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Krebs, ich? / Krebs "besiegt", und dann?
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:11 »




Krebs überstanden. Und wie geht es weiter?


Experten fordern bessere und individuellere Nachsorge für "Cancer Survivors"

Haben Sie schon den Begriff „Cancer Survivors“ gehört? So nennt man Menschen, die Krebs überstanden haben. Immer mehr Menschen gehören dazu, denn sie werden geheilt oder können mit der Krankheit langfristig leben. In Deutschland leben etwa 4,4 Millionen „Survivors“. Doch der Krebs und seine Behandlung führen oft noch nach Jahren zu körperlichen, seelischen und sozialen Folgen. Experten fordern deshalb eine umfassende Langzeit-Nachsorge.
 
Es gibt Survivors, die fast beschwerdefrei sind, andere haben schwerwiegende Probleme nach der Krankheit. Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums: "Bandbreite und Ausmaß der Spätfolgen sind sehr vielfältig. Patienten und Angehörige, die uns kontaktieren, berichten von Fatigue, Neuropathie, Depressionen und Angst ebenso wie von familiären, beruflichen und finanziellen Problemen. Hinzu kommen Organschäden, zum Beispiel an Herz, Lunge und Nieren. Auch über Störungen der Fruchtbarkeit und Sexualität klagen viele.“ Experten fordern nun eine veränderte Nachsorge, die entsprechend der individuellen Bedürfnisse der Patienten von einem interdisziplinär aufgestellten Team erstellt werden und langfristige Betreuung sicherstellen.
 
EANU meint: Krebs-Überlebende haben ein Recht auf ein gesundes und aktives Leben mit einer hohen Lebensqualität. Es ist gut, dass die Gruppe der Überlebenden immer größer wird, es ist aber eine große Aufgabe von Politik und Krankenkassen, die Nachsorge individuell anzupassen und deutlich zu verbessern.
 





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Vorsorgen / Ich will keinen Darmkrebs haben
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:09 »
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"Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie!" Ein guter Appell, denn ein Drittel aller Darmkrebs-Neuerkrankungen lassen sich auf das familiäre Risiko zurückführen – und viele jüngere Menschen denken immer noch, Darmkrebs sei eine Erkrankung für ältere Menschen.
 
Jährlich erkranken in Deutschland über 60000 Menschen neu an Darmkrebs. Positiv ist, dass die Neuerkrankungen bei den über 50jährigen zurückgehen, die Vorsorgemaßnahmen greifen! Schlecht ist, dass die Neuerkrankungen bei den 25-49jährigen steigen. Hauptursache ist das familiäre Risiko!
 
Einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März erhalten Sie hier: http://www.lebensblicke.de/termine/infoveranstaltungen-aktuell/
Die Felix-Burda-Stiftung hat einen neuen Spot gedreht, den Sie nun ansehen können. Übrigens: Weitere Videos zum Thema Krebs finden Sie in unserer Videothek auf unserer Homepage www.eanu.de
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Diagnostik / Brustkrebs - Blut
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:07 »




Neuer Bluttest bei Brustkrebs


Ist es wirklich eine Wunderwaffe – oder kam die Veröffentlichung viel zu früh?


In großen Lettern berichtete eine Boulevardzeitung: „Endlich eine neue Waffe im Kampf gegen den Krebs! Eine Welt-Sensation“. Gemeint ist dabei ein Bluttest zur Früherkennung von Brustkrebs, der vom Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt wurde. Nach deren Angaben seien mit dem neuen Bluttest innerhalb von zwölf Monaten gut 900 Frauen untersucht worden – mehr als 500 waren Brustkrebspatientinnen, rund 400 Frauen gesund. Bei den Erkrankten sei mit dem Test bei drei von vier Frauen Krebs erkannt worden. Damit hätte der Test, so die Forscher, eine vergleichbare Trefferquote wie die Mammografie. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) warnt jedoch, es sei bislang keine begutachtende Studie in einem Fachmagazin erschienen. Weitere Kommentare könne man nicht abgeben, da man derzeit nur spekulieren könne. Auch die Direktorin der Universitätsfrauenklinik Düsseldorf sieht einen routinemäßigen Einsatz noch nicht: „Das ist noch nicht in großem Stil einsetzbar“. Es seien Tests an viel mehr Frauen nötig und es sei schade, wenn in Frauen Hoffnungen geweckt werden, die möglicherweise nicht zu halten seien.
 
EANU meint: Voreilige Hoffnungen sollten nicht verbreitet werden. Neue Tests müssen seriös untersucht und begutachtet werden, bevor man sie in der Öffentlichkeit vorstellt.
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Forschung Nahrung / Curcuma (Gelbwurzel) und Krebs
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:06 »




Sowohl die deutsche als auch die österreichische Gesellschaft für Onkologie empfehlen den Einsatz von Curcuma (Gelbwurzel) zur Unterstützung einer Krebstherapie.Sowohl die deutsche als auch die österreichische Gesellschaft für Onkologie empfehlen den Einsatz von Curcuma (Gelbwurzel) zur Unterstützung einer Krebstherapie.
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Entspannungs - Therapien / Richtiges Atmen ......
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:04 »





Wussten Sie schon, dass die richtige Atmung zum Stressabbau und zur Entspannung führt?

Eine tiefe Atmung optimiert die ständige Erneuerung und den Abtransport des schädlichen Kohlendioxids – und ist so ein ganz einfaches Mittel gegen Stress und alle seine Folgekrankheiten. Atmen durch Nase oder Mund? Nasenatmung und Mundatmung wirken auf vollkommen unterschiedliche physiologische Reaktionen im Körper. Bei beiden Atemarten legt die Luft verschiedene Wege in unserem Körper zurück. Sie kommt dadurch mit unterschiedlichen Nerven in Berührung und wird mit diversen Stoffen angereichert bzw. von ihnen gereinigt. In unserer neuen Ausgabe der Aktuellen Gesundheitsnachrichten finden Sie dazu einen spannenden Beitrag.
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Metastasen / Metastasierungswahrscheinlichkeit reduzieren
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 20:02 »




Wurde der Schlüssel für Metastasenbildung gefunden?
 
Was Krebs so gefährlich macht, ist die Eigenschaft der Tumorzellen, sich im Körper auszubreiten und Tochtergeschwülste zu bilden, sogenannte Metastasen. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich solche Krebsabsiedelungen möglicherweise verhindern lassen: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.
 
„Insbesondere bei fortgeschrittenen Krankheitsverläufen steht die Krebsmedizin immer noch vor großen Herausforderungen. Für die Entwicklung neuer Therapieansätze ist es daher unabdingbar, die Entstehungsmechanismen von Krebserkrankungen zu verstehen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Deshalb ist es ein Kernanliegen der Deutschen Krebshilfe, solche innovativen Forschungsprojekte zu fördern.“
 
Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe der Aktuellen Gesundheitsnachrichten, die im Mai erscheinen wird!
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Rauchbedingte Krebsarten: Risiko für die zweite Erkrankung
 
In unserem Newsletter darf das Thema Rauchen nicht fehlen, denn es ist eine der Hauptursachen für Krebs. Raucher laufen Risiko, nach einer ersten überstandenen Krebserkrankung auch ein zweites Mal an Krebs zu erkranken. In einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer veröffentlicht ist, wurde festgestellt, dass einer von zwölf Überlebenden einer rauchbedingten Krebserkrankung erneut an Krebs erkranken wird. Am häufigsten trat dabei Mundrachenkrebs (Oropharynxkarzinom) auf, den höchsten Anteil an der durch die Erkrankungen ausgelösten zusätzlichen Belastung trugen Lungenkarzinome.
 
Quelle:
 
Boakye E A et al. Trends in the risk and burden of second primary malignancy among survivors of smoking‐related cancers in the United States. International Journal of Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 6. Januar 2019, https://doi.org/10.1002/ijc.32101
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Vorsorgen / Ich will keinen Darmkrebs bekommen
« Letzter Beitrag von admin am 02. März 2019, 19:59 »




Darmkrebs: Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung!
 
Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich Darmkrebs offenbar gut vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus Deutschland in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer.  Sowohl fortgeschrittene bösartige Darmtumoren, als auch nicht fortgeschrittene Krebsstadien und fortgeschrittene Darmkrebsvorstufen (Polypen) traten bei Personen, die einen gesunden Lebensstil pflegten, seltener auf. Zu den erfragten Lebensstilfaktoren zählten die Ernährung, der Alkoholkonsum, körperliche Aktivität, Rauchen und der Body Mass Index (BMI) als Ausdruck für ein normales, zu niedriges oder zu hohes Körpergewicht.
 
Offenbar, so die Interpretation der Studienautoren, lässt sich mithilfe eines gesunden Lebensstils allen Stadien von Darmkrebs vorbeugen.
 
Quelle:
 
Erben V et al. Strong associations of a healthy lifestyle with all stages of colorectal carcinogenesis: Results from a large cohort of participants of screening colonoscopy. International Journal of Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 23. November 2018,
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