Autor Thema: Fettes Essen - wie spät ist es? Antwort: 5 vor 12!  (Gelesen 3558 mal)

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Jutta

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Fettes Essen - wie spät ist es? Antwort: 5 vor 12!
« am: 20. November 2007, 09:30 »

Fettes Essen stört bei vielen anschließenden Tätigkeiten.

Auch wenn man nichts tun muss, also nur sitzt oder liegt, ist es problematisch. Denn dann,

feiern die Fettpolster fröhliche Umstände, sie werden mehr und mehr.

Nicht nur das Cholesterin erhöht, also Gefahr zu Herzkreislauferkrankungen etc., der ganze

Körper "läuft nicht mehr rund".


Fettes Essen stört Innere Körperuhr -  Ruhezeiten werden kürzer, Hunger immer größer

 

   Evanston/Lübeck (pte/07.11.2007/13:55) - Forscher der Northwestern

   University http://www.northwestern.edu in Evanston/Illinois haben

   entdeckt, dass fette Ernährung die innere Uhr von Mäusen empfindlich

   stört. Die Erkenntnisse sind überraschend und weisen daraufhin, dass ein

   komplexer Zusammenhang zwischen der inneren Uhr und dem Metabolismus

   besteht. Demnach waren die Tiere, die fettreiches Essen erhielten zu

   ungewöhnlichen Zeiten aktiv, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in

   seiner Online-Ausgabe. Nun wollen die Wissenschaftler untersuchen, ob die

   fettreiche Ernährung auch beim Menschen die Innere Uhr stört. Daraus

   könnten sich neue Ansätze bei der Behandlung von Fettleibigkeit ergeben.

 

   Der Endokrinologe Joseph Bass fütterte einer Gruppe männlicher Mäuse

   Nahrung, bei der 45 Prozent der Kalorien aus Fett stammten. Anschließend

   untersuchte er ihre Aktivitäten. Bereits nach einer Woche zeigten die

   Tiere einen veränderten Tagesrhythmus, obwohl noch keine

   Gewichtsveränderungen eingetreten waren. Sie waren weitaus länger aktiv

   und hielten die Schlaf- und Ruhephasen weniger genau ein wie ihre

   Artgenossen, die eine ausgewogene Nahrung erhielten.

 

   "Es ist das erste Mal, dass eine Studie den Zusammenhang zwischen Nahrung

   und der Inneren Uhr herstellen kann", meint Schlafforscherin Eve Van

   Cauter von der University of Chicago, die an der Studie nicht

   mitgearbeitet hat. "Legt man dies auf den Menschen um, bedeutet das, dass

   die betreffende Person Schwierigkeiten hat zu einer vernünftigen Zeit ins

   Bett zu gehen. Das wiederum kann zu Schlafstörungen und Nachtessen

   führen." Beide Symptome gelten als Risikofaktoren für Fettsucht und

   Diabetes.

 
   Der Zusammenhang zwischen Metabolismus und der Inneren Uhr ist für Bass

   keine Überraschung, da beide Systeme viele molekulare Signalwege

   miteinander teilen. In vorhergehenden Untersuchungen hat der Forscher

   gezeigt, dass Mäuse mit einer gestörten Inneren Uhr unkontrollierter

   fressen und eher zu Übergewicht neigen wie normale. Bei den fettreich

   ernährten Mäusen fanden die Forscher nach einiger Zeit

   Stoffwechselmarker, die deutliche Abweichungen aufwiesen. Darunter war

   zum Beispiel das Hormon Leptin, das das Sattsein steuert sowie den

   Blutzuckerspiegel, die Insulinmenge im Blut und die Konzentration an

   Fettsäuren im Blut.

 

   Auch der Schlafexperte Jan Born, Leiter des Instituts für

   Neuroendokrinologie der Universität zu Lübeck

   http://www.kfg.uni-luebeck.de sieht die Studie der US-Forscher als höchst

   interessanten Ansatz. "Wir wissen, dass das Essverhalten mit dem

   zirkadischen Rhythmus in engem Zusammenhang steht", so der Forscher im

   pressetext-Interview. Bekannt sei auch, dass adipöse Menschen kürzer

   schlafen. Das habe jedoch vielfach mit einer Schlafapnoe zu tun. Andere

   Studien seien bisher nicht bekannt. "Es könnte tatsächlich einen

   Zusammenhang zwischen dem vermehrten Fastfood-Konsum und den kürzeren

   Schlafzeiten geben." Dies sei allerdings spekulativ. "Tatsache ist, dass

   in den Industrieländern die Schlaf- und Ruhezeiten deutlich kürzer

   geworden sind", so der Forscher abschließend.

 

   Die erhöhte Aktivität und die verkürzte Ruhephase bei den Mäusen führten

   schließlich auch dazu, dass die Tiere deutlich mehr Nahrung zu sich

   nahmen als sonst. Das verstärkte den Einfluss auf die Innere Uhr, der das

   Fressverhalten weiter veränderte.

Jutta

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Macht Essen schlau???
« Antwort #1 am: 27. November 2007, 18:56 »
Schlaue Diät
 
Wer fettarm und kohlenhydratreich isst, kann Informationen besser verarbeiten, vermuten Forscher.

Eine fettarme und kohlenhydratreiche Diät scheint die geistigen Fähigkeiten stärker zu fördern als eine kohlenhydratarme und fettreiche Diät. Das schließen australische Forscher aus Untersuchungen an 96 Menschen, die eine der beiden Diätformen praktizierten. Bei beiden Varianten nahmen die Versuchsteilnehmer ab und es verbesserte sich deren Stimmung sowie ihr Denkvermögen. Allerdings schnitten die Probanden mit der fettarmen Diät in Intelligenz- und Logiktests deutlich besser ab als die restlichen Versuchsteilnehmer.

Die 96 übergewichtigen Versuchsteilnehmer im Alter zwischen 24 und 64 Jahren machten in einem Zeitraum von acht Wochen eine von zwei Diäten, die sich in ihrem Kalorien- und Nährstoffgehalt ähnelten. Die fettarme Diät bestand zu 24 Prozent aus Eiweißen, zu 30 Prozent aus Fetten – davon unter 8 Prozent gesättigte Fettsäuren – und zu 46 Prozent aus Kohlenhydraten. Die Gerichte der kohlenhydratarmen Diät enthielten 35 Prozent Eiweiß, 61 Prozent Fett – davon 20 Prozent gesättigte Fettsäuren – und 4 Prozent Kohlenhydrate. Zu Beginn der Versuche und anschließend alle 14 Tage dokumentierten die Forscher das Körpergewicht sowie das Wohlbefinden der Probanden. Vor und nach der Diät testeten die Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit des Arbeitgedächtnisses sowie die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung bei den Probanden.

Die Probanden mit der kohlenhydratarmen Diät verloren im Versuchszeitraum mehr Gewicht, während sich für das Wohlbefinden keine Unterschiede zwischen den beiden Diätgruppen feststellen ließen. Ebenfalls keine Unterschiede ergaben sich für die Leistungsfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses. Die Geschwindigkeit in der Informationsverarbeitung nahm jedoch bei den Versuchsteilnehmern mit der fettarmen Diät im Vergleich zu den Probanden mit der kohlenhydratarmen Diät stärker zu. Die Forscher betonten, dass weitere Versuche über einen längeren Zeitraum notwendig seien, um diese Ergebnisse zu untermauern.

2.11.07