Autor Thema: Herceptin, super mit PTP1B-Blocker  (Gelesen 2082 mal)

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Dietmar E.

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Herceptin, super mit PTP1B-Blocker
« am: 16. Mai 2007, 22:46 »

   Brustkrebs: Neuer Behandlungsansatz kombiniert Medikamente

   Herceptin gemeinsam mit PTP1B-Blocker viel versprechend

   Montreal (pte/14.05.2007/06:00) -
   
   Wissenschaftler der McGill University
   http://www.mcgill.ca haben einen möglichen Ansatz für die Behandlung von
   bis zu 40 Prozent aller Brustkrebserkrankungen gefunden. Dem Team um
   Michel Tremblay gelang es, die Aktivität des Enzyms PTP1B zu blockieren,
   das das Wachstum von Tumoren verstärkt. Laut Nature Genetics
   http://www.nature.com/ng konnte bei Mäusen mit Tumoren, die auf das
   Medikament Herceptin ansprachen, eine Reaktion erzielt werden. Die
   Forscher gehen davon aus, dass andere Arten von Brusttumoren ebenfalls in
   Frage kommen sollten.

   PTP1B scheint Unterbrechungen bei der Zellteilung zu verhindern und so
   das Tumorwachstum zu begünstigen. Für rund 40 Prozent der
   Brustkrebserkrankungen beim Menschen sind extrem hohe Werte dieses Enzyms
   charakteristisch. Die Forscher konzentrierten sich auf einen Mäusestamm,
   der aufgrund einer Überaktivität des Gens HER-2 besonders anfällig für
   Brusttumore ist. Die gleiche Überaktivität findet sich auch bei rund
   einem Viertel der an Brustkrebs erkrankten Frauen. Diese Patientinnen
   sprechen auf Herceptin an. Es zeigte sich, dass die Entfernung von PTP1B
   bei den Mäusen zu einer deutlichen Verzögerung der Entstehung von Tumoren
   führte und das Entstehen in der Lunge verhinderte.

   Andere Mäuse erhielten einen weiteren PTP1B-Blocker. Wieder zeigte sich
   der gleiche Effekt. Die Tiere wurden nur zwei Wochen behandelt. Die
   Wirkung hielt jedoch zwei Monate an. Die Forscher gehen laut BBC davon
   aus, dass die Kombination von Herceptin und einem PTP1B-Blocker vielen
   Frauen Vorteile bringen könnte. Weitere Studien seien jedoch notwendig.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)