Autor Thema: Univ. Klinik Innsbruck - Neue Strahlentherapie  (Gelesen 4823 mal)

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Univ. Klinik Innsbruck - Neue Strahlentherapie
« am: 16. Februar 2013, 18:22 »


http://tv.orf.at/program/orf2/20130216/609141301/354247


Bewusst gesund - Das Magazin


Hoffnungsvoll-neue Strahlentherapie fast ohne Nebenwirkungen

Patienten mit weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen können neue Hoffnung schöpfen: An der Nuklearmedizinischen Abteilung der Innsbrucker Universitätsklinik werden Tumoren von innen bestrahlt. Besonders gut wirkt die Therapie bei Neuroendokrinen Tumoren, das sind Krebserkrankungen, die von den Hormondrüsen ausgehen wie Bauchspeicheldrüsen-Krebs und Schilddrüsen-Karzinome (lt. Beitrag auch Hirntumore).

Mit einer speziellen Untersuchung wird aber zuerst festgestellt, ob die Tumorzellen überhaupt auf die Behandlung ansprechen. Denn an der Oberfläche der Krebszellen müssen spezielle Bindungsstellen vorhanden sein, an die die radioaktive Substanz andocken kann.

Die richtige Strahlen-Dosis wird für jeden Patienten individuell berechnet. Die Behandlung wirkt bei drei Viertel der Patienten. Bei einem Viertel werden die Tumoren kleiner, bei der Hälfte wachsen sie zumindest nicht weiter und der Patient hat trotz seiner Erkrankung eine gute Lebensqualität. Auch die Nebenwirkungen sind bei dieser Form der Bestrahlung sehr gering.

nuklearmedizin@i-med.ac.at
www.nuklearmedizin-innsbruck.com

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Siehe auch vorigen ORF-Beitrag!


Univ. Klinik Innsbruck

Dr. von Guggenberg über ihr Forschungsprojekt:

"Das ausgezeichnete Projekt beinhaltet die Entwicklung eines neuen hoch spezifischen radioaktiv markierten Minigastrin-Analogons.

Medulläre Schilddrüsenkarzinome, aber auch kleinzellige Bronchialkarzinome, gastrointestinale Stromatumore, stromale Ovarialkarzinome und Astrozytome können mit diesem neuen Peptid-Marker bildgebend erfasst werden, aber auch einer zielgerichteten Radionuklidtherapie zugeführt werden.

Das neu entwickelte Analogon zeigte in präklinischen Untersuchungen neben einer hohen Anreicherung im Tumor ein verbessertes pharmakokinetisches Profil und kann über die Derivatisierung mit einem entsprechenden Chelator mit verschiedenen Radiometallen markiert werden.

Die Entwicklung eines radioaktiv markierten Minigastrin-Analogons mit optimalen Eigenschaften für die diagnostische und therapeutische Anwendung in der Nuklearmedizin ist für das Follow-Up und klinische Management von Patienten mit fortgeschrittenem medullären Schilddrüsenkarzinom und anderen Tumoren von hohem Stellenwert."

http://www.nuklearmedizin-innsbruck.com/index.php?option=com_content&view=article&id=107:cast-award-2012&catid=41:startseite&Itemid=18
« Letzte Änderung: 17. Februar 2013, 12:53 von admin »