Autor Thema: Männer ........  (Gelesen 17687 mal)

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Jutta

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Männer ........
« am: 27. November 2007, 19:01 »
München (pts/06.11.2007/14:00)


Männer gehen nicht gern zum Arzt und

   kümmern sich weniger um die eigene Gesundheit, so lautet die landläufige

   Meinung. Das Resultat der Umfrage zeigt deutlich, dass sich das Thema

   Gesundheit zunehmend auch zu einem Männerthema entwickelt.

 

   "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" - das lernen Männer bereits in jungen

   Jahren. Diese Einstellung kann jedoch rasch auf Kosten des körperlichen

   und seelischen Wohls gehen. Der Stress im Berufsalltag ist bestes

   Beispiel dafür. Viele Männer begegnen solchen Belastungen lieber mit

   hohem Kaffee- und Tabakkonsum oder deftigem Essen nach Feierabend. "Eine

   ungesunde Lebensweise kann das Herzinfarktrisiko stark erhöhen", erklärt

   Axel Schauder, Sportphysiotherapeut des DSB und Spezialist des jameda

   blogs.

 

   Männer machen sich fit in Gesundheitsthemen

 

   Die Beschäftigung mit Ernährungs- und Vorsorgethemen wurde noch vor

   einigen Jahren als absolutes Frauenthema angesehen. Doch die Realität

   sieht anders aus. Eine aktuelle Umfrage von jameda während der ersten

   Männergesundheitstage in Nürnberg ergab - entgegen der öffentlichen

   Meinung - dass Männer in Sachen Gesundheitsvorsorge stark aufholen. Das

   starke Geschlecht betrachtet seine Gesundheit zunehmend als lohnende

   Investition in einen zufriedenen und gesunden Lebensabend, so Markus

   Reif, Geschäftsführer der jameda GmbH. "Es ist sehr wichtig, auf seinen

   Körper zu hören und sich regelmäßig vom Arzt untersuchen zu lassen."

 

   Dieser Trend zeigt sich ganz deutlich bei den Vorsorgeuntersuchungen.

   Prävention kann dazu beitragen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und

   die Heilungschance zu erhöhen. Ein Großteil der befragten Männer gab an,

   regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Dabei stehen

   Prostatavorsorge und der allgemeine Gesundheitscheck an vorderster

   Stelle, dicht gefolgt von Hoden- oder Darmkrebsvorsorge. Besonders im

   Alter wächst das Gesundheitsbewusstsein und die Bereitschaft zur

   ärztlichen Untersuchung. Während in der Altersklasse zwischen 30 und 50

   Jahren 70 Prozent zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, lassen sich bei den

   über 50-jährigen bereits 87 Prozent alljährlich checken.

 

   Mann ernährt sich zunehmend gesund

 

   Die World Health Organisation bezeichnet Übergewicht als weltweite

   Epidemie. Besonders Männer hatten lang Hemmungen sich mit gesunder

   Ernährung zu beschäftigen. Das ist jedoch Schnee von gestern. Vitalität

   bis ins hohe Alter lässt sich sehr gut erreichen, wenn Mann etwas dafür

   tut. Dabei ist eine gesunde Ernährung von enormer Bedeutung. Das haben

   inzwischen auch immer mehr Männer erkannt.

 

   Vitamin C-Gehalt eines Apfels, Omega-3-Fettsäuren, gesunde Brotsorten

   sowie gute und schlechte Fette sind längst keine Fremdwörter für die

   Männerwelt mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der jameda

   GmbH.

 

   Einen detaillierten Überblick über Vorsorge- und Früherkennungstermine

   verschaffen Sie sich unter http://www.jameda.de/blog .


Dietmar E.

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Männer sterben früher, jetzt (wieder einmal) amtlich und andauernd
« Antwort #1 am: 13. Februar 2008, 01:39 »
Alkohol und weniger Vorsorge: Männer sterben früher

Mehr Alkohol, mehr Zigaretten, weniger Vorsorgeuntersuchungen - Männer sterben im Schnitt rund sechs Jahre früher als Frauen.

Berlin  - Männer trinken mehr Alkohol und rauchen mehr als Frauen, gehen weit weniger zur Vorsorgeuntersuchung und sterben im Schnitt rund sechs Jahre früher. Das ist das Ergebnis des am Dienstag in Berlin vorgestellten DAK-Gesundheitsreports mit Daten von 2007.

"Männer bringen lieber ihr Auto zum TÜV als sich selbst zur Vorsorge anzumelden", sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. Finanzielle Anreize der Krankenkassen wie Wahltarife fänden Männer dafür attraktiver als Frauen.

Männer seien mit durchschnittlich elf Tagen pro Jahr zwar einen Tag kürzer krank als Frauen. Aber durch ihren Lebenswandel erkranken Männer gemessen an den Fehltagen mit 5,8 Prozent fast doppelt so häufig an riskanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Frauen mit 3,3 Prozent. Herzinfarkt ist bei 45- bis 49-Jährigen die häufigste Todesursache. An Lungenkrebs und alkoholbedingten Leberschäden sterben mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen.

Von Unfällen und Rückenleiden sind Männer der Studie zufolge weit öfter betroffen. Rund fünfmal häufiger als Frauen waren Männer 2007 auch wegen Schlafstörungen im Krankenhaus - für die DAK "überraschend". Seit 2000 stiegen Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen bei Männern um mehr als 18 Prozent, vor allem wegen Depressionen. Experten gingen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele Männer Depressionen leugneten oder ignorierten. Während Depressionen Frauen eher traurig und passiv machten, würden Männer häufiger aggressiv, wütend oder verhielten sich riskant.

Zwar achteten mehr als die Hälfte der Männer auf Ernährung und Gesundheit. Aber nur jeder fünfte nehme alle zwei Jahre am von der Kasse bezahlten Gesundheitscheck teil, bei den Frauen sei es jede zweite. Die jährliche Krebsvorsorge besucht nur jeder vierte Mann.

Insgesamt sei der Krankenstand bei den 2,6 Millionen erwerbstätigen DAK-Mitgliedern binnen eines Jahres von 3 auf 3,2 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen - keine Trendwende, wie Rebscher meinte. "Es gibt keinen Beleg, dass Beschäftigte mehr blau machen." Den größten Anstieg gab es mit plus 13 Prozent bei Infektionen und Atemwegserkrankungen - vor allem wegen der frühen Erkältungswelle und der vielen Magen-Darm-Infektionen zwischen Oktober und Dezember 2007. Die Daten wertete das Berliner IGES- Institut aus. Zur Männergesundheit wurden auch Experten befragt.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Mitternachtseinlage: Das 1 x 6
« Antwort #2 am: 13. Februar 2008, 01:42 »
http://www.lilli.ch/infos.php?action=showthema&catid=75&subcatid=86

 Sex ist lernbar, gerade ...........

     
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Siegfried

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Mitternachtseinlage: Das 1 x 6 Frage
« Antwort #3 am: 13. Februar 2008, 10:18 »
Danke für den Tipp, aber wo ist die Schule dafür, ich bin mir sicher, einige von uns würden gerne wieder die Schulbank drücken ;D. Oder heißt es das Schulbett :-[ :D?

Richi

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Was ein Mann alles kann ..........., nur nicht ..............
« Antwort #4 am: 18. Juni 2008, 00:42 »
17/06/08,12:00, Aerzte_Zeitung

Männer sind Vorsorgemuffel und gefährden so ihr Gehirn

NIZZA (mut). Männer sind bekanntlich Vorsorgemuffel: Haben sie keine Beschwerden, meiden sie den Arzt. Das führt offenbar auch dazu, dass sie früher einen Schlaganfall bekommen als Frauen. Denn Risikofaktoren wie Hypertonie und Diabetes werden bei ihnen oft erst nach der Apoplexie diagnostiziert.

Nach Angaben der Deutschen Schlaganfall Hilfe bekommen Männer im Schnitt fünf Jahre früher den ersten Schlaganfall als Frauen, nämlich bereits mit 70 Jahren. Eine mögliche Erklärung dafür liefern jetzt Daten, die beim europäischen Neurologenkongress ENS in Nizza vorgestellt worden sind: Danach wissen viele der betroffenen Männer nicht, dass sie gefährdet sind - offenbar, weil sie schon lange nicht mehr bei einem Arzt waren.

In einer Studie mit knapp 1700 Schlaganfall-Patienten hatten spanische Ärzte festgestellt, dass 9,6 Prozent der betroffenen Männer eine Hypertonie hatten, von der sie bislang nichts wussten. Bei den Frauen lag der Anteil nur bei 4,5 Prozent. Auch erhielten 4,4 Prozent der Männer, die wegen eines Schlaganfalls in die Klinik kamen, erst dort die Diagnose Diabetes mellitus. Bei den Frauen waren es nur 1,5 Prozent, die bisher nichts von ihrem Diabetes wussten.

Heidelberger Forscher sehen das alte Rollenbild als Hemmschuh für eine bessere Gesundheitsvorsorge bei Männern. "Das Ideal des Mannes, der stark zu sein hat wie eine Eiche ist nur sehr schwer veränderbar" so die Geschlechter-Forscherin Professor Monika Sieverding.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Medizin_Detail?articleItemId=0df01e77e234006f8a42af8979b5553f


Dietmar E.

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Rekordsumme für Vorsorgeprojekte - Männer Präventionsmuffel
« Antwort #5 am: 13. Dezember 2008, 14:12 »
11.12.2008
   
Gesundheitspolitik   
   
   Rekordsumme für Vorsorgeprojekte - Männer Präventionsmuffel

Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2007 die Rekordsumme von 300 Millionen Euro für Projekte zur Gesundheitsvorsorge ausgegeben. Mit Projekten zur Bewegung, gesunder Ernährung, Stressverringerung und ähnlichem wurden 6,6 Millionen meist junge Menschen erreicht. Das waren 860 000 mehr als im Jahr zuvor, berichtete der Medizinische Dienst der gesetzlichen Krankenkassen zusammen mit dem Spitzenverband der Kassen am Mittwoch in Essen.

Die Kassen verstärkten ihr Engagement vor allem beim Nachwuchs. Weil viele Erwachsene mit Gesundheitsprogrammen schwer zu erreichen sind, haben die Kassen viele Projekte in Kindergärten, Schulen und Vereinen angesiedelt. Vier Millionen junge Menschen nahmen 2007 an Maßnahmen teil.

Bei Erwachsenen standen individuelle Kursangebote mit 1,9 Millionen Teilnehmern im Vordergrund. Männer erweisen sich dabei mit Teilnehmerquoten von gut 20 Prozent bei solchen Angeboten regelmäßig als «Präventionsmuffel», heißt es im Bericht der Kassen. Sie werden eher über Angebote in Betrieben erreicht, die weniger zusätzlichen Aufwand bedeuten, oder lassen sich direkt beim Arzt
beraten.

http://www.journalmed.de/newsview.php?id=23971
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2008, 14:13 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Richi

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Hessens Männer pfeifen auf Krebsvorsorge

chy / AOK Hessen
30.01.09 - Es sind schauderhafte Zahlen, die da aus Hessen kommen: Nur jeder fünfte anspruchsberechtigte Mann nimmt die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung wahr. Das hat eine AOK-Erhebung ergeben. Mit einem ordentlichen Präventionsmanagement könnten Ärzte helfen.

Man muss sich das einmal vorstellen: Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich völlig kostenlos beim Arzt ihres Vertrauens auf Anzeichen von Krebs untersuchen zu lassen. Die Untersuchungen dauern nur wenige Minuten.

Außerdem ist mit der extrabudgetären Vergütung von Präventionsleistungen dafür gesorgt, dass der Arzt die Leistung gern und gründlich erbringt. Und dank der beeindruckenden Fortschritte der onkologischen Medizin in den letzten 15 Jahren kann heutzutage die Mehrzahl der Krebspatienten geheilt werden, wenn die Krankheit früh erkannt wird.
Der Ansturm auf die Praxen bleibt aus

Man sollte also meinen, dass die Patienten in Scharen zum Arzt laufen und sich durchchecken lassen. Doch das ist offenbar nicht der Fall, zumindest nicht bei den Männern. 80 Prozent der hessischen Exemplare nehmen offenbar gar keine Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch. Das haben Erhebungen der AOK Hessen ergeben.

Was ist da los? Angst vor Darmspiegelung oder kalten Doktorhänden kann nur einen Bruchteil der Verweigerung erklären. Der wahre Grund kann nur mangelnde Information sein. Hier sind selbstverständlich die Krankenkassen gefragt - aber genauso die Hausärzte, Internisten, Dermatologen und Urologen, die ihren Patienten einen Erinnerungsservice an die kostenlosen Leistungen bieten sollten. Ihr Schaden soll es schließlich in Zeiten des RLV nicht sein.
Drei Vorsorgeleistungen, die nicht ausbleiben dürfen

Also: Männer ab dem 45. Lebensjahr können jedes Jahr einmal zur Krebsvorsorge nach GOP 01 731 gehen. Gemäß Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (siehe "Mehr zum Thema") untersucht der Arzt dabei Enddarm und Prostata sowie die äußeren Geschlechtsteile.

Ab dem Alter von 55 Jahren haben Männer Anspruch auf insgesamt zwei Koloskopien zur Früherkennung des kolorektalen Karzinoms nach GOP 01 741, wobei sie für die zweite Koloskopie zehn Jahre abwarten müssen. Bereits ab 35 Jahren haben Männer Anspruch auf das Hautkrebsscreening nach GOP 01 745.

Der Arzt erhält es immerhin 14,18 Euro für die Krebsvorsorge, 21,18 Euro für das HKS und 192,50 Euro für die Darmspiegelung. Für diese Leistungen gibt es keinen Budgetdeckel - ein stringentes Präventionsmanagement liegt also nicht nur im Interesse der Patienten.

Mehr zum Thema:

Die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des G-BA

Josef

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Re: Männer ........
« Antwort #7 am: 22. März 2009, 19:42 »
Die Stiftung Männergesundheit und die DAK - eine der größten deutschen Krankenkassen - haben

eine Zusammenarbeit vereinbart, um das Gesundheits- und Vorsorgebewusstsein

von Männern gemeinsam zu verbessern
.


"Bei der Gesundheitsaufklärung und der männerspezifischen Vorsorge kommt den gesetzlichen Krankenkassen entscheidende Bedeutung zu. Die Angebote der Kassen sollen so gestaltet werden, dass sie Männer auch ansprechen", fordert der Wissenschaftliche Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Professor Lothar Weißbach. "Mit ihren etwa sechs Millionen Versicherten ist die DAK daher ein idealer Partner für unsere Stiftung", so Weißbach weiter.

Der DAK-Gesundheitsreport 2008 hat gezeigt, dass Männer die Gesundheitsangebote der Krankenkassen zu selten nutzen. Das mangelnde Gesundheitsbewusstsein führt oft zu vermeidbaren Erkrankungen oder Verletzungen, die nur schwer und mit hohen Kosten behandelt werden können.

Stiftung Männergesundheit und DAK wollen den besonderen Gesundheitsbedürfnissen von Männern mit vereinten Kräften begegnen: Beide planen gemeinsame Medienkampagnen sowie eine genaue Analyse der gesundheitlichen Lage männlicher DAK-Versicherter. "Wir freuen uns, mit der Stiftung Männergesundheit einen Partner an unserer Seite zu haben, der fundierte Erfahrungen und ausgezeichnetes Expertenwissen vereint", sagt der DAK-Vorstandsvorsitzende Herbert Rebscher. Die Ergebnisse der Auswertung sollen helfen, Produkte der DAK anzupassen oder neue Leistungen zu entwickeln.

Die Stiftung Männergesundheit

Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit fördert das Gesundheitsbewusstsein bei Männern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungen zur Gesundheit des Mannes. Hierbei sind nicht allein medizinische oder psychologische Aspekte wichtig, sondern auch die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen. Deshalb versammelt die Stiftung Experten unterschiedlicher Lebensbereiche, die einen Dialog aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen - darunter auch der Vize-Olympiasieger von 1996, Frank Busemann.

Weitere Informationen unter www.stiftung-maennergesundheit.de
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Männer, richtige Männer, gehen zur Vorsorge!
« Antwort #8 am: 06. April 2009, 23:37 »
Vorsorge zu wenig genutzt

MVregio - Rostock,Mecklenburg-Vorpommern,Germany

Nur jeder dritte Mann ab 45 Jahren
war im Jahr 2007 bei der Krebsvorsorge - aber über 64 Prozent der Frauen. Zwar belegen die Männer damit im bundesweiten ...

Vorsorge zu wenig genutzt
06.04.2009: Schwerin/MVregio Männer in Mecklenburg-Vorpommern zeigen immer noch deutlich weniger Interesse an einer Krebsvorsorgeuntersuchung als Frauen, teilt die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Schwerin nach Auswertung aktueller Versichertendaten mit.

      Vorsorge zu wenig genutzt

Nur jeder dritte Mann ab 45 Jahren war im Jahr 2007 bei der Krebsvorsorge - aber über 64 Prozent der Frauen.

Zwar belegen die Männer damit im bundesweiten Vergleich den Spitzenplatz (Bundesdurchschnitt 25 Prozent). "Sie bleiben jedoch auch dieses Mal wieder weit hinter den Frauen zurück", bestätigt Heike Schmedemann, Sprecherin der TK in Mecklenburg-Vorpommern. Und weiter: "Trotz aller Aufklärungskampagnen werden die Möglichkeiten der Früherkennung viel zu wenig genutzt. Gründe für die schlechte Resonanz vermuten wir in einem zu geringen Gesundheitsbewusstsein und in der Angst vor einer Diagnose."

Finanzielle Gründe schieden aus, da diese Untersuchungen für gesetzlich Krankenversicherte kostenlos sind.

Erfreulich ist, dass wieder mehr Jugendliche zur Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) gehen. Nahmen im Jahr 2001 nur rund 26 Prozent der Jugendlichen an dieser Untersuchung teil, so stieg sie in 2007 auf das Doppelte. Unter anderem beinhaltet sie auch ein Gespräch über Lebens- und Essgewohnheiten, Rauchen, Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Männer können die Krebsvorsorge jährlich ab dem 45. und Frauen bereits ab dem 20. Lebensjahr wahrnehmen. Die J1 ist für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren möglich.

MVregio Landesdienst mv/sn

Geri

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Sind Männer Feiglinge?
« Antwort #9 am: 21. Juli 2011, 15:07 »
Sind Männer Feiglinge?

Oder gibt es andere Gründe, warum Männer so ungern zum Arzt gehen? Die Wahrscheinlichkeit, dass Männer bei einem gesundheitlichen Problem den Gang in eine Ordination meiden, ist vier Mal höher als bei Frauen. Und dass, obwohl ihre Lebenserwartung im Durchschnitt sechs Jahre niedriger ist als jene von Frauen und auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Grund eines Notfalles oder lebensgefährlicher Ereignisse ins Krankenhaus eingewiesen werden, wesentlich höher ist. Immer wieder machen sich Frauen über Männer lustig: wenn diese nämlich Kinder bekommen müssten, würde keines jemals das Licht der Welt erblicken. Aber was steckt hinter diesem sorglosen Umgang der Männer mit ihrer eigenen Gesundheit?


Selbst-Vernachlässigung

Wie ist es nun tatsächlich um die Gesundheit der Männer bestellt? Die Fakten sind wenig ermutigend:

    45 Prozent der Männer sind übergewichtig.
    Ein Drittel der übergewichtigen Männer ist krankhaft fettleibig (Adipositas).
    60 Prozent sind körperlich inaktiv.
    Doppelt so viele Männer als Frauen trinken mehr als die empfohlene Maximalmenge Alkohol.
    Sieben von acht Männern weisen mindestens einen Risikofaktor für eine Herzerkrankung oder einen Schlaganfall auf.
    Nur 25 Prozent der Männer mit Bluthochdruck nehmen auch Medikamente dagegen ein.
    Ungeachtet dessen, dass Hodenkrebs die häufigste Krebserkrankung unter Männern zwischen 20 und 40 Jahren ist, unterlassen es 87 Prozent der europäischen Männer, ihre Hoden zu untersuchen.

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Ähnlich verhält es sich bei Prostatakrebs - immerhin ist dieser Krebs bei Männern so häufig wie Brustkrebs bei Frauen -, doch kaum einmal hört man Männer sich darüber unterhalten, wie wichtig es wäre in diesem Zusammenhang auf erste Anzeichen zu achten bzw. regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Wie viele Männer haben eigentlich schon etwas über die Vorsteherdrüse gehört oder wissen, wo sie sich befindet und wofür sie verantwortlich ist?

Das Tragische daran: viele Krebserkrankungen sind heilbar, wenn sie in einem frühen Stadium entdeckt werden - dies betrifft insbesondere den Hodenkrebs. Ein vergleichbares Bild zeigt sich bei Hautkrebs. Die statistischen Daten zeigen eine gleich hohe Verteilung dieser Erkrankung unter Männern und Frauen. Die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, ist bei Männern aber vier Mal so hoch. Dies ist einzig und allein auf den Umstand zurückzuführen, dass Frauen wesentlich früher mit gesundheitlichen Problemen zum Arzt gehen.


Vom Gefühl der Peinlichkeit und dem "Weißer-Mantel-Syndrom"

Das Problem liegt teilweise darin begründet, dass Männer häufig ein gewisses Gefühl der Peinlichkeit an den Tag legen, wenn es um ihren Körper geht, und Ärzten gegenüber oftmals eine ablehnende Haltung einnehmen - das so genannte "Weißer-Mantel-Syndrom". Viele Männer tun sich schwer damit, bestimmte anatomische Gegebenheiten und Funktionen zu beschreiben, vor allem dann, wenn es sich dabei um intime Körperregionen handelt. Viele fürchten, wegen ihrer Beschwerden abgeurteilt bzw. ausgelacht zu werden. Immer wieder kommt es vor, dass männliche Patienten vor der Untersuchung zu ihrem Arzt sagen: "Versprechen Sie mir, dass Sie nicht lachen".

Für manche Männer scheint es einfacher zu sein, über ihre rektale Blutung nicht zu reden und davon auszugehen, dass es sich dabei lediglich um Hämorrhoiden handelt und nicht um Darmkrebs. Frauen scheinen im Umgang mit ihrer Gesundheit nicht diese Probleme aufzuweisen. Auch wenn sie Hemmungen haben, halten diese sie nicht davon ab, zum Arzt zu gehen.


Der Macho

Das Machogehabe mancher Männer trägt sicherlich zum Problem der männlichen "Arztflucht" bei. Männer, aber auch schon kleine Buben, sind darauf ausgerichtet "hart, tapfer und unabhängig" zu sein. Und nur wenige Männer können damit rechnen, dass ihnen die Kollegen verständnisvoll den Arm auf die Schulter legen, wenn sie über ihre Beschwerden auf Grund von Stress, Ängsten, Depressionen, Brustschmerzen oder über Probleme wegen Glatzköpfigkeit, Alkohol- und Nikotinkonsum erzählen. Nach wie vor halten sich einige Vertreter des starken Geschlechts nur dann für stark, wenn sie unnötige Risiken eingehen und exzessiv trinken und rauchen. Scheinbar sind die männlichen Rollenmodelle lediglich moderne Versionen eines John-Wayne-Typs - eines revolverschwingenden, whiskytrinkenden Frauenhelden, der keine Prügelei auslässt und daraus immer als Held hervorgeht. Richtige Männer achten weder auf Kalorien noch auf Fettgehalt bestimmter Nahrungsmittel bzw. überlegen sie sich nicht, was gesund ist oder nicht. Mittlerweile dürfte zwar beinahe jeder wissen, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Das Problem dabei ist aber, wie man die Leute dazu bringt, sie auch einzuhalten. Für die Machos unter den Männern scheint es jedenfalls nicht vertretbar zu sein, den Hot Dog durch Spinatravioli zu ersetzen.


Ausreden & Verleugnung

Es ist immer möglich, eine Ausrede zu finden, wenn man bestreitet, dass ein gesundheitliches Problem besteht. Männer sind Weltmeister in dieser Disziplin. Hier ein paar Beispiele aus der täglichen Arztpraxis:

"Es ist unmöglich, dass ich mir frei nehme, um den Arzt aufzusuchen."

Wirklich? Wann waren Sie das letzte Mal auf ein Bier mit Ihren Kollegen?

"Ich habe so meine Bedenken, was die Nebenwirkungen von Medikamenten betrifft."

Schauergeschichten über Nebenwirkungen von Medikamenten gibt es zuhauf, Tatsache ist aber, dass Arzneimittel jahrelangen - wenn nicht sogar jahrzehntelangen - Tests unterzogen werden, bevor sie auf den Markt kommen. Fazit: verschreibungspflichtige Medikamente sind sicher, wenn sie richtig verschrieben und verwendet werden.

"Ich bin der Brötchengeber der Familie und kann es mir nicht leisten, mit unangenehmen Nachrichten konfrontiert zu werden."

Warum dann die Beschwerden durch ein ständiges Aufschieben des Arzttermins noch verschlimmern?

"Ich kann nicht zum Arzt gehen, weil es eine Frau ist und ich ein Problem mit dem Harntrakt habe."

Verständlich. Aber Sie können immer auch zu einem männlichen Arzt gehen.


Warum kann eine Frau nicht mehr wie ein Mann sein? ...weil sie das sechs Jahre ihres Lebens kosten würde.

Männer müssen lernen, über ihre gesundheitlichen Probleme zu sprechen, so wie das Frauen auch tun. Wenn die Vertreter des starken Geschlechts doch endlich über Schwierigkeiten im Job, familiäre Angelegenheiten oder Beziehungsprobleme ebenso leicht reden könnten wie über Fußball und schmutzige Witze. Dann wären sie wesentlich weniger Stress und psychischer Anspannung ausgesetzt. Aber statt Frauen in punkto Umgang mit der Gesundheit nachzueifern, haben viele Männer die Kindheit - wo sich ihre Mutter um sämtliche gesundheitliche Belange gekümmert hat - scheinbar nie erfolgreich hinter sich gelassen. Mädchen lernen bereits in der Kindheit, die fürsorgliche Rolle zu übernehmen, die sie später als Frauen in Familie und Gesellschaft ausüben. Mütter füttern, pflegen und waschen ihre Söhne sowie bringen sie, wenn nötig, zum Arzt.

Einige Frauen vereinbaren später sogar die Arzttermine ihrer Männer bzw. beknien sie, doch endlich eine Ambulanz aufzusuchen, denn viele Männer würden von alleine nie dorthin gehen. Männer müssen lernen, dass die Verantwortung für ihre Gesundheit nicht in den Händen ihrer Ehefrauen bzw. Lebensgefährtinnen liegt, sondern ausschließlich sie selbst - und niemand anders - dafür verantwortlich sind.

Wenn Sie nächstes Mal wieder zaudern, zum Arzt zu gehen, denken Sie daran: Wenn Sie jetzt keine Zeit für Ihre Gesundheit haben, werden Sie eines Tages Zeit für Ihre Krankheit haben müssen.

Autorin: Dr. Hilary Jones

Letzte Aktualisierung: November 2001

http://www.netdoktor.at/health_center/mann/arztbesuch.shtml

Zum Health Center Männergesundheit

Edi

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Vorsorgemuffel und Arztvermeider? Die wichtigsten Fakten zum "Patient Mann" - AUDIO

OAS0001 5 CA 0086
Mo., 11. März 2013

Vorsorgemuffel und Arztvermeider? Die wichtigsten Fakten zum "Patient Mann"

AUDIO zu OTS - Männer und Frauen sind völlig unterschiedliche Spezies - da sind sich beide Geschlechter ausnahmsweise mal einig. Deutlich wird das auch im Bereich Gesundheit, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zeigt. Chefredakteur Peter Kanzler fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.


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Baierbrunn (OTS) - Männer und Frauen sind völlig unterschiedliche
Spezies - da sind sich beide Geschlechter ausnahmsweise mal einig.
Deutlich wird das auch im Bereich Gesundheit, wie eine aktuelle
Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zeigt. Chefredakteur Peter
Kanzler fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen:

O-Ton 15 sec.

"Ein Drittel aller Männer halten Vorsorgeuntersuchungen für
überflüssig. Zum Vergleich: bei Frauen sind es nur ein Viertel.
Männer leben generell riskanter, rauchen mehr als Frauen, trinken
mehr Alkohol, sind häufiger auch übergewichtig. Und sie gehen viel
seltener zum Arzt."

Da müssen sich die Männer nicht wundern, dass ihre Lebenserwartung
fünf Jahre niedriger ist als die der Frauen:

O-Ton 16 sec.

"Die Lebenserwartung der Frauen ist deutlich höher. Das hat
mehrere Gründe. Unter anderem: Männer leben wesentlich ungesünder,
sie haben auch mehr Unfälle im Beruf und im Sport. Und der typische
Mann geht erst zum Arzt, wenn er wirklich krank ist. Und auch diesen
Besuch zögert er oft hinaus."

Männer können also einiges tun, um älter zu werden. Eine gesunde
Lebensweise hilft dabei und natürlich sollte man zu den wichtigsten
Vorsorgeuntersuchungen gehen:

O-Ton 22 sec.

"Auf jeden Fall alle Vorsorgeuntersuchungen, die die gesetzlichen
Krankenkassen übernehmen. Ab 35 Jahren zum Beispiel
Hautkrebs-Screening und ein Ganzkörper-Check mit Blutdruck-,
Blutzucker- und Cholesterin-Kontrolle. Ab 45 Jahren wird zudem die
Prostata und ab 50 Jahren die Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung
erstattet. Dafür sollten sich Männer auf alle Fälle anmelden."

Beginnen sollte die Vorsorge von Männern und Frauen schon mit 18
Jahren, empfiehlt die "Apotheken Umschau". Zweimal pro Jahr kann
jeder Erwachsene zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen und
seine Zähne gründlich durchchecken lassen.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Richi

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"Krebs-Früherkennung: Männer sind weiterhin Vorsorgemuffel"
« Antwort #11 am: 08. Februar 2015, 23:44 »




"Krebs-Früherkennung: Männer sind weiterhin Vorsorgemuffel"


Anlässlich des Weltkrebstages, weist die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) darauf hin, dass die frühzeitige Diagnosestellung bei kaum einer anderen Erkrankung so wichtig ist wie bei Krebs. Doch nur etwa jeder vierte anspruchsberechtigte Mann (25,4%) im Land geht zur Krebs-Früherkennung. Das sind 6% weniger als im Bundesschnitt.

Frauen achten dagegen eher auf ihre Gesundheit: Demnach nutzen in Rheinland-Pfalz immerhin etwas mehr als 56% die Angebote zur Krebsfrüherkennung. Damit liegen die Frauen im Land allerdings ebenfalls nahezu 6% unter dem Bundesschnitt (59,5%). Die TK beruft sich hierbei auf die Auswertung eigener Daten.
 
Verdrängung scheint beim Versäumnis der Früherkennungsuntersuchung ein wichtiges Thema zu sein. So gaben bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK bundesweit 32% der Männer an, sich nicht unbedingt mit Krebs oder einer anderen schlimmen Erkrankung auseinandersetzen zu wollen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Quelle: Techniker Krankenkasse