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E T W A S ... GA N Z ... B E S O N D E R E S => GKK, Pflicht- und Privatversicherungen => Thema gestartet von: Geri am 26. Januar 2009, 18:20

Titel: AUVA (auch zuständig für Berufserkrankungen!)
Beitrag von: Geri am 26. Januar 2009, 18:20
19.12.2008   

AUVA: Vorstand wählt neue Obfrau. Generalversammlung beschließt Voranschlag für 2009

   Wien (OTS) - In der heutigen Sondersitzung des Vorstandes der AUVA
wurde KommR Renate Römer mit Wirkung vom 1. Jänner 2009 zur Obfrau
der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gewählt. Ihr
Vorgänger Dr. Hans-Jörg Schelling verlässt die AUVA, um Vorsitzender
des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger zu werden.

   KommR Renate Römer (53) ist Geschäftsführerin der RÖMER GmbH
Spezial- u. Tanktransporte sowie eines Tankreinigungsunternehmens in
Wien 21 und seit 2004 Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer
Österreich. Als solche war sie bis zuletzt Obmannstellvertreterin der
Pensionsversicherungsanstalt (PVA).

   In einer ersten Stellungnahme bezeichnete die neue Obfrau die AUVA
als ein Vorzeigeunternehmen im Bereich der Sozialversicherung, weil
sie alle Leistungen der sozialen Unfallversicherung - von der
Prävention über die Unfallheilbehandlung und die Rehabilitation bis
zur finanziellen Entschädigung der Unfallopfer - aus einer Hand
erbringt, und fügte hinzu: "Die Weiterentwicklung dieser für
Österreich wichtigen Einrichtung ist für mich eine große
Herausforderung. Ich freue mich auf meine neue Funktion und auf die
Zusammenarbeit mit den kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der AUVA".

   "Renate Römer übernimmt nicht nur ein gut bestelltes Haus, sondern
auch ein Haus im Auf- und Umbruch. Die bereits begonnen Projekte
werden vollinhaltlich weitergeführt" betont Obmann Schelling den
hohen Grad an Kontinuität.

Voranschlag 2009 - sparen ohne Qualitätsverlust

   In der anschließenden Generalversammlung wurde das
Betriebsergebnis des Jahres 2007 in der Höhe von 3,7 Millionen Euro
ebenso beschlossen wie der Voranschlag für das Jahr 2009, der von
einem Betriebsergebnis in der Höhe von minus 1,3 Millionen Euro
ausgeht. Diesem Voranschlag liegen sowohl vorsichtige Schätzungen der
Einnahmenseite als auch strikte Sparvorgaben auf der Ausgabenseite
sowie Aufteilungen und Verschiebungen von notwendigen Investitionen
zugrunde. Die Steigerung der Aufwendungen im Jahr 2009 gegenüber dem
Voranschlag 2008 liegt bei 3,4 Prozent. "Die Sparmaßnahmen haben
keine Auswirkungen auf die Qualität der Leistungen der AUVA zur
Folge" versichert Noch-AUVA Obmann Dr. Hans Jörg Schelling, der im
Jänner 2009 zum Präsidenten des Hauptverbands gewählt werden soll.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte

   Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler
und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.

   Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.

   AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
   Dr. Wilfried Friedl
   Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien     
   Tel.: +43 1 33 111-530
   E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
   Web: www.auva.at


Ergänzung, FPÖ-Aussendung:
Zur Beschränkung auf die Kernkompetenzen, gehöre auch das absolute Verbot, Versicherungsgelder an der Börse zu verzocken. Hier müsse man Lehren aus der Vergangenheit ziehen und dem neuen Chef (Anm. Schelling, Hauptverband) besonders auf
die Finger schauen, spielte Karlsböck auf die noch immer ungeklärten Millionenverluste aus Schellings Zeit in der AUVA an.
Titel: Re: AUVA (auch zuständig für Berufserkrankungen!)
Beitrag von: Edi am 08. Februar 2009, 21:49
 
AUVA Allgemeine Unfallversicherungsanstalt / 06.02.2009 / 11:31 / OTS0120 5 CI 0486 NAU0001   

Dr. Dieter Eschberger neuer Chefarzt der AUVA Landesstelle Wien

   Wien (OTS) - Dr. Dieter Eschberger (49 Jahre) ist seit
Jahreswechsel der neue Chefarzt der AUVA Landesstelle Wien. Er folgt
auf Medizinalrat Dr. Djawad Lessan, der nach 36 Dienstjahren bei der
AUVA und 17 Jahren als Chefarzt der Landesstelle Wien in Pension
gegangen ist.

   Chefarzt Eschberger kommt aus dem AUVA Unfallkrankenhaus Lorenz
Böhler. Dort hat er nach seinem Studium im Jahre 1986 seine Karriere
als Unfallchirurg begonnen. Zuletzt war er als Oberarzt (seit 2001)
auch für die Qualitätssicherung und Hygienefragen des
Unfallkrankenhauses zuständig.

   Zu seinen zahlreichen Zusatzausbildungen zählen: ÖAK-Diplome für
Sportmedizin (Lektor am Institut für Sportwissenschaften der
Universität Wien), Neuraltherapie, Krankenhaushygiene und
Notfallmedizin; Rehabilitation in der Unfallchirurgie; Handchirurgie,
Mikrochirurgie, Ultraschalldiagnostik; Gerichtssachverständiger für
Unfallchirurgie, AUVA Gutachter und Zertifizierung als
Qualitäts-Moderator, Elementanalyse am Rasterelektronenmikroskop
durch Oxford Microanalysis Group in England sowie Seminare für
Ergonomie, Strategien gegen das "Burn-Out Syndrom", Arbeitswelt und
Gesundheit.

   Seine wissenschaftlichen Publikationen befassen sich seit 1982 in
der Hauptsache mit Osteologie, Aufbau und Veränderungen im
Knochengewebe zum Beispiel nach Brüchen, Auswirkungen von
Mangelernährung oder von Störfeldern, mit Infektionsrisiken sowie der
Schmerzbekämpfung zum Beispiel mit Hilfe der Neuraltherapie.

   Als Chefarzt will Dr. Eschberger den Austausch mit den
erstbehandelnden Unfallabteilungen sowie den Unfallkrankenhäusern
intensivieren. Persönliche, offene Gespräche mit den Versicherten
sind ihm bei der Begutachtung der Beeinträchtigungen nach
Arbeitsunfällen wichtig. Sie sollen den Betroffenen helfen, den
Befund und die Einstufung besser zu verstehen. Zu den Schwerpunkten
zählen weiters die Beratung der Direktion in medizinischen und
strategischen Fragen sowie die Beratung der Leistungs- und
Rechtsabteilung.

   Zur "Chefärztlichen Abteilung" zählen neben dem Chefarzt sechs
Ärzte aus unterschiedlichen Fächern, zwei technische Assistentinnen,
eine Sekretärin und fünf Sachbearbeiterinnen in der Begutachtung.
Begutachtungen und Prothesen-Visiten werden in regelmäßigen Abständen
auch in den Außenstellen in St. Pölten und Oberwart durchgeführt.

   Dr. Dieter Eschberger wurde am 29.6.1959 in Wien geboren. Er ist
verheiratet, Vater einer Tochter und Großvater zweier Enkelkinder.
Unter seinen vielfältigen Hobbies spielen das Fliegenfischen und das
Segeln eine wichtige Rolle: im Einklang mit der Natur kommen ihm gute
Ideen und er kann seine Gedanken so richtig ziehen lassen. Für
Ausgleich sorgen auch Schwimmen, Ski- und Radfahren, elektronische
Basteleien. Seine Hard- und Software- sowie Programmierkenntnisse
gehen deutlich über das Durchschnittswissen hinaus.

   Die AUVA ist die Haftpflichtversicherung der österreichischen
Arbeitgeber für den Fall eines Arbeitsunfalls oder einer
Berufskrankheit ihrer Arbeitnehmer. Die Landesstelle Wien der
Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) betreut mit rund 1,8
Millionen Arbeitnehmern, Selbstständigen, Studenten und Schülern in
Wien, Niederösterreich und Burgenland rund 42 Prozent aller bei der
AUVA versicherten Österreicherinnen und Österreicher. Pro Jahr
erleiden rund 65.000 Berufstätige, Schüler und Studenten in diesen
drei Bundesländern einen Arbeits- bzw. Schülerunfall. Bei rund 420
Versicherten wurde 2008 eine Berufskrankheit anerkannt. In 86 Prozent
der Unfälle erfolgt die Behandlung stationär oder ambulant im Spital.

   Die AUVA Landesstelle Wien finden Sie im Internet unter
www.auva.at/wien.

Fotos: http://83.164.133.17/pindownload/login.do?pin=BLH90 und
http://83.164.133.17/pindownload/login.do?pin=V836G

Rückfragehinweis:
   Gabriela Würth, GWK,
   Tel.: 02242 38300, 0676 33 24 879
   E-Mail: gabriela.wuerth.gwk@utanet.at.
Titel: Covid-19 kann als Berufskrankheit gemeldet werden
Beitrag von: admin am 12. März 2021, 16:41
6783



Wichtig für Gesundheitsberufe: Covid-19 kann als Berufskrankheit gemeldet werden


Unter bestimmten Bedingungen können Beschäftigte im Gesundheitswesen die Erkrankung Covid-19 als Berufskrankheit anerkennen lassen. Diese Voraussetzungen müssen grundsätzlich erfüllt sein:
 
•   Die erkrankte Person hatte im Rahmen der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen Kontakt mit Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren.
•   Die erkrankte Person hat darüber hinaus relevante Krankheitserscheinungen wie Fieber oder Husten.
•   Es liegt ein positiver PCR-Test für die erkrankte Person vor.
•   Besteht der Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung und hat die Infektion einen möglichen beruflichen Zusammenhang, sind Ärzte und Arbeitgeber dazu verpflichtet, einen begründeten Verdacht auf eine Berufskrankheit beim zuständigen Träger der Unfallversicherung anzuzeigen
Titel: SARS-CoV-2 kann Berufserkrankung sein
Beitrag von: admin am 12. März 2021, 16:44
6784



Wenn die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt wurde, trägt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für die Heilbehandlung sowie die Rehabilitation.

Auch eine Erwerbsminderungsrente oder eine Hinterbliebenenrente ist möglich. Aber Beginn ist der Zeitpunkt der Meldung!


Weitere Infos hier im www.krebsforum.at

Fragen an info@krebspatienten.at