Autor Thema: Avastin  (Gelesen 5623 mal)

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christina62

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Avastin
« am: 15. Februar 2008, 20:24 »
Avastin im Einsatz gegen Brustkrebs getestet

Hersteller sieht Wirksamkeit bestätigt - Behörde warnt

San Francisco (pte/13.02.2008/17:35) - Das in der Krebstherapie verwendete Medikament Avastin könnte auch gegen Brustkrebs eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Biotechnologieunternehmen Genentech http://www.gene.com/ in Amerika durchgeführten Studie. Avastin, das zunächst für die Behandlung von Dickdarmkrebs entwickelt wurde, unterbindet die Blutzufuhr zum Tumor. In Österreich wird seit diesem Jahr Avastin auch für die Behandlung von Lungenkrebs und Frauen mit Brustkrebs angeboten. In der AVADO-Studie setzte man das Avastin mit einer Docetaxel-Chemotherapie (Chemotherapie speziell für Brustkrebs) ein, noch eher sich der Krebs ausbreiten konnte. Im AVADO-Trial wurden jene Patienten ausgewählt, die zuvor keine Chemotherapie in Anspruch nahmen.

Trotz des Studienerfolgs von Avastin in Amerika prüft derzeit die US-Arzneimittelzulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) den Einsatz des Medikaments bei Brustkrebs. Die Entscheidung, ob das Medikament zur Behandlung gegen Brustkrebs verwendet werden kann, soll bis Ende Februar 2008 fallen. Das Krebsmedikament wurde in Amerika bei Dickdarmkrebs und auch bei Lungenkrebs eingesetzt.

In einem Statement meinte Genentech, dass durch die Ergebnisse der AVADO-Studie die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments bestätigt wäre. Bedenken bezüglich der Nebenwirkungen des Medikaments führte die Beratungsbehörde der FDA. an: Speziell Frauen würden von einer längeren Überlebenschance durch Avastin nicht profitieren. Die Folgeerscheinungen des Medikaments wären für sie zu gefährlich. Auch sei nicht bestätigt worden, dass Avastin überhaupt zu einer höheren Überlebenschance beitrage. Der Pharmakonzern Roche sieht in Avastin ein Gewinn an Lebenszeit bei hoher Lebensqualität. "Avastin wird nur selektiv und in Absprache mit den Patienten eingesetzt", heißt es seitens der Onkologie-Abteilung der Uni-Klinik Graz im Gespräch mit pressetext.

Die Phase III der AVADO-Studie wurde vom Schweizer Pharmakonzern Roche gesponsert. Der Pharmariese hält Mehrheitsbeteiligungen am amerikanischen Unternehmen Genentech, das die Ergebnisse der AVADO-Studie gestern Dienstag präsentierte. Allein im Jahr 2007 erzielte Genentech mit Avastin einen Umsatz von 2,3 Mrd. Dollar
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Edi

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Venöses Thromboserisiko durch Krebsmedikament Avastin
« Antwort #1 am: 21. November 2008, 00:04 »
Donnerstag, 20. November 2008

Stony Brook – Das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) unter der Therapie mit dem Angiogenese-Blocker Bevacizumab (Avastin®) scheint höher zu sein als bisher angenommen. Einer Meta-Analyse im US-amerikanischen Ärzteblatt (2008; 300: 2277-2285) zufolge ist die Inzidenz bei verschiedenen Tumoren sehr unterschiedlich.

Das erhöhte VTE-Risiko war bereits in den ersten kontrollierten Studien zu Bevacizumab aufgefallen und die Fachinformationen heben sie als eine mögliche und häufige Komplikation hervor. Eine im letzten Jahr publizierte systematische Analyse hatte jedoch einen anderen Eindruck hinterlassen.

Danach traten
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34467

Sissi

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Re: Avastin nicht für die Augen! Nur bei Krebs!
« Antwort #2 am: 13. Februar 2009, 16:20 »
12/02/09,12:00, Aerzte_Zeitung

Rote-Hand-Brief zu Avastin® verschickt

GRENZACH-WYHLEN (HL). Der Arzneimittelhersteller Roche Pharma hat nun auch die Ärzte und Apotheker in Deutschland darüber informiert, dass in Kanada nach der intravitrealen Anwendung von Avastin® (Bevacizumab) Nebenwirkungen beobachtet worden sind. Das Präparat ist nur zur Krebstherapie zugelassen, nicht jedoch zum Einsatz am Auge.

Vor dem Hintergrund, dass der Off Label Use von Avastin® unter Augenärzten in Deutschland weit verbreitet ist und bei Patienten Infektionen verursacht hat (die "Ärzte Zeitung" berichtete), haben die aktuellen Beobachtungen in Kanada eine Relevanz.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Medizin_Detail?articleItemId=69f9378feff5e033468680de857dc915

hilde

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Avastin möglicherweise kardiotoxisch
« Antwort #3 am: 05. Januar 2011, 23:55 »

Mittwoch, 5. Januar 2011

Avastin möglicherweise kardiotoxisch

Boston – Die Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms mit Bevacizumab (Avastin®) begünstigt einer Studie im Journal of Clinical Oncology (JCO 2011; doi: 10.1200/JCO.2010.32.9060) zufolge die Entwicklung einer chronischen Herzinsuffizienz.

Durch die Inhibition des vaskulären Wachstumsfaktor VEGF verhindert Bevacizumab die Bildung von neuen Blutgefäßen. Dies soll die Blutversorgung und damit das Wachstum von Tumoren verhindern, es könnte aber auch die Reparaturvorgänge im Herzmuskel stören, die nach ischämischen Ereignissen auf die Bildung neuer Mikrogefäße angewiesen sind.

In tierexperimentellen Studien ....... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44152/Avastin_moeglicherweise_kardiotoxisch.htm


Anm.: Bitte macht euch nicht verrückt, aber die Information sollt ihr haben, wenn auch tierexperimentell!