Autor Thema: Enzymtherapie  (Gelesen 38134 mal)

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Werner

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Enzymtherapie
« am: 02. Dezember 2007, 20:30 »

Die Enzymtherapie zur begleitenden Krebsbehandlung finde ich sehr interessant.

Wer hat sie schon verwendet, wer verwendet sie immer noch, und welche?

Dietmar E.

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Enzymtherapie - wozu?
« Antwort #1 am: 16. Dezember 2007, 11:36 »

Vielen hier ist es noch gut in Erinnerung, das Wobe Mugos E.

In Österreich war es nicht gelistet, es musste von den Apotheken in Deutschland bestellt werden. Es war sauteuer, nämlich über ATS 1.500.-- für nur 100 St. Dragees.

Mittlerweile sind europaweit alle Restbestände aufgebraucht, auch das Ablaufdatum der letzten Produktion ist überschritten, somit Wobe Mugos E nirgendwo mehr am Markt erhältlich.

Längere Zeit musste man sich mit Wobenzym und Wobemugos und Phlogenzym behelfen, wenn man von Mucos die Enzymtherapie verwenden wollte.

Jetzt gibt es: Wobe Mucos NEM.


Was ist die Enzymtherapie, wozu nimmt man sie und warum gibt es Wobe Mucos E nicht mehr?

Prof. Dr. Beuth und N.N. haben 2005 geschrieben:

19.09.2005
Konsensuskonferenz zur komplementären Krebstherapie
Aus formalen Gründen musste kürzlich das in der additiven Krebstherapie bewährte Wobe-Mugos® E vom Markt genommen werden. Dies gab Anlass zu einem Arbeitsgespräch zwischen Prof. Josef Beuth und Dr. Winfrid Miller, beide Spezialisten in naturheilkundlichen Verfahren mit umfassenden Erfahrungen auf dem Gebiet der komplementären Krebstherapie. Ziel war es, den Stellenwert der Systemischen Enzymtherapie als additive Behandlungsmöglichkeit bei onkologischen Erkrankungen festzuhalten.
Neben den klassischen, wissenschaftlich begründeten Therapieverfahren in der Onkologie (Operation, Chemo-, Strahlen-, Hormontherapie) sind definierte komplementärmedizinische Therapieoptionen seit Jahren in die Behandlung von Tumorpatienten integriert. Eine dieser komplementäronkologischen Therapiemaßnahmen ist die systemische Enzymtherapie (SET).

Seit fast 50 Jahren werden Enzymkombinationspräparate als Additivum in der Tumortherapie eingesetzt. Die positiven Auswirkungen dieser komplementäronkologischen Therapie sind vielfach dokumentiert. Es konnte gezeigt werden, dass die systemische Enzymtherapie das Krankheitsgeschehen beeinflussen kann durch:
- Reduktion der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie;
- Erhöhung der Lebensqualität unter Primärtherapie und Sicherstellung der Compliance, die vorgesehenen Therapieprotokolle durchzuführen;
- Verlängerung von rezidiv- und metastasenfreien Zeiten.

Lange Zeit wurden die positiven Erfahrungswerte der systemischen Enzymtherapie in der Unterstützung der kurativen Therapie von Tumorpatienten/Innen zwar dokumentiert, der Wirkmechanismus blieb jedoch spekulativ. Mit den Fortschritten in der immunologischen/ molekularbiologischen Forschung konnte in den vergangenen Jahren zum Teil gezeigt werden, wie die systemische Enzymtherapie im Organismus wirkt. Empirisch erhobene Daten konnten mit dem neuen Wissen um die Vorgänge auf molekularer/immunologischer Ebene erklärt werden.

Die Rationale für den Einsatz der systemischen Enzymtherapie leitet sich ab aus den Erkenntnissen über die immunologischen Auswirkungen dieser Therapieoption. In Untersuchungen konnte aufgezeigt werden, dass die SET regulierend auf definierte Parameter des Immunsystems wirkt. Im Detail konnte gezeigt werden, dass die orale Zufuhr von Enzymkombinationspräparaten
- körpereigene Zytokine moduliert,
- zellwandständige Adhäsionsmoleküle in ihrer Expression moduliert,
- zirkulierende, das Immunsystem hemmende Immunkomplexe beseitigt,
und damit u.a. immunologisch wirksam ist.

Alle immunologischen Vorgänge im menschlichen Organismus werden durch Zytokine (immunologische Botenstoffe) reguliert. Dem regulativen Prinzip entsprechend stehen den hochregulierenden (aktivierenden) Zytokinen supprimierende (hemmende) Botenstoffe gegenüber. Das lokale Zytokinmuster entscheidet über den Exprimierungsgrad der Adhäsionsmoleküle an der Oberfläche von immunkompetenten Zellen und Zytokin sensiblen Strukturen.

Eine gut erforschte immunologische Reaktion ist die Entzündung. Die dabei ablaufenden, kaskadenartigen immunologischen Vorgänge haben ihre Ursachen u.a. im Wechselspiel der lokal vorhandenen Zytokine und der reaktiven Exprimierung bzw. Supprimierung von Rezeptoren und Adhäsionsmolekülen an den Oberflächen von Zellen (u.a. des Immunsystems) und Zytokin empfindlichen Geweben (z.B. Gefäßendothelzellen). Untersuchungen haben gezeigt, dass die Metastasierung von Tumoren auf immunologischer Ebene viele Gemeinsamkeiten mit einem entzündlichen Geschehen hat. Die Fähigkeit von immunkompetenten Zellen sowie von Tumorzellen, die Gefäße zu verlassen und Gewebsstrukturen zu infiltrieren, beruht auf den gleichen Prinzipien. Durch den immunmodulatorischen Einfluss der Zytokine werden die Endothelwand-ständigen Adhäsionsmoleküle so moduliert, dass Zellen das Gefäßsystem verlassen können. Im Falle der Entzündungsreaktion gelangen Leukozyten an den Ort des Geschehens, um die Noxe zu beseitigen. Im Verlauf von onkologischen Erkrankungen können in Blut/Lymphe zirkulierende Tumorzellen sich in andere Organe ansiedeln (metastasieren).

Der immunmodulierende Einfluss der systemischen Enzymtherapie ist selbstregulierend, d.h. durch Verabreichung einer Polyenzymtherapie wird ein aus dem immunologischen Gleichgewicht geratenes System nicht weiter in die Dysbalance verschoben.

Die experimentellen Ergebnisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass insbesondere Polyenzymgemische vielversprechende komplementäronkologische Wirkungen zeigten. Die in Polyenzympräparaten enthaltenen Proteasen induzieren unterschiedliche Auswirkungen auf Zytokine und Adhäsionsmoleküle. Mit einem Proteasengemisch können weitreichende immunmodulierende Effekte erzielt werden.

Nach dem Wegfall des in der Tumortherapie evidenzbasierten Polyenzym-Präparates
Wobe-Mugos‚ E stehen derzeit zwei weitere Polyenzympräparate zur Verfügung:

Wobenzym‚ N
Phlogenzym‚

Wobenzym‚ N zeichnet sich durch ein breites Proteasenspektrum aus. Es enthält alle in Wobe-Mugos‚ E enthaltenen Proteasen (Papain, Trypsin, Chymotrypsin), darüber hinaus Bromelain und Pankreatin, in der erfahrungsheilkundlichen Praxis bewährte Enzyme. Wobenzym‚ N hat als dokumentiertes Einsatzgebiet „Entzündung“.

Polyenzympräparate werden indikationsbezogen (Reduktion von Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie) im Rahmen eines Disease-Management-Programms in NRW bei Patientinnen mit Mammakarzinom empfohlen.

Neue experimentelle Daten bestätigen die antitumorale/anti-metastatische Aktivität von Polyenzympräparaten in wissenschaftlich fundierten Modellsystemen.

In der komplementäronkologischen Therapie kann die Erhebung eines individuellen Immunstatus vor und während definierter Behandlungsabschnitte eine wertvolle Bereicherung zur Therapieeinleitung/-auswahl und zur Dokumentation des immunologischen Behandlungserfolges sein. Für die Anwendung von Polyenzympräparaten ist ein Immunstatus nicht erforderlich.

Entsprechend erfahrungsheilkundlicher Empfehlungen wird Wobenzym‚ N in der Dosierung von 3 x 7 Dragees optimal eingesetzt. Die Therapiekosten unter dieser Dosierung betragen ca. 3,00 Euro pro Tag.
Quelle: Konsensuskonferenz des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren der Universität zu Köln, Informationszentrum für naturheilkundliche Verfahren in der Medizin; Mucos Pharma
 
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Enzymtherapie heute - Aufstellung der Inhaltsstoffe
« Antwort #2 am: 16. Dezember 2007, 11:50 »
Nun gibt es also im Wesentlichen von Mucos nur mehr

Wobemugos

Wobenzym

Wobe Mucos NEM (neu!)

Und was sind die Unterschiede?


Wobemugos, 800 St. Dose, ca.   127.-

Wobenzym, 800 St. Dose, ca.    121.—

Wobe Mucos NEM, 100 St. ca.    150.--     was kostet dies genau?



Pro Dragee

                   Pankr.Tryps   Pisum    Lens Papain   Kalb   Brom   Tryp   Lip      Amy    Ruto      

Wobemugos       16   8   8   4         8

Wobenzym      100         60                45       24       10        10        50           

Wobe Mucos NEM      288           540                         240

Phlogenzym                                    90                  100

Das sich die vorgenannte Aufstellung verschiebt: Anmelden, und ganz unten bei diesem Beitrag
die Anlage anklicken und ggf. ausdrucken.



2005 habe ich zusammen gestellt:


Anwendungsgebiete:

Wobe Mugos, und Wobe Mugos E, und Wobe Mugos Klistier(letzteres angeblich schon länger nicht mehr erhältlich, oder?):
Unterstützung bei bösartigen Tumoren und zweitens zur Zusatzbehandlung bei Strahlen- und Chemotherapie.

100(!) St. Wobe Mugos E 145,45

Wobenzym: evtl. Entzündungen; gutartige Brusterkrankungen der Frau.
800 St. 155,55

Phlogenzym:
nur bei Entzündungen versch. Arten.
800 St. statt 200,30

Unter der Voraussetzung dass eine Reaktion bei Tumorerkrankten überhaupt zu Stande kommt, dann wird dies wohl nur mit Papain und Trypsin "erforscht" worden sein.

Bei 3 x 5 Dragees/Tag Wobemugos E, müßte ich 3 x 11 Dragees bei Wobenzym einnehmen und weiß nicht, ob sich die anderen Zusätze im Wobenzym nicht für mich als Tumorerkrankten negativ auswirken könnte, bzw. die wichtigen Wirkstoffe in der Wirkung schmälert.

Wer verwendet ein anderes Fabrikat als Enzymtherapie, und bitte ähnliche Infos darüber.

UND  NOCHMALS:

Mindestens 1 Stunde vorher/nachher nichts essen!


« Letzte Änderung: 17. Dezember 2007, 01:31 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Systemische Enzymtherapie?
« Antwort #3 am: 16. Dezember 2007, 12:08 »
Was versteht man unter
"Systemischer" Enzymtherapie?
 
Der Begriff „Systemische Enzymtherapie“ beschreibt eine Therapie, bei der mittels eingenommener Enzympräparate eine Beeinflussung verschiedener Regulations- und Kommunikationssysteme des Körpers, genauer gesagt des Immunsystems, möglich ist. Ein ausbalanciertes Immunsystem ist die Voraussetzung für den Zustand, den wir uns alle wünschen: Gesundheit.

Damit sich die systemische Wirkung der Enzymtherapie entfalten kann, muss sichergestellt sein, dass aktive Enzymmoleküle im Dünndarm zur Aufnahme in den Organismus zur Verfügung stehen. Die unbeschadete Passage durch das sauere Milieu des Magens hindurch muss durch eine Schutzummantelung der Tabletten gewährleistet werden.
 In der Praxis hat sich in den meisten Anwendungsfällen die Gabe von Enzymkombinationen bewährt. Jedes Einzelne der in einer Systemischen Enzymtherapie verwendete Enzym hat eine spezielle Wirkung auf verschiedene Regulationsbereiche im Organismus. Um möglichst viele regulationsbedürftige Systeme im Körper zu beeinflussen, ist die Kombination von pflanzlichen Enzymen, z.B. Bromelain und Papain, mit solchen tierischen Ursprungs, z.B. Trypsin, Chymotrypsin und Pankreatin, sinnvoll und notwendig.


Stellen Sie sich vor, Sie essen ein Stück Fleisch, und es bleibt unverdaut im Magen liegen. Oder Sie schneiden sich in den Finger, und die Wunde schließt sich nicht. Ohne Enzyme würden Sie verhungern und verbluten, auch der leichteste Schnupfen brächte Sie schon in Lebensgefahr. Denn ohne Enzyme würden alle biochemischen Vorgänge im Organismus unendlich langsam ablaufen.

Sie sehen, wie wichtig Enzyme für das Leben an sich sind! Aber das ist nicht das Thema, wenn wir über die "Systemische Enzymtherapie" sprechen.

Enzyme in der Medizin
Seit rund 200 Jahren setzt man „Fermente" (= Enzyme) zur Heilung verschiedenster Leiden ein. Ende des letzten Jahrhunderts verwendete man Trypsin aus dem Pankreassekret bereits zur Fiebertherapie. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die gezielte Erforschung pflanzlicher und tierischer Enzyme vorangetrieben. Neben der seit jeher praktizierten Substitutionstherapie bei Enzymmangelzuständen der Bauchspeicheldrüse entwickelten sich im wesentlichen zwei Anwendungsbereiche: Auf der einen Seite die Thrombolysetherapie; hier werden in der Klinik Enzyme sehr erfolgreich intravasal zur Behandlung von Thrombosen und Embolien, z.B. bei Myokardinfarkt oder Schlaganfall, eingesetzt. Auf der anderen Seite wird seit vielen Jahren der Einfluss und die Wirkung bei den verschiedensten Krankheiten untersucht.
Max Wolf, der „Vater" der Enzymtherapie, entwickelte in den 50er Jahren eine Kombination verschiedener pflanzlicher und tierischer Enzyme, die erfolgreich bei der Behandlung von Tumorerkrankungen war. Später erkannten Ärzte die Synergieeffekte von sogenannten Enzymgemischen insbesondere zur Therapie entzündlicher Erkrankungen.

Komplexe Abwehr

Den Ansatz für die Wirksamkeit der Enzyme liefert das Immunsystem: Die am erfolgreichsten mit Enzymen behandelten Erkrankungen wie z. B. Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung oder Rheuma haben eines gemeinsam, sie sind Entzündungen. Eine Entzündung ist die uniforme Reaktion des Körpers auf schädliche Einflüsse. Damit die Entzündung in der erforderlichen Weise ablaufen kann, muss jedoch das Immunsystem intakt sein. Nur dann ist ein Ausheilen der Erkrankung gewährleistet, und einer Chronifizierung wird vorgebeugt.

Normalerweise, d.h. wenn der Mensch gesund ist, befindet sich der Organismus im Stadium der sog. Immunbalance: Fortwährend finden im Organismus immunologische Reaktionen statt, weil z.B. Fremdes (Antigene wie z. B. Viren, Bakterien, Tumorzellen) als Schädling identifiziert und eliminiert werden muss. Das geschieht auf direktem Weg durch bestimmte körpereigene Zellen, die die Ortung (Identifizierung) der Antigene übernehmen. Durch Botenstoffe (Zytokine), die von aktivierten Zellen gebildet werden, werden andere Immunzellen informiert. Schließlich kommt die Abwehrkette in Gang. Antikörper binden sich an die Antigene, sogenannte Immunkomplexe entstehen. Diese werden von Fresszellen (Makrophagen) schnellstmöglich beseitigt und über Blut- und Lymphbahnen als „Abfallprodukte" entsorgt. Der Organismus ist gesund!

Wenn aber die Verständigung zwischen den Zellen nicht mehr klappt, gerät das komplexe Abwehrsystem aus dem Lot. Entzündungsreaktionen schießen über, Immunkomplexe werden nicht mehr abgebaut. Es entstehen chronische Leiden oder Autoaggressionserkrankungen, bei denen das Immunsystem gegen sich selbst zerstörerisch vorgeht. Die Immunbalance ist nachhaltig gestört!

Enzyme als Modulatoren

Jüngste immunologische Forschungsergebnisse belegen, dass Enzyme regulierend auf die Immunbalance wirken: Die Verständigung zwischen den Zellen verläuft über komplizierte Oberflächenstrukturen, die sogenannten Adhäsionsmoleküle. Diese kann man sich wie ausgefahrene Fühler (Rezeptoren) vorstellen, mittels derer Zellen Kontakte zueinander aufnehmen und Mitteilungen wie z. B. Informationen über fremde oder feindliche Substanzen austauschen. Nach Übermittlung der Botschaft werden normalerweise die Adhäsionsmoleküle wieder „eingefahren" und die gesamte Aktion damit beendet.

Körpereigene Enzyme steuern diesen Prozess: Sie sorgen dafür, dass nicht zu viele Oberflächenstrukturen zu lange die Meldung „Feind im System!" verbreiten. Denn dies würde eine nicht endende („überschießende" oder auch autoaggressive) Entzündung auslösen, die nicht mehr heilt, sondern chronisch wird.

Anwendung in der Praxis

Wichtig ist also, dass der Körper über ausreichend eigene Enzyme zur Immunbalance verfügt, um die eigentlich positive Abwehrreaktion Entzündung im Zaum zu halten. Im Krankheitsfall ist diese Balance aber gestört, die Entzündung ist überschießend. Chronifizierung droht, wenn nicht rechtzeitig eine wirksame Therapie greift. Hier können von außen zugeführte Enzymkombinationen die körpereigenen Enzyme unterstützen und das Immunsystem modulieren. Die Entzündung kann geordnet abheilen und die Immunbalance ist wieder hergestellt.

Dies ist der wesentliche Wirkmechanismus der Systemischen Enzymtherapie. Vor allem chronisch verlaufende Entzündungen wie Atemwegserkrankungen, rheumatische Leiden, Multiple Sklerose, Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) sprechen darauf an. Daneben setzt man Enzyme als Begleitbehandlung in der Krebstherapie ein, um das durch Chemo- und Strahlenbehandlung bereits geschwächte Abwehrsystem des Patienten zu unterstützen. Auch die vorbeugende Einnahme von Enzymen ist möglich: Damit kann z. B. das Immunsystem fit gemacht werden gegen Erkältungsviren. Oder bei Risikosportarten das Ausmaß möglicher Verletzungen reduziert werden, so dass der Trainingsausfall verkürzt wird.

Insgesamt erlaubt die immunmodulierende Wirkung der Enzyme eine breite Anwendung in der modernen Medizin, die auf gut verträgliche Methoden zum Wohl der Patienten setzt.   


Weiteres unter:

www.enzyme-in-der-medizin.de/
www.wobenzym.de
www.phlogenzym.de
www.mucozym.de
www.mucos.de

DAS WICHTIGSTE ZULETZT:

Enzyme sind organische Verbindungen, die in der lebenden Zelle gebildet werden und als Katalysatoren Stoffwechselvorgänge im Organismus beeinflussen. Bei der Enzymtherapie, die von verschiedenen Forschern bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, sollen solche Verbindungen einerseits das Immunsystem stärken und andererseits gezielt Krebszellen zerstören.
E i n n a h m e : Achtung, mindestens 1 Stunde vor und 1 Stunde nach der Einnahme keinerlei Nahrungsaufnahme.
Von Ärzten wurde gesagt, man könne die Tagesdosis unter einmal nehmen. Das wurde in einer Podiumsdiskussion beim Komplementärmedizinischen Kongress total abgelehnt und nachvollziehbar, wissenschaftlich erklärt, warum. Ergebnis: Die Enzyme haben ca. 5 Stunden nach der Einnahme keine Wirkung mehr.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Jutta

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Enzymtherapie
« Antwort #4 am: 17. Februar 2008, 23:20 »

Heute war in der hier angekündigten TV-sendung ein ausführlicher, interessanter Bericht
über die Enzymtherapie.

Infos gibt es auch hier:

Vorsicht vor chronischen Entzündungen

Entstehen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und sogar Krebs durch chronisch schwelende Entzündungen? In der Wissenschaft gibt es immer mehr Hinweise dafür. Um vorzubeugen, ist ein stabiles Immunsystem daher umso wichtiger.

Mit einer akuten Entzündung reagiert der Organismus, wenn er durch Eindringlinge geschädigt wird. Im Normalfall führt diese Abwehrreaktion nach einiger Zeit zur vollständigen Heilung. Entzündungsforscher sehen diesen Schutzmechanismus jedoch auch als Gefahr für die Entstehung von schweren Krankheiten: Dann nämlich, wenn solche Entzündungsprozesse entgleisen und für den Körper unkontrollierbar werden. Besonders wenn das Immunsystem nicht stark genug ist, um den Auslöser der Entzündung auszuschalten, läuft diese einfach immer weiter und wird zu einer eigenständigen Krankheit. Nach Meinung vieler Experten hängen Erkrankungen wie Diabetes, rheumatoide Arthritis, Krebs und auch Alzheimer ganz entscheidend von einer fortwährenden entzündlichen Aktivität im Körper ab.

Was kann helfen, die chronische Entzündungsaktivität zu dämpfen?
Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und die Bereitschaft, mehr für die eigene Gesundheit zu tun, sind neben der Ernährung zentral bei der Vorsorge. Das beginnt bei der richtigen äußerlichen Versorgung einer Wunde, umfasst aber auch, dem Körper bei der Abwehr gezielt zu helfen. Bei einem geschwächten Immunsystem oder schon bestehenden chronischen Erkrankungen ist es notwendig, entzündungsdämpfende Vitalstoffe zuzuführen, damit der Organismus sich wieder selbst helfen kann. Bewährt hat sich beispielsweise eine Enzymtherapie mit Bromelain. Gewonnen aus dem Strunk der Ananas, fördert dieses Enzym die Selbstheilung und beschleunigt den Ablauf der Entzündung. Bei Schleimhautschwellungen der Nase und Nasennebenhöhlen (Sinusitis) kommt Bromelain ebenso zum Einsatz wie bei Prellungen und Blutergüssen bei Sportverletzungen. Die Initiative Bromelain informiert über Studien und neueste Erfahrungen mit dieser Enzymtherapie (www.bromelain.de).
Die stärkste Waffe, um dauerhaft Entzündungen vorzubeugen, ist und bleibt ein gesunder Lebensstil: Regelmäßige Bewegung hemmt die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen. Häufiger Verzehr von frischem Obst und Gemüse sowie zwei Mal pro Woche eine Fischmahlzeit unterstützen den Organismus, damit möglichst wenig chronische Entzündungsherde entstehen.


Initiative Bromelain - das aktive Gesundheitsenzym

Organisationsbüro und Kontakt:
medandmore communication
Arne Bendixen
Tel.: 0 61 72 / 9661-16
Fax: 06172 / 9661-11
Friedberger Str. 2
61350 Bad Homburg
www.bromelain.de
info@initiative-bromelain.de

Im Jahr 2007, dem 50. Jubiläumsjahr der Erforschung von Bromelain gründete sich die Initiative Bromelain, um die Öffentlichkeit mit der nötigen Sorgfalt über Möglichkeiten und Vorteile der Enzymtherapie mit Bromelain zu informieren.
Zum Beirat dieser Initiative gehören: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische Operationen und Zahnarzt für Oralchirurgie mit Schwerpunkt Implantologie, Saarbrücken, Dr. Dieter Leithäuser, HNO-Arzt aus Warburg, Dr. Klaus Steinbach, Facharzt für Orthopädie, Sport- und Rehabilitationsmedizin aus Weiskirchen sowie Dr. Gerhard Sattler, Leiter der Rosenparkklinik in Darmstadt, Fachklinik für ästhetisch-operative Dermatologie und plastische Chirurgie.
Weitere Informationen unter www.bromelain.de.

Sissi

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Enzymtherapie
« Antwort #5 am: 21. Juni 2008, 10:39 »

Die Enzymtherapie ist mir bekannt,
als EINE Hilfe gegen den Krebs, gegen Metastasen!
Welche Erfahrungen hast du mit der Enzymtherapie gemacht?
Hast du Probleme mit der "lästigen" Einnahmevorschrift?


Interessant aber auch:


Stau in den Venen? Das muss nicht sein
Enzymtherapie als Prophylaxe und bei akuten Venenbeschwerden

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen und die Reisezeit beginnt, freut sich der Mensch – doch die Venen leiden. Venenbeschwerden sind eine regelrechte Volkskrankheit, von der allein in Deutschland 22 Millionen Menschen betroffen sind. Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Folgen der Erkrankung werden häufig unterschätzt. Was sich zu Anfang „nur“ in müden, schweren Beinen äußert, entwickelt sich in vielen Fällen zu chronischen Erkrankungen und quälenden Schmerzen. Spezielle Enzymkombinationen können wertvolle Hilfe leisten, wenn sich das Blut in den Venen staut. Die Enzym-Liga e.V. hält kostenlos für alle Interessierten viele wissenschaftlich begründete Informationen rund um die Enzymtherapie bereit.

Venen sind Blutgefäße, die das verbrauchte, sauerstoffarme Blut zum Herzen führen. Durch den aufrechten Gang des Menschen muss das Blut dafür aus den Beinen entgegen der Schwerkraft gepumpt werden. Dabei lastet ein hoher Druck auf den Venen. Gerade in bewegungsarmen Phasen, wie z.B. während längeren Flügen oder Autofahrten, funktioniert der Blutfluss oft nicht reibungslos. Eine angeborene Bindegewebsschwäche, bei der weniger straffende Fasern in den Gefäßwänden vorhanden sind, aber auch Hormone (Schwangerschaft, Pille) erhöhen vor allem bei Frauen die Gefahr, dass die Venen dem Druck nicht standhalten. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Rauchen und allgemeine Bewegungsarmut.

Doch wie entstehen die Schäden in den Venen? Infolge der Bewegungsarmut verlangsamt sich der Blutfluss und es kommt zu einem Stau in den Venen. Wenn der Druck auf die Venen zu groß ist, sacken die Venenwände aus, so dass sich Krampfadern bilden, die als dicke, geschlängelte Venen unter der Haut sichtbar werden. Obwohl viele denken, dass Krampfadern vor allem ein kosmetisches Problem sind, können sie auch zu ernsten gesundheitlichen Komplikationen führen. In den Beinen können sich Ödeme (Wasseransammlungen) bilden, die zu Schmerzen, Juckreiz und nächtlichen Wadenkrämpfen führen können.

Die Enzymtherapie hat sich bei der effektiven Behandlung von Venenerkrankungen bewährt. Das Faszinierende ist, dass Enzyme gleich mehrere Funktionen erfüllen können, die bei Venenbeschwerden hilfreich sind:

Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und damit die Durchblutung in allen Gefäßen. Die Gefahr einer Thrombose kann dadurch zusätzlich reduziert werden. Weiter unterstützen Enzyme das Ausheilen von Entzündungen und helfen damit bei Venenentzündungen, die sonst schnell chronisch werden können. Und schließlich fördern Enzyme den Abbau von Wasser im Gewebe. Die Venen werden entlastet, die Beine schwellen nicht mehr so stark an und die Schmerzen gehen zurück. Präparate, die eine Kombination der natürlichen Enzyme Papain, Bromelain und Trypsin sowie das gefäßabdichtende Bioflavonoid Rutosid enthalten, sind in Form von magensaftresistenten Dragees in der Apotheke erhältlich.

Nur eine rechtzeitige Behandlung kann bleibende Gefäßschädigungen verhindern. Um Venenbeschwerden wirksam vorzubeugen, sollte man daher die drei Risikofaktoren Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel ausschalten. Möglichst häufiges Hochlegen und Kneipp’sche Anwendungen (kalte Wassergüsse, Wassertreten) tun den Beinen gut. Gerade in der Reisezeit, wenn man sich während langen Flügen, Zug– und Autofahrten nur sehr eingeschränkt bewegt, verbessern Kompressionsstrümpfe den Blutrückfluss zum Herzen deutlich.

Interessierte können sich unter der kostenlosen Infoline 0800/ 22 56 322 sowie per Mail an info@enzymliga.de oder Fax 0800/ 22 56 320 und unter www.enzymliga.de über die Anwendungsbereiche und Wirkweise der Enzymtherapie informieren und kostenlose Broschüren rund um das Thema Enzyme anfordern.

Infostelle Enzym-Liga e.V.
Rosental 10, 80331 München
Tel.: 0800/ 22 56 322
Fax: 0800/ 22 56 320
E-Mail: info@enzymliga.de
Internet: www.enzymliga.de

Die Enzym-Liga e. V. – Wissen schafft Gesundheit
Die 2007 gegründete Enzym-Liga ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Hannover. In der Enzym-Liga sind Experten vertreten, die über umfassendes Wissen und vielfältige Erfahrungen im Bereich der Enzymtherapie verfügen. Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sowie die neuesten Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie richtet ihren Blick sowohl auf die Jahrtausende alten Anwendungen von Enzymen in der Volksmedizin als auch auf das von der modernen Medizin entdeckte Zusammenspiel von Enzymtherapie und Immunsystem.
Die Liga beschäftigt sich mit allen Gesundheitsstörungen, bei denen eine Enzymtherapie hilfreich sein kann und versteht sich als das Forum für Gesundheitsinteressierte sowie für Therapeuten. Regelmäßig tauscht sie sich dazu mit medizinischen Fachgesellschaften wie der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie (WGFE) sowie Selbsthilfegruppen aus.
Bei der Infostelle der Enzym-Liga e.V. erhalten Betroffene und Interessierte kostenlose Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten der Enzymtherapie und Tipps rund um eine gesunde Lebensweise.

Dietmar E.

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Enzymtherapie bei Krebs wird jetzt wissenschaftlich untermauert
« Antwort #6 am: 31. Oktober 2008, 00:37 »

Ärzte Zeitung, 30.10.2008

Enzymtherapie bei Krebs wird jetzt wissenschaftlich untermauert

Nach den Erfahrungen werden mit Komplementärmedizin toxische konventionelle Krebstherapien besser toleriert / Lebensqualität steigt

MÜNCHEN (wst). In der onkologischen Komplementärmedizin hat die systemische Therapie mit pflanzlichen und tierischen Enzymen einen festen Platz. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern will sich um Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit bemühen, die wissenschaftlichen Standards genügen.

Kein Krebspatient dürfe auf Errungenschaften der Onkologie verzichten, hat Dr. Hellmut Münch aus Unterwössen auf einer Veranstaltung der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie (WGFE) in München betont. Gleichzeitig sollten aber auch die Chancen der Komplementärmedizin genützt werden.

Münch ist Leiter der Medizinischen Enzymforschungsgesellschaft (MEF) und Inhaber einer Praxis mit immunologischem Schwerpunkt. Ihm erscheint es besonders wichtig, durch eine immunmodulatorische Therapie das Immunsystem wieder zu stärken, wenn es durch Krebs, aber auch durch die konventionelle Therapie in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Basis sind Erkenntnisse, wonach bei Krebspatienten überzufällig häufig die Proteasenaktivität im Serum vermindert ist. In Münchs ganzheitlichem Konzept hat die Therapie mit magensaftresistent verpackten pflanzlichen und tierischen, proteolytisch aktiven Enzymen einen hohen Stellenwert, etwa mit Wobe-Mucos® NEM, einem Selen-angereicherten Enzymgemisch aus Papain, Trypsin und Chymotrypsin.

Münchs Erfahrung mit mehreren hundert Krebspatienten stimmt mit den Ergebnissen kleinerer Studien überein, wonach sie mit einer solchen Komplementärtherapie toxische konventionelle Krebstherapien besser tolerieren. Außerdem profitieren die Patienten bei der Lebensqualität und möglicherweise sogar bei der Prognose.

Die meisten der Studien mit diesem Trend genügten allerdings nicht mehr modernen wissenschaftsmethodischen Ansprüchen, räumte der Vorsitzende der WGFE, Professor Dieter Adam aus München, ein. Hier bestehe weiter Forschungsbedarf, sagte er.

www.wgfe.org

www.enzymforschungsgesellschaft.de
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Josef

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Enzymtherapie, einst und jetzt
« Antwort #7 am: 29. Dezember 2008, 15:45 »

http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/html/uber_uns.html


Die Geschichte der Enzymtherapie

An dieser Stelle möchte die MEF gerne einen Überblick über die 200 Jahre Entdeckungen und Forschung in der Enzymtherapie geben, die wir gebraucht haben, um uns auf dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Stand zu befinden.

Schon in der Frühzeit wurden Enzyme unbewusst genutzt, wie z. B. bei der Wein- oder Bierherstellung – heute setzen wir Enzyme hingegen sehr bewusst und gezielt ein. Leider geriet die Enzymtherapie zwischendurch in der Geschichte in Vergessenheit und brauchte deshalb, als sie wiederentdeckt wurde, lange um akzeptiert zu werden. Doch was wirkt setzt sich durch und dafür braucht es idealistische Menschen, die ihr Leben einer Überzeugung widmen. Auf diese Idealisten soll in diesem Artikel auch eingegangen werden, dazu gehören Prof. Max Wolf, Karl Ransberger und Dr. med. Hellmut Münch.

Enzyme in der Frühzeit
Schon die Naturvölker in Afrika, Asien, Australien und Amerika benutzten den Saft des Feigenbaumes, das Fleisch der Papayafrucht oder die frische Ananas für Wundauflagen, um offene Geschwüre oder Verletzungen besser und schneller heilen zu lassen. Selbst in der Bibel, im 2. Buch der Könige, wird von der Heilung des krebskranken König Hiskia durch ein Feigenpflaster berichtet.

Enzyme im Altertum

Die Menschen im Altertum (Ägypter, Griechen, Araber) glaubten an eine geheimnisvolle Kraft, die jedweden Stoff in einen anderen verwandeln kann und die ersten Chymiker (chyme: griech. der Guss) begannen Stoffe zu vermischen, um ein Elixier herzustellen, das diese Verwandlung hervorbringt. (z.B. Milch zu Käse, Gerste zu Bier oder Teig zu Brot).

Erste wichtige Entdeckungen

Der Naturwissenschaftler Réaumur (1683 – 1757) bewies, unter Mithilfe des Priesters Spallanzani, an einem Raubvogel, dass die Nahrung nicht, wie bisher gedacht, mechanisch im Magen zerkleinert wird, sondern durch eine Substanz im Magensaft zersetzt wird. Dem Raubvogel wurde eine durchlöcherte Metallkapsel mit Fleischinhalt gefüttert, als er diese wieder hervorwürgte, war sie leer. Im folgenden Versuch versetzte man die Metallkapsel mit einem Schwamm, um den Magensaft des Vogels zu gewinnen. Der Magensaft wurde auf Fleisch geträufelt und dieses zersetzte sich.

Der Wissenschaftler Schwann gab 1836 dem Stoff im Magensaft, der Eiweiß besonders stark spaltete und auflöste, den Namen „Pepsin“. Berzelius (1837) machte die ersten theoretischen Überlegungen, dass dieser Stoff/Stoffe Biokatalysatoren sind
  => Stoffwechselbeschleuniger.

Erste Therapieversuche

Den tierischen Magensaft strich Senebier (1742 – 1809) auf schlecht heilende Wunden und offene Beingeschwüre seiner Patienten und hatte damit Erfolge => das wuchernde Gewebe wurde aufgelöst, der Heilvorgang konnte einsetzen.

Namensgebung
Louis Pasteur unterschied die Biokatalysatoren in innerhalb der Zelle wirkend (Fermente => Gärung) und außerhalb des Zelle wirkend. Willy Kühne gab den außerhalb der Zelle wirkenden Biokatalysatoren 1878 den Namen „Enzyme“. 1897 wurde das Namensdurcheinander Fermente / Enzyme offiziell beendet und alle Biokatalysatoren werden seither als „Enzyme“ bezeichnet.

Behandlung Krebskranker
Der schottische Arzt John Beard (um 1900) hatte durch das Applizieren von wässrigem Preßsaft aus dem frischen Pankreas von Ferkeln und Lämmern Erfolge bei der Behandlung von Krebskranken. Kollegen wiederholten dies mit vorbereiteten Pankreasextrakten und konnten keine Wirkung nachweisen. Die Therapie mit Enzymen geriet somit in Vergessenheit. Damals wusste man noch nicht, dass Enzyme, über längere Zeit aufbewahrt, ihre Aktivität verlieren.
Erst um 1930 wurde die Enzymtherapie durch die Wissenschaftler Freund und Kaminer in Wien wiederentdeckt. Sie beobachten, wie in vitro (im Reagenzglas) gehaltene Krebszellen aufgelöst werden, wenn ihrem Nährmedium das Serum gesunder Blutspender zugegeben wird. Das Serum Krebskranker ist dagegen onkozytolytisch inaktiv. Daraus ergibt sich die so genannte Freund – Kaminer Reaktion: Der beobachtete Vorgang ist auf einen Hemmstoff im Blut Krebskranker zurückzuführen, bzw. auf eine Substanz im Blut von Gesunden (Normalsubstanz), die den Hemmstoff auflöst.

Biografie Prof. Max Wolf
Prof. Max Wolf war ein Universalgenie, 1885 in Wien geboren, studierte er zunächst nach seinem Schulabschluss Hoch- und Tiefbau, wurde Ingenieur und machte viele technische Erfindungen (Patent für technische Anlage zum automatischen Anhalten fehlgeleiteter Züge). Als ihm das zu langweilig wurde, entdeckte er sein Maltalent und wurde Hofmaler des Kaiser Franz Joseph von Österreich. Zur Zeit des Ausbruchs des 1. Weltkrieges befand er sich in New York und begann dort sein Medizinstudium. Schon bald war er Professor der Medizin an der Fordham University in New York und erwarb in seinem Leben insgesamt 7 verschiedene Doktorgrade. Er praktizierte zunächst als Gynäkologe und HNO-Arzt, schrieb das erste Lehrbuch über Endokrinologie und beschäftigte sich danach mit der angewandten Genetik. Um 1930 schränkte er sein breit gefächertes Interesse ein und konzentrierte sich nur noch auf die Enzymforschung, weil ihm die Schlüsselrolle und die enormen Möglichkeiten der Enzyme bewusst wurden.
Er bekam Kontakt zu Freund und Kaminer in Wien und forschte nach Freunds Tod an der, von diesem entdeckten, Normalsubstanz weiter. Er stellte bald fest, dass die Hemmstoffe im Blut Krebskranker durch kleine Mengen von Chymotrypsin oder Plasmin beseitigt werden. Bald folgerte er richtig daraus, dass es sich bei der Normalsubstanz um Enzyme handelt, bestimmte proteolytische Enzyme (Hydrolasen) im Serum Gesunder sind an der selektiven Zerstörung maligner Zellen beteiligt.
Auch andere Gesundheitsstörungen konnte er mit Hilfe von Hydrolasen behandeln. Um die richtige Art, Menge und Qualität von Hydrolasen bereitstellen zu können, gründete er, mit der Zellkulturtechnikerin Helen Benitez als Mitarbeiterin, das Biological Research Institute in New York. Nach aufwendigen Forschungsarbeiten konnte das geeignete Gemisch aus Hydrolasen gefunden werden, das so genannte Wolf-Benitez-Enzymgemisch  => WOBE – Enzyme. Die Unschädlichkeit und die optimale Dosierung wurden in Tierversuchen nachgewiesen. Zu den Patienten, die Wolf mit Enzymen therapierte, gehörten Marilyn Monroe, Charly Chaplin, Marlene Dietrich, Pablo Picasso, die Kennedys und viele mehr. 1976 starb Professor Max Wolf mit 91 Jahren und übergab Karl Ransberger, der an seinem Sterbebett saß, sein wissenschaftliches Erbe.

Biografie von Karl Ransberger (1931 – 2001)
Ende der 50er Jahre lernte Professor Max Wolf Karl Ransberger (Biologe) kennen. Ransberger arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit Professor Haubold (Arzt) in München intensiv an der Vitaminforschung und erforschte den Zusammenhang zwischen Vitamin-A-Mangel und bestimmten Krankheiten. Es ging darum, das Vitamin A so in den Organismus einzubringen, dass die Schädigung durch größere Mengen so gering wie möglich gehalten wurde. Die Probleme der sicheren Aufnahme des Vitamins einerseits und die Probleme der sicheren Aufnahme der Enzyme in den Organismus andererseits ergänzten sich ideal. Ransberger erkannte das Ausmaß dieses faszinierenden Gebietes und beschloss als knapp 30jähriger, sich von nun an nur noch den Enzymen und den Vitamin – Emulsionen zu widmen.
Zunächst arbeitete Ransberger im Biological Research Institute mit, dann gründete er zusammen mit Wolf in München die bis heute bestehende und tätige Medizinische Enzymforschungsgesellschaft „MEF“, um dort viele weitere Forschungsvorhaben durchzuführen.
Mit dem wissenschaftlichen Erbe von Prof. Max Wolf übernahm Ransberger eine gewaltige Last. Er musste die umständlich und dementsprechend teuer herzustellenden Medikamente in ständig steigender Qualität und Quantität für die Allgemeinheit auf den Markt bringen.
Außerdem musste die skeptische Fachwelt davon überzeugt werden, dass die Enzyme sicher in der Anwendung sind, keine Nebenwirkungen besitzen, mit anderen Medikamenten verträglich sind und die behaupteten gesundheitsfördernden Wirkungen auslösen. Mit der Gründung der Mucos Pharma in Geretsried und der Entwicklung von Phlogenzym setzte Karl Ransberger weitere Meilensteine. Im Alter von 70 Jahren starb Karl Ransberger und übertrug Dr. Hellmut Münch sein wissenschaftliches Erbe.

Gegenwart und Zukunft – Dr. med. Hellmut Münch
Dr. Hellmut Münch, geboren 1965 in München, nahm nach dem Tod seines Vaters zunächst das Studium der Biologie auf und wechselte dann zur Medizin, da er dort mehr Möglichkeiten sah, Menschen zu helfen. Unterstützt wurde er hierbei von einem Freund seines verstorbenen Vaters, Karl Ransberger. Dieser ermöglichte ihm, durch Vorträge über Enzyme und Enzymtherapie für die Mucos Pharma, sein Studium zu finanzieren. Er fand Gefallen an dem jungen Medizinstudenten und beschloss ihn weiter zu fördern und in die Forschung einzubinden.
So war Dr. Hellmut Münch schon aktiv bei der Entwicklung des Phlogenzym dabei und in der Planung des Wobenzym Phyto eingebunden. Leider kam das Wobenzym Phyto nicht mehr auf den Markt, da Karl Ransberger 2001 verstarb. Vor seinem Tod, an seinem 70. Geburtstag, übertrug Karl Ransberger Dr. Hellmut Münch die Leitung der MEF e.V. und damit die Aufgabe, die Wissenschaft um Enzyme voranzutreiben. 2005 entwickelte die Enzymforschungsgesellschaft unter Leitung von Dr. Hellmut Münch das Innovazym auf der Basis des 2000 geplanten Wobenzym Phyto.
Ein Enzympräparat gepaart mit Mineralstoffen, Vitaminen, Ω-3-Fettsäuren und Bioflavonoiden. 2008 vergibt die Mucos Pharma unter der Leitung von Peter Mülder einen Forschungsauftrag an die MEF e.V. Eine enge, wissenschaftliche Zusammenarbeit ist geplant. Weitere Präparate werden entwickelt.
Als Vision für die Zukunft schweben Dr. Hellmut Münch gentechnisch produzierte Designerenzyme vor, die individuell speziell für das Leiden des jeweiligen Patienten hergestellt werden können und dadurch die Heilungschancen vergrößern. Auch in Zukunft wird die MEF e.V. beratend für die Entwicklung von neuen hochwertigen Enzympräparaten stehen.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

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Re: Enzymtherapie
« Antwort #8 am: 29. Dezember 2008, 23:22 »
Nachfolgend einige Therapievorschläge aus der Praxis von Dr.med. Hellmut Münch, natürlich ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/html/therapievorschlage.html

Ziel ist es, bisherige Schulmedizin mit einem präventiv angelegten Immunaufbauplan zu unterstützen, nicht zu ersetzen.
Häufig ist es auf Kongressen der Fall, dass Schulmediziner gegen Vertreter der Naturheilkunde und umgekehrt vorgehen.
In diesem teilweise erbittert geführten Richtungsstreit wird oft der Patient, um den es eigentlich gehen sollte, vernachlässigt. Aus immunologischer Sicht ist meist die Kombination beider Richtungen für den Patienten der beste Weg:

So sollte z.B. ein Rheumapatient mit starken Schmerzen immer erst einer gründlichen Anamnese und (schulmedizinischer) Diagnostik zugeführt werden. Dann sollte er relativ rasch von seinen krankheitsbedingten Schmerzen befreit werden. In einer solchen Situation kann auch mal Cortison hoch dosiert über einen kurzen Zeitraum sinnvoll sein und dem Patienten wieder Schmerzfreiheit und eine hohe Lebensqualität ermöglichen. Im zweiten Schritt sollte aber ein konsequenter Immunaufbau mit Änderung des Lebensstils erfolgen, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Hier sind allerdings ganz besonders die Patienten gefragt, welche sich für mich in zwei Klassen einteilen lassen:

    * Patienten, denen ihre Gesundheit wichtig ist und die bereit sind, dafür Zeit und vielleicht auch etwas Geld zu investieren
    * Patienten, denen ihre Gesundheit egal ist, das sind häufig:
      „Nichtsportler, die viel zu klein für ihr Gewicht rauchend am Stammtisch oder vor der Glotze hocken.“


Folgende Therapievorschläge sind für erstere Patienten gedacht:

1. allgemeine Maßnahmen

Eine Lebensstilumstellung mit Bewegung, ausreichend Schlaf und einer abwechselnden, rohkostreichen Mischkost, sowie genügend Flüssigkeit ist die Voraussetzung für eine aktive zelluläre Balance und damit Leistungsfähigkeit unseres Organismus.

Wichtig: Kein Vitaminpräparat der Welt kann eine rohkostreiche Ernährung ersetzen. Deshalb ist der gesunde Lebensstil Basis aller weiteren, aufbauenden Maßnahmen.

2. spezielle Maßnahmen:

Unser Körper besteht aus 5 Billiarden Zellen, welche ein Leben lang alle Aufgaben des Lebens erfüllen sollten. Insbesondere die Zellen des Immunsystems sind deshalb so wichtig, weil sie als „Polizei des Körpers“ alle Feinde von außen und innen (Krebszellen!) abwehren müssen, damit der menschliche Organismus nicht krank wird.

Zum Immunaufbau eignen sich besonders folgende Therapien:

1. Orthomolekulare Therapie (OM):

Orthomolekulare Therapie, mit ihren Wirkstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Fettsäuren), unterstützt das Immunsystem, bekämpft freie Radikale (Antioxidation), schützt die Gefäße und verhindert weitgehend das Entstehen von schweren Erkrankungen.

2. Enzymtherapie:

Enzyme sind biologische Katalysatoren, die alle Prozesse auf diesem Planeten überhaupt erst möglich gemacht haben. Insbesondere Enzyme der Klasse der Proteasen (z.B. Lysozym, Bromelain, Papain) werden in der modernen Immunologie, aber auch im Anti Aging als „Geheimwaffe“ ohne große Nebenwirkungen, genutzt.

Enzymwirkungen:

    * Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
    * Unterstützung des Immunsystems beim Durchführen von Abwehrreaktionen
    * Bekämpfung von Krebszellen und deren Metastasierungswegen
    * Reduzierung niedrig schwelender Entzündungsvorgänge

Mit einer begleitenden Enzymtherapie konnten wir bei vielen Patienten eine erstaunliche Verbesserung der jeweiligen Krankheitsbilder, als auch der Lebensqualität gerade für Patienten mit Entzündungen erreichen.

3. Mikrobiologische Therapie:

Im Volksmund „Darmsanierung“ bezeichnet, eröffnen sich mit einer mikrobiologischen Therapie vielfältige Möglichkeiten das Immunsystem aufzubauen und zu stärken.
Im Verborgenen, für unser Auge nicht sichtbar, schlummert eine bakterielle, mit dem Körper befreundete Partnerwelt aus Leitkeimen (Enterokokken, Lactobazillen, Bifidobakterien, e-coli), die Haut und Schleimhaut besiedelt und vor dem Ansiedeln fremder, teils infektiöser Keime und Pilze schützt.
Verändern wir durch Fehlernährung, Stress oder gar Medikamente wie Antibiotika unsere Partnerwelt der Darmflora, so können sich fremde Keime oder Pilze ansiedeln und das mikrobiologische Gleichgewicht stören.
Folgende Krankheitsbilder hängen mit einer gestörten Darmflora zusammen:

Deswegen achten wir aus immunologischer Sicht sehr darauf, bei unseren Patienten eine intakte Darmflora zu erhalten oder wieder herzustellen.

http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/html/therapievorschlage.html

Therapiepläne zum Downloaden:

Allgemein / Anti Aging

Arthrose / Rheuma

Diabetes

Krebs

für Leistungssportler

bei Autoimmunerkrankungen

Immunaufbau Colon irritable (Reizdarmsyndrom)

 
Literatur:

Mündige Patienten, die gut informiert ihre Gesundheitsvorsorge selbst in die Hand nehmen, werden mit besserer Lebensqualität eine höhere Lebenserwartung haben.
Zur Weiterbildung empfehle ich folgende Literatur:
   
   http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/html/therapievorschlage.html
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Enzymtherapie -Wissenschaft
« Antwort #9 am: 29. Dezember 2008, 23:24 »


http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/html/wissenschaft.html

Liebe Besucher unter Veröffentlichungen finden Sie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Enzymtherapie. Jeweils eine Liste ausgewählter Studien und Literatur steht Ihnen als Download ebenfalls zur freien Verfügung. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns auch für die Unterstützung durch die Firmen Mucos Pharma GmbH und Innova Vital GmbH.

Studienliste.pdf

Literaturliste.pdf
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Re: Enzymtherapie - Links
« Antwort #10 am: 29. Dezember 2008, 23:25 »



www.wobenzym.de

www.innovazym.com

www.mucos.de

www.dr-h-muench.de


von

Medizinische-Enzym-Forschungsgesellschaft
Geschäftsführung: Dipl.Ing. Maja Münch
Loitshauserstr. 13
83250  Marquartstein

E-Mail: info@enzymforschungsgesellschaft.de

   
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Enzymtherapie
« Antwort #11 am: 23. Juli 2012, 20:49 »


Bekanntlich zahlt die GKK, z. B. WGKK, die Enzymtherapie den Krebspatienten (Rez. Gebühr):

Wobenzym, 800 St., 5/5/5

---------------------------------------------------------------

Wobe Mugos, 800 St., gibt es nicht mehr,
nur mehr 100 St.

---------------------------------------------------------------

Wobe Mucos NEM (= mit Selen)
ist "sauteuer", per 100 St.

--------------------------------------------------------------

Achtung:
Die Dragees müssen nüchter und rund eine Stunde vor dem Essen eingenommen werden.

PS: Deine Erfahrungen bitte an info@krebspatienten.at



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Enzymtherapie Merkblatt
« Antwort #12 am: 23. Juli 2012, 20:51 »


Enzymtherapie

siehe auch: http://www.krebsforum.at/index.php/board,348.0.html

Enzyme spielen bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen im Körper eine Rolle. In der biologischen Krebstherapie gehören sie zu den Wirkstoffen, die dabei helfen, das aus dem Ruder gelaufene Immunsystem wieder zu normalisieren:
•   Sie enttarnen Tumorzellen, so dass diese für das Immunsystem erkennbar werden. Sie lösen so genannte Immunkomplexe auf, die das Abwehrsystem irritieren. Killer- und Fresszellen können so ihre Aktivität wieder gegen Tumorzellen richten.
•   Außerdem hemmen sie Entzündungen und lassen Gewebeschwellungen abklingen.
•   Enzyme stärken die Immunabwehr, verbessern die Wundheilung und beugen Ödemen vor und können während einer Chemo- oder Strahlentherapie die Nebenwirkungen lindern.
In der unterstützenden Krebstherapie werden vor allem proteolytische, also eiweißspaltende Enzyme eingesetzt. Es sind vornehmlich Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya, sowie Trypsin und Chymotrypsin aus Bauchspeicheldrüsen von Tieren. Die Präparate enthalten diese Enzyme in hochgereinigter Form. Es gibt rein pflanzlich (wie z. B. Wobenzym P, Bromelain POS, Regazym Plus, Proteozym) oder gemischt tierisch-pflanzlich (wie z.B. Phlogenzym, Enzym-Wied N, Neozym E, Wobe-Mucos NEM oder KaRazym).
Unbedingt zu beachten ist die Einnahmezeit der Enzyme: diese sollte 60 bis 90 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen, da die Funktionsfähigkeit der Enzyme sonst nicht gewährleistet ist.
http://www.biokrebs.de/therapien/immunsystem/enzyme


Enzymtherapie bei Krebs 
www.hoffnung-bei-krebs.com/Enzymtherapie-Krebs.html
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Mit der Enzymtherapie können Nebenwirkungen bei Krebs gut gelindert werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.
http://www.hoffnung-bei-krebs.com/Enzymtherapie-Krebs.html


Ärzte Zeitung, 30.10.2008

Enzymtherapie bei Krebs wird jetzt wissenschaftlich untermauert
Nach den Erfahrungen werden mit Komplementärmedizin toxische konventionelle Krebstherapien besser toleriert / Lebensqualität steigt
MÜNCHEN (wst). In der onkologischen Komplementärmedizin hat die systemische Therapie mit pflanzlichen und tierischen Enzymen einen festen Platz. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern will sich um Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit bemühen, die wissenschaftlichen Standards genügen.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/518298/enzymtherapie-krebs-jetzt-wissenschaftlich-untermauert.html



Krebspatienten für Krebspatienten
Zentrale:1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
info@krebspatienten.at,  www.krebsforum.at
Hotline 9 bis 21 Uhr: Tel. 0650-577-2395
Unterstützung für Krebspatienten, Angehörige
und unsere ehrenamtliche, gemeinnützige Organisation:
Ko. Nr. 110 211 635; Bawag BLZ. 14.000

Dietmar E.

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"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)