Autor Thema: 19.4.12, 18-21h, Wien: Tag der Homöopathie  (Gelesen 476 mal)

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19.4.12, 18-21h, Wien: Tag der Homöopathie
« am: 19. April 2012, 15:29 »


Tag der Homöopathie: Vorträge zum Thema Burnout und Rheuma, 06. Mariahilf, 19 April 2012, 18-20h


Nervös? Leicht reizbar? Antriebslos? Signale eines Burnouts? Oder: Schmerzen bei Bewegung? Schwellungen an den Gelenken? Kann die Homöopathie helfen? Anlässlich des Tages der Homöopathie lädt die Initiative „Homöopathie hilft!“

Donnerstag, 19. April, von 18 bis 21 Uhr, zu einem informativen Vortragsabend ins Kolpinghaus Wien-Zentral, Gumpendorfer Straße 39, 1060 Wien. Auf dem Programm stehen interessante Vorträge zu aktuellen Themen: Die Frage „Was ist Homöopathie und was kann sie leisten?“ beantwortet Dr. Katrin Strauch, „Stress und Überforderung – wie kann ich diese Symptome homöopathisch behandeln?“, verrät Dr. Wolfgang Jezek, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeut und Homöopath. Wie sich die „Homöopathische Unterstützung bei rheumatischen Erkrankungen“ zusammensetzt erläutert Dr. Sieghard Wilhelmer.

Eingeleitet wird der medizinische Vortragsabend durch die Schauspielerin Gigga Neunteufel. Sie wird dem Publikum als zweite Ehefrau von Samuel Hahnemann den Charakter des Homöopathie-Begründers näher bringen und Anekdoten aus seinem Leben erzählen. Durch das Programm führt die Journalistin und Buchautorin Gabi Kuhn.

Info & Anmeldung:

Der Eintritt ist frei. Um unverbindliche Anmeldung wird gebeten mit Namen und Personenanzahl per SMS an 0664/412 69 96 oder per E-Mail an initiative@homoeopathiehilft.at



admin

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Tag der Homöopathie, Infos
« Antwort #1 am: 19. April 2012, 15:37 »


U. a. berichtete der Kurier heute ....


Rund 43 Prozent der Österreicher ziehen laut einer neuen Untersuchung homöopathische Arzneien den herkömmlichen Präparaten vor. Noch mehr finden sie für Kinder sehr geeignet. Gegner kritisieren hingegen, dass die Wirkung nicht überprüft werden kann.
http://kurier.at/epaper/text.php?AUSGABE=a&TB=TEXT&TEXT=19.04.2012/a/46-48562262.xml


Tag des Streits: Wirkt  das Zeug? Oder nicht?  Es gibt Zigtausende Menschen, welche  auf die Globuli schwören. Andere haben es oft probiert und nie das Geringste bemerkt.
http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4492847-kleine-kugeln-als-reiz-fuer-den-koerper.php

+ ....... http://www.wohintipp.at/2012/tag-der-homoeopathie-vortraege-zum-thema-burnout-und-rheuma/06-mariahilf/wien#none


Josef

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Homöopathie
« Antwort #2 am: 19. April 2012, 15:42 »



Was ist eigentlich Homöopathie?

Neutral informiert hier

Homöopathie

Samuel Hahnemann

Die Homöopathie [ˌhomøopaˈtiː] (von altgriechisch ὅμοιος hómoios ‚gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie πάθος páthos ‚Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘; wörtlich also „ähnliches Leiden“)[1] ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht.
 
Ihre namengebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch der „gemüthliche und geistige Charakter“[2] des Patienten berücksichtigt werden solle. Hierzu wurden von Hahnemann und seinen Nachfolgern ausgedehnte Tabellen (Repertorien) erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem sogenannten Arzneimittelbild zuordnen soll.
 
Zur Herstellung der Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung unterzogen, das heißt sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Die Verdünnung wurde zunächst wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe durchgeführt. Erst in einer späteren Phase verordnete Hahnemann so genannte Hochpotenzen, bei denen die Ausgangsstoffe so stark verdünnt werden, dass sie nicht mehr nachweisbar sind. Hahnemann nahm an, dass durch das besondere Verfahren der Potenzierung oder „Dynamisierung“ eine „im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft“[3] wirksam werde.[4] Zur Begründung der Hochpotenzen ging er davon aus, dass sich hier „die Materie“ „roher Arznei-Substanzen“ „zuletzt gänzlich in ihr individuelles geistartiges Wesen auflöse“.[5]
 
Diese behauptete selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch die Prozeduren des Potenzierungsverfahrens, die von einigen Autoren auch als „rituell“ bezeichnet werden,[6][7] widerspricht jedoch naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.[8] Auch das hahnemannsche Ähnlichkeitsprinzip ist wissenschaftlich nicht haltbar.[9][10] Klinische Studien nach wissenschaftlichen Standards konnten keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen.[11] Erfolge einer Behandlung[12] werden somit ihrem Umfeld, nicht dem Mittel selbst zugeschrieben, etwa dem Glauben des Patienten an die Wirksamkeit der Behandlung oder der Qualität der Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten.[13][14] Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwarf die Homöopathie 1992 im Rahmen der „Marburger Erklärung zur Homöopathie“ als Irrlehre.[15]
 
Im Jahr 2009 wurden in Deutschland Homöopathika für 403 Mio. Euro umgesetzt; das entspricht acht Prozent aller rezeptfreien Arzneimittel. Davon wurden 27 % von einem Therapeuten verordnet, 73 % wurden direkt vom Anwender in der Apotheke gekauft.[16] Bei einer 2009 in Deutschland durch das Allensbach-Institut durchgeführten Befragung brachten 17 % der Personen, die schon von homöopathischen Arznei- bzw. Heilmitteln gehört haben, die Homöopathie mit dem Verdünnungs- oder Ähnlichkeitsprinzip in Verbindung.[17]


weiter ..... http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie


Persönlich und in der Verwandtschaft werden immer wieder Tropfen und Kügelchen verwendet.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Hallo,

auch hier gibt es gute Informationen: http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de

Bei Kopfschmerzen, Nebenwirkungen bei "Krebstherapien", hat es meine Schwester schon oft eingenommen,
natürlich immer mit Absprache eines - sehr verständnisvollen - Hausarztes.

Angeblich gibt es aber in Ö. nicht einmal einen Lehrstuhl für die Komplementärmedizin.
Und da spricht man davon, dass Ö. die weltbeste Medizin anbietet? Wohl ein Hohn!

In Südtirol zahlt man ca. 30.- Euro,
dann gibt es ein Quartal lang in der Klinik komplementärmedizinische ZUSATZBeratungen, auch für KrebspatientInnen!

Im AKH-Wien wirft man seit 3 Jahren Männer hinaus, welche sich bei der Leitstelle für eine komplementärmedizinische Beratung anmelden wollen.
Und seit einem Jahr detto jede Frau, mit Kehlkopfkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs etc.!

Man(n)/Frau bekäme eh nur eine Untersuchung und Empfehlung; kaufen muss man es (teuer) in der Apotheke.


Gitti

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Homöopathie
« Antwort #4 am: 22. April 2012, 21:15 »



Homöopathie ist die beliebteste komplementärmedizinische Methode in Österreich

Wednesday 18 April, 2012 10:41 | Homöopathie

Homöopathie ist in Österreich kein Randgruppenphänomen mehr – sie ist mittlerweile die bekannteste und beliebteste komplementärmedizinische Heilmethode.  Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes GfK-Austria, die im Jänner 2012 unter 2.000 Personen ab 15 Jahren durchgeführt worden ist und anlässlich des 257. Geburtstages von Samuel Hahnemann (1755-1843) am 10. April vom Verein zur Förderung der Homöopathie und Gesundheit (VHG) präsentiert  worden ist.

“Die Homöopathie ist weiblich”, sagte Silvia Bauernhofer von GfK-Austria Healthcare, die die Ergebnisse der Studie in Wien vorstellte. 63 Prozent der Käufer von homöopathischen Mitteln im Jahr 2011 waren Frauen. Der Begriff selbst ist 96 Prozent der Befragten bekannt. Rund zwei Drittel aller Familien mit Kleinkindern (69 Prozent) und Schulkindern (62 Prozent) zählten zu den Verwendern. Männer stehen der Methode skeptischer gegenüber: 64 Prozent verwendeten kein homöopathisches Mittel im vergangenen Jahr.

Vor allem Empfehlungen von Apothekern, Verwandten und Bekannten führten zum Kauf eines homöopathischen Mittels. 43 Prozent der Bevölkerung ziehen homöopathische Mittel vor, 56 Prozent bevorzugen die Schulmedizin. Als größten Vorteil der komplementärmedizinischen Methode sehen die Österreicher, dass sie weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Medikamente hat (88 Prozent). 72 Prozent halten sie für gut wirksam.

Zu den häufigsten Anwendungsgebieten zählen leichte Erkältungen mit 31 Prozent, gefolgt von Husten und Schnupfen. Aber auch Verletzungen, wie etwa Verstauchungen, werden von elf Prozent mit homöopathischen Mitteln behandelt. In den Bundesländern Steiermark, Kärnten und Vorarlberg erfreut sich die Methode größerer Beliebtheit, Schlusslicht bilden das Burgenland und Wien.

Ein Argument für Homöopathie ist laut den Experten die Gesundheitsökonomie. Eine Studie der Universität Tilburg (1) von 2011 zeigt, dass homöopathisch betreute Patienten 25 Prozent weniger Kosten verursachen als konventionell behandelte, wobei es Ersparnisse besonders bei Ausgaben für Medikamente und Krankenhausaufenthalte gibt.

(1) Peter Kooreman, Erik W. Baars: Patients whose GP knows complementary medicine tend to have lower costs and live longer. Eur J Health Econ