1. Österreichisches Krebsforum

L I N K S ..... R E C H T ..... U R H E B E R R E C H T ...... und "CHAT" => Medizin + Politik => Gesundheitsreform => Thema gestartet von: Geri am 04. Februar 2011, 22:45

Titel: Weltkrebstag 2011
Beitrag von: Geri am 04. Februar 2011, 22:45

Millionen von Krebsfällen vermeidbar - gesunder Lebensstil kann Leben retten

   Genf (ots/PRNewswire) - Am Weltkrebstag beweisen neue
unabhängige Studien, dass der steigende globale Trend ungesunder
Lebensweisen mit sitzenden Tätigkeiten jedes Jahr Millionen von
Menschen einem unnötig hohen Krebsrisiko aussetzt.


   Den heute vom globalen Netzwerk des World Cancer Research Fund
(WCRF) veröffentlichten neuen Schätzungen zufolge kann eine bewusste
Umstellung der Lebensgewohnheiten wie die Beibehaltung eines gesunden
Körpergewichts, einer gesunden Ernährung und einer regelmässigen
körperlichen Bewegung in vielen Ländern das Risiko der häufigsten
Krebsarten um bis zu einem Drittel senken.[1]

   Diese Ergebnisse werden ausserdem von der neuen Publikation der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) Global Recommendations on Physical
Activity for Health (Umfassende Empfehlungen für die
gesundheitsfördernde körperliche Betätigung) belegt.[2] Dieser
wegweisende Bericht bekräftigt, dass eine regelmässige körperliche
Bewegung zahlreiche Krankheiten wie Mamma- und Dickdarmkarzinome,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verhindern kann. Der Bericht
spricht für drei verschiedene Altersgruppen (5-17 Jahre, 18-64 Jahre
und 65 Jahre und älter) konkrete Empfehlungen für ein gesundes Mass
an körperlicher Bewegung aus.[2] Diese Empfehlungen sind insbesondere
für  Menschen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens
hilfreich, in denen  nur wenige nationale Richtlinien für die
körperliche Bewegung existieren.

   "Menschen aller Altersgruppen wird eine körperliche Betätigung
empfohlen, um so die Gefahr gewisser Krebsarten und anderer, nicht
übertragbarer Krankheiten zu senken", so Dr. Tim Armstrong von der
WHO-Abteilung für chronische Krankheiten und Gesundheitsförderung.
"Um ihren allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern und
Krankheiten zu vermeiden, sollten sich Erwachsene mindestens 150
Minuten pro Woche mässig körperlich betätigen. Dies lässt sich
beispielsweise mit einem 30-minütigen schnellen Gehen an fünf
Wochentagen oder durch tägliches Fahrradfahren zur Arbeit erreichen."

   Ausserdem wird immer wieder belegt, dass andere
gesundheitsbewusste Verhaltensweisen wesentliche Faktoren bei der
Senkung des Krebsrisikos sind: Rauchverzicht, Vermeiden des
Passivrauchens, vorsichtiger Umgang mit Sonneneinstrahlung und Schutz
vor krebserregenden Infektionen. Im Kampf gegen die globale
Krebsepidemie appelliert die Union for International Cancer Control
(UICC) an jeden Einzelnen von uns, selbst aktiv zu werden und die
Welt-Krebsdeklaration - unter
http://www.worldcancerday.org/signdeclaration zu unterschreiben.

   Mit jeder Unterschrift unterstützt die Deklaration die
Weltkrebs-Organisation UICC bei ihren Bemühungen, Politiker und
Regierungen in aller Welt zu animieren, auf dem
gesundheitspolitischen UN-Gipfel zum Thema "nicht übertragbare
Krankheiten" im September 2011 realistische und realisierbare
Richtlinien zur Prävention von Krebs aufzustellen. Seit 1947 hat nur
eine Sondersitzung der UN-Generalversammlung zum Thema Gesundheit
stattgefunden, sodass die Ankündigung des Gipfels 2011 ein
beispielloser Schritt im Kampf gegen Krebs ist.

   Dr. Eduardo Cazap, Präsident der UICC, dazu: "Folgen Sie unserem
Aufruf und unterstützen Sie den Weltkrebstag mit Ihrer Unterschrift
auf der Welt-Krebsdeklaration, damit wir unser Ziel erreichen - eine
Million Unterschriften für eine Welt ohne Krebs. Wenn die Menschen,
Regierungen und Politiker aus aller Welt zusammenarbeiten, gelingt es
uns, die globale Last "Krebs" jetzt und für künftige Generationen
erträglicher zu machen."

   Hintergrundinformationen 

   Über Krebs 

   Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit mit
steigender Tendenz. Etwa 12,7 Millionen Menschen erhalten jährlich
die Diagnose "Krebs", und 7,6 Millionen sterben an den Folgen dieser
Krankheit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass 30-40 %
aller krebsbedingten Todesfälle verhindert werden können[3], und dass
bei einem Drittel aller Patienten durch eine frühzeitige Diagnose und
Behandlung echte Heilungschancen bestehen.

   Heute kennt man rund 200 verschiedene Krebsarten.[4] Krebs ist
wie viele andere Krankheiten auch eine multifaktorielle Erkrankung,
d. h. sie entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener
auslösender Faktoren. Allerdings können gewisse, grösstenteils
kontrollierbare oder vermeidbare Lebensgewohnheiten und äussere
Faktoren Krebs auslösen. Zusatzinformationen über
gesundheitsfördernde Initiativen erhalten Sie unter:
http://www.worldcancerday.org/prevention

   Über UICC 

   Die Union for International Cancer Control (dt.: Internationale
Vereinigung gegen Krebs, UICC) ist die führende internationale
Nicht-Regierungs-Organisation, die sich der globalen Prävention und
Behandlung von Krebserkrankungen widmet. Das Ziel der UICC ist die
Eindämmung aller lebensbedrohlichen Krebserkrankungen für künftige
Generationen. Die 1933 gegründete Organisation vereint 400
Mitgliedsorganisationen in 120 Ländern weltweit, die sich speziell
dem Kampf gegen Krebs widmen. Die UICC ist eine gemeinnützige,
politisch unabhängige und konfessionsfreie Organisation. Ihr Sitz ist
in Genf in der Schweiz. Zusatzinformationen erhalten Sie unter
http://www.uicc.org oder folgen Sie uns auf Facebook:
http://www.facebook.com/pages/Cancer-Free-World/134386073255136.

   Über die Welt-Krebsdeklaration 

   Mit der Welt-Krebsdeklaration soll die Aufmerksamkeit von
Regierungen und Gesundheitspolitikern auf die wachsende Krebsepidemie
gelenkt werden, um die globale Last "Krebs" bis 2020 erheblich zu
senken. Sie stellt einen Konsens zwischen Regierungsvertretern,
Sachverständigen für die öffentliche Gesundheit und Verfechtern der
Krankheit aus aller Welt dar mit dem erklärten Ziel, Krebs für
künftige Generationen als lebensbedrohliche Krankheit einzudämmen.

   Die Deklaration benennt elf grundlegende Ziele, die bis 2020
erreicht werden sollen, u. a.: Die signifikante Reduzierung von
Tabak- und Alkoholkonsum weltweit und Übergewicht sowie umfassende
Programme zur Impfung gegen Hepatitis B und HPV (humane
Papillomviren) als Prävention gegen Leber- und Gebärmutterhalskrebs,
die allgemeine Verfügbarkeit effektiver Schmerzmittel und die
Ausräumung von Gerüchten und irrigen Meinungen über Krebs. Als
Verwalter der Deklaration appelliert die UICC zu dringenden
Massnahmen, um die in der Deklaration verankerten Ziele auf lokaler
und nationaler Ebene zu erreichen, und animiert zu einer möglichst
flächendeckenden Reaktion rund um den Globus. Zusatzinformationen
erhalten Sie unter: http://www.uicc.org/declaration

   Über das UN-Gipfeltreffen zum Thema "nicht übertragbare
Krankheiten"

   Im Mai 2010 hat die UN-Generalversammlung einstimmig eine
Resolution zur Prävention und Kontrolle von nicht übertragbaren
Krankheiten (NCD) verabschiedet, in der sie einen UN-Gipfel zum Thema
"nicht übertragbare Krankheiten" vom 19.-20. September 2011 in New
York einberuft. Der Gipfel wird sich mit der Prävention und Kontrolle
von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen
Atemwegserkrankungen und Diabetes befassen, die zusammen 60 % (35
Millionen) der jährlichen Todesfälle weltweit bedingen. Das Problem
ist mit 80 % (28 Millionen) in Ländern niedrigen und mittleren
Einkommens besonders gross, wodurch nicht übertragbare Krankheiten
eine gravierende Gefahr für die globale Entwicklung und das
Wirtschaftswachstum darstellen. Zusatzinformationen über den
UN-Gipfel zum Thema "nicht übertragbare Krankheiten" erhalten Sie
unter: http://www.ncdalliance.org

   Literaturhinweise   

   [1] WCRF/AICR Schätzungen zur Prävention: Aktualisierung der
Schätzungen laut Bericht zur Gesundheitspolitik 2009. 2011, World
Cancer Research Fund.

   [2] WHO. Recommendations on Physical Activity for Health
(Empfehlungen für die gesundheitsfördernde körperliche Betätigung).

   [3] WHO, 2007: "The World Health Organization's Fight Against
Cancer" (Der Kampf der Weltgesundheitsorganisation gegen Krebs).
Erhältlich unter: http://www.who.int/cancer/publicat/WHOCancerBrochur
e2007.FINALweb.pdf. Letzte Aktualisierung: Jan. 2011.

   [4] Cancer Research UK. Erhältlich unter:
http://info.cancerresearchuk.org/healthyliving/smokingandtobacco/.
Letzte Aktualisierung: Jan. 2011.

Rückfragehinweis:
  CONTACT:  Wenn Sie an Zusatzinformationen interessiert sind, wenden
  Siesich bitte an: UICC Pressearbeit, Leah Peyton,
  E-Mail:leah.peyton@toniclc.com , Tel: +44-207-798-9923 /
  +44-7788-191-434
Titel: Weltkrebstag 2011
Beitrag von: Geri am 04. Februar 2011, 22:47
Eine gute Zusammenfassung,
die wir ausnahmsweise komplett bringen, von

http://oesterreich.orf.at/stories/496972/




Österreich - GESUNDHEIT    04.02.2011

         Weltkrebstag: 20.000 Opfer pro Jahr

Heute ist Weltkrebstag: In Österreich sterben rund 20.000 Menschen pro Jahr an Krebs. Doch in den vergangenen Jahren hat sich die Fünfjahresüberlebensrate der Betroffenen um mehr als 50 Prozent erhöht.
            
            
            Weltweit 7,6 Millionen Tote
Weltweit sterben jährlich 7,6 Millionen Menschen an Krebs. Knapp drei Viertel (72 Prozent) davon kommen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus armen Staaten sowie Schwellenländern.
            
            
Tabakkonsum als Ursache.
            Ungarn in Europa Spitzenreiter
In Europa mit 53 WHO-Mitgliedsländern hat Ungarn die höchste Todesrate durch Krebs. Dort sterben 458 von 100.000 Bürgern an einem Tumor, gefolgt von Russland und der Ukraine mit 347 Todesfällen pro 100.000 Einwohnern. Als wichtigste Ursache gilt das Rauchen.

Für Frauen in Europa ist Brustkrebs mit einem Anteil von 17,2 Prozent aller tödlichen Erkrankungen die gefährlichste Krebsart, für Männer der Lungenkrebs mit einem Anteil von 26,9 Prozent.
            
            
Bessere Früherkennung und besseren Therapien.
            36.000 Neuerkrankungen
Pro Jahr werden in Österreich rund 19.000 Männer und 17.000 Frauen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert, bei jährlich rund 9.000 Frauen und 11.000 Männern führt eine solche Erkrankung zum Tod.
            
            Todesfälle nach Krebsarten seit 1970
Grafik: APA
2009 starben insgesamt 19.642 Menschen an Krebs, 1970 waren es 19.362. Auch eine im Schnitt immer älter werdende Bevölkerung ließ die Gesamtzahl der Krebserkrankungen nicht drastisch steigen, die Mortalität sinkt seit Jahren. Das liegt offenbar an mehr Früherkennungsmaßnahmen und besseren Therapien.
            
            oesterreich.ORF.at
   Überlebensrate stark gestiegen
   Fortschritte in der Therapie
            
            wien.ORF.at
   Neue Initiative soll Patienten helfen
            
            kaernten.ORF.at
   Spezialist: Hauptaugenmerk auf Darm
   Positive Statistikzahlen in Kärnten
            
            steiermark.ORF.at
   Hautkrebs: Vorsorge bei Kindern
            
            vorarlberg.ORF.at
   Hohe Vorsorgedichte in Vorarlberg
            
            burgenland.ORF.at
   Gute Heilungschancen
            
            science.ORF.at
Hund (Bild: Fotolia/Céline D.Caumont)Hunde können frühe Stadien von Darmkrebs erschnüffeln. Tests von japanischen Forschern mit einem Labrador haben gezeigt, dass bei bestimmten Krebsarten chemische Substanzen im menschlichen Körper zirkulieren, die Hunde offenbar riechen können.
   Hunde können Darmkrebs erschnüffeln
            
            Links:
   Statistik Austria: Krebserkrankungen
   Österreichische Krebshilfe
   WHO
            
Titel: Weltkrebstag 2011: Jeder Vierte stirbt an einer Tumorerkrankung
Beitrag von: Josef am 08. Februar 2011, 01:56

Donnerstag, 3. Februar 2011

Jeder Vierte stirbt an einer Tumorerkrankung

Wiesbaden – Jeder vierte Todesfall in Deutschland im Jahr 2009 ist Folge einer Krebserkrankung gewesen. Wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte, starben in diesem Zeitraum etwa 216.000 Menschen an bösartigen Tumoren. Das entspricht etwa den Zahlen des Jahres 2008. Erneut waren Lungen- und Bronchialkrebs die häufigste Krebstodesursache. Dem Krebstod erlagen 2009 etwa 116.700 Männer und 99.400 Frauen.

In 42.200 Fällen sei Lungen- und Bronchialkrebs Ursache gewesen, erklärte die Statistikbehörde anlässlich des morgigen Weltkrebstages. Davon betroffen waren weitaus mehr Männer als Frauen: Bei den Männern war in 29.133 Fällen (7,2 Prozent aller Sterbefälle) die Erkrankung der Lunge und Bronchien ursächlich für deren Tod, gefolgt von einer Krebserkrankung der Prostata in 12.217 Fällen (3,0 Prozent), erklärten die Statistiker weiter. Bei Frauen war die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066 Fällen (3,8 Prozent), die zweithäufigste Lungen- und Bronchialkrebs mit 13.088 Fällen (2,9 Prozent).

Ein Viertel aller an Krebs gestorbenen Menschen war jünger als 65 Jahre. Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 73,6 Jahren und damit 6,7 Jahre unter dem allgemeinen Sterbealter. In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war die Krebserkrankung mit einem Anteil von 41 Prozent an allen Sterbefällen die bedeutendste Todesursache.

Fast 1,5 Millionen Menschen - rund 680.000 Frauen und 810.000 Männer - wurden 2009 im Krankenhaus behandelt und entlassen. Knapp 40 Prozent davon waren zwischen 25 und 65 Jahre alt. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war Brustkrebs mit 147.452 Fällen. Bei den Männern war der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt Lungenkrebs (128.058 Fälle). © dapd/aerzteblatt.de
Titel: KREBSTAG 2021, Mo. 6.9.21
Beitrag von: admin am 16. August 2021, 15:02
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Anmeldung:
https://registration.azmedinfo.co.at/lebenmitkrebs

9.00 Begrüßung und Eröffnung
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek, Leben-mit-Krebs
9.10 Was KrebspatientInnen zum Thema Impfen wissen
sollten
Univ.-Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt,
MedUni Wien
9.30 Bedeutung guter Ernährung für
KrebspatientInnen
Elisabeth Hütterer, AKH Wien, MedUni Wien
9.50 Bedeutung der Rehabilitation für
KrebspatientInnen
Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna,
AKH Wien, MedUni Wien
10.10 –10.30 Pause und Besuch der Ausstellung
10.30 Neues zum Brustkrebs
Univ.-Prof. Dr. Rupert Bartsch,
AKH Wien, MedUni Wien
10.50 Neues zum Lungenkrebs
OA Dr. Maximilian Hochmair, Klinik Floridsdorf
11.10 Neues zum Hautkrebs
Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller,
AKH Wien, MedUni Wien
11.30 – 11.50 Pause und Besuch der Ausstellung
11.50 Neues zum Dickdarmkrebs
Univ.-Prof. Dr. Gerald Prager,
AKH Wien, MedUni Wien
12.10 Neues zu Blasenkrebs,
Nierenkrebs und Prostatakrebs
Prim. Doz. Dr. Anton Ponholzer,
Barm. Brüder Wien
12.30 Neues zum Multiplen Myelom
OA Dr. Martin Schreder, Klinik Ottakring
12.50 Zusammenfassung / Verabschiedung
Priv.-Doz. Dr. Christiane Thallinger, MSc, MBA,
AKH Wien, MedUni Wien
Titel: Krebstag Wien 6.9.21
Beitrag von: admin am 01. September 2021, 21:14




Krebstag 2021 - Informationsveranstaltung für Interessierte, Wiener Rathaus, 6. September 2021