durch die Informationen: So krank macht Rauchen - trau dich!
Drei Mal mehr Acrylamid im Blut von Rauchern
Raucher haben nach einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover erhöhte Werte der Krebs erregenden Substanz Acrylamid im Blut. Der Stoff werde nicht nur über erhitzte und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Pommes frites, Kartoffelchips oder Bratkartoffeln aufgenommen. Auch Tabakrauch bringe das Gift in den Körper, teilte die Hochschule mit. Mit durchschnittlich 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut lagen die Werte bei Rauchern etwa drei Mal höher als bei Nichtrauchern (0,4 Mikrogramm).
Der Weg zum Nichtraucher
Rauchverbote rund um die Welt
Dicke und Raucher altern schneller
Raucher sind öfter schlecht drauf
Unter der Leitung von Professorin Renate Wrbitzky hatte ein Expertenteam seit Herbst 2003 untersucht, ob auch unterschiedliche Ernährungsweisen einen messbaren Einfluss auf die Belastung mit Acrylamid haben. Bei mehr als 80 Prozent der insgesamt 395 Teilnehmer wurde dabei zwar Acrylamid im Blut nachgewiesen.
Kein eindeutiger Zusammenhang
Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Konzentration der Substanz im Blut und dem Ernährungsstil stellten die Forscher jedoch nicht fest. Nur wer mehrmals pro Woche Pommes und Kartoffelchips isst, hatte leicht erhöhte Acrylamid-Werte. "Der Unterschied ist jedoch gering und aus wissenschaftlicher Sicht nicht signifikant", betone Wrbitzky.
Weitere Studien nötig
Es sei zudem fraglich, ob die Ernährungsweise tatsächlich zu den höheren Messwerten führte. Um die Rolle der Ernährung klarer zu bestimmen, seien weitere Studien notwendig. Es stehe allerdings eindeutig fest, dass Raucher deutlich stärker gefährdet sind. Die Studie wird in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes vorgestellt.