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Mistel in Österreich
Josef:
Eine neue Presseaussendung zur Mistel:
Die Kraft der Mistel
Wien (OTS) - Zahlreiche Studien beweisen, dass Krebspatienten von der Misteltherapie profitieren: Die Verbesserung ihrer Lebensqualität äußert sich in besserem Schaf, erhöhten Appetit, gesteigerter Vitalität und Lebensfreude.
Neben Strahlen- und Chemotherapie erhalten immer mehr Patienten ergänzende komplementärmedizinische Behandlungen. Eine wichtige Rolle kommt hierbei der Misteltherapie zu. Eine Therapie mit Mistelpräparaten bedeutet für Patienten eine nachweisliche Verbesserung der Lebensqualität. Prof. Dr. Leo Auerbach, Leiter der Ambulanz für komplementäre Medizin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde im AKH Wien: "KrebspatientInnen suchen zunehmend nach Methoden, die einerseits durch Anregung von Selbstheilungsprozessen die Heilungschancen verbessern und andererseits ein lebenswertes Leben mit der Krankheit ermöglichen. Mistelpräparate gehören zu den am häufigsten verschriebenen komplementären Therapien. Vor allem kann die Mistel bei den meisten Tumoren eingesetzt werden."
Schon in der Antike und im Mittelalter wurde die Mistel als Heilpflanze verwendet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen erste chemische Untersuchungen der Mistelinhaltsstoffe. Die Mistel ist ein immergrüner Halbschmarotzer und nistet sich auf verschiedenen Bäumen ein. Mistelextrakte unterscheiden sich daher - je nach Wirtsbaum (z.B. Apfel, Tanne, Kiefer) - in Inhaltsstoffen und Indikationen.
1917 stellte Rudolf Steiner (Begründer der Anthroposophie) ein erstes Arzneimittel aus der Mistel her - zur Behandlung von Krebs! Seit damals wurde die Misteltherapie kontinuierlich weiterentwickelt und wissenschaftlich erforscht. Allgemeinmediziner Dr. Christian Plaue: "Die Mistel ist eine der am besten untersuchten Heilpflanzen und hat ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen. Die wichtigsten sind dabei die Lektine, die die körpereigene Immunabwehr anregen und die Viscotoxine, die auf Krebszellen zytotoxisch wirken."
Mistelpräparate (z.B. Helixor) werden entweder während einer Chemo- oder Strahlentherapie verabreicht, um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten oder in den Behandlungspausen, um die Phasen der Regeneration zu unterstützen. Dabei werden zwei- bis dreimal wöchentlich subkutane Injektionen verabreicht, entweder vom Arzt oder vom Patienten selber. Bei Patienten, die eine Misteltherapie erhalten, kommt es zu einer Besserung des Allgemeinzustandes und damit zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität. Sie entwickeln wieder Appetit und können besser schlafen. Zahlreiche Gründe, die dafür sprechen, dass immer mehr Ärzte Mistelpräparate verordnen.
Weitere Infos: www.misteltherapie.at
Seit 2006 wird die Misteltherapie im Rahmen einer onkologischen Basistherapie von den Krankenkassen bewilligt.
Hinweis: Wer als Krebspatient Schwierigkeiten bei der Bewilligung/Kostenübernahme hat: kontakt@krebspatient.at
admin:
Hallo liebe Österreicher,
anbei ein Literaturhinweis, ein Buch, welches für jeden normalen Patienten sehr anschaulich die Misteltherapie bei Krebs erläutert.
titel: Misteltherapie bei Krebs
autor: Dr. med. Johannes Wilkens, Oberarzt an dr Alexander-von-Humbold-Klinik Bad Steben
Co-Autor Gert Bähm
erschienen bei Kösel-Verlag München, Verlagsgruppe Random House, ISBN 10-:3-466-34500-6
http://www.medizinverlage.de/detailseiten/9783830491415.html
andy
__________________
AndyAugenzwinkern
Dietmar E.:
118 mal
Hallo,
ich verwende, nach Blasenkrebs. pT2aG3, die Mistel seit fast 8 J., nämlich Iscador von Weleda.
Es ist die Bezeichnung Qu (Wirtsbaum).
Ich komme noch immer mit einer geringen Konzentration aus,
nämlich der Serie I, mit je 2 x 0,1 und 1,0 mg, sowie 3 x 10 mg.
Also 7 Ampullen/Packung, die es in Ö. auch als (3er) Bündelpackung gibt; dadurch zahlt man für
die 3 x 7 Ampullen nur 1x Rezeptgebühr, wenn es der Arzt richtig aufschreibt. Letzteres
ist auch notwendig, um die Misteltherapie überhaupt auf Rezept zu bekommen (Infos auf Wunsch).
Zurück:
Der Sprung von 1 auf 10 mg macht(e) bei mir eine zu große Reaktion (Rötung, erhaben, Größe). Daher lasse ich
mir zusätzlich noch die Bündelpackung (nur) von 5 mg verschreiben (gibt es!!!), und nehme daher
zwischen der Injektion von 1 mg und 10 mg ca. 3x die 5 mg her.
Somit 2 x 0,1 mg, dann 2 x 1,
dann 3 x und öfter 5, und schließlich 3 x 10 mg,
dann Pause von ca. 2 Wochen.
Ich reinige zuerst die Einstichstelle mit einem Alko-Tupfer (bekommt man, wie die Spritzen,
in 100er Packungen gratis dazu), breche die Ampulle auf (roter Punkt nach vorne, drücken nach hinten) ziehe
die Mistelflüssigkeit auf, und spritze mir die Mistel unter die Haut - Nadel ca. 30 Grad - im
Abstand von ca. 5 - 10 cm im Kreis um den Bauchnabel,
jeden 2. bis 3. Tag.
Am besten komme ich mit der 5 ml Spritze und einer kleinen Nadel (0,40x20 mm) zu recht.
Nach ca. 6 Wochen mache ich eine Pause von ca. 2 Wochen.
Weleda hat auch eine (Hautschutz) Salbe; beim Komplementärmediz. Kongress wurde ich darüber informiert!
Übrigens: Es gibt auch noch Mistelmischungen mit weiteren Zusätzen, glaublich Gold, Silber etc.! Diese
werden in Ö. (fast) nie verwendet; gerne verschreiben dies aber
Heilpraktiker in Deutschland.
Achtung:
Anfangs und in regelmäßigen Abständen, bespreche ich die Misteltherapie mit meinem Arzt,
der meine onkologische Nachsorge betreut.
Gute Auskünfte bekommt man auch von Weleda Niederlassungen. Manchmal erfährt man dort auch spezielle Ärzte, wo man (kostenfrei) Fragen stellen kann.
In Wien wäre die Tel. Nr. von Weleda: 01-2566060.
Im Internet kann man vieles nachlesen unter:
http://www.weleda.de/Arzneimittel/Therapie-Felder/Therapie-Felder/IntegrativeKrebstherapie/Misteltherapie/Index.html
LG.
Dietmar
PS: Noch Fragen? Bitte sehr!
Dietmar E.:
Wer rechts oben bei "Suche im Forum" die "Mistel" eingibt, kann viel über die
Misteltherapie bei Krebserkrankungen in Erfahrung bringen.
In Erinnerung möchte ich bringen, dass auch eine "netter Nebeneffekt" gegeben ist,
nämlich ein deutlicher "Stimmungsaufheller". Herr Prof. Auersbach hat mir
bei der Pressekonferenz bestätigt, dass wissenschaftlich bei Krebspatienten
festgestellt wurde: Mit einer Misteltherapie kommt es seltener zu Depressionen,
bestehende werden geringer!
Ich darf das für mich bestätigen!
Gitti:
Ich bin enttäuscht, dass ich die Miteltherapie nicht von der GKK bekomme.
Mir wurde auch bekannt, dass das nicht nur in der Steiermark ist, sondern
scheinbar auch in Kärnten und Tirol, sowie .......
Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger, also das Oberhaupt der gesetzlichen Versicherungen,
setzte die Pressekonferenz mit der Zustimmung zur Bewilligung der Misteltherapie auf Rezept
auf die eigene Homepage!
Und dann bekommt man es nicht! Eine große Sau.......
Auf der Homepage einer großen Versicherung fand ich gerade folgendes:
Misteltherapie erhöht Lebensqualität von Krebspatienten
Über ein Jahr lang waren sie aus dem Erstattungscodex der Krankenkassen verbannt. Seit 1. April sind Mistelpräparate als komplementäre Krebstherapie wieder auf Kassenrezept erhältlich. "Auch wenn der wissenschaftliche Nachweis nicht erbracht ist", heißt es beim Hauptverband. Mistelpräparate können u.a. Müdigkeit und Antriebslosigkeit reduzieren und Schmerzen lindern. Eingesetzt werden sie bei fast allen Krebserkrankungen, ausgenommen sind Leukämien bzw. hämatoonkologische Tumore.
Etwa 30 Prozent aller Krebspatienten greifen zu komplementärmedizinischen Therapien, "wobei Mistelpräparate sowohl unterstützend als auch palliativ, alleine oder ergänzend mit anderen Behandlungsformen eingesetzt werden", erklärte Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach, Leiter der Ambulanz für komplementäre Medizin am AKH Wien, bei einer Pressekonferenz in Wien. "Misteltherapie ist in Mitteleuropa die am häufigsten verschriebene komplementärmedizinische Therapie, 40 bis 60 Prozent der onkologischen Patienten erhalten sie", so Auerbach. Die Vorteile seien in über 70 wissenschaftlichen Studien abgesichert: "Weniger Nebenwirkungen durch Chemo- und Strahlentherapie, weniger Schmerzen, die Patienten brauchen während der Chemotherapie weniger Begleitmedikamente und können selbst etwas zur Therapie beitragen." Auch stimmungsaufhellende Effekte wurden beobachtet. "Und es konnte sichergestellt werden, dass keine Nebenwirkungen auftreten."
Tanne oder Apfelbaum?
Mistel ist nicht gleich Mistel. Ihre Wirkung hängt vom Wirtsbaum ab: Tannenmisteln sind milde Immunmodulatoren und besonders für geschwächte Patienten geeignet oder für Menschen, die übermäßig auf stärkere Präparate reagieren. Präparate von Misteln des Apfelbaums haben eine starke Wirkung und werden Patienten mit gutem Allgemeinzustand verschrieben. Mittelstark wirken Kiefermisteln.
Injektionen über maximal fünf Jahre
Mistelpräparate werden zwei- bis dreimal wöchentlich injiziert. Derzeit sei nicht klar, so Auerbach, ob eine Wirkung auch nach fünf Jahren vorliege, daher endet die Behandlung nach dieser Zeitspanne. Begonnen wird die Therapie in der Regel nach einer Operation, Chemo- oder Strahlentherapie. "Derzeit wird aufgrund fehlender Informationen der gleichzeitige Einsatz einer Misteltherapie und einer Chemotherapie mit Taxanen bzw. mit neuen Antikörpersubstanzen nicht empfohlen", so Auerbach.
"Misteltherapie hat mir zwei bis drei Jahre geschenkt"
"Durch die Misteltherapie wurde der Anstieg meines PSA-Werts gestoppt, er ging sogar leicht zurück", erzählt Ekkehard Büchler, ehemals Prostatakrebspatient und derzeit Vorsitzender der Selbsthilfe Prostatakrebs. Nach etwa zweieinhalb Jahren wurde dennoch eine Strahlentherapie notwendig. "Ich kann sagen, ich bin derzeit geheilt. Es ist mir natürlich bewusst, dass dieser Erfolg wissenschaftlich nicht der Misteltherapie zugeschrieben werden kann", sagt Büchler im Hinblick auf die allseits gefragte evidenzbasierte Medizin, "ich persönlich bin aber überzeugt, dass mir die Misteltherapie zwei bis drei Jahre geschenkt hat bis zur nächsten schulmedizinischen Therapie."
bb, 11.04.2006
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