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Krebs und Beruf – Wie lässt sich das vereinen?
Siegfried:
Hallo Christine
Soweit ich Dich nun aus Deinen Beiträgen in diesem Forum kenne bist Du eine durchaus starke Frau die realistisch im Leben steht. Das du hoffst das alles einen positiven Weg geht ist nur zu verständlich, Du hast so wie wir alle nur die Möglichkeit die Zukunft auf Dich zukommen zu lassen. Egal ob die Metas kommen oder nicht Du kannst es nicht beeinflussen, aber du darfst dich nicht damit belasten, sonst schädigst Du Dein Immunsystem und das währe im Ernstfall äußerst Kontraproduktiv. Wie es mir vor Jahren eine Deiner Leidensgenossinnen erklärte
„Du kannst ihn nicht verhindern aber wenn er da ist kannst du ihn mit aller Kraft bekämpfen, und darum vergeude nicht deine Kraft auf das angstvolle Warten, sondern steigere sie in dem du ein bewusstes und erfülltes Leben lebst.“ Das kann ich Dir und allen die in Deiner Situation sind mitgeben. Seit ich danach lebe bin ich stärker als je zuvor, egal ob sich irgendwann wieder ein Krebs in mir festsetzen wird, ich werde ihn bekämpfen, aber ich lasse mich nicht von ihm fertig machen schon gar nicht bevor ich ihn in mir habe.
LG Siegfried
Erika:
Hallo Siegfried,
hast du es schon mal bei der Krebshilfe versucht, psychologische Beratung zu bekommen. Schau mal hier: http://www.krebshilfe.net/beratung.shtm
Ich wünsch dir auch alles Gute!
LG Erika
Siegfried:
Hallo Erika
Ich bin zum Glück schon weit von der Problematik entfernt und versuche nur für jene die in der Situation sind Möglichkeiten zu finden und aufzuzeigen.
Darum danke ich Dir und allen die sich in diesem Forum aktiv einbringen für ihre Hilfe, und die Tipps die von Dir und allen anderen kommen.
LG Siegfried
Renate:
Hallo zusammen,
zu obigem Thema möchte ich sagen, dass ich ca. 1/2 Jahr nach meiner Krebserkrankung und trotz Stoma wieder arbeiten ging. Es hat mir Freude gemacht, wieder mit beiden Beinen im Leben zu stehen und zu beweisen, dass auch Kranke bzw. Behinderte etwas leisten können. Heute nach mehr als 20 Jahren spricht keiner mehr darüber, weil man mir auch nichts anmerkt, obwohl die "Schwerbehinderung" zwar nicht zu sehen ist aber doch einiges an Disziplin und Stärke bedarf. Nächstes Jahr gehe ich in Rente und freue mich auch schon darauf. Trotzdem ein neuer Lebensabschnitt, der wieder neu gestaltet werden muss. Lg Renate :D
christina62:
Hallo Renate!
Danke für deinen Beitrag! Ich bin auch froh,arbeiten zu können.
Denn da ist alles leichter,man wird abgelenkt und man fühlt sich wichtig und normal.... ;D.
Drum hoffe auch ich,dass ich noch lange arbeiten gehen darf,also was die Krankheit betrifft. :)
Klar,wenn ich in Rente gehen könnte,würde ich es auch in Anspruch nehmen. Aber bei mir fehlen noch xxxx
Jahre,war ich doch lange bei meinen Kindern zu Hause.
KLar mußt du nun wieder neue Interessen suchen ,wenn du in Rente bist,Renate! Wir Mädls bleiben ja lange
jung ;D, und wollen das Leben genießen!!!
Aber ich bin mir sicher,dass dir das nicht schwer fallen wird!!!
lg christina
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