Autor Thema: R A U C H E N : Lungen-, Blasen-, Brustkrebs, und .....  (Gelesen 6147 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich

Rauchen begünstigt chronische Schmerzen

 

Rauchen begünstigt die Entwicklung chronischer Schmerzen. Darauf weisen Mediziner im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses in Bremen hin.

Umgekehrt könnte das Aufhören mit dem Rauchen vielen von Schmerzen Geplagten Linderung verschaffen - in einigen Fällen sogar ebenso gut wie Medikamente. "Raucherentwöhnung ist nicht nur effektiv, sondern im Vergleich zur medikamentösen, invasiven oder psychotherapeutischen Schmerztherapie kostengünstig und nebenwirkungsarm", so Winfried Häuser vom Klinikum Saarbrücken. Allerdings sei die Entwöhnung zur Therapie chronischer Schmerzen bislang noch ein vernachlässigtes Thema. Patienten mit Migräne oder Spannungskopfschmerz gäben Rauchen in bis zu drei Prozent der Fälle als "Triggerfaktor" an, erläutert Häusers Saarbrücker Kollege Karl-Heinz Grotemeyer.

Auch machten rauchende Kopfschmerzpatienten in der Regel mehr Schmerzphasen durch als Nichtraucher. Und nicht zuletzt sei das Hirninfarktrisiko bei rauchenden Migränepatienten deutlich erhöht. Erwiesenermaßen sei Rauchen auch ein Risikofaktor für viele internistische Erkrankungen, die mit chronischen Schmerzen einhergingen. Dazu zählten die Verengung von Herzkranz- und Beingefäßen sowie Arterien in Zehen und Fingern, chronische Entzündung oder Krebs der Bauchspeicheldrüse und Entzündungen von Dünn- und Dickdarm.

Wer nach einem Herzinfarkt das Rauchen aufgebe, erleide mit bis zu 70 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit einen weiteren Infarkt. Eine ähnliche Risikoreduktion werde durch die derzeit gängige Kombination von vier Medikamenten erzielt, so Häuser.
« Letzte Änderung: 03. Juni 2007, 15:08 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : Lungen-, Blasen-, Brustkrebs, und .....
« Antwort #1 am: 03. Juni 2007, 15:11 »
Mi, 16.Mai 2007


Nichtraucherschutz:

Bürgerinitiative überreicht Prammer 33 000 Unterschriften für generelles Rauchverbot


   Wien (OTS) - Die Bürgerinitiative für ein Generelles Rauchverbot hat heute 33.000 Unterschriften für ein Rauchverbot in der Gastronomie und in öffentlich genutzten geschlossenen Räumen an Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer übergeben. Die Unterschriften überreichte die Vorsitzende der Bürgerinitiative Fiona Salter Townsend gemeinsam mit dem ersten Vize-Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Prim. MR Dr. Walter Dorner, und dem zweiten Vize-Präsidenten der ÖÄK, Dr. Othmar Haas. Die österreichische Ärzteschaft hat die Aktion zuletzt massiv unterstützt. So kommen rd. 26 000 der überreichten Unterschriften von Listen, die in den Arzt-Ordinationen aufliegen.


   
   Österreichischen Ärztekammer
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N ist Krebs !!! Nämlich .....
« Antwort #2 am: 03. Juni 2007, 15:14 »

Rauchen ist Krebs


Weltnichtrauchertag 31.5.07

Durch Rauchen entsteht Krebs: Lungenkrebs, Blasenkrebs. Diese Krebsarten werden dem Rauchen zugeordnet – dzt. großes Blasenkrebs-Screening an der Univ. Klinik Innsbruck!

Brustkrebs, Raucherbein (Fußamputation), Asthma, Herz-Kreislauf-Tod, Osteoporose und  Krebsgefährdung auch beim Passivrauchen! Österreich: 38 Tote pro Tag durch Rauchen; insgesamt 19.000 Krebstote und 38.000 Neuerkrankungen im Jahr in Österreich, also jede(r) Vierte bekommt Krebs! Passivrauchen: Täglich bis zu 3 Tote!

Sie sind Raucher, oder berufsbedingt Passivraucher? Krebs? Sofort zur Vorsorge: Lungenarzt,, Gynäkologen, Urologen! Urin für Zytologie, Blasenkrebsmarker NMP22, FISH; ggf. Ultraschall, bzw. Lungenröntgen.

Wir fordern: 100 % rauchfreie Lokale! Kein Rauchen beim Autofahren! Österreichweite Früherkennung am Beispiel der Univ. Klinik Innsbruck.

Mir, und meiner Familie zu liebe: Ab HEUTE keine Zigarette mehr!

Verein Krebspatienten, Info: www.krebsforum.at

Dietmar Erlacher, Tel. 0650-3578686, kontakt@krebspatient.at,
« Letzte Änderung: 03. Juni 2007, 15:15 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : Wie komme ich weg? Ich will aufhören, aber ......
« Antwort #3 am: 03. Juni 2007, 15:23 »

Hallo,

gerade dazu ist das Forum eine Hilfestellung.

Hier, oder unter Lungenkrebs, im Kaffe Tratsch, im Chat, oder persönlich per Tel. oder Email oder PN.

Bitte schreibt eure erprobten Hilfen, zum Wohle der Raucher die aufhören wollen.

LG.

Dietmar
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich

Solche Beiträge sind eine Anregung - keine Werbung!

Ich hoffe du siehst es auch so. Sonst schreibne mir ein Email: kontakt@krebsforum.at


Weltnichtrauchertag am 31.05. - Ohne Zigarette, morgen ein Sieger


Pressemitteilung von: Praxis Klaus J. Benner Veröffentlicht auf openPR am 21.05.2007 um 13:54

Nichtraucher/In werden mit professioneller Hilfe.


Ein allerletzter tiefer Zug, dann wird die Kippe ausgedrückt und die Klingel zur Praxis betätigt. Der erste Schritt zum Nichtraucher ist getan. In dem Gruppenraum finden sich 10 Frauen und Männer zusammen die endgültig das Rauchen aufgeben wollen.

Ich habe schon mit 16 Jahren angefangen, erzählt eine Teilnehmerin. Ich mit zwölf, entgegnet ihr Gegenüber. Ich habe schon alles versucht um aufzuhören, nimmt die Frau das Gespräch wieder auf. Auch Pflaster bringt überhaupt nichts. Jetzt habe ich übereine Arbeitskollegin von diesem Kurs erfahren, sie hat es mit Akupunktur und Hypnose geschafft.

Aus Frankfurt, Stuttgart und Hannover sind die potentiellen Nichtraucher heute nach Wuppertal zur Raucherentwöhnung angereist. Auf Empfehlung von Freunden, auf Verordnung ihres Arztes, oder weil sie einen Bericht über die Raucherentwöhnung in den Medien gesehen haben, berichten sie später dem Heilpraktiker Klaus J. Benner.

Mit dem Rauchen wollen die meisten der Anwesenden ihrer Gesundheit zuliebe aufhören. Ich möchte meinen Kindern ein Vorbild sein, meint ein Mann. Ein anderer findet es einfach zu entwürdigend und lästig, wie er am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit als starker Raucher behandelt wird. Zwei geben zu, dass sie wieder einmal den „guten Vorsatz zum Jahreswechsel’’ nicht lange schafften und wieder angefangen haben zu rauchen. Rückfällig zu werden sei nicht so schlimm, tröstet Heilpraktiker K.J. Benner, nur den Kampf aufzugeben. Stark geraucht haben sie alle. 80 bis 100 am Tag, bekennt der Mann, der schon mit zwölf Jahren damit begonnen hat. Haben Sie schon einmal ausgerechnet, wie viel Geld Sie da verqualmt haben? fragt Benner. Ungefähr einen Mittelklassewagen kommt als Antwort. Das sitzt.

Nachdem alle ihre Zigaretten, Zigarillos und Feuerzeuge abgegeben haben, dürfen sie Fragen stellen. Etwas beklommen ist den meisten schon zumute. Ist die Akupunktur schmerzhaft? Wie ist das mit der Hypnose? Heilpraktiker K.J. Benner berichtet detailliert was er tun wird. Er wird sie sensibilisieren für das Gift, sagt er, aber Angst brauche keiner zu haben. Mit niemandem geschehe etwas, das er nicht will, jeder werde sich an jedes Wort genau erinnern. Und jeder werde hier und jetzt zum Nichtraucher.

Dann beginnt er mit der Raucherentwöhnungstherapie. Bei der Akupunktur werden 6 Nadeln in das linke Ohr gestochen. Da der Stich nur etwa 1 Millimeter tief geht, ist die Akupunktur mit den speziellen Nadeln praktisch schmerzlos. Die einzelnen Nadeln, an ganz bestimmten Punkten im Ohr, bewirken das die Rauchsucht blockiert wird und auch keine quälende Entzugserscheinungen aufkommen, erklärt Heilpraktiker Klaus J. Benner.

Ich werde ganz ruhig und meine anfängliche Nervosität verschwindet, kommt es von einem Teilnehmer, der jetzt mit seinen Nadeln im Ohr ganz entspannt dasitzt und sich zur Aufklärung und Motivierung einige Bilder anschaut, die von Heilpraktiker K.J. Benner entsprechend kommentiert wurden. Besonders Zartfühlende sollten die Augen schließen’ meint er als sich die Teilnehmer das Bild eines amputierten Raucherbeins anschauen.

Die Nadeln werden wieder entfernt und K.J. Benner beginnt mit der Hypnose. Jeder sitzt wieder entspannt und hört aufnahmebereit die Suggestionen. Positive Empfindungen weckt Heilpraktiker K.J. Benner mit seinen Worten, stärkt den Willen und das Selbstbewusstsein. Er gibt jedem die Überzeugung, dass jeder die Kraft hat zu schaffen was er will. Rundherum sieht er in entspannte Gesichter. Die Aufmerksamkeit wird auf die beginnende gesunde und rauchfreie Zukunft gelenkt. Wenn Sie morgen in den Spiegel sehen, blicken Sie in die Augen eines Siegers tönt die beschwörende Stimme des Heilpraktikers.

Nun zu Nichtrauchern geworden verlassen die Teilnehmer motiviert und fest entschlossen die Praxis.
Eine CD stärkt sie für eine rauchfreie Zukunft mit dem Hypnoseinhalt und Benners beschwörenden Worten; Sie gewinnen an Gesundheit, Vitalität und an persönlicher Freiheit.

Praxis Klaus J. Benner, Heilpraktiker
Berliner Str. 125
42275 Wuppertal
Telefon: 0202-666615
Email: webmaster@rauchen-beenden.de
Internet: http://www.rauchen-beenden.de/

In unmittelbarer Nähe des Wuppertaler Wahrzeichens, der Schwebebahn, finden Sie meine Praxis für Ganzheitsmedizin. Seit 1975 praktiziere ich hier als Heilpraktiker. Die therapeutischen Schwerpunkte sind neben der Traditionellen Chinesischen Medizin die westlichen Naturheilverfahren, Psychotherapie und Umweltmedizin. Dabei ist die gesundheitliche Vorbeugung ein wesentlicher Aspekt meiner Tätigkeit. Die Raucherentwöhnung führe ich in Einzel- und Gruppensitzungen in der Praxis in Wuppertal und an ihrem Wohnort durch. Eine umfangreiche Darstellung mit Medienberichte zur Behandlung und Prävention finden Sie auf meine Internetseiten.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
ICH rauche doch eh nur wenig ..... Studie .....
« Antwort #5 am: 03. Juni 2007, 16:44 »
Studie:

Wenig rauchen reduziert Erkrankungsrisiko langfristig nicht


London - Auch wer seinen Zigarettenkonsum senkt, verringert damit das Risiko schwerer Erkrankungen oder eines frühzeitigen Todes langfristig nicht. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Norwegen, die am Dienstag im Fachblatt Tobacco Control  (2006; 15: 472-480) der British Medical Association (BMA) veröffentlicht wurde.

In der zwei Jahrzehnte laufenden Untersuchung mit rund 50.000 Teilnehmern waren Männer, die ihren Tabakkonsum mehr als halbierten, genauso anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und Krebs wie Raucher, die weiter ihr bisheriges Pensum rauchten. Ein überraschendes Ergebnis lieferte die Studie bei Frauen: Frauen, die die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten verringerten, waren sogar in höherer Gefahr, vorzeitig zu sterben.

„Es gibt keine Belege dafür, dass starke Raucher, die ihren täglichen Zigarettenkonsum um mehr als 50 Prozent reduzieren, das Risiko eines vorzeitigen Todes deutlich senken“, heißt es in dem Papier, das unter Aufsicht von Kjell Bjartveit des nationalen norwegischen Gesundheitsdienstes entstand.

Ärzte sollten deshalb Raucher nicht zu einer Reduzierung raten, sondern zum sofortigen und radikalen Aufhören. „Es könnte bei den Menschen falsche Erwartungen wecken, wenn empfohlen wird, dass eine Verringerung des Konsums mit einer Schadensreduzierung einhergeht.“

An der Studie nahmen 24.959 Männer und 26.251 Frauen teil, die zum Start der Untersuchung zwischen 20 und 49 Jahren alt waren. Am Anfang stand eine Befragung zu ihren Rauchgewohnheiten. Sie wurden dann in Intervallen zwischen drei und zehn Jahren erneut befragt.
Die Teilnehmer wurden schließlich in fünf Gruppen eingeteilt: Nichtraucher, Ex-Raucher (die während der Studie aufgehört hatten), moderate Raucher (eine bis 14 Zigaretten), Reduzierer (Konsum im Beobachtungszeitraum um mindestens die Hälfte reduziert) und starke Raucher (15 Zigaretten und mehr).

Bei den Männern lag die Todesrate insgesamt in den ersten 15 Jahren bei den Reduzierern geringfügig unter der bei den starken Rauchern. Danach starben in beiden Gruppen aber praktisch gleich viele Menschen. Bei Frauen, die das Rauchen eingeschränkt hatten, war das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, zwar nur halb so groß wie bei starken Raucherinnen. Wurden aber alle Todesursachen einbezogen, lag ihr Sterberisiko um elf Prozent höher. „Wir haben keine Erklärung für dieses Phänomen“, erklärte Bjartveit, „außer dass es etwas mit Zufall zu tun hat“. © afp/aerzteblatt.de

« Letzte Änderung: 03. Juni 2007, 16:45 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
RAUCHEN: Hauptverband der Sozialversicherungsträger
« Antwort #6 am: 03. Juni 2007, 16:48 »

Hauptverband lädt zu "Für ein rauchfreies Österreich"


   Wien (OTS) - Rauchen ist heute die wichtigste vermeidbare Ursache von Krankheit und vorzeitigem Tod. Die Hälfte aller Raucher wird an den Folgen ihrer Sucht sterben, ein Viertel zwischen dem 35. und dem 69. Lebensjahr - das bedeutet eine durchschnittliche Abnahme der Lebenserwartung um 20 bis 25 Jahre. Täglich sterben in Österreich 38 Menschen an den Folgen ihrer Sucht. Neben den gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums stellt auch der Passivrauch eine massive Bedrohung für die Gesundheit dar. Mit 1069 Todesfällen pro Jahr übertrifft das Passivrauchen die Zahl der Verkehrstoten deutlich.

  Ein zentrales Anliegen der Sozialversicherung ist es, für ein längeres Leben bei guter Gesundheit zu sorgen. Der Gesundheitsförderung und Prävention kommt dabei ein zentraler Stellenwert bei. Internationale Erfahrungen zeigen, dass nur gemeinsame und abgestimmte Maßnahmen nachhaltig ein rauchfreies Leben fördern können. Österreich liegt jedoch in der Umsetzung von wirksamen Maßnahmen der Tabakprävention im europäischen Vergleich weit abgeschlagen auf Platz 26 von 30.

  Unter dem Titel "Rauchfreies Österreich" lädt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger anlässlich des Welt-Nichtrauchertages 2007 zum Pressegespräch und anschließendem Fachsymposium ein und will dabei wirksame Wege für ein rauchfreies Leben aufzeigen.


Teilnehmer: GD-Stv. Dr. Josef Probst(Hauptverband der
            österreichischen Sozialversicherungsträger)
            Gen. Dir. Konrad Köck (Niederösterreichische
            Gebietskrankenkasse)
            OA Dr. Irmgard Homeier(Generalsekretärin der Initiative
            Ärzte gegen Raucherschäden)
            Univ. Prof. Dr. Rudolf Schoberberger(Zentrum für Public
            Health, Institut für Sozialmedizin)
            Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf(Leiter des Arbeitskreises
            für Rehabilitation der ÖGP)


   Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
   Pressestelle
   Tel.: (++43-1) 71132-1120
   mailto:dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
   www.sozialversicherung.at

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : Lungen-, Blasen-, Brustkrebs, und .....
« Antwort #7 am: 03. Juni 2007, 16:55 »

Aleine in Niederösterreich erkranken pro Jahr rund 6.500 Menschen an Krebs


50 Prozent der Krebskrankheiten können geheilt werden


St. Pölten (NLK) - "In Österreich erkranken jährlich etwa 34.000
Menschen an Krebs, davon rund 6.500 in Niederösterreich", sagte heute
Landesrätin Karin Kadenbach im Landhaus in St. Pölten bei einem
gemeinsamen Pressefrühstück mit dem Präsidenten der Österreichischen
Krebshilfe Niederösterreich, Prof. Dr. Bernhard Schwarz.

   Bei 29 Prozent der Männer und bei 23 Prozent der Frauen sei Krebs
als eine Erkrankung des Zellen-Erbmaterials die Todesursache,
erläuterte Kadenbach. Zwischen 1991 und 2000 seien in
Niederösterreich pro Jahr rund 3.800 Menschen an Krebs verstorben,
davon 580 an Lungenkrebs, 390 an Dickdarmkrebs, 320 an Brustkrebs,
jeweils 260 an Magen- und Prostatakrebs, 120 an Leukämie und
100 an Blasenkrebs.
Mittlerweile können aber rund 50 Prozent aller
Krebskrankheiten geheilt werden. Wissenschaftliche Schätzungen gehen
davon aus, dass bei der Anwendung aller Kenntnisse über die
Krebsverhütung bis zu zwei Drittel aller Krebserkrankungen gar nicht
auftreten würden. "Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Alkohol
und vor allem Bewegungsmangel spielen auch bei Krebserkrankungen eine
Rolle", meinte Kadenbach.

   Niederösterreich habe sich als eines der zehn Gesundheitsziele
vorgenommen, die Mortalität infolge von Krebserkrankungen bis 2010 um
rund 15 Prozent und bis 2020 um weitere 10 Prozent zu senken, so
Kadenbach.

Am 2. Mai werde in allen Landeskliniken in Niederösterreich eine Impfaktion gegen den
Gebärmutterhalskrebs angeboten; Zielgruppe seien junge Frauen und Mädchen
zwischen 9 und 26 Jahren. Die drei Teilimpfungen würden durch die Förderungen des
Landes um 270 statt um 600 Euro angeboten.

Ein weiterer Schritt sei
das NÖ Vorsorgepaket für alle NiederösterreicherInnen ab dem 18.
Lebensjahr; dieses Paket, das u. a. einen Darmpolypen-Test und eine
UV-Test-Karte enthält, ist kostenlos unter 02742/226 55 und
besser-vorsorgen@tutgut.at erhältlich. Auch die regelmäßigen
Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt seien natürlich besonders wichtig.

   Tel.: 02742/9005-12312
   http://www.noe.gv.at/nlk
« Letzte Änderung: 04. Juni 2007, 13:22 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : Weltnichtrauchertag - Ärztekammer
« Antwort #8 am: 03. Juni 2007, 16:59 »

Weltnichtrauchertag:

Plattform Nichtraucherschutz kritisiert für Gastronomie geplante Regelung

Ärztekammer, LungenfachärztInnen, Bürger- sowie Ärzteinitiative
      fordern generelles Rauchverbot für alle Lokale ohne Ausnahme


   Wien (OTS) - Im Vorfeld des Weltnichtrauchertags am 31. Mai hat die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) herbe Kritik am "unbefriedigenden und laschen Schutzes" der NichtraucherInnen in der heimischen Gastronomie geübt. Der Plan, räumlich abgetrennte Bereiche für Raucher nur in größeren Lokalen zu verlangen, sei "eine gesundheitspolitische Augenauswischerei ersten Ranges", kritisierte der erste Vize-Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Prim. MR Dr. Walter Dorner. "Das ist ein fauler Kompromiss, bei dem die Gesundheitsinteressen der MitarbeiterInnen, die in Raucherzonen und Raucherlokalen servieren müssen, wieder auf der Strecke bleiben", warnte Dorner in einer Aussendung am Dienstag. Stattdessen werde eine "ehrliche, konsequente und einheitliche Lösung für die Gastronomie benötigt: ein generelles Rauchverbot", so Dorner.


ÖBB "mutige Vorreiterrolle", Kdolsky "kraftlos und halbherzig beim Nichtraucherschutz in der Gastronomie"

Großes Lob kam von der Plattform Nichtraucherschutz, einem Zusammenschluss der Österreichischen Ärztekammer, der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, der Bürgerinitiative Generelles Rauchverbot und der Ärzteinitiative gegen Raucherschäden für die ÖBB, die eine "mutige Vorreiterrolle" einnehme, indem sie ab September alle Reisezüge rauchfrei mache. "Bei der ÖBB fürchtet sich niemand vor Umsatzeinbußen. Dort setzt man auf eine höhere Sitzplatzauslastung, weil rauchfreie Abteile erwiesenermaßen attraktiver sind als fahrende Selchkammerln", so Haas.

Haas hob hervor, dass bei einer Umfrage der ÖBB 93 Prozent der Fahrgäste ein Rauchverbot befürwortet hatten. Eine ähnlich hohe Akzeptanz haben die generellen Rauchverbote in der Gastronomie Irlands und Italiens, wo sie tadellos funktionieren, respektiert und geschätzt werden. Laut der neuesten Euro-Barometer Umfrage würden in Österreich 63 Prozent der Befragten ein Rauchverbot in Restaurants voll bzw. eher befürworten. 45 Prozent würden ein Rauchverbot in Bars oder Beisln voll oder eher befürworten (siehe:
ec.europa.eu/health/ph_publication/eurobarometers_en.htm) Es sei ihm völlig unverständlich, "warum die originelle Gesundheitsministerin gerade beim Rauchverbot in der Gastronomie so halbherzig und kraftlos agiert, zumal sogar die WHO betont, dass es keine Umsatzeinbußen gibt und diese Behauptung als 'Mythos' bewertet", so Haas (siehe www.who.int/tobacco/communications/events/wntd/2007/dismantlin g/en/index5.html)

Wörtlich berichtet die WHO: "Unabhängige Studien in Kanada, Irland, Italien, Norwegen und Städten wie El Paso und New York zeigen, dass die Umsätze nach der Einführung genereller Rauchverbote im Durchschnitt auf dem gleichen Level bleiben oder sich sogar erhöhen. Obgleich nicht eine einzige unabhängige und seriöse Studie bewiesen hat, dass Rauchverbote negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, versucht die Tabakindustrie Geschäftsleute und Politikverantwortliche vom Gegenteil zu überzeugen. Dabei stützen sie ihre Aussagen mit methodisch fehlerhaften Studien, denen analytische Seriosität fehlt und kampagnisieren diese Aussagen über bestimmte Bevölkerungsgruppen, um rauchfreie Gesetzgebung hinauszuzögern oder zu verhindern."(Fortsetzung)

Rückfragehinweis:   Pressestelle der   Österreichischen Ärztekammer
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : HELP
« Antwort #9 am: 03. Juni 2007, 17:02 »

HELP startet zum Weltnichtrauchertag neue Initiativen


Pressemitteilung von: EU-Kampagne ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ Veröffentlicht auf openPR am 30.05.2007 um 12:53

Neue Online-Hilfe für den Rauchstopp unter help-eu.com


• Start einer Internetkampagne zum europäischen Jugendmanifest
• Auftakt der Sommer-Campus-Tour 2007


’HELP – Für ein rauchfreies Leben’
ist eine Informationskampagne in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die EU-Kommissar Markos Kyprianou 2005 ins Leben rief. Ziel der Initiative ist es, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene davon zu überzeugen, das Rauchen aufzuhören bzw. erst gar nicht damit anzufangen. Zudem klärt HELP über die Gefahren des Passivrauchens auf.

Am diesjährigen Weltnichtrauchertag startet HELP EU-weit mit neuen Aktionen:

Online-Hilfe für den Ausstieg

Ab dem 31. Mai 2007 steht aufhörwilligen Raucherinnen und Rauchern auf der HELP-Webseite www.help-eu.com ein neues E-Mail-Coaching-Tool zur Verfügung. Interessierte melden sich online an und erhalten in regelmäßigen Abständen über zwei Monate hinweg E-Mail-Nachrichten, die sie bei der Entwöhnung unterstützen sollen.

Dies ist die erste E-Mail-Coaching-Aktion, die in 22 Sprachen gleichzeitig gestartet wird.

Im Juni und Juli 2007 bewirbt eine Internetkampagne gezielt die E-Mail-Motivationshilfe in allen EU-Mitgliedsländern. Das HELP-Team ist überzeugt, dass das Coaching-Modul gut angenommen wird und zahlreiche Anmeldungen erfolgen werden. Bereits heute ist die ’Test’-Rubrik eine der beliebtesten der HELP-Webseite, da sie auf benutzerfreundliche Art und Weise nützliche Informationen vermittelt.

Darüber hinaus gilt das Internet bei den 16- bis 24-Jährigen als zweiteffektivste Werbeform. Das E-Mail-Coaching-Tool von HELP ist ein interessantes Beispiel für die Möglichkeiten im Bereich E-Health.

Europäische Jugend macht für ein rauchfreies Europa mobil

In Zusammenarbeit mit dem European Youth Forum initiierte die EU-Kampagne HELP einen europaweiten Meinungsaustausch europäischer Jugendlicher zum Thema Rauchen. Ziel der Konsultation der Jugendlichen bestand darin, ein europäisches Jugendmanifest zu erarbeiten, das die Ansichten junger Europäerinnen und Europäer zum Nichtraucherschutz zusammenfasst. Gleichzeitig sollten die Jugendlichen zum Nachdenken angeregt werden, was sie tun können, um auf sozialer, gesetzlicher und politischer Ebene etwas zu verändern.

Am 21. Mai 2007 präsentierte eine Delegation des European Youth Forums gemeinsam mit EU-Kommissar Markos Kyprianou das Jugendmanifest dem Europäischen Parlament in Straßburg.

EU-Kommissar Markos Kyprianou erklärt: „Das groß angelegte Projekt ’European Youth Manifesto’ ist das Ergebnis eines einjährigen umfangreichen Beratungsprozesses unter mehr als 10.000 Jugendlichen der gesamten Europäischen Union. Die Initiative wurde in enger Zusammenarbeit mit dem European Youth Forum – einer Organisation, die mehrere Millionen Jugendliche europaweit vertritt – durchgeführt.“

Das ’Europäische Jugendmanifest – Jugendliche für ein rauchfreies Leben’ ist auf der HELP-Webseite www.help-eu.com in allen offiziellen Sprachen der EU abrufbar.

Zwischen dem 28. Mai und 3. Juni 2007 läuft EU-weit auf den Online-Portalen ausgewählter Tageszeitungen und Wochenmagazinen eine spezielle Internetkampagne, um Politiker und Entscheidungsträger über das ’Europäische Jugendmanifest’ zu informieren.

HELP sensibilisiert auch 2007 die europäische Öffentlichkeit mit Kohlenmonoxid-Messungen

Seit letztem Jahr beteiligt sich die HELP-Kampagne an ausgewählten Events und bietet den EU-Bürgerinnen und -Bürgern die Möglichkeit, den Kohlenmonoxid-Gehalt der Lunge mittels eines einfachen Atemtests bestimmen zu lassen. Medizinisches Fachpersonal klärt Raucher wie Nichtraucher anhand der Messungen über die schädigende Wirkung von Kohlenmonoxid sowie die Gefahren des Passivrauchens auf.

Am Weltnichtrauchertag finden in allen Mitgliedsstaaten der Europäische Union HELP-Events mit den Kohlenmonoxid-Messungen statt. In Deutschland startet am 31. Mai die Sommer-Campus-Tour 2007 der HELP-Kampagne an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Interessierte sind herzlich eingeladen, am HELP-Stand (LMU-Mensa / Leopoldstr. 13a), zwischen 11.00 und 15.30 Uhr, ihren Kohlenmonoxid-Wert testen zu lassen.

Im Juni und Juli 2007 setzt HELP seine Sommer-Campus-Tour an folgenden Universitäten fort: Hannover, Hamburg, Bochum, Köln, Tübingen, Frankfurt, Gießen, Dresden und Jena.

Die Termine der HELP Sommer-Campus-Tour 2007 sowie weitere Informationen zu den Kohlenmonoxid-Messungen finden Sie unter: www.help-eu.com

HBI GmbH (PR-Agentur)
Alexandra Janetzko
Stefan-George-Ring 2
81929 München
Tel: +49-(0)89-99 38 87-32
Fax: +49-(0)89-930 24 45
E-Mail: alexandra_janetzko@hbi.de

Über ’HELP – Für ein rauchfreies Leben’

’HELP – Für ein rauchfreies Leben’ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die von EU-Kommissar Markos Kyprianou ins Leben gerufen wurde. Ziel der Kampagne ist es, die Bürgerinnen und Bürger in den 27 Mitgliedsstaaten durch die begleitende TV-Kampagne, Pressemitteilungen sowie verschiedene Aktionen im Rahmen ausgewählter Events davon zu überzeugen, das Rauchen aufzuhören bzw. erst gar nicht damit anzufangen.

Pressemitteilungen und Hintergrundinformationen sowie Logos und Bilder der HELP-Kampagne stehen im Internet zum Download zur Verfügung unter:
http://www.help-eu.com

Geäußerte Meinungen geben nicht notwendigerweise die offizielle Position der Europäischen Kommission wieder.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : NÖ. hilft .....
« Antwort #10 am: 03. Juni 2007, 17:04 »

Rauchfrei in der Familie


Rauchen für zahlreiche Krankheiten die Hauptursache


St. Pölten (NLK) - Der neuen Kampagne "Rauchfrei in der Familie"
war heute im Landhaus in St. Pölten eine Pressekonferenz gewidmet,
bei der Landesrätin Karin Kadenbach, Konrad Köck (Generaldirektor der
NÖ Gebietskrankenkasse) und Mag. Sophie Meingassner (fachliche
Leiterin des Rauchertelefons) eine Fülle von Argumenten gegen das
Rauchen lieferte.

   "Rauchen ist für zahlreiche Krankheiten die Hauptursache. Nicht
nur Lungenkrankheiten werden dadurch ausgelöst, auch für Herz- und
Kreislauferkrankungen und viele andere Leiden zeichnen Zigaretten
verantwortlich", sagte Kadenbach. In Österreich würden jährlich
14.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens sterben. Rund
3.800 Menschen würden an den Folgen von Lungenkrebs sterben, und neun
von zehn dieser Patienten seien Raucher. Nur zwei Prozent aller
Lungenkrebspatienten hätten niemals geraucht. In Österreich gebe es
pro Jahr rund 30.000 Herztote, für 30 bis 40 Prozent der Herzinfarkte
sei aber das Rauchen ein wesentlicher Mitfaktor.

   Die NÖ Gebietskrankenkasse habe gemeinsam mit dem Land und anderen
Partnern vor fast einem Jahr das Rauchertelefon aus der Taufe
gehoben, erläuterte Köck. Wer von Montag bis Freitag von 15 bis 18
Uhr die Telefonnummer 0810 810 013 wähle, bekomme österreichweit zum
Ortstarif von ausgebildeten Gesundheitspsychologinnen Informationen
zum Thema Nichtrauchen und Unterstützungen bei der Planung und
Umsetzung des Rauchstopps. Auf Grund des hohen Zuspruchs wurde das
Beratungsteam von zwei auf vier Mitarbeiterinnen aufgestockt. Um für
das Rauchertelefon noch mehr zu werben, startete das Land
Niederösterreich und die NÖ Gebietskrankenkasse jetzt mit zwei
Aufklebern in einer ersten Auflage von 50.000 Stück die neue Kampagne
"Rauchfrei in der Familie". "Die beiden Aufkleber sollen
Symbolwirkung erzielen und das Auto, die Wohnung oder auch einzelne
Räume als rauchfreie Zone definieren", erklärte Kadenbach.

   Die Gesundheitsschäden durch das Passivrauchen sind aber ebenso
bedeutend, ergaben zahlreiche Untersuchungen. Zwar sind Erwachsene in
vielen Bereichen, etwa am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden,
durch Gesetze vor dem Passivrauchen geschützt. Kinder können sich
aber meist weniger als Erwachsene dem Passivrauch entziehen.
"Passivrauch enthält nicht nur gasförmige, sondern auch
partikelförmige Substanzen", stellte Meingassner fest. Teile des
Passivrauchs würden lange in der Luft bleiben; daher seien Räume, in
denen geraucht werde, eine ständige Schadstoff- Abgabequelle. Auch
das Rauchen im Auto führe rasch zu einem Ansteigen der Schadstoffe,
die ein Gesundheitsrisiko auch für die Mitfahrenden, besonders aber
für sensible Menschen wie Kinder und ältere Personen darstellen
würden.

Rückfragehinweis:
   Niederösterreichische Landesregierung
   Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
   Tel.: 02742/9005-12156
   http://www.noe.gv.at/nlk


"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N, Passivrauchen, Volkswirtschaftlicher Schaden
« Antwort #11 am: 03. Juni 2007, 17:10 »
ttp://raucherzone.isch.at/default.pxml

 

Auswirkungen des Passivrauchens


-› Schutz für Nichtraucher/innen - GesetzeslageNichtraucher/innen rauchen passiv mit.

Da der/die Raucher/in nur etwa ein Viertel des Tabakrauchs aufnimmt und diesen zum Teil wieder ausatmet, gelangt der Rest des Rauchs in die umgebende Luft. Das ist der ungefilterte Nebenstromrauch der glimmenden Zigarette. Die Schadstoffkonzentration in diesem Rauch ist bis zu 130mal stärker, so daß auch im Raum anwesende Nichtraucher/innen gefährdet sind. Damit sind sie den gleichen Gesundheitsrisiken wie die aktiven Raucher/innen ausgesetzt.

Unabhängig von der Dauer der Schadstoffbelastung können vor allem die folgenden Beschwerden beobachtet werden:
•   Augenbindehautreizungen
•   Kopfschmerzen
•   Husten
•   Heiserkeit
•   Übelkeit
•   Schwindel
Bei langfristiger Belastung, wie etwa nach jahrelanger Berufstätigkeit in verrauchten Räumen, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen:
•   Chronisch entzündliche Atemwegserkrankungen
•   Lungenkrebs
•   Brustkrebs
•   Herz-Kreislauf-Erkrankungen
•   Osteoporose

 
Kein Zweifel: Rauchen schadet der Gesundheit
Dass Rauchen der Gesundheit schadet, darüber gibt es keine Zweifel mehr. Hauptverantwortlich für die Schädlichkeit: die freien Radikale. Wissenschaftlich bewiesen ist mittlerweile auch, dass ein fallender Nikotinspiegel Unlustgefühle und Unwohlsein hervorruft, insofern Tabakgenuss von vielen Wissenschaftlern als Suchtgift eingestuft wird. Und tatsächlich scheitern viele Menschen beim Versuch, das Rauchen aufzugeben.

Rauchen fordert laut Weltgesundheitsbehörde 3,5 Millionen Tote im Jahr. Das sind 10.000 Tote täglich! Die Prognose ist erschreckend: Sollten die Rauchentwöhnungsmethoden nicht anschlagen, so werden im Jahr 2020 mehr Menschen an den Folgen des Rauchens sterben als an HIV, Tuberkulose, Autounfällen, Muttersterblichkeit, Selbstmord und Mord zusammen.
Je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto besser. Raucher, die vor dem 50. Lebensjahr nicht mehr zur Zigarette greifen, reduzieren in den kommenden 15 Jahren ihr Risiko, an den Folgen des Rauchens zu erkranken, um 50 Prozent!


Tabak ist die zweit häufigste Todesursache der Welt

Das Ergebnis - einer von zehn Erwachsenen stirbt, (ca. 5 Millionen Tote im Jahr).
Im Falle dass die derzeitigen Rauchgewohnheiten anhalten, werden 10 Millionen Menschen bis 2025 an Tabakgenuss sterben. Ungefähr die Hälfte der Raucher (weltweit 650 Millionen Menschen) werden voraussichtlich an ihrer „Sucht“ sterben.
 
Zusammenstellung der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedete 1998 eine Rahmenkonvention für die weltweite Tabakkontrolle.

Diese Rahmenkonvention soll alle Akteure aus dem Gesundheits-, Finanz-, Handels-, Arbeits-, Umwelt-, Agrar-, Justiz-, Bildungs- und Sozialsektor verpflichtet, der Gesundheit der Bevölkerung grösste Priorität einzuräumen und in gemeinschaftlichen Anstrengungen wirksame Massnahmen der Tabakkontrolle umzusetzen.

Tabakkonsum
Tabak ist die hervorstechendste vermeidbare Todesursache in der Europäischen Union und für mehr als eine halbe Million Todesfälle pro Jahr sowie für mehr als eine Million Todesfälle in Europa insgesamt verantwortlich. Schätzungsweise 25 % aller Todesfälle durch Krebs und 15 % der gesamten Todesfälle könnten auf das Rauchen zurückgeführt werden.

Um diese Seuche einzudämmen, arbeitet die Europäische Gemeinschaft aktiv an einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des Rauchens.
•   Rechtsetzungsmaßnahmen bilden den Grundpfeiler der gegenwärtigen und künftigen Tätigkeiten der Gemeinschaft zur Bekämpfung des Rauchens
•   Die europaweite Förderung vorbeugender Maßnahmen gegen das Rauchen und von Maßnahmen zur Raucherentwöhnung bilden ein weiteres wichtiges Element der Strategie zur Bekämpfung des Rauchens
•   Die Einbeziehung der Bekämpfung des Rauchens in eine Reihe anderer Bereiche der Gemeinschaftspolitik (z. B. Agrarpolitik, Steuerpolitik, Entwicklungspolitik) ist von wesentlicher Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Grundsätze der Bekämpfung des Rauchens Bestandteil aller einschlägigen Politikbereiche sind
•   Es soll sichergestellt werden, dass die Vorreiterrolle der Europäischen Gemeinschaft in vielen Bereichen der Bekämpfung des Tabakkonsums auch außerhalb der Grenzen der Europäischen Union Wirkung hat und dass die Gemeinschaft die Rolle eines der wichtigsten Akteure bei der Bekämpfung des Tabakkonsums weltweit einnimmt


http://www.krone.at/krone/S62/object_id__19328/hxcms/index.html
Wer hätte das gedacht: Wer rechtzeitig mit dem Rauchen aufhört, hat beste Chancen, genauso alt zu werden wie jemand, der noch nie an einem Glimmstängel gezogen hat! Die magische Altersgrenze liegt bei 35 Jahren.
 
 
Was das Rauchen im Körper anrichtet
 
10 gute Gründe aufzuhören
 
So schnell erholt sich der Körper
 
Jetzt oder nie: Nichtraucher werden
 
Wenn das keine gute Nachricht für junge RaucherInnen ist! In einer umfassenden Studie wurden 20.000 Frauen und Männer im Alter über 50 untersucht. Sie wurden über Jahre hinweg beobachtet und befragt, ihre Rauch-Gewohnheiten festgehalten, der Gesundheitszustand erhoben und alle Daten zusammengebracht.
 
Ergebnis: Ex-Raucher leben länger als Raucher, was ja eigentlich zu erwarten war. Weit spektakulärer: In punkto Gesundheitszustand war zwischen totalen Nichtrauchern und Ex-Rauchern, die vor dem 35. Lebensjahr aufgehört haben, kein nennenswerter Unterschied festzustellen.
 
Fazit: Sofort aufhören ist in jedem Fall besser - je früher desto besser!


Was das Rauchen im Körper alles anrichtet
 
"Wer nicht raucht, stirbt gesünder" ist ein beliebter Sager von Rauchern. Umgekehrt wird auch ein Schuh daraus: "Wer raucht, stirbt kränker!" Rauchen richtet in unserem Körper so viel Schaden an, dass es nicht nur wahrscheinlich ist, dass Raucher früher sterben als Nichtraucher, sondern eben auch kranker. Nicht gerade die Vorstellung eines schönen Todes: dahin siechend, Schmerz gepeinigt!
 
 
Was Rauchen alles anrichtet
 
So viel vorweg: Mit jedem Zug an einer Zigarette werden 100 Billionen so genannte freie Radikale inhaliert, das sind genauso viele wie wir Körperzellen haben. Freie Radikale sind Krebserreger, die die Zellen angreifen. Rauchen fördert also Krebs (und nicht nur Lungenkrebs!), außerdem Gefäßverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall und noch vieles mehr.
 
Klick dich durch die Informationen: So krank macht Rauchen - trau dich!


Drei Mal mehr Acrylamid im Blut von Rauchern
 
Raucher haben nach einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover erhöhte Werte der Krebs erregenden Substanz Acrylamid im Blut. Der Stoff werde nicht nur über erhitzte und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Pommes frites, Kartoffelchips oder Bratkartoffeln aufgenommen. Auch Tabakrauch bringe das Gift in den Körper, teilte die Hochschule mit. Mit durchschnittlich 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut lagen die Werte bei Rauchern etwa drei Mal höher als bei Nichtrauchern (0,4 Mikrogramm).

 
Der Weg zum Nichtraucher
 
Rauchverbote rund um die Welt
 
Dicke und Raucher altern schneller
 
Raucher sind öfter schlecht drauf

Unter der Leitung von Professorin Renate Wrbitzky hatte ein Expertenteam seit Herbst 2003 untersucht, ob auch unterschiedliche Ernährungsweisen einen messbaren Einfluss auf die Belastung mit Acrylamid haben. Bei mehr als 80 Prozent der insgesamt 395 Teilnehmer wurde dabei zwar Acrylamid im Blut nachgewiesen.

Kein eindeutiger Zusammenhang
Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Konzentration der Substanz im Blut und dem Ernährungsstil stellten die Forscher jedoch nicht fest. Nur wer mehrmals pro Woche Pommes und Kartoffelchips isst, hatte leicht erhöhte Acrylamid-Werte. "Der Unterschied ist jedoch gering und aus wissenschaftlicher Sicht nicht signifikant", betone Wrbitzky.

Weitere Studien nötig
Es sei zudem fraglich, ob die Ernährungsweise tatsächlich zu den höheren Messwerten führte. Um die Rolle der Ernährung klarer zu bestimmen, seien weitere Studien notwendig. Es stehe allerdings eindeutig fest, dass Raucher deutlich stärker gefährdet sind. Die Studie wird in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes vorgestellt.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : Forderungen in Deutschland ....
« Antwort #12 am: 03. Juni 2007, 17:11 »

Weltnichtrauchertag 2007: Thesen für eine bessere Nichtraucherpolitik in Deutschland


In einem offenen Brief an die BundeskanzlerIn fordert Rauchfrei.de die Regierung mit den folgenden Thesen zu einer aktiven Nichtraucherschutzpolitik für Deutschland auf:


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Rauchfrei.de - das Nichtraucher Portal im Internet seit 1999 - möchte Sie als Bundeskanzlerin zum diesjährigen Weltnichtrauchertag auf Defizite bzw. Verbesserungsmöglichkeiten der deutschen "Nichtraucherpolitik" aufmerksam machen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich Gedanken über diese Vorschläge machen und/oder diese an Ihre entsprechenden Referenten, Fachleute und Ministerien weiterleiten, und die 10-RAUCHFREI-THESEN zum WELTNICHTRAUCHERTAG in naher Zukunft in eine aktivere Nichtraucherpolitik umsetzen:

1. Einführung eines einheitlichen Rauchverbotes für ganz Deutschland
2. Totales Werbeverbot für Tabakprodukte
3. Verbot von Zigarettenautomaten in der Öffentlichkeit
4. Verkauf an Jugendliche nur gegen Ausweiskontrolle
5. Zweckorientierte Verwendung der Tabaksteuer
6. Stufenweise jährliche Erhöhung der Tabaksteuer
7. Starke Raucher sind medizinisch wie Süchtige zu behandeln
8. Finanzielle Förderung der Nikotinentwöhnung
9. Förderung von Nichtraucherkampagnen und Suchtprophylaxe
10. Installation von Nichtraucherbeauftragten auf regionaler Ebene

Ein ausführliche Begründung der 10 Thesen findet sich unter:
www.rauchfrei.de/weltnichtrauchertag.htm

Rauchfrei.de
Nichtraucher-Portal
Web: www.Rauchfrei.de
Mail: info@rauchfrei.de
Tel: +49-9471-705152
Werner Graef

Rauchfrei.de ist als Nichtraucherseite seit 1999 online und erfreut sich seitdem permanent stark zunehmender Besucherzahlen.
Die Themenschwerpunkte sind:
> Raucherentwöhnung
> Infos zum Rauchen und dessen Folgen
> Nichtraucherschutz
> Viele Services wie: Verzeichnis von Nichtraucher-Kursen, Rauchfrei-Forum, Nichtraucherberichte, Rauchkostenrechner, Nikotinsucht-Test etc.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
NICHTRAUCHER wollen Schutz, ungefragt! Kärnten ....., Hotline
« Antwort #13 am: 03. Juni 2007, 17:15 »


Schutz vor blauem Qualm



   Klagenfurt (LPD) - Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am Donnerstag, den 31. Mai, macht Kärntens Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl neuerlich auf die lebensbedrohlichen Folgen des Passivrauchens aufmerksam und erneuert seine Forderung nach umfassenden Schutzmaßnahmen für Nichtraucher. "Es geht nicht darum, die 2,3 Millionen Raucherinnen und Raucher in Österreich und die 130.000 in Kärnten in irgendeiner Form abzustempeln, sie zu bevormunden oder eine Hetze gegen sie zu starten", stellte Kärntens Gesundheitsreferent, heute, Dienstag, nochmals klar.

   Vielmehr sei es seine Pflicht als Gesundheitsreferent, die Nichtraucher vor den lebensbedrohlichen Folgen des Passiv-Rauchens zu schützen. "Und dagegen kann es wohl kein logisches Argument geben, denn die persönliche Freiheit hört dort auf, wo sie anderen schadet", so Schantl. Ihm gehe es darum, mit positiver Motivation die Raucher zum Aufhören zu bewegen.

   Tatsache ist, dass 14.000 Menschen jährlich in Österreich an den Folgen des Rauchens sterben. 90 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen,  25 bis 30 Prozent aller Krebserkrankungen und ein Drittel aller Herzkreislauferkrankungen mit Todesfolge werden durch das Rauchen verursacht. "Bis zu drei Österreicher sterben jeden Tag an Folgen des Passivrauchens", so Schantl, der sich von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky weiterreichende Maßnahmen zum Schutz von Nichtrauchern wünscht. Die von ihr zuletzt vorgestellten Pläne, wonach es lediglich getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche in Lokalen ab einer Größe von 75 Quadratmetern geben müsste, seien zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, könnten  aber noch lange nicht das Ende des Weges sein.
  "Der Rauch wird sich nicht an imaginäre Grenzen halten. Deswegen kann nur ein völliges Rauchverbot in sämtlichen Gastronomiebetrieben das Ziel verantwortungsvoller Gesundheitspolitik sein", so Schantl, der auf unzählige E-Mails und Anrufe verweist, die ihn bei dieser Forderung unterstützen. Dass solche Maßnahmen wirken und angenommen werden, ohne bei den Gastronomen größere finanzielle Einbußen zu hinterlassen, zeigen Beispiele und Studien aus Ländern, wie Irland oder Italien.

   Infos und Unterstützung für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen, bietet unter anderem das Rauchertelefon. Unter der Nummer 0810 810 013 werden alle Fragen zum Thema von Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr von Experten beantwortet.

Internet:www.rauchertelefon.at

   Kärntner Landesregierung
   Tel.: 05- 0536-22 852
   www.ktn.gv.at

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.794
  • Geschlecht: Männlich
R A U C H E N : www.nosmoking.at
« Antwort #14 am: 03. Juni 2007, 17:18 »

www.nosmoking.at


Es ist ein Thema und vor allem, es polarisiert: Die Diskussion zur Frage, generelles Rauchverbot oder nicht geht unaufhaltsam in die richtige Richtung.

Mit etwas Geduld und Beharrlichkeit werden wir es schaffen, dass der Zigarettenqualm aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Aus meiner Sicht ist es dabei wichtig, den Nichtrauchern Schutz zu gewähren und den Rauchern Ausstiegszenarien anzubieten, um den Schritt auf die andere Seite leichter zu schaffen.

Ebenso gilt es, zum Beispiel der Gastronomie die Ängste zu nehmen und aufzuzeigen, dass ein generelles Rauchverbot mittelfristig nur positiv sein kann. Als Beispiel möchte ich dabei den Flugverkehr nennen - seit 20 Jahren Rauchverbot und trotzdem fliegen mehr Menschen als je zuvor.

Abschließend möchte ich noch etwas zum Thema
Toleranz
anmerken: es kann nicht sein, dass Toleranz nur von Nichtrauchern erwartet wird,
denn da gibt es schlicht und ergreifend nichts zu tolerieren.

Toleranz wäre für mich, wenn Raucher in Gegenwart von Nichtrauchern einfach nicht rauchen würden.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)