Krebsarten übergreifend, diverse Themen > Vitamine
Vit. D
Dietmar E.:
Hallo,
im früheren Beitrag wurde auf die 2 nachstehenden Links hingewiesen.
Jetzt habe ich mir diese angesehen und muss sagen, ich bin „sprachlos“, Dank an Rudolf für seine große Mühe zum Wohle der Krebspatienten.
Dietmar Erlacher
http://www.promann-hamburg.de/Texte/VitD/VitD-Forum.pdf
Vitamin D und Calcitriol / Rocaltrol
Dies ist eine Zusammenstellung sämtlicher mir zugänglicher
Beiträge in den Foren von KISP, BPS-alt und BPS-neu,
chronologisch geordnet.
Rudolf Stratmann, 18.3.2007
http://www.promann-hamburg.de/VitD.htm
Vitamin D und Calcitriol
Vitamin-D-Studie:
Sowohl niedrige als auch hohe
Vitamin D Level sind verbunden mit höherem Prostatakrebs-Risiko
01/2004
Externer Link:
Vitamin D Council
Forums-Beiträge zu Vitamin D und Calcitriol, 2002 bis 2007
Onkologe Dr.Myers, 2006: Vitamin D
Onkologe Dr.Leibowitz, 2003: Calcitriol
Urologe Schulenburg, 2006: Rocaltrol
Das Beer-Protokoll für Chemotherapie:
Taxotere und hochdos.Calcitriol
01/2003
Eigene Seite zur Chemo
Dietmar E.:
Vitamin D soll Alterung von Haut und Zellen verzögern
Positive Auswirkungen auf Herzerkrankungen oder Krebs
London (pte/08.11.2007/11:00) - Vitamin D wird gebildet, wenn Sonnenlicht
auf die Haut trifft. Dieses Vitamin soll laut Wissenschaftlern des King's
College London http://www.kcl.ac.uk helfen die Alterung der Zellen und
des Gewebes zu verzögern. Ihre Studie mit mehr als 2.000 Frauen hat
ergeben, dass jene mit höheren Vitamin D- Werten über weniger
altersbedingte Veränderungen der DNA verfügten. Die in The American
Journal of Clinical Nutrition http://www.ajcn.org veröffentlichte
Untersuchung stellt jedoch keinen konkreten Zusammenhang zwischen Ursache
und Wirkung her.
Ein Mangel an Vitamin D wurde bereits mit Multipler Sklerose und
Gelenksrheumatismus in Zusammenhang gebracht. Das genetische Material im
Inneren jeder Zelle hat eine eingebaute "Uhr", die bei jeder Erneuerung
mitzählt. Die Verkürzung der Telomere stellt eine der Möglichkeiten dar
den Alterungsprozess auf Zellebene zu untersuchen. Bei der aktuellen
Studie konzentrierten sich die Forscher auf die weißen Blutkörperchen,
die öfter erneuert und deren Telomere daher auch rascher verkürzt werden.
Dazu kommt es vor allem bei häufiger auftretenden Entzündungen. Bei 2.160
Frauen zwischen 18 und 79 Jahren wurden die Vitamin D-Werte im Blut
gemessen und anschließend mit der Länge der Telomere ihrer weißen
Blutkörperchen verglichen.
Nach der Anpassung der Ergebnisse an das jeweilige Alter der Frau zeigte
sich, dass Frauen mit mehr Vitamin D im Blut dazu neigten längere
Telomere zu haben und umgekehrt. Der leitende Wissenschaftler Brent
Richards betonte, dass diese Ergebnisse aufsehenerregend seien. Damit sei
zum ersten Mal nachgewiesen, dass Menschen mit höheren Vitamin-D-Werten
langsamer altern sollten. "Damit könnte erklärt sein, warum Vitamin D bei
mit der Alterung zusammenhängenden Krankheiten wie Herzerkrankungen oder
Krebs einen schützenden Effekt hat." Mitautor Tim Spector erklärte, es
klinge zwar absurd, aber es könnte sein, dass Sonnenlicht das Risiko von
Hautkrebs zwar erhöhe aber zugleich einen positiven Effekt auf den
gesamten Alterungsprozess haben könnte. Die Autoren der Studie räumten
laut BBC ein, dass es keinen eindeutigen Beweis dafür gebe, dass Vitamin
D für die Verzögerung der Alterung direkt verantwortlich sei. Denkbar sei
es auch, dass ein in der Studie nicht berücksichtigter Faktor
entscheidend sei.
Evi:
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/tid-11437/vitamin-d-unterschaetzter-schutzschild_aid_324211.html
Vitamin D - Unterschätzter Schutzschild
Bislang galt Vitamin D vor allem als Knochenstärker. Studien zeigen jetzt, dass der Stoff viel mehr Potenzial hat – als mächtiger Schutzschild gegen Krebs,
Diabetes und Herzinfarkt.
Sonnenbad: Zehn Minuten sind genug
Eine Reihe von Studien zur Wirksamkeit von Vitamin D sorgt derzeit für Aufsehen in der medizinischen Fachwelt: Ein Mangel des Stoffs kann offenbar bislang ungeahnte Konsequenzen haben. Er zerrüttet die Gesundheit womöglich ebenso stark wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel.
Fast eine Wundermedizin
Umgekehrt beugt die ausreichende Versorgung mit Vitamin D offenbar zahlreichen Krankheiten vor. Den Studien zufolge scheint das Vitamin fast wie eine Wunderpille zu wirken. Es schützt vor ............
Vitamin-D-Mangel erhöht das Sterberisiko
In einer der bislang größten Studien, die in den Archives of Internal Medicine veröffentlicht wurde, wiesen Mediziner der ............
„Ein heißes Thema“
“Vitamin D ist derzeit ein heißes Thema”, berichtet auch Harald Dobnig von der Universität Graz. Auf der Tagung der amerikanischen “Gesellschaft für Endokrinologie” Mitte Juni in San Francisco habe es beim Symposium zu Vitamin D in einer riesigen Halle “standing room only” gegeben. Eine Studie, die Dobnig auf der Tagung vorstellte, trug mit zur Aufregung bei. In einer Untersuchung mit mehr als 3000 Personen aus dem Raum Ludwigshafen hatte der Arzt nachgewiesen, dass Probanden mit niedrigerem Vitamin-D-Spiegel deutlich öfter an Herzinfarkt, Krebs und Schlaganfall starben.
Erhöhtes Brustkrebsrisiko, bei zuwenig Vit D
Einen Zusammenhang zwischen Krebs und Vitamin D wiesen kanadische Forscher bei Frauen mit Brustkrebs kürzlich nach. Patientinnen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel erlagen der Tumorkrankheit deutlich häufiger. “Erstmals konnten wir den positiven Einfluss von Vitamin D auf den Verlauf eines bereits bestehenden Krebsleidens belegen”, erläutert Studienleiterin Pamela Goodwin. Ärzte der Harvard-Universität meldeten zudem, dass Personen mit ausreichend Vitamin D im Blut seltener an Darmkrebs erkranken und im Krankheitsfall eine wesentlich bessere Prognose haben.
Der Mediziner empfiehlt die Einnahme von Vitamin-D-Supplementen nur für Menschen, die kaum oder gar nicht in die Sonne kommen, oder für Ältere zur Vorbeugung von Osteoporose.
Vitamin-D-Spiegel im Visier
Erin Michos von der Johns-Hopkins-Universität empfiehlt gesundheitsbewussten Personen mittlerweile, ihren Vitamin-D-Spiegel genau so gewissenhaft zu beobachten wie ihren Blutdruck oder ihre Blutfettwerte. Wer selten oder gar nicht in die Sonne komme, könne vom regelmäßigen Vitamin-D-Check nur profitieren. Auch Sportmuffel seien von dem Mangel bedroht, denn der Vitaminspiegel schwankt mit der körperlichen Aktivität.
In der Nahrung
Fetter Seefisch ist der beste Lieferant für Vitamin D. Doch der Stoff steckt auch in Pilzen und Milchprodukten.
Der tägliche Bedarf an Vitamin D beträgt zwei bis zehn µg.
Hering 26,0 μg/100g
Lachs 16,3 μg/100g
Sardinen 10,3 μg/100g
Steinpilze (Vit. D2) 3,1 μg/100g
Schmelzkäse 3,1 μg/100g
Champignons (Vit. D2) 1,9 μg/100g
Gouda 1,3 μg/100g
Butter 1,2 μg/100g
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/tid-11437/vitamin-d-unterschaetzter-schutzschild_aid_324211.html
Werner:
Freitag, 26. September 2008
Padua – Die sogenannte BsmI-Genvariante des Vitamin-D-Rezeptors ist mit einem erhöhten Melanomrisiko assoziiert. Das ermittelten Wissenschaftler der Università degli Studi di Padova in einer Metaanalyse. Sie publizieren sie im Fachblatt Cancer (DOI: 10.1002/cncr.23867).
Bisherige Studien konnten zeigen, dass Vitamin D durch die Regulierung von Zellwachstum, -differenzierung und -tod kanzeroprotektiv wirkt. Dabei entwickelt das Vitamin seine Wirkung durch Bindung an einen intrazellulären Rezeptor.
Dieser weist interindividuell genetische Unterschiede auf, weshalb Menschen nach Ansicht einiger Forscher sehr unterschiedliche Vitamin-D-Aktivitäten haben, was wiederum eine Ungleichheit beim Vitamin-D assoziierten Krebsschutz bewirkt. Die bisherigen Studien hierzu lieferten zum Teil widersprüchliche Ergebnisse.
Daher analysierten die Wissenschaftler der Università di Padova Studien, die den Zusammenhang zwischen dem Vorliegen verschiedener Varianten von Vitamin-D-Rezeptoren und dem Risiko der Entwicklung eines Melanoms behandelten. Sie konnten hierbei eine signifikante Assoziation zwischen der Prävalenz des BsmI-Gens und dem Melanomrisiko feststellen.
Nun wollen die Wissenschaftler diesen Zusammenhang in einer groß angelegten Studie genauer untersuchen, um zu klären, inwieweit die BsmI-Variante des Rezeptors das Risiko für ein Melanom erhöht. „Unsere Ergebnisse geben Anlass zur weiteren Erforschung dieses Themas“, betonen die Autoren Simone Mocellin und Donato Nitti: „Zudem unterstützen sie die Hypothese, dass Sonnenstrahlung durch die Aktivierung des Vitamin-D-Systems auch vor Melanomen schützen kann.“
» Abstract in Cancer
» Università degli Studi di Padova (italienisch)
» Università degli Studi di Padova (englisch)
hilde:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-im-winter-ia.html
Dieser Text wurde veröffentlicht am 17.11.2008 um 11:30 Uhr
Im Laufe der letzten Jahre wurden immer mehr Stimmen laut, dass eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr als absolut notwendig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sei.
Vitamin D ist das einzige Vitamin, dass der Körper durch Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Es ist besonders wichtig für den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel und somit insbesondere für die Zähne und die Knochen.
Vitamin-D-Mangel kann zu folgenden Beschwerden führen
* Osteoporose
* Krebs, speziell Knochen-, Brust- und Prostatakrebs
* Niereninsuffizienz
* Alzheimer
* PMS
* Depressionen (besonders im Winter)
* Parkinson
Sonnenlicht - die beste Vitamin D Quelle
Die natürlichste, und somit die beste Vitamin D Quelle für unseren Körper stellt zweifelsfrei die Sonne dar. Aber was können wir tun, wenn wir an einem Ort leben, an dem wir nicht genügend Sonnenstrahlen abbekommen, um die notwendige Dosis an Vitamin-D zu erlangen?
Es gibt auch Alternativen zum Sonnenlicht
Für diejenigen, die an einem Ort leben, an dem die Sonneneinstrahlung während der Wintermonate nur sehr gering ist, gibt es alternative Möglichkeiten, den Vitamin-D-Haushalt ausreichend aufzufüllen:
* 1) Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich im Freien, um die wenige Sonne auszunutzen. Nehmen Sie ihr Mittagessen im Freien ein und gehen spazieren, selbst wenn ihr Gesicht und ihre Hände die einzigen Körperteile sind, die nicht bedeckt sind.
* 2) Tragen Sie an sonnigen Tagen keinen Sonnenschutz auf. Es ist erstaunlich, wie viele Hautcremes einen Sonnenschutzfaktor aufweisen. Diese Cremes enthalten i.d.R. viele chemische Stoffe, die nicht "nur" die Haut reizen und krank machen können. Die chemischen Substanzen gelangen in den Blutkreislauf und belasten letztlich den ganzen Körper.
* 3) Auch die Sonnenbank kann helfen, den Vitamin-D-Anteil im Körper zu erhöhen. Moderne Geräte verfügen über einen ausgewogenen UVA/UVB-Mix. Man sollte diese Möglichkeit jedoch nur gezielt einsetzen und die Besonnung auf keinen Fall übertreiben.
* 4) Ersetzen Sie Ihre Glühbirnen im Haus und/oder am Arbeitsplatz durch Vollspektrum-Leuchtkörper! Unter tageslichthellem Vollspektrumlicht wird nachweislich mehr Vitamin D im Körper gebildet.
* 5) Makrele, Lachs und Eigelb sind die Nahrungsmittel mit dem höchsten Gehlt an Vitamin-D. Stellen Sie beim Fischverzehr jedoch grundsätzlich sicher, dass dieser nicht aus belastetem Gewässer stammt.
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